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KTM 640 Adv <-> 650 Dakar?

Erstellt von viob, 13.02.2011, 13:09 Uhr · 10 Antworten · 4.565 Aufrufe

  1. Registriert seit
    10.07.2008
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    67

    Standard KTM 640 Adv <-> 650 Dakar?

    #1
    Tach zusammen,

    Musste meine geliebte Dakar umzugsbedingt verkaufen und stehe nun hier in neuer Umgebung - hoffentlich - bald wieder vor der Kaufentscheidung.

    Ich war mit der Dakar '01 wirklich sehr zufrieden. Lange Touren mit Gepaeck waren auch auf der Autobahn dank leichter Modifikation (hohe Scheibe, Sitzbank) kein Thema. Und in der Stadt wendig etc.

    Habe nun hier mehrere Anzeigen fuer KTM 640 Adv gesehen. Meist gute Preise und wenig Km drauf. Nur gefahren bin ich bisher noch keine...

    Hat jemand von Euch mit KTM Erfahrung sammeln koennen? Denke die Adv ist mehr auf wirkliches Offroad ausgelegt. Interessant waere ob Tourenbereifung auch passt und wie sich die Teile allgemein fahren. Die Scheibe ist ja aehnlich der Originalscheibe der Dakar - vielleicht soagr eher kleiner...

    Danke schon mal fuer Eure Eindruecke.

    Gruesse

    P

  2. Registriert seit
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    1.236

    Standard

    #2
    Hi P,
    meine Frau hat eine Adventure, die ich auch ab und zu fahre. Mein Eindruck ist, das sie super sportlich und für 50PS ein guten Durchzug hat. Was sie nicht mag ist fahren unter 3000 U/min. Da kann, wenn man es nicht kennt, schon mal der Motor beim abbiegen ausgehen. Ich kenn das Drehzahlband der alten F nicht (obwohl ich die auch schon gefahren bin), aber die ADV fährt im letzten Gang 100km/h bei ca 5000 U/min. Verbrauch liegt so um 5 Liter.
    Wenn man Straßentaugliche Reifen draufhat, hat man eine wirklich große Schräglagenfreiheit. Wenn man es kann, setzt auch schon mal der Alukoffer auf. Wobei unser Eindruck immer war das ein 120er Hinterreifen besser bei Schräglagen (und bremsen) ist als der 140er. Der Motor vibriert ziemlich stark, im Gegensatz zur F650. Die Bremsen sind Klasse, aber ohne ABS. Alles in allem ein witziges Motorrad, aber ich bin doch froh mit meiner GS zu fahren ;-)
    Unsere hat jetzt 50000km runter und bisher nur kleine Probleme. Im Moment ölt sie irgendwo, aber ich finde es einfach nicht. Wenn sie länger gestanden hat springt sie mit E-Starter gar nicht an und mit Kickstarter schon mal eher. Wenn man sie täglich fährt ist das kein Problem. Man sollte sehr gutes Sitzfleisch mitbringen, vor allem wenn man von einer GS umsteigt.

    Gruß Hermann

  3. metalhead Gast

    Standard

    #3
    Hi P,

    hab mir vor ein paar Wochen eine "normale" F650 GS gekauft und auch bei der KTM 640 Adv überlegt.

    Wenn man allerdings in diversen Foren liest, gibt es schon sehr viele KTM Fahren mit kapitalen Motorschäden bei 30000 km.

    Ausserdem ist der Motor mit wesentlich kürzeren Wartungsintervallen (ich glaube 5tkm) "gesegnet".

    Die F ist denke ich auf jeden Fall standfester was den Motor betrifft und im unteren Drehzahlbereich, sowie bei den Vibrationen "kultivierter". Aber man kann auch am "ruppigen" Gefallen finden ...

    Gruss Tom

  4. Registriert seit
    24.10.2006
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    986

    Standard

    #4
    mein tip:

    wenn du mehr offraodfahren willst = ktm
    wenn die strasse überwiegt = BMW

  5. Registriert seit
    06.01.2008
    Beiträge
    148

    Standard KTM LC 4 Adventure

    #5
    Hallo,
    ich fahre selbst eine 12er GS ADV und eine KTM LC 4 ADV. Es stimmt, die Ölwechselintervalle liegen bei 5ooo km. Bei der richtig langen Tour sollte man also vorher wechseln. Unter 2.500-3.000 U/min ist's etwas ruppig, aber es ist auch ein EINZYLINDER, das sollte man doch bedenken. Die Motoren der letzten Entwicklungsstufen, gerade auch die mit 54 PS, sind eigentlich ziemlich langlebig und robust; 70-80.000 km und auch durchaus darüber sind drin bis zur ersten Revision. Dazu ist zu bemerken, dass gerade bei solchen Motoren alles die rechte Hand regelt. Selbstverständlich kriege ich den Motor mit 30.000 km klein; es geht aber auch -und zwar ohne Spassverlust- anders. Ich möchte beide Maschinen nicht missen, zumal die KTM mit 28 l Sprit nur 185 kg wiegt. Beide Maschinen haben ihre Einsatzgebiete und je nachdem, wo ich hinfahre, wird mal die eine und mal die andere favorisiert.
    Gruß vom Rheinboxer

  6. Registriert seit
    28.08.2007
    Beiträge
    515

    Standard

    #6
    Hatte 2002/2003 auch eine 640er Adventure.

    Vom Händler sofort gut ausgestattet von KTM-Sommer neu gekauft.
    Nach 17 Monaten und rund 9500km dann der kapitale Motorschaden.
    Kurbelwelle, Kolben, Zylinder, alle Lager - wäre teuer geworden...
    Glücklicherweise eine Garantiesache. Nach der Reparatur musste sie weg.
    Ein wirklich klasse Fahrwerk, herbe Vibrationen
    und ein recht schmales nutzbares Drehzahlband.
    Diverse Vibrationsschäden an den Aluteilen, undichte Gabel bei 5000km
    und der Motorschaden haben das Vertrauen nachhaltig erschüttert...

    2004 dann also eine Dakar.
    Härtere Gabelfedern, breitere Rasten, kürzere Übersetzung und ein paar
    andere Modifikationen und die eierlegende Wollmilchsau war geboren.
    Geringer Verbrauch, Durchzug aus niedrigsten Drehzahlen und absolute
    Zuverlässigkeit begeisterten mich von Anfang an.

    Sie musste 2007 dem gleichen Triebwerk im leichteren Gewand weichen.

    Der Rotax-Einzylinder ist einfach ideal fürs entspannte Endurowandern, dabei
    mit gekürzter Übersetzung ein irres Spaßmobil auf Landstrassen.
    Die ultimative Ausbaustufe des Rotax kam dann jetzt auch noch ins Haus.

    Ich kann den Rotax-Eintopf in all seinen Erscheinungsformen
    jedem nur empfehlen - Gruß eines Begeisterten - Ray

  7. Registriert seit
    10.07.2008
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    67

    Standard

    #7
    Danke fuer eure schnellen und detailierten Antworten.

    Das alles hoert sich ja fast so an als ob mein altes Motorrad auch wieder mein neues wird... zumindest in der sehr engen Auswahl steht.

    Laut euren Ausfuehrungen ist es mit der KTM wirklich so wie ich mir dachte. Eher ein reines Sportgeraet als eine Tourenmaschine. Aber ist ja OK. Daneben brauch ich eben auch was verlaessliches fuer den Alltag und die City. Und Vibrationen und wenig Durchzug im Drehzahlkeller... da komme ich schon ins Gruebeln.

    Preismaessig kriege ich ne Dakar hier fuer nen aehnlichen Preis. Wenn ich Glueck habe mit unter 30Tkm und sogar ABS. Chic!

    Andere Alternative bzw auf meinem Wunschzettel ist die 800gs. Aber die ist schon wesentlich teurer. Teneree ebenfalls da es ja von beiden keine wirklich alten Jahrgaenge gibt...

    Ich schau mich mal weiter um.

    Gruesse

    p

  8. Registriert seit
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    113

    Standard

    #8
    Mein letztes Motorrad war eine KTM 640 LC4 Adventure. Ich habe sie 2003 als Neufahrzeug gekauft und bin damit 25.000 Km gefahren, bevor ich sie 2007 wieder verkauft habe.
    Das Motorrad ist aufregend, hochbeinig, toll verarbeitet, hat Power und einen tollen Sound. Dennoch würde ich mir nie wieder eine KTM kaufen wollen. Die Motoren sind gut, aber extrem wartungsintensiv, weil sie gewissermaßen "auf der letzten Rille" konstruiert sind. Jede Inspektion verlangt die Kontrolle des Ventilspiels und die Wartungsintervalle sind kurz. Der Ölwechsel ist allein schon sehr aufwendig mit zwei Ölfiltern und dem Entlüften des Systems.

    Dazu macht der LC4 Motor auf der Autobahn keinen Spaß. Er ist nicht der ruhige, konstante Dauerläufer für lange Strecken, sondern will eher wie ein Wettbewerbsmotor immer wieder beschleunigt und verzögert werden. Und das kann er dann richtig gut und macht auch total Laune.

    Auf ihrer letzten Reise habe ich den LC4 Motor meiner Adventure in den Motorschaden gefahren, nachdem ich ein paar hundert Kilometer Autobahn mit 130 Km/h gefahren war. Ein Kipphebellager war zerbröselt. Die Reparatur war mit ca. 250 EUR nicht teuer, aber mein Vertrauen in das Motorrad war dahin.

    Seitdem setze ich wieder auf japanische Großserientechnik und vielleicht irgendwann auf die neue G 650 GS. Aber Spaß macht die KTM auf jeden Fall.


  9. Registriert seit
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    #9
    Hi Vibo,
    wenn überhaupt würde ich die letzte Modellüberarbeitung ab 2004 wählen und da sieht der Markt sehr mau aus. An die 5.000 € muss man schon einkalkulieren wenn man etwas vernünftiges haben will. Da hast du aber auch lange Spass dran.

    africanfun

  10. Registriert seit
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    67

    Standard

    #10
    Hier habe ich ein 2005 KTM Adv fuer einen aehlichen Preis wie eine 2006 Dakar gesehen. Aber wie bereits gesagt scheidet die KTM dann doch eher aus. Was ich brauche soll im Alltag wie auch auf langen Strecken ohne Murren und zuviel Schrauberei funktionieren. Dass natuerlich auf off road Passagen ein Wettbewerbsmotor mehr Laune macht ist unbestritten aber wenn man sich das mit so einigen Nachteilen erkaufen muss... Es ist ja eher andersum. Man will was fuer alle Tage und nimmt ggf leichte
    Unzulaenglichkeiten bei Ausnahmen in Kauf. Ich zumindest - und mein Geldbeutel auch beste Loesung wie auch schon erwaehnt, sind zwei Mopdes oder eben die KTM auf dem Haenger ins Offroad Paradies. Ich fahre lieber 750km durch die Gegend um dann ein paar Paesse oder unbefestigte Strassen zu meistern.
    Ich schau mal was der Markt mir so anbietet.
    1000 Dank nochmal.
    Gruesse
    P


 
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