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Passende Reifen für F650 Dakar

Erstellt von mcmatze, 15.01.2014, 12:54 Uhr · 12 Antworten · 2.207 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Passende Reifen für F650 Dakar

    #1
    Moin Moin,

    ich komme aus Hamburg, bin 38 Jahre und habe letzten September eine F650 Dakar ergattern in einem sehr guten Zustand :-)
    Die Pellen sind zwar nicht runter, aber alt.
    Dieses Jahr will ich mit der Dakar nach Island und dort auch nicht nur Straße fahren.
    Hab mir schon die aktuellen Reifentests durchgelesen, bin aber noch unschlüssig.
    Kann mir jemand einen guten Tip geben für Reifen die auch auf der Straße gut zu fahren sind?

    Gruß,
    Matze

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Zitat Zitat von mcmatze Beitrag anzeigen
    Moin Moin,

    ich komme aus Hamburg, bin 38 Jahre und habe letzten September eine F650 Dakar ergattern in einem sehr guten Zustand :-)
    Die Pellen sind zwar nicht runter, aber alt.
    Dieses Jahr will ich mit der Dakar nach Island und dort auch nicht nur Straße fahren.
    Hab mir schon die aktuellen Reifentests durchgelesen, bin aber noch unschlüssig.
    Kann mir jemand einen guten Tip geben für Reifen die auch auf der Straße gut zu fahren sind?

    Gruß,
    Matze
    ….alle Reifen die zulässig sind …dafür sind sie gemacht..!!!

    oder hier lesen : http://www.gs-forum.eu/reifen-111/

  3. Registriert seit
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    #3
    Ok, danke...

  4. Registriert seit
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    #4
    Heidenau K 60 ist ein recht guter Allrounder und super auf der Straße, begleitet von einem ausreichenden Grip auf Feld-/ Schotterwegen und dazu eine vernünftige Laufleistung.

    Gruß Jürgen

  5. xt5
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    #5
    Oder TKC von Continental. Find ich nen guten Allrounder für Piste und Straße.
    Gruß
    Holger

  6. Registriert seit
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    #6
    Zitat Zitat von xt5 Beitrag anzeigen
    Oder TKC von Continental. Find ich nen guten Allrounder für Piste und Straße. Gruß Holger
    Kann ich Holger nur beipflichten, er weiß übrigens, wovon er spricht -
    mit seiner Dakar hat er schon eine Menge Reiseerfahrung.

    Der TKC ist weich genug, um sowohl onroad als auch offroad Grip zu bieten,
    solange es nicht gerade eine patschfeuchte Wiese oder Tiefschlamm ist.

    Andererseits hält der Reifen recht lange für einen noch offroadtauglichen Reifen.
    In Sachen Kompromiss Richtung Straße IMHO die beste Wahl.

    Bei langen Reisen reicht es übrigens meist, einen Hinterreifen mitzunehmen.
    Bei mir hält ein TKC-Vorderreifen 2 hintere Exemplare durch,
    während ein Mefo Stonemaster Hinterreifen leicht zwei Vorderreifen übersteht.

    Gruß aus Franken - Ray

  7. Registriert seit
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    #7
    Hallo Matze !

    Reifenfreigaben sind eine deutsche Sache, bei uns in Ö darf alles drauf, was die entsprechenden Dimensionen und Geschwindigkeitszulassungen hat.

    Ich fahr als kleines Schottermoped die Nachfolgerin Deiner Dakar, die Sertao.

    Standardbereifung ist Metzeler EXP, hält gut auf der Straße feucht und trocken, sollte hinten um die 8000 km und vorne um die 12000 machen, ein geschotterter, leicht zu fahrender Weg geht, alles was abseits des Asphaltes rutschig ist, ist mit dem EXP zu Ende.

    Drum hab ich mir den Metzeler Karoo 3 aufgezogen, ein guter Reifen ( auch wenns etwas hoppelt, bei Stollen eh klar ) auf der Straße im Trockenen, im Feuchten hält er auch nicht schlecht, zeigt aber den Grenzbereich zum Ausrutscher nicht an.

    Im Schotter und auf felsigem Untergrund sehr griffig und spurtreu, schaufelt sich in tiefem Schotter brav durch, je feuchter die Geschichte und je schlammiger der Untergrund wird, desto näher kommt er seiner ( von den auf der Straße angenehmen kleineren Stollenabständen bedingt ) Grenze. Nix zum Motocrossfahren auf weichem Untergrund. Auf Sand hab ich keine praktischen Erfahrungen damit.

    Bei hohen Geschwindigkeiten ( bin ihn bis 150 gefahren ) laut, braucht ordentlich Sprit dabei, sonst ( bis auf Grenzbereich im Nassen ) ein braver Kamerad mit hoher Laufleistung ( H gegen 10.000, vorne etwa gleich ).

    Unfreiwillig getestet bei ABS Not - Vollbremsung in Albanien aufgrund sich quer stellenden Autobusses, da spürst zwar jeden Stoppel zwischen den Bremsintervallen, bleibt gut geradeaus und beherrschbar trotz voller Beladung.

    In die engere Wahl kamen bei mir auch :

    Heidenau K 60 ( mehr straßenorientiert, guter Reisereifen lt. Berichten ) da hat mir Heidenau geschrieben, daß er für die Sertao nicht
    geeignet ist
    TKC 80 wie oben beschrieben, Berichten im Net zufolge geringe Laufleistung und Schwächen im Nassen

    Ich werd mir wieder einen Karoo 3 draufgeben.

    LG MiraculixSertao

  8. Registriert seit
    28.08.2007
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    Standard

    #8
    Zitat Zitat von MiraculixSertao Beitrag anzeigen
    TKC 80 wie oben beschrieben,
    Berichten im Net zufolge
    geringe Laufleistung und Schwächen im Nassen


    LG MiraculixSertao
    Ich habe den TKC80 bereits auf einigen Motorrädern gefahren.
    (KTM LC4 Adventure, F650GS Dakar, R80GS Basic, G650X Challenge)
    Teilweise mehrere Sätze auf der gleichen Maschine,
    immer wieder auch im Wechsel mit reinen Stollenreifen.

    6000km hinten und 9000km vorne sind zu schaffen,
    bei zarter Gashang auch die Hälfte mehr.

    Willst du ultimative Laufleistung mit Stollenreifen,
    kommt auch ein Michelin Desert in Betracht.
    Laut den Internetberichten angeblich im Nassen unfahrbar,
    ich persönlich kam auch bei Regen klar.
    Harte, langlebige Reifen haben nun mal eingeschränkten Grip.
    Wobei man auch die Stollen eines Desert in 2 Tagen rasieren kann,
    wenn es nur eilig genug ist.

    Der TKC80 ist halt ein guter Kompromiss.

    Gruß aus Hip - Ray

  9. xt5
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    Standard

    #9
    Ach ja Laufleistung. Den TKC hatte ich längstens hinten 16.000km und vorne 20.000 drauf. Allerdings Hauptsächlich 90-100Km/h gemächliches Reisen. Wie Ray sagte bei Schlamm nicht gut.
    T63 ca 12.000Km hinten vorne ca 4000 mehr.

    Karoo 11.000.
    Wenn man natürlich Hausstrecke ballert klappt das nicht - dann ist viel früher Schicht.
    Ach ja und Anfahrpunkte waren auch nicht mehr zu sehen bei der Laufleistung.
    australien5-3-2-031.jpg
    Ich würde bei langer Anfahrt wieder nen TKC wählen - passt für alles.
    Den Scout hab ich jetzt 10.000Km drauf und sollte noch 2 halten. Ne Schotterpiste bin ich damit nochnicht gefahren, allerdings denke ich auch der ist ne gute Wahl.
    Grüße
    Holger

  10. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von mcmatze Beitrag anzeigen
    Moin Moin,

    ich komme aus Hamburg, bin 38 Jahre und habe letzten September eine F650 Dakar ergattern in einem sehr guten Zustand :-)
    Die Pellen sind zwar nicht runter, aber alt.
    Dieses Jahr will ich mit der Dakar nach Island und dort auch nicht nur Straße fahren.
    Hab mir schon die aktuellen Reifentests durchgelesen, bin aber noch unschlüssig.
    Kann mir jemand einen guten Tip geben für Reifen die auch auf der Straße gut zu fahren sind?

    Gruß,
    Matze
    Wie auch hier schon in verschiedenen Beitragen erwähnt, mach Dir den TKC drauf, dann bist Du für Island bestens gerüstet. Ich geh mal davon aus, daß Du dort mit der Fähre hin fährst -wie auch sonst- und die Gesamtstrecke sich damit durchaus noch im Bereich der auch bereits genannten Haltbarkeit des Reifens von <6000 km bewegt. Diese Haltbarkeit für hinten paßt auch zu meinen Erfahrungen ganz gut, wenn auch auf einem anderen Mopped.

    Die hier ebenfalls genannten Kompromisse mit K60 Scout oder gar Enduro 3 würde ich nicht eingehen. Die halten zwar etwas länger, m. W. zumindest der Scout, aber kommen fahrtechnisch nicht an den TKC ran, wenn's halt doch mal etwas gröber oder etwas schmieriger werden sollte. Richtig gut im Schlamm sind im Übrigen nur richtige Wettbewerbs-Spezialisten, die für Dakar ohnehin nicht freigegeben sind. Unter den möglichen gehört der hier TKC mit zu den besten. Ich geh mal davon aus, daß Du nicht in ein 1/2 m tiefes Schlammloch reinfährst. Oberflächernschlamm schafft man auch so, ggf. füßelnd.

    Sollten die TKC am Ende der Tour runtergefahren sein, zumindest hinten könnte das schon passieren, dann würde ich die Kosten hierfür als Reisekosten betrachten. Im Vergleich zu den sonstigen Island-Kosten dürfte das wohl eher unter "ferner liefen" zu verbuchen sein.

    Ansonsten vernehme ich Dein Vorhaben mit einem gewissen Neid. Nichtsdestotrotz viel Spaß.

    Gruß Thomas


 
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