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8x Reiseenduro im Vergleichstest bei MOTORRAD 9/2012

Erstellt von YAHA, 29.03.2012, 18:58 Uhr · 884 Antworten · 112.095 Aufrufe

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    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Gewagte Theorien, die in der Zeit, als ich Führerschein machte, vielleicht noch stimmten
    Seit Den Zeiten, wo du den Führershein gemacht hast bis heute hat sich die Physik leider kein Stück geändert.

    Aber jeder darf seine Meinung haben, ich habe mir meine in den letzten über 30 Jahren Bikertum an knapp ebensoviel eigenen Moppeds und reichlich fremden Moppeds gebildet.

    Und ich stehe neuem, wenn es plausibel ist, durchaus offen gegenüber, sonst hätte ich nach überwiegend Yamseln und einigen Kürbissen ja keine Q im Stall.

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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    -Koffer, ich lach mich tot, ist natürlich ein wahnsinniger Kritikpunkt an dem Motorrad an sich, kauf ich eben andere..
    Die sehen schon so unmöglich aus, dass ich sie nicht kaufen würde.
    Aber ein Kritikpunkt ist das schon. Hast immer eine versaute Optik mit den Trägern aus dem Zubehör (wenns was gescheites sein soll). Und es kommen einfach mehrere dieser kleinen Detaillösungen zusammen, die der GS den Vorsprung sichern. Wlllte das nie ansprechen, weils so lachhaft klingt, aber was ich pers. an der GS sehr geschätzt habe und bei keiner Konkurrentin finden kann, ist ein solcher Tankrucksack, der ohne Riemen und ohne blöde Bodenplatte angebracht werden kann und dann auch noch was taugt. Ich fand das Ding genial. Und d akann mir keiner was erzählen... alles was es im Zubehör und bei Konkurrenzmotorrädern gibt, hat irgendeinen Nachteil gegen den orig. GS.... klar - ist nur ein weiterer "unwichtiger" Punkt... aber das läppert sich insgesamt betrachtet.

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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Seit Den Zeiten, wo du den Führershein gemacht hast bis heute hat sich die Physik leider kein Stück geändert.

    Aber jeder darf seine Meinung haben, ich habe mir meine in den letzten über 30 Jahren Bikertum an knapp ebensoviel eigenen Moppeds und reichlich fremden Moppeds gebildet.

    Und ich stehe neuem, wenn es plausibel ist, durchaus offen gegenüber, sonst hätte ich nach überwiegend Yamseln und einigen Kürbissen ja keine Q im Stall.

    Nee... ist schon so. Aber auch Baumbarts Argument stimmt.
    Die zB KTM kannst du zwar nicht auf die Eigenschaften der GS abstimmen, aber sehr sensibel auf dich selber. Der grosse Vorteil Telelever ist einfach dass eine GS auch komfortabel fährt OHNE Einzutauchen... der Telelever entkoppelt jedoch den Fahrer auch vom Geschehen. Im Sportbereich ist jedoch viel mehr das Feedback wichtig. Daher kann dort kein Mensch Telelever brauchen.

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    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Also eine eigenschaft, die im Rennsport das Mopped handlicher macht macht es in normalbetrieb unhandlicher? .
    Das ist natürlich Quatsch mit sosse und überinterpretiert meine Aussge völlig.

    Beim Rennerle kann ich mit definiertem Reibwert der Strasse und professionellem Treiber die geometrische Veränderung perfekt umsetzen, der Privatier geht bei wechselnden Strassenverhältnissen vielleicht lieber ungenickt und entspannt ums Eck und erreicht somit eine viel gleichmäßigere Radlastverteilung, die auch vom Sicherheitsaspekt auf den Einsatzzweck ausgelegt ist.
    Aber vieleicht magst du auch hier etwas destruktives reininterpretieren.
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Interessante Idee. Selbst BMW baut ja in die WettbewerbsGS (HP2) keinen Telelever ein..
    Ja warum denn...weil die Voraussetzungen völlig andere sind....möglichst wenig Gewicht geht mit Telelever nicht so gut...indifferentes Feeling (wenig Feedback von vorne) ist für den Profi eben kein Vorteil, der muss das Geläuf nun mal perfekt deuten, um an den Zeiten zu feilen usw...
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Könnte es nicht vielmehr so sein dass man bei modernen und gut abgestimmten Gabeln das Eintauchen bzw. die Geometrieveränderung soweit kontrollieren kann dass man es zum Vorteil nutzen kann? Fahr mal ein Mopped mit gutem konventionellen und angepassten Fahrwerk. Ich will hier nicht schon wieder die orangene Adventure anführen, aber die geht schon in die richtige Richtung.
    Ich habe selber schon reichlich Kürbisse pilotiert, auch Supersportler mit ganz tollen konventionellen Fahrwerken..von Tunern auf das machbare hin getrimmt....damit kann man gut leben...doch es sind für die jeweiligen Einsatzzwecke erstellte Spezialisten.

    Beim Flickenteppich trampelt mir das Sportlerfahrwerk, Rückmeldung bis zum Zähneklappern, ist halt Sport....

    Der Kürbis bügelt..lange Federwege helfen hier bedingt.....die ungefederten Massen und ein seitlicher Blick aufs Vorderrad bei Strassenverwerfungen in harsch gefahrenen Kurven zeigen aber auch hier ganz deutlich...nunja, es funktioniert...es funktioniert sogar recht gut..aber es hat seine Grenzen, physikalisch und geometrisch.

    Die hat natürlich auch die Q, doch sie ist für den Normalotreiber, was ein Stino-Golf gegenüber einem Lambo ist...auf dessen Spezialgebiet (Renne ) nicht den Hauch eine Chance....als Paket auf öffentlichen, schlechten Strassen aber viel viel angenehmer und dann da im rütteligne Geläuf noch nicht mal langsamer unterwegs, weils dem Extremo das Gebiss raushaut....

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    Moin,

    hier sind doch einige der Meinung, daß nur ein Boxermotoer als Antriebsquelle eines Motorrades tauglich ist . Ihnen sei versichert, daß sie auf dem Holzweg sind.......

    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    ...

    Für kein Geld der Welt ist eine Tiger Gabel "abstimmbar" auf die Eigenschaften eines Televers..also weder "reifbar" noch irgendwie sonst zufriedenstellend lösbar, das Thema. SInd denn die EIgenschaften eines Telelevers für alle Gelegenheiten so erstrebenswert ? Die "Vorteile" beim Bremsen erkaufe ich mir mit Nachteilen beim Fahren wegen schlechterer Rückmeldung vom Rad..... Ob das der Weisheit letzter Schluß ist ???? Eine stabile Telegabel kann man sehr gut mit verschiedenen Federn, verschiedenen Ölviskositäten und dem Grad der Federvorspannung abstimmen. Bei der Q schmeißt du das komplette Federbein weg .

    Weicher macht schwabbelig und unpräzise, härter macht stuckerig und unkomfortabel. Dicke lange Telegabel haben mit Losbrechmoment durch die dicken Simmeringe zu kämpfen, mit Verschränkung von Standrohr und Tauchrohr beim Bremsen usw. Weiter gehe ich jetzt mal nicht, technische Tiefgänge würden jetzt hier zu weit führen. Die Verschränkung der Gabel hat die Q auch. Bei der Konstruktion sind nur Radführung und Federung/Dämpfung konstruktiv aus der Gabel ausgelagert worden.

    Auch dem Motor wirst Du seine Schwungmasse und Einbaulage (Stichwort Rotationsträgheitsmoment) nicht im geringsten absprechen...das Ding ist gebaut wie es ist und nur noch in Nuancen zu verändern...das ändert aber am Konzept (weswegen die Q ja so oft gekauft wird) nichts. Aber natürlich ist der Motor wie er ist in Stahl und Alu - und das ist gut so. Was nutzt mir ein geringeres Rotationsträgheitsmoment eines Boxers, wenn mir die Karre bei Beschleunigen auf der Gerade "kippt". Und wenn das konvertionelle Fahrwerk eine Handlingfreundliche Geometrie hat, wird die Q im Vergleich zu einer trägen Kiste.....

    Es ist doch immer wieder eine Freude, einem technischen Laien die Zusämmenhänge erläutern zu können, oftmals sind dadurch durchaus spontane Meinungsänderungen zu erzielen ....
    Stimmt, man sollte nur die ganze Geschichte erzählen und nicht nur die Rosinen picken, die einem gerade in den Kram passen.....

    Fahrt mal ein "konventionelles" Motorrad, bevor ihr die Konstruktion der Q als einzig seeligmachend in den Himmel hebt. Andere Ingenieure sind auch nicht alle auf der "Wurschtsuppe" dahergeschwommen.

    Frohe Diskussion
    Jens

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    die Q ist definitiv nicht allein seeligmachend.....sie ist aber eine eierlegende Wollmilchsau, die nix völlig perfekt kann, aber dafür auch nirgendwo mal einen deftigen Einbruch hat.

    Schreibt RunNRG

    (der sich hauptsächlich an Dynamik, Leichtbau und Handling orientiert hat beim Moppedkauf in den letzten Jahrzehnten)

  7. Baumbart Gast

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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Der Kürbis bügelt..lange Federwege helfen hier bedingt.....die ungefederten Massen und ein seitlicher Blick aufs Vorderrad bei Strassenverwerfungen in harsch gefahrenen Kurven zeigen aber auch hier ganz deutlich...nunja, es funktioniert...es funktioniert sogar recht gut..aber es hat seine Grenzen, physikalisch und geometrisch.
    .
    drum ist komfortablem und gleichzeitig stabilem Federungsverhalten bei Telelever Grenzen gesetzt, Federweg ist konstruktionsbedingt begrenzt (wichtigster Grund neben dem unakzeptablen Gewicht warum der im Wettbewerb nicht eingesetzt wird) und angepasste Hardware ist aufwendig (s.o. Federbeintausch für 600 vs. Gabelfeder- und Öltausch zu 100 Eus. Aber Hauptsache 's taucht nicht beim Bremsen damit jeder Anfänger um's Eck kommt.
    Man kann halt alles drehen und wennden wie man's braucht

  8. Registriert seit
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    Ich habe schon einen Unterschied von 1150 zur 12er bemerkt was das Feedback angeht. Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass sie den Telelever auch irgendwann im Rennsport bringen.

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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen


    die Q ist definitiv nicht allein seeligmachend.....sie ist aber eine eierlegende Wollmilchsau, die nix völlig perfekt kann, aber dafür auch nirgendwo mal einen deftigen Einbruch hat.

    Schreibt RunNRG

    (der sich hauptsächlich an Dynamik, Leichtbau und Handling orientiert hat beim Moppedkauf in den letzten Jahrzehnten)
    Moin,

    bin ich voll bei dir, wenn wir jetzt noch den Bereich Qualität ausklammern, paßt es 100 %

    Schöne Grüße
    Jens

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    Zitat Zitat von Technikfan Beitrag anzeigen
    Moin,

    bin ich voll bei dir, wenn wir jetzt noch den Bereich Qualität ausklammern, paßt es 100 %

    Schöne Grüße
    Jens
    Da muss man sich bei den Mopeds einfach noch dran gewöhnen was im Autobereich schon länger praktiziert wird. Die Fertigung wird immer präziser, die Fahrzeuge bleiben dafür eben nicht mehr wegen nem Kolbenklemmer liegen. Nun stehen sie dafür wegen defekter Wegfahrsperren und Ausfällen von Sensoren.
    Aber was solls. Buschtrommeln waren auch nicht so anfällig wie smartphones


 
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