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Warum so teuer?

Erstellt von GS-Interessiert, 17.11.2009, 21:53 Uhr · 18 Antworten · 2.973 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Warum so teuer?

    #1
    Moin, moin,

    beim Betrachten der diversen Online-Plattformen für Gebrauchtmotorräder stellt sich mir die Frage, mit welcher Berechtigung die F 650 GS der Bj. 2000 - 2001 in der Regel kaum für unter € 3.000,-- angeboten wird. Teilweise werden Modelle ab EZ 2004 für mal gerade 500 Euroen mehr angeboten. Bestimmt hier wirklich nur die Nachfrage den Preis?

    Vergleicht man dann den Preis einer 1100er aus den letzten Baujahren, dann stellt man fest, dass die teilweise sogar günstiger angeboten werden, als die 650er. Und bei der 1100er bekommt man ne Menge Motorrad für den Preis geboten.

    Gruß
    GS-Interessiert

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    Standard Die Welt der Preise

    #2
    Naja, bevor ich nun zu Bett gehe, anbei meine Theorie. Gegenwärtig glaube ich, dass alle Anbieter dieser Modelle darauf warten, dass Fahrer japanischer Motorräder gedemütigt werden müssen ;-) Man lernt bei der Preisgestaltung der Playmobilmoppeds leicht, dass das Gleiche nicht das Selbe ist. Eine rote xj600 bekommst Du unter € 2000,-. Eine rote 650er gs leider nicht! Da muß 3 vor stehen. Bei meiner 1100er stand eine 2 davor. Kommt Zeit, kommt GS!
    Alles wird gut!

  3. Registriert seit
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    #3
    Moin Moin,

    ne wirklich schlaue Antwort gibt es da sicherlich nicht, auch keine die von Argumenten nur so vollgestopft ist.

    Ich kenne auch nicht wirklich einen Ferrari, der objektiv gesehen sein Geld wert ist. Ebenso wenig die Produkte aus M / S / IN / WOB u.s.w.

    Gruß vom
    Norddeutschenjung

  4. Registriert seit
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    #4
    Zitat Zitat von GS-Interessiert Beitrag anzeigen
    Und bei der 1100er bekommt man ne Menge Motorrad für den Preis geboten.
    Gruß
    GS-Interessiert
    Jo - und auch eine MENGE Gewicht. Möchte ich nicht haben. Je kleiner und enger die Straße - je schwieriger für den GS Fahrer, mit einer F 650 mitzuhalten.

    Unabhängig vom schnellen Fahren - was ja zugegebenermaßen die Ausnahme ist und sein sollte - ist der Fahrspaß einfach größer, ganz abgesehen von nicht asphaltiereten Straßen oder gar im Gelände.

    Hat aber natürlich nichts mit den überzogenen Preisen der alten F 650 zu tun. Kauf doch einfach für das Geld eine von 2004, dann hast du ein TOP Motorrad.

    meint Uli

  5. LGW Gast

    Standard

    #5
    Ist halt einerseits beliebt, andererseits auch Standfest; man bekommt trotz des hohen Alters etwas, was durchaus noch lange Freude machen kann.

    Wichtig ist beim Vergleich der Preise immer, wo kommt der Hobel her (Verkäufer in Polen/Ungarn/Italien/...? Hmja...), wie viel hat er runter, Scheckheftgepflegt, Unfallfrei, und so weiter.

    Dann wollen viele die Dakar, weil sie "cool" ist, weil sie höher ist (für große Fahrer schon ein Argument), weil sie etwas Geländetauglicher ist, und so weiter.

    Viele günstige Angebote haben dann kein ABS, macht schnell 500€ aus.

    Das sind dann auch eher die Punkte, die den Preisunterschied bei den älteren Fuhren ausmachen, da spielt dann BJ 2001 vs. 2004 keine große Rolle mehr.

    In sofern: ganz genau hinschauen. Fakt ist auch, dass sich zwischen 2004 und 2001 nicht viel am Modell getan hat, da ist im Grunde nur die 2sparc-Zündung und das war's dann auch schon - wenn das Motorrad ähnliche Laufleistungen hat, spielt es so gesehen für den Preis keine große Rolle.

    Und auch nach Schwacke: die Preise sind durchaus Markt-realistisch, Schwacke weist z.b. für eine 2001er Dakar mit ~40.000km einen Preis von 4500€ ab Händler aus (topzustand natürlich, realistische Händler-VKpreise für gefahrene Maschinen sollten also so zwischen 3500 und 4000€ liegen, bei gutem Gesamtzustand). Den genauen Preis für die 2004er habe ich wieder vergessen, weil ich eine 2001er Dakar gekauft habe, aber so schaut der Markt halt aus.

    WARUM die so teuer sind, ist letztlich nur anders herum begründbar: die Leute (ich ) sind bereit, so viel dafür zu bezahlen. Und das, obwohl es die Dinger eigentlich wie Sand am Meer gibt.

    Und warum man für fast das gleiche Geld eine 1100er bekommt, auch sone Sache.

    Vielleicht liegt es einfach daran, dass die Nachteile der 1100er so groß sind, das man sie nicht teurer verkaufen kann?

    Nein, also ernsthaft: beide Motorräder sprechen ganz unterschiedliche Käufergruppen an, auch auf dem Gebrauchtmarkt. Die 650er ist deutlich leichter, etwas Geländetauglicher, nicht so eine "Monsterfuhre". Dagegen die 1100er Langstreckentauglich.

    Damit teilen sie sich nicht etwa ein Marktsegment und stehen in Konkurrenz zueinander, sondern sind im Gegenteil größtenteils unabhängig voneinander am Markt.

    Ich hab' auch überlegt, einfach ein paar Euro drauflegen und eine 110er/1150er mit gleicher Laufleistung/BJ kaufen? Viel teurer wäre eine vergleichbare Maschine wirklich nicht.

    Aber eben schwerer, und ich wollte was haben, was ich zur Not irgendwie alleine wieder aufrichten kann

    Damit kamen die großen Qühe gleich nicht mehr in Frage.

    So ist er halt, der Gebrauchtmarkt: nicht immer muss man das zahlen, was eigentlich "logisch" wäre

    Bei meinem Händler stand auch eine BJ2005 mit ~10000km und eine BJ2001 mit ~40000km - die 2001 kostete 4480, die 2005 sowas wie 5580. Auf den ersten Blick absurd, auf den zweiten aber durchaus marktrealistische Preise. Ich hatte keine 5000€, daher...

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    #6
    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Ich hatte keine 5000€, daher...
    Genau das ist der Grund, warum ich eine kleine GS unter 3.000 Euronen suche.

    Da ich zu den kurzbeinigen Menschen unter 170 cm Körpergröße zähle, suche ich halt ein Mopped, was erstens nicht so hoch und zweitens nicht so schwer ist. Soll halt leicht und handlich sein.

    Mit abgepolsterter Sitzbank und verstellbaren Hebeln müsste die 650 er auch bei meinen Proportionen passen. Die kleine rote 600er japanischer Herkunft, die derzeit noch in meinem Besitz ist, ist trotz abgepolsterter Sitzbank zu hoch und zu schwer und verleidet mir durch das ständige Gefühl der Unsicherheit den Spaß am Moppedfahren. Leider hat die nicht den Wiederverkaufswert einer BMW

    Aber wie heißt es so schön: "Wer suchet, der findet" oder "drum prüfe, wer sich ewig bindet"

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von GS-Interessiert Beitrag anzeigen
    Genau das ist der Grund, warum ich eine kleine GS unter 3.000 Euronen suche.

    Da ich zu den kurzbeinigen Menschen unter 170 cm Körpergröße zähle, suche ich halt ein Mopped, was erstens nicht so hoch und zweitens nicht so schwer ist. Soll halt leicht und handlich sein.
    Haste denn schon mal überlegt, dir evtl. ne geplegte alte Vergaser-F anzuschauen? Die gibt/gab es auch als ST-Version (Fahrwerk tiefergelegt). Und da die ST am Markt, glaube ich, nicht so begehrt ist, würdest du locker unter 3 T€ bleiben können

    Sonnige Grüße

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    #8
    Zitat Zitat von Pechvogel Beitrag anzeigen
    Haste denn schon mal überlegt, dir evtl. ne geplegte alte Vergaser-F anzuschauen? Die gibt/gab es auch als ST-Version (Fahrwerk tiefergelegt). Und da die ST am Markt, glaube ich, nicht so begehrt ist, würdest du locker unter 3 T€ bleiben können

    Sonnige Grüße
    Danke für den Ratschlag. Nur ist die ST in meinen Augen potthässlich, optisch einfach nicht stimmig. Wahrscheinlich auch der Grund, warum die am Markt nicht so begehrt ist.

    Es sollte schon eine GS ab BJ 2000 sein, da die in der Regel über ABS verfügen und das sollte schon vorhanden sein.

    Gruß

  9. Registriert seit
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    #9
    Zitat Zitat von GS-Interessiert Beitrag anzeigen
    Es sollte schon eine GS ab BJ 2000 sein, da die in der Regel über ABS verfügen und das sollte schon vorhanden sein.

    Gruß
    Das ist genau der springende Punkt, wieso die älteren Modelle so preisstabil sind. ABS findest du nämlich bei keinem vergleichbaren Bike aus Japan oder Italien, welches Anfang der 2000er Jahre gebaut wurde. Auch die Käufer von Gebrauchtbikes wollen heute kein Bike mehr ohne ABS. Dieser Trend war schon seit mehreren Jahren erkennbar. Aber erst jetzt sind die japanischen Hersteller aufgewacht und bieten ABS bei ihren Neumaschinen in ausreichendem Umfang mit an. Im Gegenzug rauschen natürlich die Preise für gebrauchte Bikes ohne ABS in den Keller und das ist auch gut so. Erst wenn genügend Biker in der eigenen Geldbörse spüren, was es kostet, ein Bike ohne eine aktuelle Sicherheitsaussattung zu kaufen und wieder zu verkaufen, wird sich etwas bewegen.

    CU
    Jonni

  10. LGW Gast

    Standard

    #10
    Es sollte schon eine GS ab BJ 2000 sein, da die in der Regel über ABS verfügen und das sollte schon vorhanden sein.
    Und da haste ja auch den Grund, warum du (persönlich) keine günstige GS findest: die sind wirklich wegen des ABS recht teuer. ABS war damals schon kostenpflichtiges Aufpreis-Extra, und erhöht auch 7 Jahre später den Wert des Bikes erheblich. Ohne ABS findest du problemlos relativ gut erhaltene GS für 2500-2800€.

    Und nur BMW hat damals ein (brauchbares) ABS angeboten. Es funktioniert wirklich gut, konnte das in einigen (unkritischen) nassen Situationen auf Laub und Glibber ausprobieren, greift beherzt aber nicht störend ein, und erhöht die Sicherheit spürbar.

    Und da ist dann eben egal, ob die Fuhre 8, 7 oder 5 Jahre alt ist - ABS bleibt ABS. Wenn dann noch ein Kofferset und Heizgriffe dabei sind, kann man sich ausrechnen, wie viel vom Preis noch für das "Grundmotorrad" gezahlt wird, und was die Extras/Zubehör ausmachen.

    Bei meiner Dakar gab's vom Händler noch ein leicht zerbeultes Vario-Kofferset sowie den TT-Hauptständer oben drauf (war halt alles so dran), da kommt der Preis dann eben auch hin.

    Ich würde empfehlen, den Markt in Ruhe zu beobachten; von der 1-Zylinder GS sind immer noch sehr viele Maschinen am Markt. Der Haken ist halt, gerade die Händler haben absolut keine Not die Dinger zu verkaufen, "meine" stand da auch vier Wochen, und der Händler meinte nur, "wieso 'steht schon lange', gerade mal vier Wochen - wenn die zu dem Preis nicht weggeht, dann warten wir halt... für uns egal".

    Etwas Nachlass war natürlich problemlos rauszuhandeln, Garantieverlängerung BMW, Zulassung, paar Euro weniger - ich war zufrieden mit dem Preis. Auf jeden Fall nicht in die Enge drängen lassen, oder "Zwangszuschlagen" nur weil eine überteuerte gut aussieht - da kommt immer noch eine, die besser dasteht für kleineres Geld

    Aber verglichen mit den Japanern ist der Wiederverkaufswert relativ hoch - was ja auch gut ist, immerhin bedeutet das, dass man für das Möp in ein oder zwei Jahren immer noch gutes Geld bekommen dürfte, wenn der vergleichbare Japaner schon nichts mehr wert ist


 
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