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1% Regelung bei Firmenmotorräder

Erstellt von noh, 03.02.2010, 17:51 Uhr · 16 Antworten · 10.084 Aufrufe

  1. noh
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    Standard 1% Regelung bei Firmenmotorräder

    #1
    äh Firmenwagen natürlich.

    Nehmen wir mal, mir würde das angeboten. Machen oder nicht???
    Und äh, was wäre da denn alles so drinn in dem einen Prozentchen des Listenpreises?? Und was ist bei Rabatt?? Zählt dann der Preis???
    Kann mir da wer helfen??
    Auch ruhig aus Unternehmersicht. Würde mein Chef sich da was ans Bein binden???

  2. Registriert seit
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    #2
    vielleicht übernimmt er die Spritkosten ja auch noch ( 44 Euro Gutscheinsache...)

  3. Registriert seit
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    #3
    Ich habe meine HP2 aufs Geschäft laufen, mit Privatnutzung!
    Meine GS Adv (war davor in der Firma) bei BMW dafür in Zahlung gegeben. Und einfach ganz normal in die Bücher mit aufgenommen.

    Von daher sollte es die normale Rechnung sein, die Du beim Kauf erhalten hast.
    Du musst halt nachweisen, daß Du sie geschäftlich nutzt.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Hi
    Es zählt der Preis der als Aktiva in die Abschreibung des Betriebs eingeht der Dir die Karre zur Verfügung stellt.
    Wenn das Fahrzeug geleast wird gibt es eine darauf abgestimmte Lösung.
    Welche Art Leasing man abschliesst z.B. Full-Leasing mit Winterreifen, Wartung, TÜV etc. ist Geschmacks- und Geldsache. Die ungeplanten Reparaturen übernimmt ja die obligatorische Vollkasko. Auch die kann im Leasingpaket enthalten sein. Wird eben teuerer und somit auch das "1" %
    gerd

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Moin,

    bei Leasing-Fahrzeugen kenne ich nur die Prozentberechnung (z.B. 1% Leasingrate monatlich) von der UPE, also vom Listenpreis.

    Ob die Leasingrate 1% oder mehr kostet, hängt häufig von den gefahrenen Kilometern ab. Günstger als mit 1%-Leasingrate pro Monat kann man privat kaum einen Pkw fahren.

  6. Registriert seit
    15.05.2007
    Beiträge
    174

    Standard 1% Regelung für Dienstfahrzeuge

    #6
    Hallo noh,


    bei der unentgeldlichen Überlassung eines Fahrzeuges durch den Arbeitgeber erfolgt die Versteuerung in den meisten Fällen gemäß §§ 8 und 6 des Einkommensteuergesetz. Eine unentgeldliche Überlassung an den Arbeitnehmer bedeutet, das die Kosten für das Kraftfahrzeug komplett von dem Arbeitgeber übernommen werden. Der Arbeitnehmer muß lediglich den Privaten-Nutzungsanteil als geldwerte Vorteil versteuern.

    Anwendung der 1%-Regelung
    Hierzu wird für jeden angefangenen Monat 1% des inländischen Bruttolistenpreises des Fahrzeugs (zzgl. Sonderausstattung) angesetzt (vgl. § 8 Abs. 2 i.V.m. § 6 Abs. 1 EStG).
    Falls Du das Fahrzeug noch für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte nutzt, so muss dieser geldwerte Vorteil mit 0,03% des inländischen Bruttolistenpreises (zzgl. Sonderausstattung) für jeden Entfernungskilometer ansetzen (vgl. § 8 Abs. 2 EStG).
    Der so zu ermittelnde Wert (geldwerter Vorteil) muss vom Arbeitgeber in der Lohnabrechnung berücksichtigt werden und unterliegt somit auch dem Lohnsteuerabzug.

    Berechnung 1%-Regelung
    Die Berechnung der 1%-Regelung erfolgt mit 1% des inländischen Bruttolistenpreises zum Zeitpunkt der Erstzulassung (zzgl. Sonderausstattung). Grundsätzlich wird für die 1%-Regelung immer der "Neupreis" angesetzt, dies gilt auch für Sonderausstattungen.

    Berechnung Fahrten Wohnung Arbeitstätte
    Die Berechnung der Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte erfolgen mit 0,03% des inländischen Bruttolistenpreises (zzgl. Sonderausstattung) für jeden Entfernungskilometer, ob das Fahrzeug tatsächlich für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte benutzt wird, ist in diesem Fall unerheblich. Die Versteuerung dieser Fahrten erfolgt immer, wenn der Arbeitnehmer grundsätzlich das Fahrzeug für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte nutzen kann.

    Ob sich so was rechnet, solltest Du mit Deinem Chef und Deinem Steuerberater (im Vorfeld) besprechen und genau durchrechnen lassen. Ich hab das 15 Jahre hinter mir und in dieser Zeit 5 Lohnsteuerprüfungen gehabt, da sind die Jungs vom FA ganz schön neidisch.


    Grüße vom




    wehretaler

  7. Registriert seit
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    180

    Standard

    #7
    Bei 1 % vom Brutto-Listenpreis, also sagen wir mal rund 17.000,-- € Neupreis für ne ADV,
    macht das mal eben schlappe 2.000,-- Euro zu versteuernder geldwerter Vorteil per anno
    und je nach persönlichem Steuersatz also durchaus bis zu 1000,-- € EK-Steuer/Jahr, plus Soli natürlich

    Zudem musst du die überwiegend betriebliche Nutzung nachweisen,
    da hat sich schon mancher Selbständige oder
    Freiberufler mit seinem Oldtimer oder Cabrio in die Nesseln gesetzt.

  8. Registriert seit
    28.12.2007
    Beiträge
    330

    Standard

    #8
    Hi,

    ich habe als Angestellter einen Firmenwagen, wobei wie o. g. die 1% Regelung mit Berücksichtigung Wohnstätte - Arbeitsstätte durchgeführt wird.
    Man muß durchgehend den Neupreis versteuern, auch wenn das Fahrzeug älter wird.
    Maßgebend ist der Listenpreis, nicht der Preis den der Arbeitgeber zahlt !!!
    Je nach Preis und Entfernung zur Arbeitsstätte reduziert sich das Netto aufgrund des Geldwerten-Vorteils.

    Es gibt noch die Möglichkeit ein Fahrtenbuch zu führen.
    Hier muß jede Fahrt per Hand im Fahrtenbuch eingetragen werden, digital gilt nicht beim Finanzamt.
    Am Jahresende muß man entsprechend den Prozentsatz Privatfahrten und Dienstfahrten die Fahrzeugkosten versteuern.
    Wenn Du viele Dienstfahrten mit dem Motorrad fährst und nahe der Arbeitsstätte wohnst kann sich das rechnen.

    Viel Erfolg beim Verhandeln.

  9. Registriert seit
    09.11.2009
    Beiträge
    180

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Brösel Beitrag anzeigen
    Hi,

    ...

    Es gibt noch die Möglichkeit ein Fahrtenbuch zu führen.
    Hier muß jede Fahrt per Hand im Fahrtenbuch eingetragen werden, digital gilt nicht beim Finanzamt.

    ...
    Viel Efolg beim Verhandeln.
    Falsch, digital geht schon, aber nicht mit einer Exel-Tabell o.ä.
    sondern nur mit speziell dafür zuglassener Software,
    die nachträgliche Änderungen/Anpassungen zuverlässig verhindert.

    Fast jedes Fahrtenbuch wird vom FA auseinander genommen und zu 99 %
    verworfen, ein- zwei kleine Ungereimteiten, km-Stand beim Tanken, bei der Inspektion,
    Umweg, Stau etc..... irgend etwas finden die immer.

    Nur digitale Systeme die fest im Fahrzeug eingebaut werden
    bestehen meist die Prüfung, allerdings für Motorräder hab ich
    die noch nicht gesehen.

  10. Registriert seit
    26.01.2005
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von noh Beitrag anzeigen
    äh Firmenwagen natürlich.
    ...Firmenwagen...


 
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