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Baja Saxonia 2009 - Berichte der Teilnehmer

Erstellt von schalke, 13.04.2009, 12:38 Uhr · 196 Antworten · 17.606 Aufrufe

  1. HP2Sascha Gast

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    #11
    Wirklich Hut ab!

    @Hümmi, Du Ärmster: Genußmaximierung sieht sicher anders aus. Aber beim nächsten mal haste bestimmt noch mehr Genuß .

    @Weasel: Danke für die Foto-Lo...-Story und das Vid! Schade mit Deinem Sog. Kannst ja mal woanders posten was das so Schaden verursacht hat.... Armes Weaselchen... Hättstes bestimmt noch gepackt, wa?

    @all Teilnehmers:

  2. HP2Sascha Gast

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    #12
    Ach eines noch an gap: der Trend geht wohl ganz klar zum Zweit-Plastik-Satz, oder haste wieder abgebeizt?

  3. Registriert seit
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    #13
    nun was soll ich sagen, war einfach super. Bin Sonntag mittag heimgefahren, da mein Sohn am Montag eine Lehrstunde im Endurofahren von mir forderte was wir auch machten. Also 3 Tage fahren.
    Trotz meiner Probleme:
    Samstag Bruch des Luftfederbeines nach der 2 Runde dann am Abend ein 7 cm Schnitt in die Hand nach Demontagehilfe beim GAP ab zu den Sannis und ab in Krankenhaus für eine Tetanusspritze.
    Dank GAP's Tank konnte ich mit dem kaputten Luftfederbein noch ins Fahrerlager fahren. Leider leidete der Tank ein wenig ;-)
    Am Sonntag morgen Besuch bei den Doc's für einem Rallyeverband der auch hielt, geht es ab zum Start.
    Das Rennen lief super, nur meine HP2 Springt im warmen Zustand leider nicht an, muss immer 5 -10 min warten dann kommt sie wieder so ne schei....
    Pech nach der 3 Runde in die 4 Runde gibt mein Hinderrad Mousse auf, halbe Runde mit schwammigem Hinderrad und raus aus dem Rennen.
    2 Renntage, mit jeweils technischem Defekt beendet, aber zufrieden, gesund und komme wieder.
    Fazit: Nette Leute getroffen, mit 2 Holländern mein Ersatz Federbein in nur 5 min getauscht (danke). Es war nur schön.

    Bilder gibt es Baja Saxonia 2009

  4. Registriert seit
    27.01.2007
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    #14
    Hier ein Bericht vom Fremdfabrikatsfahrer:

    Die Baja war wirrklich eine tolle Veranstaltung. Super professionell organisiert. Wer meint, dass 250 EUR für nur zwei Fahrtage viel Geld sind, mag zwar Recht haben, sollte aber auch nicht den Aufwand unterschätzen, der dahinter steckt. Dagegen ist die Orga für die bisher von mir besuchten Privatveranstaltungen ein echter Witz...

    Nach Ankunft im Fahrerlager habe ich erst einmal gestaunt. Und gestaunt. Und gestaunt. Was hier an Material aufgeboten wurde, habe ich bisher noch nie gesehen. Besonders eindrucksvoll waren die Rallye-Trucks. An manchen von denen klebten noch die Startnummern der 2009er Dakar.

    Ähnlich professionell ging es im gesamten Fahrerlager zu. Regelrechte Werkstattzelte wurden aufgebaut und überall herrschte rege Betriebsamkeit.

    Als dann alle vom inoffiziellen MotoBau-Racing-Team nebst mitgebrachten Fanclub und Groupies eingetroffen waren machten wir es uns gemütlich. Anmeldung und technische Abnahme verliefen problemlos. Nett war die unverholene Neugier der "technischen Kommissare" , den ominösen Tiger aus der Anmeldungsliste in Natura zu sehen. Die hatten anscheinend schon auf mich gewartet.

    Auch sonst muss ich ehrlicherweise gestehen, dass ich jedes Mal durchaus geschmeichelt war, wenn wieder ein paar Leute vor unserem Fahrerlager zu
    Stehen kamen, die Mopeten bestaunten und Fotos -auch vom Tiger- machten.

    Selbst wenn ich den Verdacht hege, dass viele innerlich den Kopf darüber schüttelten, wie man nur so bekloppt sein kann, mit solch schweren Geräten ins Gelände zu wollen...

    Am Abend dann kurze Roadbookbesprechung und ab ins Hotel.

    Um vier Uhr morgens war die Nacht dann vorbei. Wir vier müden Recken trafen uns um halb fünf in voller Montour beim Frühstück und fuhren gegen fünf zum Fahrerlager. Dort im Dunklen die Mopeten bestiegen und zu 5.40 Uhr auf zum Vorstart.

    Der Vorstart entpuppte sich als Warteposition auf einer Wiese vor dem Fahrerlager. Diese muss zu einer feuchteren Zeit von schwerem Gerät befahren worden sein. Mehrfach. Es zogen sich tiefe Spurrinnen verborgen durch Gras und Dunkelheit durch den knüppelharten Boden. Und so kam es wie es kommen musste: Unglücklich mit eingechlagenem Lenker in eine Rinne eingefahren, Beine zu kurz, Tiger hingelegt. Noch vor dem Vorstart. Na das kann ja heiter werden...

    Dann 7,5 km Fahrt durch die Dunkelheit zum Tagebaugelände. Dort angekommen aufreihen zum Start in den Prolog. Dieser sollte nur über etwa 5 km gehen und die Startreihenfolge für die Wertungsprüfung 1 für 10.00 Uhr am gleichen Tag festlegen. Die Startreihenfolge ist wichtig. Denn die schnellsten starten zuerst. Anschließend im Minutentakt jeweils die nächsten drei Fahrer. Bei knapp neunzig Motorrädern bedeutet dies, dass die letzten mal eben eine halbe Stunde weniger Zeit haben, ihre Runden zu ziehen. Denn um 14.00 ist schluss für alle. Und nur komplette Runden zählen. Ich wurde kurz nach dem Vorstart mit einem Problem konfrontiert, mit dem ich ehrlich gesagt nicht gerechnet hatte. (Warum eigentlich nicht? Schließlich passiert mir das doch nicht zum ersten Mal. Aber ich war halt von Temperaturen um 20 Grad ausgegangen und hatte vergessen, dass morgens um sechs nur deutlich einstellige Temperaturen anzutreffen sind.) Und so kam es wie es kam: Meine Brille beschlug und ich fuhr im Nebel. Am Checkpoint hatte Tobi mich dann eingeholt und ich hängte mich an ihn dran. Als wir auf eine weitere Gruppe trafen, die ein wenig planlos und wegsuchend durch die Gegend eierten, zog Tobi zielstrebig an ihnen vorbei und ich hinterher. Leider in die falsche Richtung, wie wir wenig später bemerkten. Also umgedreht und wieder zurück zum falschen Abzweig. Der Rest des Weges ging problemlos. Den Prolog beendeten wir iin etwa 12 Minuten. Ohne unseren kleinen Ausflug hätten es für uns beide durchaus weniger als 10 sein können. Sei’s drum...

    Nach dem Prolog geht es erst einmal zurück ins Fahrerlager. Theoretisch, zumindest. Bei mir ging pünktlich zum Prolog die Reservelampe an. Also habe ich erst einmal die einzige Tanke in Hohenmölsen aufgesucht. Um halb sieben hatte ich sie gefunden und musste nur bis sieben warten, dass sie aufmacht.

    Den Tank randvoll bin ich erstmal bei Tini und den Kindern im Hotel vorbeigefahren und habe Anti-Beschlag-Gel mitgenommen. Kam genau rechtzeitig, denn die Kinder waren gerade aufgewacht und fragten „Wo ist denn Papa?“

    Dann wieder zurück zum Fahrerlager. Quatschen mit den anderen mental auf die WP1 vorbereiten und die Ergebnisse des Prologs abwarten. Als diese endlich da sind, steht fest, dass Tobi und ich uns je einen der hinteren Plätze erarbeitet hatten. Aber Egal. Vorstart also um 10.03 und 10.04 Uhr, Start jeweils 20 min. später.

    Dann der Start. Tobi wartet auf mich, der ich eine Minute später losfahre, will mich ziehen und fährt promt am zweiten Abzweig falsch. Das müssen wir nochmal üben. Ein paar Minuten warte ich am Abzweig, ob er zurückkommt – Fehlanzeige. Ich entschließe mich also, ihn auf seinem Irrweg zu belassen und korrekt zu fahren. Und siehe da: wenig später treffe ich ihn wieder. Er hatte die Strecke wiedergefunden und wartete auf mich.

    Gemeinsam sind wir dann weiter. Scheiße, war der schnell. Zu schnell für mich, wie ich feststellte. Ich versuchte mitzuhalten, aber es kostete mich einiges an Kräften. Dann kam die schwierigste Stelle der ganzen Runde: Eine tiefsandige Bergauffahrt mit geschätzten 30° Steigung. Vor dem Sand hatte ich keine Angst, aber ich wusste, dass ich da nur mit ordentlich Speed raufkomme.

    Als ich Anlauf nehme kommt mir fast ein anderer Fahrer in die Quere, so dass ich ein wenig Gas rausnehmen musste. In der Konsequenz reichte der Schwung nicht mehr. Außerdem hatte ich sicher die falsche Technik drauf und legte mich nicht weit genug nach hinten. Es kam, was kommen musste: Der Hinterreifen grub sich ein. Zum Glück waren Tobi, Ollo und Henning noch am Berg zugegen und halfen mir, diesen zu überwinden.

    Dieser Berg hat mich in der Tat erhebliche Anstrengung, Kraft und Zeit gekostet. Wenn ich den nicht gehabt hätte, hätte es vielleicht sogar für drei Runden gereicht. So bin ich leider nur zwei Runden von vorgesehenen vieren gefahren. Aber auch andere hatten so ihre Probleme.
    Irgendwann fiel ich dann hin und brauchte eine Weile, den sauschweren Bock wieder in die Senkrechte zu bekommen. Die anderen bekamen es nicht mit und zogen inzwischen weiter.

    Ich verlor an einer Stelle das Vertrauen in meinen gewählten Weg, fuhr zurück und orientierte mich noch einmal neu. Der von mir gewählte Weg war doch richtig gewesen. Also nur Zeit vertan. Dann kam mir auf einmal Robbe mit seiner DR650 entgegen. Der Arme war schnell unterwegs, hatte aber einen Checkpoint übersehen und suchte diesen jetzt.

    Von hier ab klappte meine Navigation recht flüssig und ich fuhr mein Tempo und kam ganz gut durch. Für die erste Runde benötigte ich 1:26 Stunden. Frohen Mutes nahm ich die zweite Runde in Angriff. Mein Waterloo kam dann an besagter Steilauffahrt. Wie nicht anders zu erwarten blieb ich auch dieses Mal stecken. Mit dem entscheidenen Unterschied, dass ich allein fuhr und niemanden hatte, der mir half.

    Schlauerweise hatten die Veranstalter genau an dieser Stelle einen Zuschauerpunkt eingerichtet, so dass ich bei vollem Publikum meine verzweifelte Bergeaktion begann. Nachdem ich mich etwa 20 Minuten vergeblich abgemüht hatte, nahte die Hilfe aus dem Publikum in Form von Hans (Lotse) und Christian (der_Halbe), die die Streckenposten einfach ignorierten und zu mir eilten. Gemeinsam schafften wir es dann, den Tiger auf den Berg zu bringen. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die beiden!

    Ich war dermaßen platt, dass ich oben erst einmal eine Pause einlegen musste, etwas trank und ein paar Schokoriegel einwarf. Und wie ich oben auf dem Berg stand und die Aussicht genoss, kamen Flamedance mit seiner LC8 und diverse HP2-Fahrer vorbei, denen es durchaus ähnlich erging wie mir.

  5. Registriert seit
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    30

    Standard

    #15
    Wem Gutes erfährt, der sollte auch Gutes zurückgeben und so half ich drei Fahrern ebenfalls nach oben, bevor ich mich zusammen mit Flamedance wieder auf den Weg machte. Leider hatte sich im Sand mein Gaszug vertreht, so dass ich die Drosselklappe nicht mehr zubekam. Ich legte also nochmal einen kurzen Stopp ein und schickte Flame seiner Wege, bevor ich mich des Problems erfolgreich annahm.

    Danach war ich etwas aus dem Rhythmus und fuhr ein wenig unrund. In einer leichten Linkskurve rutschte ich dann weg und fiel auf die linke Seite. Als ich die Maschine wieder in die Senkrechte gewuchtet hatte, stellte ich fest, dass das Cockpit tot war. Ich hatte also keinen Tripmaster mehr. Zum Glück hatte ich mit dem GPS den Track aufgezeichnet und fuhr fortan nach dem Tracklog.

    Das ging erstaunlich gut. Ich schaffte es, die zweite Runde um 13.58 Uhr zu beenden und verzichtete darauf, noch eine dritte in Angriff zu nehmen. Am Ausgang traf ich dann David, den Kumpel von Robbe, meine Familie, die mir erzählten, wie sehr sie am Berg mit mir mitgelitten hatten, Hans und Christian, Brit/Man sowie zwei mir unbekannte Tigerfahrer, die gar nichts von der Rally wussten und „nur mal zum Fahren“ in den Tagebau gekommen waren.

    Und jede Menge Leute, die ein Foto vom Tiger machen wollten...

    Anschließend bin ich nochmal tanken gefahren und dann zurück zum Fahrerlager, Service machen und relaxen. Das Fahrerlager entwickelte sich schnell zum LC8-Forumstreffen. Langweilig war es also nicht.

    Den Fehler in der Elektrik hatte Gast Mario schnell gefunden: Es war der Schalter im Cockpit. Auseinandergenommen, gereinigt und frisch geölt funktionnierte er wieder einwandfrei. Schnell noch den Blinker repariert, den Luftfilter gewechselt und die Kette geschmiert und schon konnten wir zum gemütlichen Teil übergehen.

    Um 17.00 Uhr ging es dann zum Duschen und Abendessen ins Hotel. Und zu 20.00 Uhr nochmal zur Fahrerbesprechung zurück ins Lager. Die Besprechung hätten wir uns schenken können. Wesentlich Neues wurde nicht erzählt. Dafür sahen wir einige Autos arg zerknautscht ins Lager kommen.

    Besonders ärgerlich finde ich, dass Robbe, der wirklich ein tolles Rennen hingelegt hat, einzig dadurch, dass er einen Checkpoint nicht fand, wegen der damit verbundenen Zeitstrafen am ersten Tag auf dem letzten Platz landete.

    Durch diese und andere Defekte (eine HP2 verreckte wegen eines Batterieproblems bereits am Start, wurde vom Fahrer wütend in die Ecke geworfen und lag stundenlang da rum...) sowie auch durch die Quälrei am Berg für andere Fahrer hat es für WP1 immerhin zu einem Platz in den niedrigen Sechzigern gereicht...

    Tag zwei verlief nicht ganz so gut. Sieben Runden á 33 km waren zu fahren. Die erste Runde schaffte ich zwar in 56 Minuten, so dass, kontinuierliche Verbesserung vorausgesetzt, ein Absolvieren der geforderten sieben Runden möglich schien. Dadurch, dass die Strecke in weiten Teilen der des Vortages entsprach, nur anders herum gefahren wurde, war der Sandhügel wieder mit dabei. Allerdings ist selbst im Falle eines Umfallens die Strecke bergab deutlich kräfteschonender als bergauf.

    Ich ließ es eher ruhig angehen. Kräfte schonen, hieß die Devise. Dies hatte zur Folge, dass ich gerade auf den Schotterstücken im noch aktiven Tagebau regelmäig überholt wurde. Die Moppedfahrer waren dabei nicht dramatisch... Deren Staubfahne war nicht allzu Dicht und verzog sich schnell. Was nervte waren die Quads! Überholte eines, sah man erst einmal eine ganze Weile GAR NICHTS.

    Trotzdem ging es ganz gut voran. Die LKWs hatten am Vortag ganze Arbeit geleistet und die Strecke ordentlich zerwühlt. Daher fanden sich an vielen Stellen, die am Vortag gut zu fahren waren, jetzt weite Tiefsandfelder. Dabei stellte ich fest, dass ich für den Sand gar keineso schlechte Technik drauf habe. Wichtig ist eine gewisse Grundgeschwindigkeit. Dann den Arsch nach hinten und mit den Knien den Tank packen; schon ging es locker-flockig.

    In den Sandpassagen lueß ich viele Fahrer wieder hinter mir, die mich auf den Schotterpisten mit ordentlich Speed überholt hatten. Umgefallen bin ich nur zwei mal. Einmal an der Sandabfahrt, die mich am Vortag in die andere Richtung so viel Kraft gekostet hatte; und das andere mal in einer sandigen Kurve, als ein Mädel direkt in der Spur vor mir stürzte und ich beim Spurwechsel ebenfalls strauchelte.

    Am Ende der Runde machte ich einen kurzen Stopp um mir die warmen Klamotten auszuziehen und plauderte noch ein wenig mit Kai. Ich berichtete ihm, dass der Tiger gut lläuft, auch im Sand, und dass ich zuversichtlich bin, zumindest sechs der sieben Runden in der Sollzeit zu schaffen. Dann fuhr ich wieder los.

    Dumm war nur, dass es mich dann in Runde zwei auf einem schnell gefahrenen Schotterstück geschmissen hat. Nachdem mich direkt nach einem Checkpoint erst der Stephan Hessler und dann Daniel überrundet hatten, wurde ich von einem Quad überholt. Ich hasse diese Dinger schon immer - jetzt aber noch viel mehr!

    Die Quads stauben so stark wir drei Moppeds nebeinander nicht. Und so kam es, dass ich nichts sah und trotz deutlich verminderter Geschwindigkeit nicht mitbekam, dass der Streckenverlauf einen leichten Rechtsknick machte. Links war ein etwa vierzig Zentimeter hoher Sandwall, in den ich auf keinen Fall einschlagen wollte. Also habe ich voll in die Eisen gelangt und die Maschine nach rechts abgelegt.

    Aufprall auf der rechten Schulter, Staub und dann Ruhe. Ich kam auf der Schulter zu liegen und war nicht mehr in der Lage, mich aufzurichten oder auch nur auf den Rücken zu rollen. Zum Glück kamm wenige Augenblicke später ein Motorradfahrer vorbei, der auf mein Winkzeichen reagierte.

    Er arlamierte den nicht weit entfernten Kontrollposten. Gemeinsam halfen sie mir hoch und schafften mich aus der Gefahrenzone. Die Jungs und Mädels von der Offroad Medic Crew kamen nach wenigen Minuten und kümmerten sich hervorragend um mich. Danach verschwimmt irgendwie alles in einem orangenen Nebel.

    Im Krankenhaus Weißenfels haben sie dann jede Menge Fotos gemacht und mich zügig unters Messer gelegt. Der rechte Oberarmknochen ist in der Nähe des Schutergelenkes gebrochen und wird im Augenlick durch eine geschraubte Stahlplatte fixiert.

    Ich habe ein nettes 4-Bett-Zimmer bezogen, in dem es auch WLAN gibt. Zum Glück hatte meine Frau denn Schlepptop im Auto. Damit ist für Unterhaltung gesorgt. Und natürlich fürs Sichten und Hochladen von Fotos.

    Gruß

    Patrick

  6. Registriert seit
    16.09.2004
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    1.510

    Standard

    #16
    Auch wenn Du das so lässig schreibst - ist es doch überhaupt nicht lustig für Dich gelaufen. Wünsche Dir Gute Besserung und daß es perfekt verheilt und Du bald wieder mit Deinem wilden Tiger fahren kannst!

    Grüße, Juliane

  7. HP2Sascha Gast

    Standard

    #17
    Auch von mir alles Gute prielo. Gute Besserung!!! Gute Unterhaltung mit den Stories der anderen Teilnehmer und vielen Dank für die Deine!

  8. Registriert seit
    23.09.2007
    Beiträge
    1.666

    Standard @ prielo

    #18
    Hallo,
    Grüße von der achtlos in die Ecke geworfenen HP2 und ihrem Fahrer! Hab mich schon gewundert, warum die Tiger fast die ganze Zeit der 2 WP da stand. Nun weiß ich es! Da doch lieber ne kaputte Batt!!!

    G U T E B E S S E R U N G !!!!

    Hümmi

  9. Registriert seit
    24.04.2008
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    190

    Standard Patrick

    #19
    Gute Besserung und mehr Glück beim nächsten Sturz

  10. Registriert seit
    24.04.2008
    Beiträge
    190

    Standard So ein Dreck aber

    #20
    weiß nicht wie es Euch geht, aber die Braunkohle sitz in jeder Faser meine Kleidung. Der Helm sah aus, mußt alles 2 mal durch die Waschmaschine jagen. Jetzt geht es wieder


 
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