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Ölverdünnung / Maschine läuft zu fett - warum?

Erstellt von OGonneck, 25.08.2010, 17:39 Uhr · 8 Antworten · 3.196 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Ölverdünnung / Maschine läuft zu fett - warum?

    #1
    Hallo allerseits!

    Ich hab ne F650 CS und bin daher etwas artfremd hier, ich hoffe Ihr verzeiht mir :-) (Außerdem ist es ja der gleiche Motor)

    Folgendes Problem:

    Mein Ölstand steigt beim Fahren, starker Benzingeruch im Motoröl ("Ölverdünnung") , obwohl ich nicht nur Kurzstrecke fahre,
    Kerze relativ Schwarz, Leerlaufdrehzahl ist zu hoch (1500)
    Ob das leichte Ruckeln im unteren Drehzahlbereich auch dazu gehört
    kann ich noch nicht beurteilen - hatte noch keinen Vergleich)
    Kompression und Leistung scheinen aber ok zu sein, kein Qualmen etc.

    Sind alles Hinweise auf zu fettes Gemisch. Ich vermute einer der Sensoren ist hin:

    - Ansaugtemperatur
    - Lambdasonde
    - Kühlwasser (?)
    - noch was?

    Wie kriege ich raus welcher, ohne gleich alles neu kaufen zu müssen?
    Hat Jemand ne Idee - oder vieleicht schon mal das Problem (gelöst)?
    Welcher Sensor ist am wahrscheinlichsten defekt?


    Grüße,

    Andree

  2. Registriert seit
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    #2
    Hallo Andree.
    Natürlich bist Du hier auch richtig und natürlich wird's auch hier jemanden geben, der Dir hilft.
    Ein spezielleres Forum für unsere F650er ist folgendes:
    http://www.f650.de/forum/index.php?page=Index&9e15eb30

    Hier kannst Du Dich ebenfalls anmelden, die Suchfunktion benutzen und natürlich auch noch einmal Deine Frage stellen.

    Du wirst feststellen, das es auch ein sehr, sehr hilfreiches Forum ist.

    Mit Grüßen aus Mahlow
    Jürgen

  3. Registriert seit
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    #3
    Hallo Andree,
    das liest sich nicht gut... .
    Nach dem Beschreiben der Symptome würde ich auf Möglichkeit 1 oder 2 tippen.
    Ist denn auch der Spritverbrauch übermäßig?
    Zum Festellen hast Du jetzt zwei Möglichkeiten: entweder Fehlerspeicher auslesen lassen oder den Widerstand der Sensoren messen.
    Beträgt der Widerstand 0 Ohm oder unendlich, ist der Sensor defekt - der korrekte Widerstand (Temp.-Sensor) beträgt 1kOhm bei 20°C.

    Ruckeln ist für ein zu fettes Gemisch eher untypisch, die Leerlaufdrehzahl meiner GS liegt ebenfalls bei 1.500 U/min - also normal.

    Ach, ja - auf jeden Fall Öl wechseln nicht vergessen!!!

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Hallo zusammen!

    Danke für die Tips. Gestern bin ich mal länger (eine Stunde) gemächlich über Land gefahren - und siehe da - die Leerlaufdrehzahl war zum ersten mal seit Wochen wieder bei 1200 Umdrehungen. Ist aber jetzt wieder weg :-(.
    Könnte es sein, dass die Lambda-Sonde irgendwie durch zu häufiges "mal eben anmachen" verrußt ist und sich wieder "erholt"? Oder ist das Unfug?
    Vieleicht ist das was ich bisher immer gefahren bin - 25km zur Arbeit - doch
    noch zu "Kurzstreckig", als dass sich was "erholen" könnte.

    Aber es kann ja nicht normal sein, dass man immer wenigstens 50km fahren muss, wenn man sie nicht kaputt machen möchte, oder?

    Mit "Ruckeln" meine ich, dass ich bei 2500 Umdrehungen dem Motor kaum leistung abverlangen darf (Anfahren ist ok, mehr aber nicht), ohne dass er anfängt sich ungesund an zu hören und zu "bocken". Ich würde das akustisch als "Hacken" bezeichnen. Halte ich den Motor über ca. 3-3,5t Umdrehungen schnurrt Sie aber wie ein Kätzchen. Sehr entspennand.

    Der Verbrauch ist zumindest nicht dramatisch erhöht - 3,7 Liter. Das klingt zwar recht wenig, aber ich bin ziemlich sicher, dass da mehr (also weniger) gehen müsste - nach Fahrberichten zu urteilen. Ich bin so'n Spritsparer müsst Ihr wissen ;-)

    Weiß jemand, wo sich die Temperatursensoren befinden?
    Was ich finde werde ich Morgen mal versuchen zu messen.
    Das gleiche gilt für den Ölwechsel.


    Gruß und Danke,

    Andree

  5. LGW Gast

    Standard

    #5
    So wie sich das liest ist bei der Maschine doch (fast) alles im Lot. Ich kenne die CS nicht in- und auswendig, aber 1500UPM ist die normale Leerlaufdrehzahl der GS, und unter 3000UPM hackt der Einzylinder eben ziemlich missmutig auf der Kette (Riemen?) rum. Hat doch nur 50 PS, was soll er machen? Saft kommt zwischen 5000 und 6500 UPM.

    Ach so und 3,7 Liter ist das was ich als "geringen" Verbrauch einstufe. Normal sind 4, heftiges reissen bringt einen auf 4,5 - und 3,5 sind wenig.

    Ich sehe als einziges Problem den steigenden Ölstand und den Benzingeruch sowie die Kerzenfarbe, das sollte natürlich beides nicht sein. Wobei der Ölstand grundsätzlich bei warmem Motor anders ist als bei kaltem. Mein Ölstand war kürzlich sogar für ne Woche am unteren Rand des Schauglases, bis er jetzt plötzlich wieder normal "fast Oberkante" war. Manchmal weiss man nicht was der Rotax mit dem Öl macht, aber man kann ihm da eigentlich vertrauen.

    Relativ häufig hat der Motor Probleme mit der Wasser/Ölpumpe, da gibts ein paar Dichtringe die gerne mal verschleissen; das ergibt aber natürlich dann Wasser im Öl oder Öl im Wasser, jedoch kein Benzin.

    Die Sensoren mal zu messen bzw. nach dem Fehlerspeicher zu schauen halte ich erstmal für den sinnvollsten Schritt.

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    Standard

    #6
    Tach. An meiner Kleinen war die ganze Zeit ein Fühler unter dem Luftfilterkasten lose.Die Folge war eine erhöhte Leerlaufdrehzahl und unruhiger Lauf.Vorne rechts und von unten zu sehen. Ist eingesteckt.
    Ps. Der Verbrauch meiner Kleine beträgt zwischen 3 und höchstens 3,3 Liter. Bei flotter Fahrweise und mit Mitfahrer höchstes 3,5 Liter. Kann also min. 500 km fahren ohne abzusteigen.

  7. Registriert seit
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    Rotes Gesicht

    #7
    Hallo!

    Also ich hab den Temperatursensor jetzt mal nachgemessen. 30kOhm. Ist das nu ok oder nicht?

    Blöd: Ich hab mir das Reparaturbuch geholt, das für die CS angeboten wird, da steht auch ne Menge drin, aber über die Sensoren, wo die sitzen und wie man sie überprüfen kann nichts. Hab zwei Stunden durch das Buch gewälzt.

    Ich hab jetzt gesehen, dass die Drehzahl zwar etwas unterschiedlich ist, aber die 1500 wohl tatsächlich nahezu normal sind. Ich hatte irgendwie 1200 im Kopf - aber das stimmt nicht.

    Den Steckverbinder unter dem Luftfilterkasten hab ich mal abgezogen - sieht sauber und trocken aus. Die Kontakte haben einen Wiederstand von 15,8 Ohm - wieder was völlig anderes. Dann ist da noch son kleiner direkt über dem Ölfilterbehälter - vermutlich Temperatur oder Öldruck. Er hat nur einen Stecker, den ich dann gegen Masse gemessen hab: 0,3 Ohm vermutlich einfach die falsche Messmethode.

    Ich hab mir wenn ich so drüber nach denke in der kurzen Zeit auch schon ein paar "Böcke" geschossen:

    1. Vermutlich beim ersten Ölwechsel zuviel rein gekippt.
    2. 1x im Stand über ein paar Minuten mit etwa 3500 Umdrehungen laufen lassen -Ergebnis: Krümmer fing an heftig rot zu leuchten, bis fast runter zur Lambda-Sonde - Bitte fragt erst gar nicht wie man auf so ne Idee kommt
    Ich dachte eigentlich bei der AU wird auch nichts anderes gemacht.
    3. Ein mal war der Luftfilter mit Öl aus dem Kasten versaut, da ich sie auf die Seite gelegt hatte und ne Menge überschüssiges Öl im LK war. Vermutlich auch Ergebnis des Benzins im Öl.
    4. Folgefehler von 3: Hab bis der neue Luffi kam nen Lappen rein gesteckt - schwerer Fehler :-/ Den hat sie sich rein gesaugt wie nur was. Hat die Ansaugöffnung im LK bis runter über die Drosselklappe verstopft. Ich hab 10 Minuten gebraucht um den da wieder raus zu kriegen.


    Als "Kandidaten" sehe ich daher jetzt - neben schlimmeren Sachen über die ich erst rede, wenn die leichteren ausgeschlossen sind:

    - Lambdasonde (ich hab ne gebrauchte bei der Bucht bestellt, zum ausprobieren)
    - immer noch der Wassertemperatursensor (falls 30kOhm nicht ok sind)
    - weitere Sensoren, die ich erst noch kennen lernen muss (Luftmassenmesser, Lufttemperatur, Öltemperatur - falls vorhanden)

    Weiß vieleicht noch einer was zu Lage und Testmethoden für eventuell verantwortliche Sensoren?

    Das muss doch raus zu kriegen sein. Ich hab jetzt schon mehrfach von Leuten gelesen die Benzin im Öl hatten - aber außer dem wundersamen Verschwinden des Symptoms noch keine konkreten Ergebnisse, was es schlussendlich war.


    Grüße,

    Andree

  8. Registriert seit
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    Reden

    #8
    Ich antworte meinem gequatsche mal selbst:

    Das Problem ist gelöst

    Hatte bei Bosch nachgelesen, dass so ne Lambda-Sonde überhitzen kann,
    und diese daher mal ausgetauscht (durch ne gebrauchte). Und siehe da: der vorher stechende Benzingeruch ist zunächst weniger geworden und dann ganz verschwunden.

    Jetzt läuft se wieder einwandfrei. :-)


    Grüße

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Und noch ne Runde :-)

    Hat sich lieder rausgestellt, das das Problem wieder auftritt - mal mehr, mal weniger.

    Aber jetzt hab ichs wirklich, denke ich: Seit zwei Monaten überhaupt keine Probleme,
    trotz Kurzstrecken und teilweise Fahreten bei kaltem Wetter (Heute z.B.)

    Was wars? Der Thermostat.

    Offenbar wurde sie einfach nicht schnell genug warm und ist daher entweder zu fett gelaufen,
    oder es ist zu viel Benzin an der kalten Zylinderwand kondensiert und abgestriffen worden.

    Wie dem auch sei - jetzt gibts endlich gar keine Probleme mehr in der Richtung.

    Grüße


 

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