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Vorderradachse

Erstellt von AmperTiger, 18.07.2009, 15:07 Uhr · 40 Antworten · 4.555 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Vorderradachse

    #1
    Nachdem ich ein fleißiger Wechsler von Sumoduro auf Endumoreifen bin, ist mir heute beim beabsichtigen Wechsel auf Heidenau K 60 fast der Kragen geplatzt.
    Wie gewohnt die Schrauben gelöst, wollte ich die Vorderradachse rausziehen.......hnnnggmmmfff geht nicht, wie festgeschweißt. Ok, war kurz vor Mittag und ich hatte Riesenhunger (und war grantig).
    Nach der Stärkung das gleiche Spiel nochmal, allerdings mit einem Austreiber. Nach endlosem Geklopfe kommt sie schließlich raus und was sehen ich. Die Achse hat mehrfach dunkle Stellen (hat sie schon länger, stört mich aber nicht ) und mit dem Fingernagel spürbare Flugrostansätze. Die sind auf dem Achsenrund als Erhebung zu spüren.
    Die Abstandshülse die auf Bremsenseite auf die Achse geschoben wird, ließ sich nicht überstreifen
    Nachdem ich ein fleißiger Fetter bin, also immer die Achse bei jedem Wechsel saubermache und leicht fette wundert mich das schon.
    Hab die Achse dann mit Leinen abgezogen und NevrDull nachbehandelt, eine Schweinearbeit bis das wieder glatt ist.
    Auch die Klemmfäuste der Gabel zeigen diese Rostflecken.....
    Wie handhabt ihr das?

    Tiger




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    #2
    Ich fette immer die Achsen ganz leicht an (wirklich nur ein dünner Film) und hatte noch nie Probleme. Die Achse läuft wie auf Rollen rein und auch raus. Die innenflächen der Klemmfäuste fette ich ebenfalls. Dafür dass die Achse nicht rausflutscht ist die Achsschraube zuständig .

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    #3
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Nachdem ich ein fleißiger Fetter bin, also immer die Achse bei jedem Wechsel saubermache und leicht fette wundert mich das schon.
    ich fette sie auch immer, saubermachen und leicht einfetten....

  4. Registriert seit
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    #4
    Sorry, Asche auf meinem Haupt . Habe es übersehen.
    Da fällt mir dann nichts ein.

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    #5
    In der Aneitung steht dass man Optimoly TA verwenden soll ...

    hat diverse Stoffe zur Korrosionsprävention drin und schmiert das ganze ordentlich für extreme Druckbelastungen (siehe PDF).

    Meine Achse hat keine schwarzen Stellen oder Unebenheiten.

    Schwer was im Netz zu finden

    http://www.trelco.ch/fileadmin/UserF...asteTA_deu.pdf

    LG Daniel

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    #6
    Daniel was hältst du davon sich aus einem besseren Werkstoff bei einem Dreher eine neue Achse machen zu lassen ?? Was für Stahl käme da in Frage?
    Tiger

  7. gap
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    Standard schmieren

    #7
    mit Anti Size AS0160 Montagepaste. ( ist eine Art Kupferpaste, nur in silber )
    Die ist druckbeständig und ich verwende sie bei allen Schrauben- und Wellenmontagen.

    Neue Achse - für was?

  8. Registriert seit
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    #8
    vermute mal, dass mit dem Abziehen der Oberfläche der Achse das rosten erst richtig beginnt.....außerdem würde mir ne Achse aus Edelstahl gefallen, glaub nur nicht das das geeignet ist, weil zu spröde?
    Tiger

  9. Registriert seit
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    #9
    He he falsche Einschätzung, ^^

    Edelstahl hat meist ne niederere Festigkeit und ist recht Zäh (kann aber auch auf die Wärmebehandlung ankommen, bei rostfreien Stählen aber eher unüblich).

    Gibt aber natürlich auch verhältnismäßig teure mit entsprechender Legierung die dann wiederum fester sind als normaler Stahl

    Ich Schätz mal dass die Welle aus keinem besonderen Material ist.
    müsste man aber mal checken was das ist und wenn dann ein in deinem Fall rostbeständiger Stahl bessere Eigenschaften hat kannst das problemlos ersetzen.

  10. Registriert seit
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    #10
    Zitat Zitat von HP-Weasel Beitrag anzeigen
    He müsste man aber mal checken was das ist und wenn dann ein in deinem Fall rostbeständiger Stahl bessere Eigenschaften hat kannst das problemlos ersetzen.
    und wie mach ich das Herr Ingenieur??


 
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