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Kaufberatung: G650GS neu oder F650 GS alt

Erstellt von Donut009, 29.04.2014, 09:03 Uhr · 13 Antworten · 6.612 Aufrufe

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    Standard Kaufberatung: G650GS neu oder F650 GS alt

    #1
    Hallo Leute,

    bin neu hier, nachdem ich über Google auf euer Forum gestoßen bin.
    Ich bin kurz davor mit meinem A Führerschein fertig zu werden, und bin -vorbehaltlich einer Probefahrt natürlich - relativ sicher, dass eine 650GS (Eintopf) am besten zu mir passen wird.

    Im Blick hatte ich eigentlich eine gebrauchte F650GS. Die kosten beim Händer je nach Baujahr, Zustand und Ausstattung 4000 - 5000 €. Wenn man eine 2004er aufwärts mit unter 30T km möcht gehts schon eher Richtung 5000 €. Und gerade bei denen fehlen oft noch die Koffer.

    Jetzt habe ich gesehen, dass man mit neuem Lappen bei BMW 1000 € Rabatt bekommt - Feine Sache:
    Wenn ich mir eine G650GS maximal ausstatte und Koffer + Tankrucksack + Motorschutz + Sturzbügel lande ich so bei etwas über 9300 € - mit Rabatt als 8300 €.

    Das sind je nachdem was die Alte Kostet nur 3000 € mehr Anschaffungskosten. Davon muss man noch den höheren Wiederverkaufswert nach z.B. 3 Jahre abziehen, dann bleibt nicht mehr viel Unterschied.

    Aber: Dennoch schmerzt es mich etwas so viel Geld auf einmal raus zu haun - und natürlich ist auch mehr kaputt wenn man doch mal abfliegt.

    Daher meine Frage: Gibts noch irgendwelche guten Gründe für eine alte (oder auch neue), die mir vielleicht noch fehlen. Was würdet ihr machen? Was sagen die Erfahrenen?

    Danke schonmal,

    Marco

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    #2
    Rein statistisch gesehen fallen Fahranfänger eher vom Moped als "die alten Hasen", die Wahrscheinlichkeit dass das neue Krad den einen oder anderen Kratzer abbekommt ist somit relativ hoch.
    Betrachtet man das aus rein finanzieller Sicht ist damit die Anschaffung eines gebrauchten Kälbchens die bessere Wahl.
    Warum willst du unbedingt beim Händler kaufen? Hat das einen berechtigten Hintergrund?
    Ordentliche F´s mit unter 30000 km bekommt man von Privat für unter 3500,-€ inkl. Koffer, allerdings eher ab Bj. 2000.
    Sind auch keine schlechten Maschinen.... man muss nur nach einer gepflegten Ausschau halten.
    Bei dem Preis bleibt viel finanzieller Spielraum für evtl. Reparaturen und der Wertverfall über die Jahre ist äußerst überschaubar.

    Wer sich mit einer betagten Maschine nicht auf der Straße sehen lassen will weil das das Ego nicht verkraftet, der muss natürlich etwas Neu(er)es kaufen. Ansonsten ist die F kein schlechtes Moped und steht der G allenfalls in der Optik etwas nach.

    Die 800er wäre ein Bike für etwas länger, mit der hat man auch noch nach Jahren Spaß, ergo wäre dort die Haltedauer länger und der Wertverlust auf lange Sicht etwas geringer. Ich sehe sie momentan als die beste GS an, aber das ist nur meine persönliche Meinung. Vertreter der höher-schneller-weiter-Fraktion sehen das logischerweise ganz anders.

    Mein Rat:
    - bei kurzer Haltedauer eine ältere F650GS ab Bj. 2000 (mit ABS zwecks besseren Wiederverkaufschancen)
    - bei langer Haltedauer eine F800GS (weil laufruhiger und mehr Punch)

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    #3
    Eine F800 hatte ich eigentlich aus drei Gründen ausgeschlossen: 1. ich bin klein (brauche Tieferlegung), leicht und fahre nur allein / 2. man soll das etwas geringere Gewicht der 650er merken (Wendigkeit auch für den Stadtverkehr usw ist mir sehr wichtig) / 3. ist einfach noch etwas teurer

    ABS ist eh ein Muss (hätte ich dazu sagen sollen).

    Die Optik zwischen F und G ist mir egal - ebenso ist mir egal ob mein Moped alt oder neu ist solang die Technik gut ist. Und dass da die G und F sich nichts schenken habe ich mal so im Netz rausgelesen. Bei der F liest man halt dass ab 2004 nochmals ein paar Dinge besser sind.

    >> Der entscheidende Faktor:
    Ist im Prinzip wieviel Mehrkosten/Risiken ich bei einer Gebrauchten für Reparaturen und Instantsetzung rechnen muss, und ob das den Preisvorteil nahezu aufhebt? Klar - sicher kann das niemand sagen. Aber ich kanns überhaput nicht einschätzen.
    Zum Händler wollte ich wegen etwas mehr Vertrauen. Als Neuling kann ich das Teil nur grob anschauen und gut. Ich glaube nicht dass ich bei einer Probefahrte groß was merken würde, da ich ja garkeine Erfahrung habe. Ich würd wahrscheinlich nichtmal merken wenn die Kette runtergefahren ist.

    Hinsichtlich "Umfall-Risiko": Das ist auch eine meiner großen Sorgen. Eine neue müsste man fast Voll-Kasko versichern, was auch nicht günstig ist. (paar Kratzer sind ja egal, aber eine Totalschaden wäre blöd - und ich will auch mal ein paar Meter neben der Straße fahren können.)

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    #4
    Vollkasko macht bei einer F erst mal gar keinen Sinn, als Fahranfänger erst recht nicht, insbesondere dann nicht wenn du der Versicherungsnehmer bist und nicht deine Eltern, Großeltern, usw.
    Teilkasko macht schon eher Sinn, aber das soll dir der Versicherungsvertreter durchrechnen, bzw. du kannst es selbst online machen, z.B. bei der HUK24.

    Generell machen die F´s wenig Probleme. Wenn du gar keine Ahnung hast (nicht persönlich nehmen, scheint so zu sein aber macht nichts) dann nimm jemanden mit zur Beschau der zumindest schon mal ein paar Gebrauchtfahrzeuge gekauft hat.

    Typische Verschleißteile: Reifen, Bremsscheiben und -beläge, Bremsflüssigkeit, usw.
    Typische F-Problemchen: Gabel-Simmerringe, Lenkkopflager, Kupplungszug, Kabel ums Zünschloß, selten Schwingenlager und Federbeinumlenkung
    Maschine auf Strurzschäden überprüfen (Kratzer an Lenkerenden, Verkleidungsteilen, ESD, usw.) und Unfallfreiheit schriftlich im Kaufvertrag bestätigen lassen.
    Fragen, ob die Wasserpumpe mal getauscht wurde, denn die macht zeitweise Probleme.
    Ansonsten ist die F recht solide und unauffällig. Schäden an Motor und Getriebe sind selten und eigentlich die absolute Ausnahme.

    Mach dich nicht am Baujahr fest! Lieber eine tiptop gepflegte 01er als eine solala 04er. Garantie und Kulanz seitens BMW sind bei dem Alter längst dahin, also kauf Privat falls irgend möglich. Passt die Nase des Verkäufers und der Zustand samt Preis der Maschine bist du genauso gut dran wie beim Händler.
    Frag den Verkäufer ob er damit einverstanden ist dass du mit der Maschine zur Dekra oder der nächstgelegenen Werkstatt fahren darfst um sie durchsehen zu lassen. Hat er nichts dagegen ist das das beste Zeichen keine Maschine mit versteckten Mängeln zu erstehen. Die Fahrt musst du nicht antreten wenn er ja sagt, denn dann hat er nichts zu verbergen. Sagt er nein, dann kannst du sie gleich stehen lassen. Druckst er rum, dann musst du nachhaken um zu erfahren was der Grund dafür ist. Meist sind es eher Kleinigkeiten die einen Rabatt nach sich ziehen. Ladenneue Ware darfst du nicht erwarten, aber ein Schnäppchen gibt es immer wieder mal. Hängt meist vom Verhandlungsgeschick ab. F´s sind weder Ladenhüter noch schnell verkäuflich, man muss nur die Schmerzgrenze des Verkäufers finden und dann entscheiden ob einem der Preis passt oder nicht. Mit 500 gesparten Euros lässt sich an dieser Maschine viel reparieren. Nur Mut! Wem die Leistung reicht bekommt hier ein zuverlässiges Bike zum relativ guten Kurs.


    P.S.: Die F eignet sich vorzüglich für Donuts. Für Wheelies und Powerslides ist man mit einer X besser bedient. Spaß machen beide, besonders im Regen. Und Offroad sind sie den 4-V-Boxern sowieso überlegen.

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    #5
    Hallo,

    der Unterschied zw. der F bis 04 ist gegenüber der F ab 04 zu vernachlässigen !

    Die G hat einen um 3,3 Ltr kleineren Tank, andere Instumente und Lampe.

    Ich würde mir eine F, egal welche Bj./Modell ab 2000 mit ABS für unter 3500 Euro kaufen.

    Für Besichtigungshilfe wäre dein Wohnort hilfreich.

    Die hier ist doch vielleicht was: BMW F 650 GS

  6. Registriert seit
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    #6
    Danke erstmal für euere ausführlichen Antworten
    Das stärkt auf jeden Fall wieder den Gedanken an eine Gebrauchte F.- Ich komme übrigens aus Stuttgart

    Dass es seitens BMW keine Kulanz mehr gibt ist klar, aber ein Händler muss 12 Monate Gewährleistung geben und sollte daher keine groben versteckte Mängel verkaufen.

    Wenn Reifen oder Bremsbeläge unten sind, erkenne ich das auch. Was mir mir auch aufgefallen ist, ist dass z.T. die Reifen mit 80% als wie neu angegeben werden, aber schon 8 Jahre alt sind. Die dürften dann auch für die Tonne sein - egal wie gut das Profil ist?
    Ein ausgeschlagenes Lenkkopflager würde ich vllt auch erkennen wenn sie auf dem Hauptständer steht, ebenso Sturzschäden, oder wenn sie irgendwo schwitzt. Defekt Simmerringe an der Gabel sollten nach einer Probefahrt auffallen.
    Was ich glaube, ist dass ich hinsichtlich Fahrverhalten wenig bei einer Probefahrt erkennen werde -dadurch, dass ich keine Moped-Erfahrung habe weiß ich einfach nicht was normal ist und was nicht (Fahrverhalten, Geräusche usw)...

    Schwingen, Kette, Radlager - da wirds dann schwierig. Bei einigen gebrauchten die ich angschaut habe ist z.B. Kupplungshebel total "lummelig" gewesen. Das war bei einer F800 neu die daneben stand deutlich besser. Da weiß ich eben nicht ob irgendwas nicht passt.

    Richtig günstig gebraucht kaufen ist preislich natürlich schon attraktiv. Oft sind die Teile ja Scheckheftgepflegt, oder div. Reparaturen können nachgewießen werden. Viele Dinge hast du vierventilboxer ja bereits aufgeführt.
    Gibts sonst noch signifikante Verschleißteile (z.B. lese ich dass die Kette bei 20.000 km fällig ist - daher würde ich danach fragen wenn eine genau um den Dreh ist - oder dann eben bei 40T).
    Bis wieviel km ist der Gesamtzustand meistens noch tragbar? 30T oder sind 40T auch noch voll in Ordnung (das haben nämlich viele) - 50T oder noch mehr wäre mir glaube ich zu viel. Ich denke da sind doch irgendwann auch die Dämpfer und diverse andere Dinge hinüber - Kupplung z.B.? Und irgendwann muss man nen Einzylinder doch auch mal ausschleifen?

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    #7
    Ich stand vor derselben Entscheidung und habe mich für eine einjährige G650Gs entschieden. Das hat den Vorteil das das Motorrad noch ein Jahr Werksgarantie hat und anschließend noch ein Jahr Händlergarantie.
    Preislich lag das Motorrad (5300km) bei knapp 6.000 € (incl. Hanschutz, Motorschutz etc.)

    Vielleicht ziehst du das mit in deine Überlegungen mit ein.

  8. Registriert seit
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    #8
    Wie lange verschleissteile halten haengt naturlich ab von der qualitaet von die teile und ebenso vom fahrer/fahrstil.
    Wenn die F (und alle anderen BMW einzylinder) ordentlich wartung bekommen halten die locker 100.000 KM aus oft weit mehr.
    Ich hab mir am anfang ein Ur-F 650 gekauft (die mit vergasser) mit den gedanken spaeter ein "dicken" zu kaufen. Hab drei jahren ein riesenspass gehabt und weit ueber 20.000 km mit gefahren. Dan wollte ich ein wenig mehr leistung und etwas weniger gewicht und hab mir vor ein paar monate ein G 650 X zugelegt. Du siehst mehr ist nicht immer besser. Das haengt zusammen mitt fahrleistung/Fahrkoennen/Eisdielevorkommen und was alles noch wichtig ist oder sein kann.
    Auf jeden fall ist die F/G 650 gemeinschaft ein sehr gute ! Schau mal bei das Schwesterforum rein www.f650.de
    ABS ist ein glaubenssache, das kann wesentliche vorteile bringen, nachteile ebenso. (aber fuer unerfahrene wahrscheinlich nicht ausserhalb die schaltest das nicht ab im gelaende)
    Meine frau hatt die fahrpruefung erst vor zwei jahre gemacht und ist immer gluecklich gewesen mit die F 650 GS Dakar. Die wollte dan auch ein bissl mehr leistung und hatt sich dan jetzt entschieden fuer eine Husqvarna TR650 die das gleiche motor hat wie alle BMW einzylinder mit einspritzung. Die sind neu im moment sehr billig zu bekommen. (So €5000 ) und haben dan 58 PS.

    Gruss, Ard

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    #9
    Beim Händler bekommst du 12 Monate Gewährleistung sofern die Maschine nicht im Auftrag von privat verkauft wird.
    Nach 6 Monaten gilt Beweislastumkehr.
    Ist mit der Maschine etwas nicht in Ordnung, geht u.U. der Ärger auch schon früher los wenn sich der Händler quer stellt.
    Blindes Vertrauen ist hier nicht angebracht, sonst kommt das böse Erwachen in Form von fehlinvestierten Euros.
    Sei dir also in der Hinsicht nicht allzu sicher!

    Von privat siehst du wie der Besitzer so tickt, das sagt viel mehr über den Zustand der Maschine aus als dir ein Händler vorgaukeln kann. Wie bereits oben erwähnt kannst du für gesparte 500,-€ viele Teile kaufen sofern etwas kaputt gehen sollte.
    Das Geld hast du ja (gespart) und brauchst nicht auf evtl. Kulanzleistungen hoffen. Reparieren und fertig.

    8 Jahre alte Asbach-Uralt-Reifen sind kein Kaufhindernis. Das sagt lediglich aus dass die F wenig km gelaufen hat und/oder schonend bewegt wurde. Moped im guten Zustand? Kaufen! Preis für die neuen Pneus raushandeln und gut. Der ansonsten gute Zustand relativiert etwaige Standschäden.

    Beim Lenkkopflager auf die Mittelstellung achten, da neigt es am ehesten zum Einlaufen. Prüfen auf dem Hauptständer, richtig.
    Nicht nur auf undichte Gabelsimmerringe achten, auch die Staubkappen sollten rundum frei von Rissen sein. Ersatzteile sind nicht teuer, bekommt man im Zubehör. Arbeit ist einfach, kann man daher selber machen, aber sie dauert (je nach Geschick).

    Undichtigkeiten am Motor und Getriebe sind eine Ausschlußkriterium, sollten eigentlich nicht vorkommen. Hier muss man den Einzelfall betrachten, somit ist keine pauschale Aussage möglich. Undichter Simmerring an Schaltwelle oder Kupplungsbetätigung ist kein Problem, bei heftigeren Lecks im Zweifel die Finger von der Maschine lassen.

    Kettendurchhang prüfen. Alles über 30 mm zeugt von schlechter Wartung, wenn sie deutlich angerostet ist von schlechter Pflege (ein bißchen Flugrost außen an den Laschen ist normal, entsteht schon beim Putzen). Kettenblatt ist verschlissen wenn sich deutliche Spitzen an den Zähnen gebildet haben und nahezu keine Fase mehr sichtbar ist. Optisch sieht es dann aus wie ein Sägeblatt, die Zähne scheinen sich nach vorn zu neigen. Damit ist ein Komplettkit samt Kette fällig, Kostenpunkt 100...150 €. 20000 km sind ein eher schlechter Durchschnittswert, normal sind 25000...30000 km, je nach Alter.

    Mal ordentlich ans Hinterrad packen und in der Senkrechten und Waagerechten rütteln. Wackelt oder knackt es, dann sind irgendwelche Lager im Eimer. Im Prinzip egal welche, das kostet, wenn auch nicht die Welt.

    Der Kupplungshebel ist lummelig, das gehört zum guten Ton der F. Ist quasi serienmäßig. Nicht weiter beachten. Typische Sparmaßnahme von BMW.

    BMW-Einzylinder sind standfeste Motoren made by Rotax. Meine Vorredner haben es bereits erwähnt, Laufleistungen jenseits 100´000 km sind keine Seltenheit. Das ist kein hochgezüchtetes KTM-Aggregat das alle 200 Stunden revidiert werden muss, sondern ein Langläufer mit dem man ruhigen Gewissens bis nach (und durch) Afrika fahren kann.

    Das Gesamtpaket muss passen, mach dir wegen Kleinigkeiten nicht ins Hemd. Der Zubehör- und Gebrauchtmarkt gibt genügend her, die Preise sind überschaubar. Schau dir ein halbes Dutzend Maschinen an, dann bekommst du schnell ein Gespür dafür was im Rahmen liegt und was absolut gar nicht geht.

    Alles über 40´000 km würde ich erst mal außen vor lassen, da findet sich besseres für unmerklich mehr Geld. Fahrwerk kann bei dem Alter und der Laufleistung schon mal ausgenudelt sein, da sind dann ruckzuck 500...700 € Invest fällig um es wieder ordentlich auf Vordermann zu bringen.

    Einschlägige Portale nach Angeboten durchforsten und falls sich etwas findet hier posten, dann können konkrete Meinungen zu den jeweiligen Angeboten folgen.

  10. Registriert seit
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    178

    Standard

    #10
    Wow - ist ja echt klasse hier. Selten habe ich schon beim ersten Thema so ausführliche Antworten gekommen!
    Das spricht schonmal ganz klar für die GS Gemeinde

    Auf jeden Fall waren viele viele hilfreichen Hinweise für den Gebrauchtkauf dabei. So kann ich mir das schon sehr viel eher vorstellen. Ist wohl auch ein Nachteil vom Vorteil - Dadurch dass die F650 so gut ist, findet man einfach wenig über "üblich" Krankheiten

    30 mm Kette hängen bedeutet zwischen den Ritzeln unten, sollte sie nicht mehr als 30 mm unter der theoretischen Idealllinie von Kranz zu Kranz hängen? Verstehe ich das richtig? Dann könnte ich das künftig auch mal besser beurteilen.

    Ansonsten fällt mir momentan kaum noch was ein. Ausführlicher könnten eure Antworten - besonders deine vierventilboxer - kaum sein.
    Auch nach gebrauchten G650GS werde ich etwas schauen, aber da ist die Differenz zu einer neuen durch die 1000 € Rabatt einfach relativ klein.

    Leider habe ich noch ca. 4 (vllt auch 5) Wochen bis ich voll durch bin. Davor kann ich natürlich keine Probefahrt machen Aber ich möchte bis dahin so gut wie möglich Bescheid wissen, dass ich dann auch gleich auf die Suche gehen kann.

    ps: Das mit der Beweisumkehr nach 6 Monaten hatte ich nicht bedacht. Das reduziert den Händler-Vorteil deutlich...


    Ein Punkt vielleicht noch: Dass man kein Unfall-Modep will ist klar. Aber nur ein "Umfaller" dürfte doch nicht schlimm sein? Das ließt man ja öfter. Solange das nur ein paar kleine Kratzer sind? Oder ist es so, dass es oft schwer zu beurteilen ist, ob es nur ein "Umfaller" war oder vielleicht doch ein kleiner Sturz im Gelände, bei dem mehr Schaden entstanden sein könnte. (glaube ein Arbeitskollege hatte auch mal eine UR-F650 oder eine Dakar, die ein Haarriss im Motorblock hatte. Das hat er auch erst zu spät gesehen. War aber wohl auch auf einen Sturz zurück zu führen)


    Edit:
    Eine Frage muss ich noch hinterher schieben. Ventile muss man doch auch regelmäßig einstellen/prüfen. Zumindest dem Wartungsplan nach den man im Netz findet. Wie kritisch ist das? Kann da einer was
    verhundsen wenn er das nicht immer gemacht hat? Sollte man das mit einer neuen gebrauchten gleich mal machen, sofern der Vorbesitzer nicht weiß wann es zu letzt erledigt wurde?


 
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