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Lambdasondenspannung

Erstellt von schubox, 21.11.2014, 15:34 Uhr · 9 Antworten · 896 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Lambdasondenspannung

    #1
    Hallo Leute,
    Meine F 650 Gs Dakar braucht ein wenig zu viel Sprit. Die Abgaswerte sind unterirdisch. Im nächsten Frühjahr muss sie zum Tüv. Damit es da keine Probleme gibt, wollte ich die Lambdasondenspannung messen.
    Ich hab noch nie eine Sonde mit ca. 11 Volt gesehen. Laut meinen Informationen soll die zwischen 0 und 1 Volt pendeln. Hat jemand sowas schon mal probiert? Sind meine Infos falsch?
    Vielleicht jemand eine Idee an was es liegen kann?

    Danke.
    Micha

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    #2
    wie viele kabel hat deine sonde? 1, 3, 4 ?
    welche davon hast du gemessen?

    bei drei oder vier kabeln sind zwei für die heizung der sonde, eins fürs lambdasignal (0-1V) und evtl eins als separate masse.

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    #3
    Meine Sonde hat vier Kabel. Gemessen habe ich zwischen Gelb und schwarz (Pin 3 und 4)Laut Schaltplan sollte das das Sondensignal sein. Die Spannung ist langsam auf ca 11V angestiegen. An den anderen beiden liegt Batteriespannung von knapp 13 Volt an.

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    #4
    ok ...

    wenn du den wert bei laufendem, warmem motor und angeklemmter sonde gemessen hast, halte ich die sonde für defekt.
    mehr als 5V kenne ich bei keiner lambdasonde als signalwert.

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    #5
    Na ich dachte ich frag mal lieber. Habe so etwas auch noch nicht gesehen. Ich habe mir ein Y-Kabel gebastelt und bei laufendem Motor gemessen. Hat bei 0,45V (Motor kalt) angefangen und ist dann bei warmem Motor auf ca. 11V geklettert.
    Könnte ja sein, dass das Steuergerät da eine Referenzspannung in Abhängigkeit der Temperatur raus gibt und die Sonde arbeitet dagegen.
    Aber ich bin da kein Fachmann. Deshalb die Frage ans Forum.
    Ich fahre die Maschine jetzt seit 1,5 Jahren. Ich war damit noch nie beim Händler. Sie hat angeblich jetzt 29000km auf der Uhr. Vielleicht sollte ich da doch mal vorbei schauen. Ich höre meinen Geldbeutel schon heulen.

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    #6
    Zitat Zitat von schubox Beitrag anzeigen
    Na ich dachte ich frag mal lieber. Habe so etwas auch noch nicht gesehen. Ich habe mir ein Y-Kabel gebastelt und bei laufendem Motor gemessen. Hat bei 0,45V (Motor kalt) angefangen und ist dann bei warmem Motor auf ca. 11V geklettert.
    Könnte ja sein, dass das Steuergerät da eine Referenzspannung in Abhängigkeit der Temperatur raus gibt und die Sonde arbeitet dagegen.
    Nein, es gibt keine Referenzspannung. Die Sondenspannung kannst Du auch ohne STG prüfen, einfach Stecker trennen - sollte wie schon geschrieben zwischen 100 und 900 mV pendeln (nachdem die Sonde ihre Betriebstemperatur erreicht hat, ohne Heizung ca. nach 60 bis 90 Sekunden) Allerdings ist mir rätselhaft woher die 11V kommen solen? Die Sonde kann die nicht erzeugen, bleibt eigentlich nur Kabel oder STG übrig. Also ich würde erstmal die Sonde trennen und dann nochmal die Spannung messen ...
    Viel "Spaß" bei der Fehlersuche und berichte mal hier.

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    #7
    Frag mich bitte keiner was ich gemssen habe. Heute messe ich 0.87V und das ist in Ordnung. Nur pendeln tut sie nicht. Das ist zu fett. Wenn ich kurz gas gebe, fällt die Spannung auf 0,6V ab.

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    #8
    Dann scheint ja die Sonde zu arbeiten. Vielleicht mal den Temperatursensor prüfen, wenn der "kalt" meldet fettet das STG an.
    Das beste wäre wohl erstmal Fehlerspeicher auslesen (lassen) und IST-Werte der Sensoren anschauen.

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    #9
    Wenn sich rausstellt, dass sie dauerhaft zu fett fährt, könnte es auch daran liegen, dass der Vorbesitzer das "Widerstands-Tunig" eingebaut hat. Dazu wird in der Leitung des Ansaugluftpemperatursensors ein Widerstand verbaut, der der Elektronik kältere Temperaturen vorgaukelt, damit die Maschine anfettet. Das sollte man aber in der Leitung des Thermosensors erkennen können.

    Man verziehe mir bitte den Link ins Nachbarforum - ich habs hier nicht gefunden:
    Einbauanleitung Widerstandstuning - Zubehör, Umbauten - F650-Forum


    Gruß,
    Karsten

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    #10
    Neue Erkenntnisse: Ich habe die Seitenverkleidung runter gehabt um das Lenkkopflager zu erneuern. Dabei fiel mir auf, dass an der Stelle an der der Öltank mit dem Luftfilterkasten mit einem Silentblock verbunden war ein Loch im Lufikasten klafft. Löch gestopft. Lernwerte mit Tester gelöscht. Abgaswerte scheinen in Ordnung. (Pendeln zwischen 2 und 2,2)