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HP2 MM, Schwinge angeschliffen

Erstellt von Franz Gans, 16.05.2009, 15:52 Uhr · 27 Antworten · 3.725 Aufrufe

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    Standard HP2 MM, Schwinge angeschliffen

    #1
    Hallo werte Gemeinde,

    ich werde wohl meinem Haendler demnaechst einen Besuch abstatten, denn beim heutigen Reifenwechsel habe ich doch mit einem kleinen Schreck die vom Hinterreifen an der Schwinge hinterlassenen Schleifspuren zur Kenntnis nehmen muessen.

    Hat sich bis jetzt nur relativ zart abgebildet, aber es gibt keinen Zweifel, dass die aeusserste Reifenkante wohl zeitweise an der Innenseite der Schwinge anliegt und dort schleift. An der mittig zur Schwinge in Laengsrichtung gelegenen Schweissnaht der Schwinge schaut's blanke Metall durch, oberhalb der Stelle findet sich ein schwarzer Strich.

    Ist das einem von euch auch schon mal an seiner Gurke aufgefallen? Ich bin davon ausgegangen, dass die bekannten Probleme mit dem auf den staehlernen Tellerradruecken aufgepressten Radtraeger aus Alu schon laenger der Vergangenheit angehoeren (aka wackeliges Hinterrad speziell, wenn die Mimik betriebswarm ist)?

    Viele Gruesse
    Karl-Heinz

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    Standard

    #2
    beim letzten Reifenwechsel hatte ich da eine minimale Spur entdeckt, lange nicht so, wie Du es bei Deiner beschreibst, einfach nur etwas Gummiabrieb. Ich hatte es aber einfach als Dreck oder was weiss ich eingeordnet und dem keine Bedeutung beigemessen.

    Eben habe ich diesen thread entdeckt und bin sofort in die Garage gestiefelt und habe gleich mal das Rad runtergeschraubt. Die schwarze Stelle sieht immer noch so aus, wie sie zuvor aussah, ein ständiges Scheuern tritt bei mir aber nicht auf, könnte theoretisch bei mir durch die Walkarbeit passieren, zumindest ist das eine Option.

    Ich werde das aber auf jeden Fall beobachten. Auf Spiel prüfen, wenn sie heiss ist, tue ich ohnehin regelmäßig, zumindest mit meinen begrenzten Mitteln. Bei der 20000er vor einer Woche hatte ich auch darauf hingewiesen und man sagte mir, dass das ohnehin geprüft würde. War ohne Ergebnis, sagte man mir.

    Bitte halte uns mal hier auf dem Laufenden. Wann ist Deine erstzugelassen?

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    #3
    Hallo Schlonz,

    >Ich werde das aber auf jeden Fall beobachten. Auf Spiel prüfen, wenn sie
    >heiss ist, tue ich ohnehin regelmäßig, zumindest mit meinen begrenzten

    habe ich heute unterwegs auch zwei Mal getan und keinen Schreck bekommen. Ich kann bei haendischem Herumzerren kein Spiel spueren oder etwas Klacken hoeren oder fuehlen.

    Ich werde das mal im Auge behalten und das Hinterrad nach einer Weile nochmals abnehmen um zu vergleichen. Die Gummispur habe ich mit Benzin abgewischt bekommen. Die Beschichtung auf Hoehe der Schweissnaht ist natuerlich durch.

    Eventuell ist das auch letztens in der Werkstatt beim 10Mm Kundendienst passiert, dass die beim Abnehmen und Wiederanbringen des Rades zum Zwecke des Oelwechsels in der Hinterachse gemurkst haben?

    Beim ersten Reifenwechsel war da jedenfalls noch nichts zu sehen. Das waere mir sofort aufgefallen.

    Nach Montage des Rades habe ich noch den Abstand des Reifens zur Schwinge kontrolliert. Viel Luft ist da ja natuergemaess nicht, aber ein guter Zentimeter zwischen aeusserstem Reifenrand (Michelin Pilot Power) und Schwinge duerfte es wohl sein.

    >Bitte halte uns mal hier auf dem Laufenden. Wann ist Deine
    >erstzugelassen?

    Mach ich. Ist eine 2008er aus der ersten Jahreshaelfte vorigen Jahres. Da noch reichlich Gewaehrleistungzeit verbleibt, warte ich noch auf weitere Schwachstellen, kann mich bis jetzt allerdings nicht gross beschweren.

    Speziell der Oelverbrauch ist mustergueltig niedrig im Vergleich zu den frueheren 4V-Boxern. Hat mein vieles Meckern doch etwas genuetzt.

    Viele Gruesse
    Karl-Heinz

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    #4
    so, nach gestern 250 sehr heftigen Kurvenkilometern im Kampfmodus habe ich das Rad noch einmal runter genommen. Die alte Spur hatte ich ja mit Benzin entfernt bis auf einen kleinen Punkt exakt auf der Naht, weil der schlecht abging. Der war jetzt natürlich immer noch da und es sah mir aus, als wenn er einen Tick stärker geworden wäre. Da kann ich mich aber auch täuschen. Daher habe ich ihn jetzt mit Terrentferner eingesprüht und weggekratzt und werde nach dem nächsten Einsatz wieder überprüfen.

    Ich denke nicht, dass da 1 cm Luft ist, eher 0,5. Man müsste es mal genau rausmessen.

    Wie viel walkt denn ein Reifen mit normalem Luftdruck im Einsatz?

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    #5
    ich habe eben mal mit dem Servicemeister beim Händler gesprochen. Er sagte, dass es durch das Walken schon passieren kann, dass der Reifen mal an der Schwinge lang arbeitet, sicher aber nicht häufig und so, dass da Material abgetragen wird.

    Er sagte, dass es schon mal passieren könne. Naja, so befriedigend finde ich die Aussage jetzt nicht und daher habe ich.....

    ...bei Bridgestone angerufen und mit dem sehr netten und auch sehr kompetent klingenden Techniker gesprochen. Dieser sagte mir, dass das nicht sein könne, da der Reifen 1. nicht so viel arbeitet und 2. die Schwinge ja 90 Grad von der Stelle entfernt ist, die am Boden aufliegt und die im Moment des Kontakts arbeitet. Der Reifen müsste also um ein Viertel seines Umfangs 5 mm oder gar mehr arbeiten, um an der Schwinge anzuschlagen, was er für ausgeschlossen hält.

    Er sagte allerdings auch, dass der BT016 mit gemessenen 186 mm recht breit sei und man bei Tests immer darauf achtet, ca. 10 mm Abstand zu Teilen zu halten, wobei es auch knapper geht, wenn nicht mehr Platz da ist. Die schwarzen Striche hatte ich aber definitiv bereits mit dem PP, der seiner Aussage nach aber auch recht breit baut.

    Was ist nun des Rätsels Lösung? Wie kann man das Gesamt-Spiel im Verbund Schwinge/Radaufnahme objektivieren, zunächst einmal ohne zuhilfenahme von BMW

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    #6
    beim Reifenwechsel vorgestern fiel auf, dass relativ viel Abrieb an der Schwinge neu aufgetragen wurde. Ich habe also die Technikfraktion bei BMW direkt angeschrieben und warte jetzt auf Antwort. Klar für mich ist, dass das so nicht gehört. Im Ruhezustand ist der geschätzte Abstand Schwinge/Reifen 4-5 mm. Da darf nichts anschlagen

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    #7
    Hallo Schlonz,

    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    beim Reifenwechsel vorgestern fiel auf, dass relativ viel Abrieb an der Schwinge neu aufgetragen wurde. Ich habe also die Technikfraktion bei BMW direkt angeschrieben und warte jetzt auf Antwort. Klar für mich ist, dass das so nicht gehört. Im Ruhezustand ist der geschätzte Abstand Schwinge/Reifen 4-5 mm. Da darf nichts anschlagen
    das Ergebnis interessiert mich natuerlich auch, aber ich glaube die Antwort aus der Abteilung zumindest ihrem Sinne nach schon zu kennen. Es wuerde mich sehr wundern, wenn die auf technische Details eingehen _und_ einen eigenen Fehler einraeumen.

    Das passiert erfahrungsgemaess noch nicht einmal dann, wenn das Problem klar und offen auf dem Tisch liegt und jedem anderen keine Ausrede mehr einfiele als zuzugeben, dass man da Mist gebaut hat.

    Sie werden sich winden wie der beruehmte Aal, behaupten noch nie von etwas derartigem gehoert zu haben und zu einem Besuch beim "BMW Motorradpartner" raten, der sich des Problems annehmen und wegen einer Loesung mit ihnen zusammenarbeiten soll.

    Vielleicht rasieren sie Dir die aeussserste Kante des Reifens ab ;-).

    Bin gespannt, ob ich recht behalte. Ich glaube die "Bande" in diesen Belangen ziemlich gut zu kennen (leider aus Erfahrung).

    Ich mach' mein Rad erst wieder nach ein paar mehr Kilometern ab, bin aber guten Mutes, dass mich dabei auch das Grausen ereilen wird.

    Werde nachher mal versuchen den Abstand zwischen Reifenaussenkante rechts und Schwingeninnenseite im Ruhezustand irgendwie auszumessen.

    Viele Gruesse
    Karl-Heinz

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    #8
    moin,

    das phänomen kenne ich von meiner 1150GS mit 120/180er bereifung.
    wenn ich auf der renne war, dann war die gummischicht danach millimeterdick. auf der landstrasse waren es allerdings nur gelegentlich leichte schleier.

    daher vermute ich, dass sich abrieb (graining) an der schwinge festgesetzt hat, aber der reifen selbst nicht geschliffen hat.

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    #9
    Hallo Larsi99,

    >das phänomen kenne ich von meiner 1150GS mit 120/180er bereifung.

    das duerfte sich nur bedingt vergleichen lassen, weil die Schwinge der HP2 Enduro und ebenfalls der HP2 Megamoto ziemlich anders aussieht wie die der anderen R1200 Modelle. Ausserdem treibe ich mich nicht auf Rennstrecken herum und die letzten paar Millimeter des Reifenrandes sind bei mir unbenutzt.

    Habe jetzt uebrigens mal nachgeschaut wie gross der Abstand zwischen Schwinge und Reifenrand MPP ausfaellt und bin auf einen "Ruhewert" zwischen 5mm und 6mm gekommen. Es noch genauer zu bestimmen, war mir der Aufwand zu hoch. Der Wert gilt streng genommen nur fuer mein Moped aufgebockt auf dem Paddockstand, so dass eine anteilige Gewichtskraft auf der HA-Anordnung lastete. Der Motor war zusaetzlich noch so unterbaut, dass das Vorderrad gerade noch Bodenkontakt hatte.

    Zum Messen habe ich eines meiner Fuehlerblattlehrenpakete komplett von unten durchgeschoben. Das hat mit der Schieblehre gemessene 6mm und passte damit nicht mehr in den Abstand. Nach Entfernen des obersten Blattes (1mm) ging's gut durch. Das war mir genau genug.

    Viele Gruesse
    Karl-Heinz

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    #10
    mein Reifenspezi hat mir erzählt, dass es bei Reifen erhebliche Toleranzen in alle Richtungen geben kann. Auch wird ein Reifen im Betrieb meist breiter als im Ruhezustand. Das sind schon einige mm


 
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