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1. Fahrbericht SuperTenere 1200!!

Erstellt von llh, 23.03.2010, 18:23 Uhr · 541 Antworten · 82.716 Aufrufe

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    Die HP von Dirk Schäfer ist ein TT-Werbebomber mit allem was teuer ist (ob es auch gut ist, mag ich nicht beurteilen können)

    dass TT ein sauteures Koffersystem für 1000Euro anbietet mit Rahmenverstärkung mag ja deren Bilanz schönen, nötig ist es nicht.
    man könnte auch zwei Satteltaschen für unter 100 Euro über die Bank werfen, und noch ne Sozia mitnehmen, Zuladung wie gesagt 200kg.

    Wir sind uns einig, wenn es darum geht,dass es für einen weltumspannende Reise passendere Mopeds gibt.

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    Ihr seit's aber scho a bisserl OT, meine Lieben ....

    Gruß,
    Martin

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    Zitat Zitat von MartinH Beitrag anzeigen
    Ihr seit's aber scho a bisserl OT, meine Lieben ....
    aber immer unter Aufsicht Martin... und solange es zur Supertätärä nix neues gibt...
    nein du hast Recht!

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    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Und wenn ich mir insbesondere den Motor ansehe, dann finde ich das für eine 2010er Neukonstruktion nunmal kein Ruhmesblatt. Dazu noch das unnütze zweite Motormapping, die .......... in den ersten 4 Gängen, die außer zwischen 2500 und 3200 U/min schwache Drehmomentkurve und die schlechten Fahrleistungswerte... das alles spricht nicht dafür, dass mich der Motor vom Hocken reißen wird. Und für mich ist bei einem MOTORrad der MOTOR nunmal von zentraler Wichtigkeit.
    Die schlapperen Fahreisturngen obenrum scheinen mir wenig mit der Qualität des Motors in Beziehung zu stehen. Ich meine das ist eine direkte Folge der langen Übersetzung in Kombination mit dem hohem Fahrzeuggewicht.

    Wo ist denn eine Grafik mit einer schlappen Drehmomentkurve? In der Motorrad liegt die XT-Z mit ihrem Drehmomentverlauf insgesamt gesehen mit bei den besten nur knapp unter der GS, dafür aber lang nicht so ungleichmäßig. In der Gruppe der 7 Reise-Enduros hat eine wirklich schlappe Drehmomentkurve nur die in orange.

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    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Wo ist denn eine Grafik mit einer schlappen Drehmomentkurve? In der Motorrad liegt die XT-Z mit ihrem Drehmomentverlauf insgesamt gesehen mit bei den besten nur knapp unter der GS, dafür aber lang nicht so ungleichmäßig. In der Gruppe der 7 Reise-Enduros hat eine wirklich schlappe Drehmomentkurve nur die in orange.
    Klar, die Kati hat auch ein erhebliches Hubraummanko, wen wundert das dann?

    Meine Aussagen berücksichtigen, dass die Yamaha langhubiger ausgelegt ist als die GS, einen Schluck mehr Hubraum hat und sie zudem eine komplette Neukonstruktion ist. Unter diesen Vorzeichen hätte ich mir einfach mehr erhofft, als dass sie nur in einem Bereich von 700 U/min die Kurve der GS übersteigt. Immerhin läuft die Kurve sehr gleichmäßig und ohne diese Wellen des Boxers, aber der packt dafür auch im mittleren Bereich einige Nm mehr.

    Bin gestern abend weider eine 09er GSA gefahren und war mal wieder begeistert, wie gut die von 130 auf 200 im 6. Gang hochzieht. So sollte das sein, das passt zum Charakter des Motorrads und wenn ich mir vorstelle, dass die Yamaha für diese Aktion einige Sekunden länger braucht, finde ich das schon enttäuschend.

    Noch mal deutlich gesagt:
    Das ist nur eine Eigenschaft des gesamten Motorrads, ganz klar. Andere Dinge können viel entscheidender sein und ja, ich muss endlich mal eine Probefahrt machen.

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    Das ist schon eine recht umfangreiche Angelegenheit wenn man diese beiden Motorräder detailliert gegeneinander vergleichen will. Allein nur die GS anhand der verfügbaren Erfahrungen und Informationen zu beschreiben, würde den Rahmen einer gewöhnlichen Antwort sprengen..
    Ich hatte selber seit Erscheinen eine mehrfach geänderte Meinung zur XTZ.
    Der erste persönliche Eindruck war, dass hier wieder optisch zu viel Plastik das robuste Image stört, dass hier durch das Adoptieren technischer Details aus der Boxerwelt, wie Kardan, ABS, Traktionshilfe... nur wieder einer mehr versuchte als Trittbrettfahrer einen Versuch zu starten. Ich war enttäuscht wie wenig innovativ der Erfinder der legendären Ur-Enduro sein "Super"-XT nun nach ewiger Entwicklungsphase herausbrachte. .. eine aufgebohrte TDM/ ST750 ... und die folgenden Vergleichstests brachten die Bestätigung. Wie schon früher konnte der Twin konzeptbedingt nicht die Durchzugswerte eines Boxers liefern - nicht einmal die Höchstleistung brachte neues zum Vorschein. Also was sollte man damit anfangen. Für einen GS-Fahrer war es nur die Bestätigung, dass es nun auch Yamaha geschafft hatte, sich bei den anderen Reiseenduros hinter der GS irgendwo einzureihen.

    Mittlerweile hat sich diese Meinung allerdings ziemlich verschoben.
    Die GS besitzt sehr wohl einige Nachteile, die offiziell nur nicht weiter beachtet wurden, solange es sich um kleinere Details handelte - während die Konkurrenz mit ganz anderen "Mängeln" ihr Konzept an der Zielgruppe vorbei fabrizierte. DAS macht die Tenere aber nun als erstes Motorrad der Konkurrenz nun grundsätzlich tatsächlich nicht.

    Das Konzept ist von daher schon einmal mindestens ebenbürtig, die Papierwerte erscheinen bei genauerer Betrachtung auch weit mehr nebensächlich. Die in der Fahrpraxis relevanten Werte sind auch bei der XTZ vorhanden. Die Fehler der Konkurrenz hat Yamaha tatsächlich nicht gemacht. Es gibt also auch hier keine Kette zu schmieren, es gibt Heizgriffe, abnehmbaren Soziussitz mit darunterliegender verlängerbarer Gepäckbrücke.. diese Punkte sind allesamt als Faktoren für eine Vorentscheidung zwischen den beiden schon mal nicht gegeben... man darf sich also tatsächlich mit den Feinheiten befassen.

    Und da muss man dann ganz ehrlich zugeben, dass die Yamaha einige charakteristische Merkmale besitzt, die den einen oder anderen GS-Fahrer zu Überlegungen anregen, die er bisher nicht zu machen brauchte.

    Wer nun meint, dass er bei einer Probefahrt mit der ST nix zu bemängeln hatte, dass ihn da aber auch nix besonders beeindruckt hat- dem kann ich nur sagen, dass genau das aber auch bei der GS der Fall war als ich sie das erste Mal fuhr.
    Ich hab sie mehr oder weniger gekauft weils "nix passenderes" gab. Aber nicht, weil ich nach der Fahrt irgendein "Dauergrinsen" verspürte.
    Und so ging es mir bisher bei jeder Reiseenduro, die ich ausprobierte.
    Ob verschiedene KTM, die Tiger übers Wochenende.. bei manchen reichte ja bereits die Betrachtung mit Sitzprobe... die GS war unter all denen einfach das schlüssigere Konzept - sie war näher dran an meiner Vorstellung. Und das war wahrscheinlich auch der kaufentscheidende Faktor bei vielen tausend anderen Käufern.

    Die GS ist für mich auch jetzt noch das gelungenste Konzept unter allen Motorrädern. Der Dampf reicht für alles was es braucht, es ist ihr egal was draufgepackt wird, sie ist schnell genug in jedem Geschwindigkeitsbereich den man tatsächlich fahren will - die Stabilität ist ... man muss es ganz sicher nicht HIER in diesem Forum weiter ausführen.. es weiss JEDER.

    Aber:

    - wer länger tourt mit der GS beginnt sich zu wundern über leichte Verspannungen im Rücken. Es werden nicht grundlos alle Formen von Lenkererhöhungen verkauft.. der Grund liegt in der minimal leicht nach vorne gebeugten Sitzhaltung. Es ist beinahe nicht spürbar, aber man sitzt nie wirklich gerade, entspannt. Das hat die Yamaha nicht.. hier ist die Position tatsächlich völlig ausgeglichen.

    - der Druck des Motors geht bei der GS als positives Durchzugswunder in die Bewertung beim klassischen Aufziehen auf 200 im 6. - oder beim Kurvenswingen... die Maschine verleitet auch zum Umschalten auf Supermoto-feeling - Maschine und Fahrer werden eins. Fahren tut die ST jedoch auch - weniger Supermoto, dafür mehr Touring... der Motor gleichmässiger, der Kardan lastwechselfrei. Das Verleiten zum Kurven bolzen bringt Spass, aber auch Stress - gleichmässiges, souveränes Fahren bringt Sicherheit und macht auch Freude. Es kommt also lediglich darauf an was für wen wichtiger scheint.

    Für mich persönlich wiegen sich die Unterschiede beider Motorräder irgendwo auf. Es gibt für mich nur einen Punkt den die Yamaha gegenüber der BMW besitzt, den sie nicht mit etwas anderem ausgleichen kann: das höhere Gewicht.

    Fazit:

    Es gibt noch viel mehr Details für und wieder, die sich aufführen liessen.
    Aber ich behaupte auf jeden Fall, dass die Yamaha die absolut ernsthafte Alternative zur GS darstellt.

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    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Aber ich behaupte auf jeden Fall, dass die Yamaha die absolut ernsthafte Alternative zur GS darstellt.
    Hallo Parzival,
    na das ist ja mal ein fundiertes Statement... (eine Ergänzung: ich mein das nicht ironisch und beziehe mich auf Deinen Beitrag und nicht auf mein Zitat)

    Aber, nicht das Gute ist der Feind des guten, sondern das Bessere...und wie Du schreibst, die ST ist absolut eine ernsthafte Alternative- mehr aber auch nicht. Da hätte Yamaha mehr liefern müssen, um den Markt wieder zu begeistern.

    Viele Grüße, Grafenwalder

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    Habe gerade gestern einem Bekannten zu der Yamaha geraten.

    Er schwankte zw. R1200GS Bj. 2010 , 12.000 km für 12.850,- Euro u.

    XTZ Bj. 2010 , 6.000 km für 10.350,- Euro, beide mit Vollausstattung.

    Meine Gründe: XTZ 2.500,- Euro billiger, es gibt eine sehr gute Yamaha-Werkstatt, es gibt hier keine BMW-Werkstatt und er kommt aus dem Yamaha-Lager.

    Ich wollte mir später auch nicht die Nörgelei anhören wenn dann die bekannten BMW-Krankheiten auftreten.

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    "....nicht das Gute ist der Feind des guten, sondern das Bessere...und wie Du schreibst, die ST ist absolut eine ernsthafte Alternative- mehr aber auch nicht. Da hätte Yamaha mehr liefern müssen, um den Markt wieder zu begeistern."


    Ja. Ich würde nicht behaupten dass hier eine die Bessere ist. Die Yamaha spricht die GS-Kunden aber stärker an als alle bisherigen Konkurrenten. Es ist also von daher wahrhaftig nicht so, dass man sich gleich wieder abwenden sollte mit diesem "Aha"-Effekt "dacht ich mirs doch gleich, dass da wieder ein Haken ist"..
    Es gibt die bisherigen gewissen Unterschiede nicht welche zu Kompromissen führten. Wer bisher ein Konkurrenzprodukt bevorzugte wollte die GS nicht. Nun sieht es aber schon so aus, dass der GS-Fahrer selber bei Yamaha etwas findet dass ihm auch zusagt. Vor und Nachteile liegen nur noch im Auge des Betrachters. Ähnliches Beispiel wäre der Vergleich Triumph 800XCR und BMW 800GS.. da tun sich bereits die Tester schwer eine Empfehlung abzugeben. Es gibt auch kein "bestes" Auto.. ein BMW, Mercedes, Audi schenken sich da im Vergeich nicht genug als dass man einen als tatsächlichen "Sieger" darstellen könnte. Schlussendlich muss der Kunde diese Entscheidung absolut selber fällen.
    Aus der eigenen Erfahrung heraus muss ich sagen, dass charakteristische Merkmale in Vergleichstests wenig hervorgehoben werden und zu sehr auf reine Punktvergabe Wert gelegt wird. Eine Harley wird niemals die Punkte einer GS erhalten.. aber der emotionale Wert kann für den Kunden kaufentscheidender sein als alle Papierwerte. So ist es nun mit der Yamaha aber durchaus so, dass sie überraschend gut in das Konzept der GS-Fahrer passt. Ich vermute, dass dies seine Zeit braucht - und dass es vor allem im eingeschworenen Bereich sehr lange dauern wird bis die Akzeptanz vorhanden ist. Aber es ist doch tatsächlich mal ein Bike erschienen wo auch der GS-Fahrer vielleicht mal etwas anderes als Nachfolger einplanen kann - ohne erwähnenswerte Kompromisse einzugehen...

    Was dem Ganzen noch Mal eine neue Richtung geben könnte, dürfte sich lt. dem hiesigen BMW-Händler 2013 abspielen.. denn dann kommt die neue GS mit Wasserkühlung... und erwartungsgemäss wird das dann sowieso jegliche Konkurrenz wieder auf die Plätze verweisen :-D

    Ich hoffe nur dass man nie mehr das Gewicht erhöht, dass man endlich diese Lehre gezogen hat... denn das ist es auch was mich an der Yam als einziges bedeutsames Argument stört.

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    Die XT-Z wird in Deutschland erheblich unterbewertet. Wer eine ADV ins Visier nimmt, der sollte die auch mal ernsthaft mit einbeziehen. Nur nicht die Original Koffer nehmen.

    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    snip
    ... und die folgenden Vergleichstests brachten die Bestätigung. Wie schon früher konnte der Twin konzeptbedingt nicht die Durchzugswerte eines Boxers liefern - nicht einmal die Höchstleistung brachte neues zum Vorschein.
    Das liegt aber nicht an konzeptbedingt oder am Parallel-Twin, sondern daran, dass Yamaha den Motor elektronisch 'ne fette Nanny verpasst hat. Eine Firma in Frankreich programmiert die Motorsteuerung auf "befreit" um, und mit relativ überschaubaren Mitteln schlafen da drinnen (illegal) + 12 Ps und ein der GS gleichwertiges Drehmoment.


 
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