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ABS-Vollbremsung

Erstellt von Bierlumpi, 16.06.2010, 12:24 Uhr · 54 Antworten · 5.648 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Die Theorie mit dem kurz lösen würde ich den Bremsen mit den herkömmlcihen Gummileitungen zuordnen.

    Da dehnen sich die Leitungen beim andrücken erst ein bischen und werden weiter. Durch das kurze lösen und wieder zumachen wird zusätzliche Bremsflüssigkeit reingedrückt und der Druck fühlt sich fester an.

    Ob dadurch allerdings ein besserer Bremsdruck bzw. bessere Bremswirkung erzielt wird, dazu kann ich nichts sagen.

    Es wird nen Grund haben, warum mittlerweile Stahlflexleitungen zum Einsatz kommen.

  2. Baumbart Gast

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    #32
    Zitat Zitat von Neno Beitrag anzeigen
    Wenn der Reifen nicht gerade nagelneu oder die Straße verunreiningt ist, denkt das Vorderrad überhaupt nicht daran zu blockieren.
    Dann solltest Du dringend an deinem (Not-)Bremsverhalten arbeiten.

  3. Registriert seit
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    #33
    Zitat Zitat von GSAchris Beitrag anzeigen
    Die Theorie mit dem kurz lösen würde ich den Bremsen mit den herkömmlcihen Gummileitungen zuordnen.
    ...
    Hab gelernt das man die bremse aufmacht damit die gabel wieder entlastet wird... weil eine gabel die auf block gegangen ist nichtmehr so gut bremst wie eine gabel im entlasteten zustand.(Radlastverschiebung+Federweg)



    Apropos.. ABS = Anti Blockier System..
    wenn es besser bremsen würde als normal ohne ABS hieße es ja SBS Super Brems System (oder so ähnlich)

    ABS ist nur dazu da nicht hinfulallen wenn man überbremst
    Eine perfekte(nur schwer menschenmögliche) bemsung kann es nicht ersetzen.

    halte es für richtig das manche leute mit abs fahren.. (zumindest wenn man seid jahren nix anderes gewöhnt ist)


    Ps. hab jetz seit 1 monat ABS... kanns auch leider nicht ausstellen

  4. Registriert seit
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    #34
    Mir tut das ABS gut.
    Ich fahre nur 6-8000 km im Jahr und da hat man nicht die Fahrpraxis wie jemand, der täglich dieses Hobby beruflich als Rennsport betreibt oder zumindest täglich damit unterwegs ist.
    Ich erinnere mich an einige Vergleichstests, worin der Profi OHNE ABS wesentlich schneller zum Stehen kam als der Profi mit ABS... aber das Ganze fand doch unter nicht alltäglichen Bedingungen statt! Selbst wenn jemand das perfekte Bremsen bis zur Vergasung geübt hat, perfekt beherrscht und dann im alltag wochen- monatelang nicht mehr braucht und irgendwann in eine Schrecksituation gerät, reagiert er anders als der "Rossi" auf der Rennstrecke, der permanent auf eine derartige Situation quasi "wartet" und diese auch täglich mehrfach erlebt.
    Selbst das alte ABS der 1100er verleiht mir das Gefühl, dass ich auch bei Nässe erstmal vollbremsen kann, ohne mir Gedanken machen zu müssen, dass es gleich in die Horizontale geht.

    Theorie und praxis driften da wahrscheinlich mehr als anderswo auseinander.

    Von dem mal abgesehen, behaupte ich mal ganz dreißt: der Mehrzahl Hände sind zu klein, zu kurz, zu schwach um mit den Standard-Bremshebel der GS1100 überhaupt ordentlich Kraft drauf zu kriegen...selbst wenn sie auf der kürzesten Einstellung verweilt.

  5. Baumbart Gast

    Standard

    #35
    reagiert er anders als der "Rossi" auf der Rennstrecke
    selbst die Rossis verbremsen sich
    und wenn da mal n Rudel Rehe über eine n GP-Kurs hoppelt liegen die alle auf der Fresse.

  6. Registriert seit
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    #36
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Ja aber sag mal, dann braucht es doch auch kein ABS!!
    Bin ich denn irgendwie senil oder heisst ABS nicht immer noch Anti-BLOCKIER-System?
    Was um Himmels willen soll denn ein ABS machen, wenn gar kein Rad blockiert?

    Meine GS lupft bei passender Gelegenheit dann auch gerne mal den Hintern beim Bremsen. Aber das kommt so deutlich NACH der Schrecksekunde, dass ich mir ja schon beinahe schriftlich Gedanken machen kann, wie ich darauf reagieren möchte, wenn es soweit ist. Denn das Hinterrad kommt ja eben erst gegen Ende der Bremsung hoch
    Du hast recht. Ich erwarte daß das ABS die Blockierung vom Hinterrad erkennt und das nicht erst wenn das Hinterrad 1m in der Luft ist. Im Gegensatz zu deiner Beobachtung kommt das Hinterrad sofort hoch, bis 120 km/h habe ich das schon geübt. Das ging auch nur problemlos, solange die Ausrichtung vor der Bremsung erfolgt. In leichter Schräglage war es schwierig genug die Kiste auf der Fahrbahn zu halten, bei 160 km/h möchte ich das nicht erleben. Da ist dann egal ob ich mit oder ohne ABS bremse, so lange wie das ABS braucht einzugreifen.
    Über den Aufsteiger kurz vor Stillstand brauchen wir nicht reden, da ist das ABS ja nicht mehr wirksam.

    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Dann solltest Du dringend an deinem (Not-)Bremsverhalten arbeiten.
    Dann hast du den Zusammenhang nicht verstanden. Alle Instruktoren sagten mir das stark aufsteigende Hinterrad liegt an meinem zu heftigen Reinlangen bei der Bremsung. Die Kiste geht sofort hinten hoch, bei Tempo über 100km/h macht die Fahrt nach dem Aufkommen richtig Spaß, wenn man vor der Bremsung nicht kerzengerade daherkommt.
    Wenn ich nur etwas schwächer Reinlange geht das Ganze schon unkompliziert ab. Nur genau da sehe ich das Problem bei der Schreckbremsung.
    Der zweite Effekt soll wohl der Lerneffekt des ABS sein. Tatsächlich hatte ich den hohen Hinterradaufstieg nie zweimal hintereinander hinbekommen, wenn das Moped zwischen den Bremsungen anbleibt.

  7. Baumbart Gast

    Standard

    #37
    Ich erwarte daß das ABS die Blockierung vom Hinterrad erkennt und das nicht erst wenn das Hinterrad 1m in der Luft ist.
    das tut's ja auch und macht dann hinten auf. Ändert aber nix am Steigen der Hinterhand. Dazu muss es vorne auf machen. Was wie das Nordlicht sagt auch der Fahrer selbst machen könnte weil der Moment wesentlich unhektischer ist als das normale Blockierverhindern.

  8. Registriert seit
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    #38
    Also um die vielen Hinweise und Diskussionen mal zusammen zu fassen:
    Wenn die Situation (Z.B. Reh aus Wald) kommt, langt mann ohnehin voll rein, weil man gar keine Zeit hat noch groß zu überlegen ob ich nochmal kurz auf mache.
    Da ich nur aus max 70 km/h gebremst habe (der Platz war einfach nicht größer) hatte ich mit Lupfen des Hinterrades ohnehin keine Probleme.

    Erstmal Danke an alle Beteiligten für die vielen Antworten und diskutiert ruhig weiter, ist ein wirklich interssantes Thema.

    Danke und Gruß
    Sepp

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    #39
    Zitat Zitat von Grafenwalder Beitrag anzeigen
    Ich hab mir dann ziemlich schnell angewöhnt nur noch vorne zu bremsen. Auch wenns eng wird

    Ich gehe davon aus, dass beim Einsatz des Vorderradbremshebel in allen Lebenslagen die optimale Bremsenergie erzielt wird. Der alleinige Einsatz der Hinterradbremse bedient bei Bedarf nur bestimmte Fahrsituationen, wie z.B. Umwerfen in engen Kurven.

    Lieg ich mit nur "vorne" bremsen falsch?

    Viele Grüße, Grafenwalder
    Ich würde mir das ganz schnell wieder abgewöhnen, was ist wenn du mal ein anderes Moped fährst und dann dieses Bremsverhalten anwendest, wenns eng wird?
    Auch als ich die Kuh hatte hab ich immer beide Bremsen benutzt.

  10. Registriert seit
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    #40
    Hallo zusammen,

    vielleicht kann ich die Frage voll reinlangen/nachlassen / dynamisch Bremsen mit ABS etwas aufklären.
    Ich bin bei einem gr. Automobilclub als Motorradsicherheitstrainer tätig.

    Die Unsicherheiten kommen daher , dass tatsächlich beide Varianten, "voll zumachen" und "dynamisch bremsen"(Druckpunkt anlegen-zumachen) vermittelt wurden!

    Jetzt ist gültig, beide Bremsen sofort voll zu betätigen. Schnell und stark ist wichtig.

    Hintergrund der Verwirrungen ist, dass sich der Stand der Entwicklung/ Forschung ja ständig weiterentwickelt und diese Erkenntnisse zeitversetzt in die Vorgaben der Trainings einfließen.Ihr müst auch davon ausgehen, das nicht alle Trainer immer sofort auf den neuesten Stand sind.
    Die genannte Instruktion ist der aktuellste Stand und sobald dieser allen Trainern kommmuniziert ist müste es auch ,zumindest bei den wichtigen Umsetzern (ADAC,Verkehrswacht,DVR etc.) so vermittelt werden.


    Meine Aussage beziehe ich aus einem Gespräch mit einem Referenten/Entwickler des Sicherheitstrainings.


 
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