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Strom (Spannung) Problem

Erstellt von pasche, 09.05.2010, 19:27 Uhr · 7 Antworten · 2.135 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Strom (Spannung) Problem

    #1
    Hallo Forum,

    meine Freundin hat eine BMW F 650 GS, Baujahr 2001. Seit ca. 2 Jahren hat haben wir nun wohl die 3. Batterie drin. Anfang des Jahres mussten wir die Batterie mit destiliertem Wasser nachfüllen und laden, weil das Motorrad lange stand ==> alles kein Problem. Maschine lief.

    Vor einer Wochen haben wir eine kleine Tour gemacht ==> kein Problem. Am nächsten Morgen normal nach zur Arbeit gefahren und einen Zwischenstop beim Bäcker gemacht. Maximal 5 Minuten gestanden.

    Zündigung auf AN ==> NICHTS! Keine Lämpchen leuchteten.

    Wir haben die Batterie dann ausgebaut und einem Bekannten gegeben. Der hat sie im Geschäft nochmal aufgefüllt (weil 2 Zellen etwas unter Minimum waren) und geladen. ==> Danach hatte die Batterie 14V.

    Eingebaut, Zündung auf AN aber die Kontrollleuchten "glimmten" nur langsam auf (und auch nicht mit "voller Stärke").

    Start ==> Höre nur ein kurzes "Zucken" (von der Spannung) sonst NICHTS.

    Heute Batterie nochmal gemessen (eingebaut). 12,5V

    Zündung auf AN, Leuchten glimmen langsam auf => START => nichts passiert.

    So. Massekabel abgeklemmt und mit Amperemeter zwischen Minuspol der Batterie und Massekabel "Kriechstrom" gemessen (Die Anleitung stammte allerdings von einer Suzuku V-Strom). Naja...auf jeden Fall hatte ich ca. 50 mA gemessen, was (ebenfalls nach der V-Strom Anleitung) etwa das 13-fache des erlaubten Wertes wären!!! Ich habe aber zu den max. Kriechströmen für die 650 GS nichts gefunden. Ein Tip wäre hier nett.

    So weiter...Batterie wieder eingebaut und mit meinem Motorrad überbrückt. ==> Maschine springt einwandfrei an :-)

    So...nach ca. 3 Minuten ziehe ich das Überbrückungskabel vom Motorblock ab und die Maschine geht sofort aus!

    Äh...was geht hier??

    Nochmal überbrückt und diesmal 5 Minuten laufen lassen. Während dessen die Spannung gemessen => 14V. Nach 5 Minuten wieder das Kabel vom Motorblock abgenommen und Motor geht wieder sofort aus!

    Dann - ohne Überbrückung - nochmal Spannung gemessen => 10.8V

    Was könnte hier der Fehler sein? Kann mir nicht vorstellen, dass es "normal" ist, dass das Motorrad nach einer Überbrückung ausgeht, wenn man die Kabel trennt, oder?

    Jede Hilfe wird dankend angenommen...

    Gruß
    pasche

  2. Kira Gast

    Standard

    #2
    Ich hatte letztes Jahr im Urlaub so ungefähr das gleiche Problem. Nach Überbrückung musste ich sofort losfahren und immer schön Gas geben, damit sie nicht ausging. Die Batterie war 5 Tage alt und laut Tankstelle nach nochmaligem aufladen, in Ordnung. Ich bin dann nach Kaprun zu BMW gefahren, der sagte gleich Deine Batterie ist kaputt, da ich es nicht glauben konnte hat er nochmals alles durchgemessen, Fehler Batterie defekt. Neue Batterie eingebaut und sie läuft seit fast einem Jahr einwandfrei, selbst bei den wenigen Fahrten im Winter.

    Gruß Birgit

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    Standard

    #3
    Heißt das, dass du, während die Überbrückungskabel getrennt wurden, ständig "über" Standgas bleiben musstest?

    Ich konnte das so nicht testen, da ich alleine war, um einfach mal ein paar Messungen zu machen. Wenn die Maschine gelaufen wäre - nach Überbrückung - dann hätte ich meine Freundin angerufen, dass sie mit einem Bekannten kommt und das Motorrad nach Hause fährt. Aber so....

    Naja...ich denke auch, dass die Batterie defekt ist. Aber das ist wohl nicht die eigentliche Ursache. Kann ja nicht sein, dass alle Nase lang die Batterie leer ist...

    Danke für den Tipp.

    Gruß
    pasche

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    Standard

    #4
    Hi Pasche.
    Kann sein das der Laderegler defekt ist.
    Wenn in kurzer Zeit mehrere Batterien den Geist aufgeben, würde ich mal die Ladespannung messen.

    Gruß
    Bernhard

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    Standard

    #5
    Hallo,

    also....hatte die Maschine jetzt in der Werkstatt bei einem Bekannten. Der hat alles durchgemessen und gesagt, dass alles normal ist. Bei diesem Modell ist das ein typisches "BMW Problem". Wenn diese Maschine mal 14 Tage steht, dann sollte sie auf jeden Fall an ein "Frischhaltegerät" angeschlossen werden.

    Wir hatten zuvor eine neue Batterie gekauft, weil wir uns schon dachten, dass die zuvor eingebaute einen Knacks hat. Mit der neuen sprang die Maschine sofort an.

    Naja...also...entweder häufiger fahren oder ans Ladegerät.

    Gruß und nochmal Danke für die Hilfe.

    pasche

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Hi Pasche.

    Hast vlt im F-Forum schon gelesen....
    Ich wollte es hier auch noch mal kundtun:
    Deine Werkstatt hat da bestimmt NICHT recht mit der Aussage, das das mit der Batterie bei der F normal ist.
    Die CS meiner Frau stand gut 4 Monate ohne Lade- oder Frischhaltegerät.
    Sie sprang sofort ohne murren an und lief rund.
    Wenn die Batterie so schnell "runter" ist, dann stimmt was nicht.

    Gruß
    Bernhard

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    Standard

    #7
    Hallo Bernhard,
    Zitat Zitat von börndy Beitrag anzeigen
    Deine Werkstatt hat da bestimmt NICHT recht mit der Aussage, das das mit der Batterie bei der F normal ist.
    Die CS meiner Frau stand gut 4 Monate ohne Lade- oder Frischhaltegerät.
    Ich hatte den letzten Winter 3 Monate Standzeit ohne irgend welches Laden. Die Aussage, es sei normal, ist sicher so zu deuten, dass die Fehlersuche der Werkstatt ergebnislos war und man dies nicht zugeben wollte. Leider sind solche Fehler oft langwierig bei der Fehlersuche.

    Die Messung von Ruheströmen ist auch nicht ganz unproblematisch: Man muss sicherstellen, dass trotz Messgerät die Nennspannung an den Verbrauchern erreicht wird, weil sie sonst in einen Betriebszustand gehen könnten, in dem der Ruheverbrauch nur deswegen so hoch ist, d. h. die Fehlfunktion durch die Messung ausgelöst wird. Außerdem kommt es vor, dass Einheiten erst mit Verzögerung in den stromsparenden Standby-Betrieb wechseln (dies ist mir von der F650GS allerdings nicht bekannt).

    Zitat Zitat von pasche Beitrag anzeigen
    Wir hatten zuvor eine neue Batterie gekauft, weil wir uns schon dachten, dass die zuvor eingebaute einen Knacks hat.
    Es kann schon mal vorkommen, dass neu gekaufte Batterien einen Fehler haben. Oft leere Batterie deutet allerdings auf andere Ursachen hin, wie z. B. ...

    Zitat Zitat von börndy Beitrag anzeigen
    Kann sein das der Laderegler defekt ist.
    Zitat Zitat von Kira Beitrag anzeigen
    Ich hatte letztes Jahr im Urlaub so ungefähr das gleiche Problem. Nach Überbrückung musste ich sofort losfahren und immer schön Gas geben, damit sie nicht ausging.
    Die Batterie ist parallel zur Stromversorgung geschaltet. Das bedeutet, dass es nicht reicht, dass der Motor läuft, eine zuvor ganz leere Batterie muss erst wieder auf eine Mindestspannung gekommen sein, bevor die Fremdversorgung getrennt werden kann; bei einem Defekt wird die Mindestspannung evtl. nie erreicht. Außerdem ist eine gewisse Kapazität zur Pufferung nötig. Ein Experte aus dem F650-Forum hatte unüblicherweise dazu einen Kondensator mit, der einen Betrieb auch mit defekter Batterie gestattete (Anlassen natürlich nicht).

    Eckart

  8. LGW Gast

    Standard

    #8
    Pft, also eins ist das sicher nicht: "Normal". Meine Dakar war zwar im Winter alle 6 Wochen am Lader, damit die Batterie mit dem Frost klarkümmt, aber ansonsten geht die egal ob nach zwei Tagen oder drei Wochen ohne große Murren an.

    Die Batterie ist nicht die neuste, und manchmal "zuckt" sie auch etwas, aber da muss man keinesfalls "ständig" mit irgend welchen Geräten dran herumladen. Ausser vielleicht man fährt immer nur 2km zur Eisdiele, aber selbst dann...

    Ein "klassisches Problem" bei der Einzylinder ist das Zündschloss bzw. derselbige Kabelbaum, vielleicht ist das Problem ja da zu suchen? Fehlender Massekontakt oder Wackelkontakt an der Batterie sind auch "beliebt".


 

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