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Vorderradachse

Erstellt von AmperTiger, 18.07.2009, 15:07 Uhr · 40 Antworten · 4.556 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    solange du das nicht verwendest
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  2. Registriert seit
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    #32
    wisst ihr ich versteh das nich ganz ... da hat BMW schon n tolles Mittelchen (Castrol Optimol Paste TA) rausgesucht und sich Gedanken darüber gemacht was für diese Anforderungen benötigt wird.

    -Ich stimme der Auswahl von den physikalischen Eigenschaften her voll zu und auch in der Praxis hat sich das bestätigt-

    -Auch gap hat einen guten Tip gegeben die Alupaste (Anti Seize Paste z.B. von Loctite) ist wenn für höherer Druckbelastungen ausgezeichnet eine gute Wahl-

    Und jetzt willst Kupferpaste nehmen ?!

    Ich erinnere mich dass wir das schonmal hatten, und dass da der letztendliche Konsens war, dass Kupferpaste für Alu eher ungünstig ist wegen der Elektrochemischen Korrosion zwischen Metallen.

    In dieser sog. Spannungsreihe nimmt Kupfer einen edleren Platz (+0,15) ein als Aluminium (-1,68) das heißt das Aluminium wird Elektronen abgeben und zugunsten des Kupfers korrodieren.

    Die Intensität der Korrosion verläuft dabei in Abhängigkeit der Stellung des Metalls in der sogenannten Spannungsreihe. Die Reihefolge ist bestimmt durch die Höhe des negativen Potentials des Metalls. Je höher das negative Potential desto unedler das Metall und desto korrosionsanfälliger ist dieses Metall.

    siehe auch auf dieser Seite:
    http://www.tis-gdv.de/tis/misc/elektro.htm

    Und noch was anderes wenn man jetzt n normales Fett nimmt dann schützt das weniger gut gegen die Druckbelastung durch die Klemmung bzw. die Belastung durch das Fahren.
    Man kann sich das so vorstellen, dass die Alupartikel platt gedrückt werden und so die Druckkräfte in gewisser weise abfangen/dämpfen, sodass dies nicht die direkte Oberfläche des Werkstücks tun muss. Gleichzeitig bildet sich durch dieses Plattdrücken eine verfestigte Schutzschicht aus den Aluteilchen auf dem Werkstück.
    Diese Schicht dämpft und arbeitet zwischen den Teilen ... und das ist der gewollte Effekt

    Also meine Empfehlung -> Castrol Optimol TA Paste oder gleichwertiges
    das Produktdatenblatt hab ich zu beginn mal gelinkt.

    Dass die Paste nebenbei auch bis 1100°C beständig ist bringt nix stört aber auch nicht
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  3. Registriert seit
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    #33
    is ja gut Daniel, ich schau mal bei Gelegenheit nach der Optimalpaste....dankef für den Tip....die ist aber dann nix für die Haare
    Tiger

  4. gap
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    #34
    [quote=HP-Weasel;375173]wisst ihr ich versteh das nich ganz ... da hat BMW schon n tolles Mittelchen (Castrol Optimol Paste TA) rausgesucht und sich Gedanken darüber gemacht was für diese Anforderungen benötigt wird.

    -Ich stimme der Auswahl von den physikalischen Eigenschaften her voll zu und auch in der Praxis hat sich das bestätigt-

    -Auch gap hat einen guten Tip gegeben die Alupaste (Anti Seize Paste z.B. von Loctite) ist wenn für höherer Druckbelastungen ausgezeichnet eine gute Wahl-

    Und jetzt willst Kupferpaste nehmen ?!

    Ich erinnere mich dass wir das schonmal hatten, und dass da der letztendliche Konsens war, dass Kupferpaste für Alu eher ungünstig ist wegen der Elektrochemischen Korrosion zwischen Metallen.

    Ja ja Daniel - so ist das!
    Da gibt man sinnvolle Tips, und keiner nimmt sie an! Es muss weder hochtemperaturbeständig oder sonst was sein. Ich verwende meine Montagepaste für die meisten Schraubverbindungen und den Gewinden tut's gut

  5. X-Moderator
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    #35
    Ha...........

    ich benutze seit Anfang an das Castrol Omtimol-Fett. Allerdings haftet es auch auf allen Dingen sehr gut und beim putzen geht es vom Schwam aus übers ganze Moped

    Die Riefen habe ich aber trotzdem, nur eben kein Rost.......

    Grüße Andreas

  6. Registriert seit
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    #36
    Ich kann niemand zwingen nur nochmal empfehlen

    ...die Sache war die dass ich mir den Threat nochmal ganz durchgelesen hab und der Auffassung war dass da die Hälfte untergegangen is.

    Wenn man den Anfang betrachtet und dann das Ende


    Nimms mir net krumm Tiga ... für die Haare ? Oh doch is a gscheida schmotz da heben auch die Haare und an Silberfisch bist dann au glei no drzu.

    gap keine Frage ... die Temp.best. is nur noch das extra Feature ^^

  7. Registriert seit
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    #37
    nun mal nich so zickig die Herren, der Tip kam wohl an, nur bischen spät, hilft mir bei meiner vernackelten Achse nur noch insofern, dass es nicht mehr schlimmer wird..?!?!?! hoff ich mal.
    Tiger
    (erst mal Castrolaktien kaufen, dann Sammelbestellung starten )

  8. Registriert seit
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    #38
    Hey Tiger verfolgst du die Absicht die Achse neu zu machen immernoch ?

    Ich könnt mal versuchen herauszufinden aus welchem Material das Ding ist und welche Wärmebehandlung gemacht wurde, falls eine gemacht wurde.

    Wenn das jemand weis oder sonst Quellen hat wär das natürlich auch gut !

  9. Registriert seit
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    #39
    Klar mach das Daniel, ich glaub das ging irgendwie unter
    schau mal nach was da gemacht wurde, dann frag ich meinen Dreher
    Tiger

  10. Registriert seit
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    #40
    Zitat Zitat von HP-Weasel Beitrag anzeigen
    wisst ihr ich versteh das nich ganz ... da hat BMW schon n tolles Mittelchen (Castrol Optimol Paste TA) rausgesucht und sich Gedanken darüber gemacht was für diese Anforderungen benötigt wird.

    -Ich stimme der Auswahl von den physikalischen Eigenschaften her voll zu und auch in der Praxis hat sich das bestätigt-

    -Auch gap hat einen guten Tip gegeben die Alupaste (Anti Seize Paste z.B. von Loctite) ist wenn für höherer Druckbelastungen ausgezeichnet eine gute Wahl-

    Und jetzt willst Kupferpaste nehmen ?!

    Ich erinnere mich dass wir das schonmal hatten, und dass da der letztendliche Konsens war, dass Kupferpaste für Alu eher ungünstig ist wegen der Elektrochemischen Korrosion zwischen Metallen.

    In dieser sog. Spannungsreihe nimmt Kupfer einen edleren Platz (+0,15) ein als Aluminium (-1,68) das heißt das Aluminium wird Elektronen abgeben und zugunsten des Kupfers korrodieren.

    Die Intensität der Korrosion verläuft dabei in Abhängigkeit der Stellung des Metalls in der sogenannten Spannungsreihe. Die Reihefolge ist bestimmt durch die Höhe des negativen Potentials des Metalls. Je höher das negative Potential desto unedler das Metall und desto korrosionsanfälliger ist dieses Metall.

    siehe auch auf dieser Seite:
    http://www.tis-gdv.de/tis/misc/elektro.htm


    ....
    Dass die Paste nebenbei auch bis 1100°C beständig ist bringt nix stört aber auch nicht
    Naja, wenn man auf Korrosion infolge elektrochemischer Elemente abhebt, ist Alu Anti Seize auch nicht die allererste Wahl, denn:

    8150 Schmiermittel Alu Anti Seize Loctite


    Farbe
    grau

    Temperaturbereich (°C)
    -30 °C bis +900 °C

    Marke
    Loctite

    Technische Information
    Anti Seize (Dose) auf Aluminium Basis für Schrauben, Muttern, Rohre, Wärmetauscher, etc. Typische Anwendungsbereiche: Radnaben.
    Freigaben:
    - SECLF 216
    Spezifikationen:
    - Festschmierstoff: Aluminium, Kupfer & Graphit
    - N.L.G.I. Klassifizierung: 0

    Das wichtigste für den Anwendungszweck Achsfettung dürfte außer hohem Korrosionsschutz gute Haftbeständigkeit und extrem gute Beständigkeit gegen Wasser sein ("wird nicht ausgewaschen"). Und da die Wässer auf den Straßen u. abseits derselben nicht chemisch neutral sind, kein Bi-/Tri-dest., dürften salzwasserbeständige Fette hoher Haftfähigkeit (und Auswaschbeständigkeit), wie sie auf Schiffen im Außenbereich angewendet werden, durchaus ein adäquater Ersatz für Optimol sein (wenn man den Schiffsausrüster ohnehin vor der Haustür hat , während der weit weg ist).
    Ich habe Anti Seize übrigens schon vor 30 Jahren an Außenbordern verwendet, ohne Rücksicht auf die elektrochemische Spannungsreihe (V4A-Schrauben im Alu des Motors bilden auch wunderschöne Elemente). Einen davon, einen schon damals alten Evinrude Fastwin (Bj.58-60) habe ich immer noch, vor zwei Jahren zerlegt u. überholt. Alle mit Antiseize (Copper, was anderes gab's damals nicht) eingesetzten Schrauben ließen sich lösen, bei fast allen anderen war das Gewinde hin (nunichmehr, Helicoil lässt grüßen ). Der Ölanteil des Antiseize verhindert wohl recht wirkungsvoll die Bildung elektrochemischer Elemente.

    Grüße
    Uli


 
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