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1% Regelung bei Firmenmotorräder

Erstellt von noh, 03.02.2010, 17:51 Uhr · 16 Antworten · 10.093 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von noh Beitrag anzeigen
    äh Firmenwagen natürlich.

    .........Machen oder nicht???
    ........................
    Auch ruhig aus Unternehmersicht. Würde mein Chef sich da was ans Bein binden???
    Hai Noh,

    einfach im Lohnbuchhaltungsbüro mal die Daten in Deine Personalstammdaten einpflegen und eine VORLÄUFIGE Abrechnung machen lassen. Die Monatsdaten sind dann noch zu ändern !!!

    Wie Wehretaler schon geschrieben hat:
    Bruttopreis der aktuellen Preisliste inkl. Zubehör / km-Angabe zur Arbeitsstelle -> 1,0% / 0,03%

    Mogeln gilt nicht. Ist bei einer Steuerprüfung die genaue Preiszusammensetzung NICHT erkennbar, läßt der Prüfer die Verkaufsunterlagen vom Händler anfordern. Gibt keine Strafe aber Steuernachzahlung.

    Bei der Frage nach der Versteuerungsart würde ich die 1%-Regel wählen. Da weiß Du was auf Dich zukommt und Du hast keine Schreibarbeit. Zu oft wird wegen Bagatellfehlern das Fahrtenbuch verworfen und doch nach dem 1%er abgerechnet -> dann wars für die Katz

    Fahrtenbuch nur dann, wenn ÜBERWIEGEND geschäftlich gefahren wird.

    Für den Fall, daß Du ein Moped bekommst, den zum Zeitpunkt des Kaufs aktuellen Prospekt und Preisliste aufheben oder zur Rechnung heften, dann ist im Prüfungsfall alles sauber

    Der Chef kann das Moped zu 100% als Kosten geltend machen, auch den Sprit, wenn er ihn bezahlt bzw. Du ihm die Quittungen gibst. Reps und Reifen selbstredend auch

  2. noh
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    #12
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    ...Firmenwagen...
    Genau!!! Gute erkannt.
    Es handelt sich eventuell um einen T5 Transporter. Also nicht ein Motorrad!!

  3. LGW Gast

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    #13
    Zitat Zitat von Rdriver Beitrag anzeigen
    Fast jedes Fahrtenbuch wird vom FA auseinander genommen und zu 99 %
    verworfen, ein- zwei kleine Ungereimteiten, km-Stand beim Tanken, bei der Inspektion,
    Umweg, Stau etc..... irgend etwas finden die immer.
    Auch nicht richtig, hängt vom FA und vom Steuerberater ab. Meine Fahrtenbücher wurden bisher völlig problemlos akzeptiert, allerdings wiesen die auch immer einen erheblichen Privatanteil (>50%) aus - da kann das FA ja nur verlieren wenns meckert

    Mein Steuerberater (für den ich schon "Kleinvieh" bin, und der eher größere Unternehmen vertritt) hat auch zum Fahrtenbuch geraten, er kennt da keine Probleme. Ein Bekannter eines Bekannten (Steuerfachirgendwas) hat die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen von wegen "gibt garantiert Ärger", aber wie gesagt: da kommt nüscht seitens des FAs.

    Hat vielleicht auch was damit zu tun, wie man hineinruft, ins FA

    Grundsätzlich ist gerade bei der 1%-Regelung zu bedenken, dass das Fahrzeug überwiegend (>50%!) geschäftlich genutzt werden muss, und gerade beim Zweirad kann das natürlich schnell nach hinten losgehen. Ist also mindestens genauso problematisch wie beim Fahrtenbuch.

    Letzteres empfehle ich übrigens einfach auf Papier zu führen, weil jede nicht fest eingebaute Softwarelösung vom FA ungern gesehen wird. Excel reicht nicht, es muss eben so gemacht sein, dass nachträglich Veränderungen zwingend erkennbar sind.

    Für die 1%-Regelung zählt wohl soweit ich weiss der Listenpreis, wobei auch Sonderausstattung (z.B. Winterreifen) zählen. Da kann (!) es Sinn machen, die Winterreifen (ebenso wie Fahrrad-Gepäckträger oder sowas) einzeln zu kaufen, um den Preis nicht unnötig in die Höhe zu treiben.

  4. noh
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    #14
    Wird dann höchstwahscheinlich mehr als 50% Privat genutzt. Habe erst im November nen Nagelneuen T5 als Lieferwagen bekommen. Da geht und damit will ich auch gar nicht privat rumfahren. Aber unsere Finanztante sagte die Woche. Ihr braucht Auto´s oder irgend was andreres. Chef hat schon angebaut und sich nen neuen Q7 geordert. Für unsrere Finanztante reicht das aber nicht. Und da unser Verteter letzten Sommer nen neuen Passat mit ein Prozentregelung abgegriffen hat, will ich mich als Vormonteuse auch mal in die Reihe drängeln. Ausserdem kann ich ja mit nem T5, auch wenn ne Sitzbank hinten drinn ist, ab und an Material zu den Knechtenden bringen.

  5. Registriert seit
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    #15
    Tach !

    Ich mach das auch schon seit ein paar Jahren mit den Mopeds. Bislang hat das FA 2 Firmenmotorräder anstandslos geschluckt - jeweils mit 1%. Das ist immer noch viel günstiger, als der PKW, den ich nun im Privatvermögen habe. Wenn ich doch mal mit dem PKW fahren muß, kann ich auch da diese Kilometerpauschale abrechnen, etwa zur Winterzeit.

    Der wirkliche Vorteil indessen besteht in den Betriebskosten (die Abschreibung beim Gebrauchtmoped kann man ja in der Pfeifer rauchen): Vom Sprit bis zum letzten Ersatzteil gibts erst mal 19% Rabatt, und bis auf die Klamotten geht jede Anschaffung auf die Kosten, dh muß nicht mehr aus versteuertem Geld bezahlt werden.

    Indessen:

    Meine 25.-30.000 Jahreskilometer auf den Mopeds kommen wirklich überwiegend aus der geschäftlichen Nutzung - wenn wirklich mal ein Steuerprüfer anfangen will, zu meckern, kann ich Zeugenbeweise von Berlin bis Frankfurt anbieten, wo ich überall schon in Motorradkluft reingelatscht bin, und fast alle meiner Geschäftspartner haben mich schon mitm Moped auf den Hof fahren und wegfahren sehen.

    Wer tatsächlich wirklich so gut wie ausschließlich privat fährt ... für den könnte es eng werden.

    Gruß

    Kroni

  6. fls
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    #16
    Wenn du "gelegentlich" (also offiziell immer) was für die Firma was zu transportieren hast, dann melde den T5 als LKW an.
    Damit sollte man auch um die 1%-Regelung herum kommen.

    Gruß
    Barney

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von noh Beitrag anzeigen
    Genau!!! Gute erkannt.
    Es handelt sich eventuell um einen T5 Transporter. Also nicht ein Motorrad!!
    gearscht

    Aber auch für nen T5 bleiben Bedingungen die gleichen


 
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