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Abzocke Führerscheinprüfung

Erstellt von Krabbe, 24.01.2013, 11:36 Uhr · 211 Antworten · 17.851 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #91
    Vielleicht liegt der Rückgang der Unfallzahlen auch an der Alterstruktur der Motorradfahrer.

    Der "junge" Motorradfahrer ist heute nicht die Hauptmenge der Fahrer.

    Die meisten Fahrer von heute haben "die Übungsphase" wohl schon überstanden.

    Tut mir leid aber ich bin nicht "statisikgläubig" ich vertraue mehr auf die selbstgemachten Erfahrungen und die davon abgeleiteten Lehren die ganz sicher immer persönlich eingefärbt sind und genauso sicher nicht von jedem mitgetragen werden...

    Wenn ich "ärmer" werde durch den Motorradführerschein würde ich mir das schon überlegen, brauchen tun heute nur Wenige den A, ich meine nicht A1 da ist es häufig anders.

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    #92
    Soso, Alterstruktur! Jetzt wird die Interpretation von Unfallstatistiken aber hanebüchen!

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    #93
    Mir gehts hier nicht um den Motorradführerschein. Wir sind ein exklusiver Alt-Herren Klub, die paar Küken die uns ab- und an beitreten sind kaum der Rede Wert, ist halt ein teures Hobby.

    Der Autoführerschein wird dagegen in der heutigen Gesellschaft schon zwingend vorausgesetzt. Für den gilt ja nun genau das gleiche. Das Prinzip der staatlichen Fürsorge und Bevormundung, mit gleichzeitiger Abhzockerei, greift dort ja nun fast jeden.

    Aber was solls, wir ändern hier im Forum eh nix daran.

    Frank

  4. Registriert seit
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    #94
    Zitat Zitat von Henryt Beitrag anzeigen
    "Ein Blick in die Statistik"
    Traurige Statistik, sagt aber nichts über die Ursache aus. Alles Fehlbedienungen?
    Dann mehr Pflichtstunden, das hilft weiter, den Fahrschulen, nicht den Toten.
    Alles Fehlbedienungen ? Sicherlich nicht, aber bestimmt recht viele. Meist wohl auch nicht vom Motorradfahrer, sondern vom Unfallgegner.

    Dann mehr Pflichtstunden? KEINESFALLS weniger (auch wenn ich mit dieser Meinung allein stehe)! 12 mal 45 Minuten, um ein Fahrzeug technisch zu beherrschen und sicher durch einen unübersichtlichen Verkehr zu führen sind lächerlich wenig.

    Wir diskutieren hier ja nicht über Motorradfahrstunden, sondern Fahrstunden allgemein. Schon mal beobachtet, wie viele Autofahrer tote Winkel ignorieren, keinen Schulterblick praktizieren, keinen Blinker setzen, Motorradfahrer gar nicht wahrnehmen etc. Verließe ich mich auf meinen Vorrang als Fußgänger vor dem einbiegenden Fahrzeug, wäre ich 100x tot.

    Natürlich hat jeder in der Theorie gehört was zu tun ist, aber die Abläufe sind vielfach nicht "in Fleisch und Blut" übergegangen, nicht automatisiert.

  5. Baumbart Gast

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    #95
    Zitat Zitat von crossroads Beitrag anzeigen
    Schon mal beobachtet, wie viele Autofahrer tote Winkel ignorieren, keinen Schulterblick praktizieren, keinen Blinker setzen, Motorradfahrer gar nicht wahrnehmen etc. Verließe ich mich auf meinen Vorrang als Fußgänger vor dem einbiegenden Fahrzeug, wäre ich 100x tot.
    Und das ändert sich mit mehr Pflichtstunden? Wohl kaum. Das sind eher die 'routinierten' Fahrer die sowas nicht mehr nötig haben, Fahranfänger setzen Blinker und blicken Schulter.

  6. K-D
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    #96
    Zitat Zitat von camper24 Beitrag anzeigen
    Vielleicht liegt der Rückgang der Unfallzahlen auch an der Alterstruktur der Motorradfahrer.

    Der "junge" Motorradfahrer ist heute nicht die Hauptmenge der Fahrer.

    Die meisten Fahrer von heute haben "die Übungsphase" wohl schon überstanden.

    Tut mir leid aber ich bin nicht "statisikgläubig" ich vertraue mehr auf die selbstgemachten Erfahrungen und die davon abgeleiteten Lehren die ganz sicher immer persönlich eingefärbt sind und genauso sicher nicht von jedem mitgetragen werden...

    Wenn ich "ärmer" werde durch den Motorradführerschein würde ich mir das schon überlegen, brauchen tun heute nur Wenige den A, ich meine nicht A1 da ist es häufig anders.
    Hallo,
    es geht hier nicht nur um den Führerschein fürs Motorrad. Welche Erfahrungen hast du gemacht mit deinen Führerscheinneulingen? Es gibt Statistiken von unterschiedlichen Unternehmen(Versicherungen,ADAC,Fahrzeughersteller ......). Im Grunde sagen sie alle das gleiche zu Fahranfänger und Unfallhäufigkeit aus. Etwas Wahres scheint dran zu sein.
    Mich stört an Fahrschulen nicht das sie Geld verdienen möchte/müssen,sondern das "wie". Schon allein die Aussage von Fahrlehrern,sie müssten gefährliche Situationen (z.B. schleudern bei regennasser Straße) im Fahrbetrieb nach bestandener Prüfung erlernen,empfinde ich als fragwürdig. Hauptsache der Schüler lernt korrektes Anfahren an einer Ampel und Einparken. Es ist,so glaube ich,eine Reform nötig. Ein intensives Fahrsicherheitstraining. Schleuderkurs,Bremskurs,Kurvenfahren bei hoher Geschwindigkeit. Das nicht nur mit Topp-Fahrzeugen,sondern auch ältere Modelle ohnen ABS und vielleicht mit ausgelutschte Stoßdämpfern. Es ist bestimmt möglich einen Auffahrunfall zu simulieren (bei geringer Geschwindigkeit) um zu demonstrieren welche Kräfte da noch wirken. Zum Abschluss werden alle zum Bier und Sekt eingeladen und dürfen danach sofort an einem Fahrsimulator ihre Fahrkünste zum besten geben. Damit sie in etwa wissen was so nach einem Diskobesuch abläuft. Sicher werden jetzt einige behaupten meine Ideen zu diesem Thema wären übertrieben,aber wie sieht es denn aus,wenn unsere Kinder mit mit dem Lappen aus der Fahrschule kommen? Sie glauben sie könnten Auto fahren. Natürlich kamen wir ebenfalls so vor zig Jahren aus der Fahrschule. Ich für meinen Teil habe ein bisschen Glück gehabt und an verschiedenen Fahrsicherheitskursen teilgenommen.

  7. Registriert seit
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    #97
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Und das ändert sich mit mehr Pflichtstunden? Wohl kaum. Das sind eher die 'routinierten' Fahrer die sowas nicht mehr nötig haben, Fahranfänger setzen Blinker und blicken Schulter.
    Hallo
    das sehe ich ähnlich.Apropo Blinker ist der seit in paar Jahren nicht mehr Serienmäßig ?
    Grüße Eugen

  8. Registriert seit
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    #98
    Also zusammen,

    mal meine Sicht. Habe 3 Kinder, alle den Führerschein. Mal abgesehen ob die Pflichtstunden abzocke sind oder nicht. Beispiel Sohn 2: Mit 15 Mofa FS um mit 25km Behinderer im Starßenverkehr zu sein und selbst ggf. in Gefahr kommt. Mit 16 125er gemacht, als erstes habe ich ihn auf ein Motorradsicherheitstraining geschickt, da hat er erst mal gelernt mit dem teil umzugehen. Da es sein einzigstes Fortbewegungsmittel war, täglich min. 80 km Ausbildungsstätte / Heimat, zusätzlich gemeinsame Touren auch ins Alpenland, hatte er eine hohe Praxis und fährt auch sehr sicher. Mit 17 begleitendes Fahren, nichts von diesem Führerschein (Theorie) wurde für den A1 mit 18 anerkannt. Er musste komplett nochmal alles von vorne beginnen (wenn das nicht abzocke ist...). Auch vom 125er wird nichts anerkannt, hier wird er wie ein absoluter Anfänger behandelt. Und ich kann bestätigen, alle meine Kids wissen wie und vorallem wann man blinkt und das ein Schulterblick ein MUSS ist. Anders beobachte ich das bei den Könnern die schon seit 40 Jahren ihren Schein haben. Auch ich wäre schon 100x tod wenn ich mich als Biker darauf verlassen würde. Und die Stufung Anhänger, Gewicht etc geht für mich auch in die Richtung abzocke. Ich behaupte meine Kinder würden mit Anhänger umsichtiger fahren als mancher Wohnwagenbesitzer der schwankend auf unseren Autobahnen unterwegs ist und eine angebliche Praxis von Jahrzenten hat.

  9. K-D
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    #99
    Zitat Zitat von ekki_r Beitrag anzeigen
    Also zusammen,

    mal meine Sicht. Habe 3 Kinder, alle den Führerschein. Mal abgesehen ob die Pflichtstunden abzocke sind oder nicht. Beispiel Sohn 2: Mit 15 Mofa FS um mit 25km Behinderer im Starßenverkehr zu sein und selbst ggf. in Gefahr kommt. Mit 16 125er gemacht, als erstes habe ich ihn auf ein Motorradsicherheitstraining geschickt, da hat er erst mal gelernt mit dem teil umzugehen. Da es sein einzigstes Fortbewegungsmittel war, täglich min. 80 km Ausbildungsstätte / Heimat, zusätzlich gemeinsame Touren auch ins Alpenland, hatte er eine hohe Praxis und fährt auch sehr sicher. Mit 17 begleitendes Fahren, nichts von diesem Führerschein (Theorie) wurde für den A1 mit 18 anerkannt. Er musste komplett nochmal alles von vorne beginnen (wenn das nicht abzocke ist...). Auch vom 125er wird nichts anerkannt, hier wird er wie ein absoluter Anfänger behandelt. Und ich kann bestätigen, alle meine Kids wissen wie und vorallem wann man blinkt und das ein Schulterblick ein MUSS ist. Anders beobachte ich das bei den Könnern die schon seit 40 Jahren ihren Schein haben. Auch ich wäre schon 100x tod wenn ich mich als Biker darauf verlassen würde. Und die Stufung Anhänger, Gewicht etc geht für mich auch in die Richtung abzocke. Ich behaupte meine Kinder würden mit Anhänger umsichtiger fahren als mancher Wohnwagenbesitzer der schwankend auf unseren Autobahnen unterwegs ist und eine angebliche Praxis von Jahrzenten hat.
    Hallo,
    du bestätigst meine Ansicht,das dass Fahrschulwesen überholungsbedürftig ist.

  10. Registriert seit
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    1990 : 1 Liter Diesel DM 1,02 VW Golf DM 19.000 MwSt 16% Fahrstunde DM 34,-

    2012: Diesel € 1,48 (Session Time Out Error Page/Zeitüberschreitung) , VW Golf € 31.000 MwSt 19 %Fahrstunde € 37,-

    Werkstattstunde BMW Niederlassung € 140,- , Nachhilfestunde meiner Tochter € 30,- (Mehrwertsteuerbefreit)

    45 Minuten Taxifahren ?

    Und das Fahrschulwesen ist ja jetzt überholt Aufstieg von A1 auf A : keine Sonderfahrten, keine Theorieprüfung, verkürzte praktische
    Prüfung.

    Auch vorher wurde bei der Erweiterung von A1 auf A die Sonderfahrten von 12 auf 6 Stunden reduziert.

    Und das Fahrschulen abzocken musste ich mir schon vor 20 Jahren anhören: Ich brauchte gar keine Fahrstunden und bin mit dem Motorrad zur Prüfung gefahren. Mein Führerschein hatte damals nur 20 DM gekostet.

    Und das ein Fahrschulauto hinter dem Motorrad fährt, könnte vielleicht auch daran liegen, dass es in der Prüfung genauso abläuft ?

    Das heißt ja nicht, dass alle Fahrstunden von Auto zu Motorrad geschult wurden .


 
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