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§ 31 a StVZO Fahrtenbuch

Erstellt von BoGSer1150ADV, 18.12.2015, 11:55 Uhr · 51 Antworten · 5.094 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von BoGSer1150ADV Beitrag anzeigen
    Netterweise wird dann auch eine Verwaltungsgebühr fällig die in meinem Fall nur unwesentlich unter dem Bußgeld lag.
    ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber das finde ich rein von der Sache her richtig gut! Ich bin schon immer für die Halterhaftung, wenn der Fahrer nicht ermittelt werden kann.
    Die Fälle in denen ein Halter im privaten Bereich nicht weiß wer gefahren ist liegen sicherlich deutlich unter 1% beim Motorrad unter 1 Promille.

  2. Registriert seit
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    #12
    Als wenn keine Fotos geschossen werden könnten bzw die Fahrer nicht direkt mit der Lage konfrontiert werden könnten....

    Mit Halterhaftung macht man es sich doch arg einfach

  3. Registriert seit
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    #13
    1.) ja, ein Fahrtenbuch ist Fahrzeug gebunden.
    2,) nein, genau genommen kommt es auf die Ordnungsverfügung im Wortlaut an. Wenn dort kein entsprechender Hinweis gegeben wird, könnte ein Fahrzeugtausch evtl. etwas nutzen. In der Regel gehen die Straßenverkehrsämter aber dazu über, einen entsprechenden Hinweis in die Verfügung aufzunehmen, indem ausdrücklich auch die Gültigkeit für "Ersatzfahrzeuge" aufgeführt wird. Dann geht der Fahrzeugtausch ins Leere.

  4. Registriert seit
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    #14
    Zitat Zitat von beiker Beitrag anzeigen
    Sind die Fartenbücher nicht Fahrzeuggebunden?
    Erlischt der Zwang bei Ummeldung?

    In die Richtungen hab ich mal etwas "gehört"
    Das meine ich auch das ein Fahrtenbuch an Fahrzeuge gebunden sind die auf deinen Namen zugelassen sind.
    Motorrad auf deine Frau zulassen.
    Die Kosten für das ummelden wären es mir wert.
    Aber ich mag grundsätzlich keine Beamte.
    Und da gehe ich gern auf Kontra,
    wenn es möglich ist.

    Grüße
    Uwe

  5. Registriert seit
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    #15
    Nur damit ich das richtig verstehe:

    Man nützt eine Gesetzeslücke und weiß nicht wer gefahren ist, kommt so um die Straf rum, zahlt aber fast genau die selbe Summe an Verwaltungsgebühren und hat nun auch noch die Aufgabe, ein Fahrtenbuch penibel zu führen und wenn man das nicht richtig macht gibt es vermutlich nochmal eine Strafe extra.

    naja, da hat sich das ja richtig ausgezahlt

    Was die Halterhaftung betrifft:
    haben wir in Österreich zB.
    Führt dazu, das die Polizei und sonstige Behörden nicht von sinnlosen Vorgängen blockiert werden. Die man als Ressource auch sonst besser einsetzen kann.

    Hier geht man davon aus, das der Halter wissen muß wer gefahren ist und damit kann man dieser Person die berechtigte Strafe zustellen.

    Es gibt bei uns noch eine schöne Sache: Eine sogenannte "Anonymverfügung"
    Soll heißen, man bekommt bei Strafen ( die natürlich einen gewissen Rahmen nicht übersteigen können, also 150 auf der Bundesstrasse geht da nicht mehr )
    Und diese "Anonymverfügung" ist nicht Personenbezogen, die bekommt der Halter und wenn man die bezahlt, dann liegt auf den Namen des Halters ( oder des Fahrers ) kein Delikt auf und man hat eine weisse Weste.
    So schlecht ist das gar nicht.

    Und seien wir uns mahl ehrlich, meist bekommt man diese Strafen ja zu Recht

  6. Registriert seit
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    #16
    Da für mich das Fahren eine dynamische Angelegenheit ist, ein bisschen mehr Gas und schon ist man 20 km/h schneller, sehe ich diese Radarkontrolle als reine Abzockerei!!!!!!

    Wer meint, ihm passiere es nicht, dass er zu schnell fährt, der hatte einfach Glück und/oder fährt so beschissen langsam, dass er eigentlich lieber ins Altersheim gehen sollte, als auf die Strasse.

    Ich freue mich für jeden, der diesen Abzockern eine lange Nase zeigt!

    Es gab Zeiten, da waren 50 km/h in Ortschaften und 100 km ausserhalb der Ortschaft, und die Autobahn diente dem Ausbrennen des Auspuffs ............. und heute, keine 2 km, auf denen sich nicht die "vorgeschriebene" Geschwindigkeit ändert. Dazwischen LKW´s, Busse und Handwerkerfahrzeuge, die einem die Sicht auf die Beschilderungen im unglücklichen Moment versperren ......###

    Rechtssystem, nein, das unkontrollierte Ergebnis schwachsinniger Beamte. Aber noch sitzen wir mittendrin in der Veränderung - und ich hoffe (glauben tue ich es inzwischen nicht mehr), das GUTE wird gewinnen.

    Allen ein Strafzettel freies Jahr 2016 - bzw., bis auf die, die es verdient haben, und das sind bekannterweise immer die anderen!

    Gruß Kardanfan

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von BoGSer1150ADV Beitrag anzeigen
    Danke Misterbeaster, genau so ist es. Es reicht bereits ein Vergehen, welches aufgrund fehlender Feststellung des Fahrzeugführers eingestellt werden muss (hier 122km/h auf der Landstrasse) um diesen Verwaltungsakt (man beachte es haltet sich ja nicht um eine Strafe) seitens des Straßenverkehrsamtes anordnen zu können. Netterweise wird dann auch eine Verwaltungsgebühr fällig die in meinem Fall nur unwesentlich unter dem Bußgeld lag.
    ...und wegen 98,50 Euro inkl. Verwaltungsgebürhen der Bussgeldstelle tust du dir ein Fahrtenbuch an? Nicht wirklich oder? Wahrscheinlich wäre es auf Grund anderer Bussgelder innherhalb der vorherigen 12 Monate dann auf ein Fahrverbot hinausgelaufen, richtig? Weil sonst Schwamm drüber und die nächsten 12 Monate etwas aufpassen. 22 zu schnell auf der Landstraße is ja gar nix, da ist man oft einiges drüber und wird halt nicht geblitzdingsbumst.

    .....ich darf mich noch 4 Monate im Zaum halten, bevor es bei einem erneuten Bussgeld in dem Bereich "laufen" heisst

  8. Registriert seit
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    #18
    Hier Ausführungen der beliebten Kanzlei Hoenig zum Thema Fahrtenbuch:

    Fahrtenbuch | Strafverteidiger in Kreuzberg ? Kanzlei Hoenig Berlin | Strafrecht und Motorradrecht

    Bereinigte 122 km/h bei erlaubten 100 km/ bedeuten bereits einen Flensburger Punkt und damit dürfte die Anordnung eines Fahrtenbuchs bereits gerechtfertigt sein.

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    #19
    Diese Form von Fahrtenbüchern sind in allen Unternehmen im Einsatz, die größere Fahrzeugflotten betreiben. Mal abgesehen von dem 1% Thema, also dem Nachweis, dass das Fahrzeug zu gewerblichen Zwecken genutzt wird, ist die Fahrerermittllung bei Verstössen gegen die STVZO ein wesentliches Thema.

    Aus eigener Erfahrung als Unternehmer schlägt da im Jahr schon einiges auf.... lassen wir mal die Parkknöllchen weg ( warum muss es immer die Feuerwehreinfahrt sein... ) gehts bis hin zu Alkohol am Steuer, Fehlen der Fahrerlaubis u.s.w. u.s.w.

    Die behördliche Auflage ein Fahrtenbuch zu führen kann sich übrigens auch auf zukünftig zugelassene Fahrzeuge beziehen.

    Beliebtes Spiel: das "betroffene" Fahrzeug wird abgemeldet, neu angemeldet u.s.w.

    Daher würde ich stets diese Anordnung versuchen zu vermeiden, da auch mega lästig.

  10. Registriert seit
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    #20
    Hi
    Wenn man nicht weiss wer gefahren ist, wird das Fahrtenbuch wohl nur dazu dienen die Nutzer des Fahrzeugs zu dokumentieren.
    Ohne Jurist zu sein frage ich mich: Wenn das Fahrtenbuch gegen den Fahrer verhängt wird müsste er jede Fahrt mit jedem verantwortlich geführten Verkehrsmittel dokumentieren, also auch wenn er mit den Fahrrad unterwegs ist.
    Wird es gegen ein (mehrere??) Fahrzeug verhängt, ist der Halter wohl nur in der Pflicht das zu organisieren (das Mopped kann's ja nicht selber :-))
    Man könnte natürlich kurz sagen "immer wenn kein anderer Fahrer dokumentiert ist war es der Halter". Das aber wird nicht reichen.

    EXCEL dürfte schlecht sein. Wenn Dich unterwegs jemand kontrolliert und bemerkt, dass Du eine Auflage "Fahrtenbuch" hast, ist vermutlich noch nichts "radiersicher" eingetragen. Wenn Du mit EXCEL nur Formulare bastelst und dann "zu Fuss" reinschreibst ist wohl nichts dagegen zu sagen. Die Einträge würde ich im Sinn so verstehen "im Zeitraum von... bis... war Y der verantwortliche Fahrzeugführer". Ein Anderer braucht den Aufschrieb nicht mitführen aber Du als "Verpflichteter" solltest sicherheitshalber eingetragen haben "Y ab xxx Uhr, km-Stand yyy".
    Am ehesten vergleichbar mit einem derartigen Fahrtenbuch dürfte ein Fahrtenschreiber sein. Auf dessen Kontrollblatt sind vor Fahrtantritt km-Stand und Fahrer einzutragen. Bei der elektronischen Variante macht das die Fahrerkarte.

    Zum österreichischen (auch zum französischen) Recht habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Die Halterhaftung hat Vor- und Nachteile. Bei uns gibt es sie eben nicht, genauso wie es keine Anonymverfügungen gibt. Hiesse das in AT, dass ich sämtliche Strafen zahlen muss wenn mir mein Fahrzeug geklaut wird und der Dieb Sch... baut? Bitte nicht vorschnell schreien "kann nicht sein".
    Einerseits finde ich es OK, dass in AT die Geschwindigkeit auch geschätzt werden darf, andererseits ist das Schwachsinn. Meines Wissens steht nirgendwo wie genau geschätzt werden darf (Ösis bitte korrigieren!!). Danach gilt wenn ein "Schandi" sagt "das waren 54!" (statt 50). Ööööhhhh?? Kachelt einer mit 120 durch den Ort und der Beamte meint "80 waren das locker" habe ich Verständnis.

    Über die Gebühren in FR für's zu schnell fahren haben wir uns ja bereits ausgelassen (ca 350 EUR bei "von 1 bis 19 zu schnell" aber sehr heftige Rabattmöglichkeiten). Dank (gegenüber DE) mangelhaftem Melderecht kann die Suche nach dem Schuldner ausarten und der Verstoss ist verjährt. Offenbar ist die Devise "wenn wir nicht aufwendig nach Dir suchen müssen bekommst Du 90 % Rabatt!". Falls es mal einer braucht: Mord verjährt in Frankreich schneller als .............. oder Entführung.
    gerd


 
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