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Abzocke Führerscheinprüfung

Erstellt von Krabbe, 24.01.2013, 11:36 Uhr · 211 Antworten · 17.896 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Interessant an der Diskussion finde ich nur, dass hier einige glauben in der Fahrschule würde man das Auto- oder Motorradfahren lernen. Wirklich Fahren konnte ich meiner Erinnerung nach ungefähr 2-3 Jahren nach meiner Prüfung.

    Gruß,
    maxquer

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    #42
    Das definiere mal bitte! Fahren in Form von "kein Verkehrshindernis mehr darstellen" oder "ab dem Moment konnte ich bei Rennen mithalten"?

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    #43
    Die ersten 2 Jahre ist man zwar gefahren, hatte aber noch kein Gefühl für das Fahrzeug aufgebaut. Es war noch kein Automatismus für manche Fahrsituation da. Vielleicht gibt es ja einige die soetwas direkt nach der Fahrschule drauf hatten, mir fehlt allerdings der Glaube daran. Zum sicheren Fahren gehört halt Praxis, Praxis......

    Gruß,
    maxquer

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    #44
    Das erste 1/4 Jahr im Auto war für mich das übelste, ich denke da hat man bemerkt dass ich Fahranfänger war. Nicht weil ich das Fahrzeug nicht beherrscht hätte sondern mit dichtem Verkehr in unbekannten Städten etwas überfordert war. Der 7. Sinn war einfach noch nicht ausgeprägt genug, ja und der Automatismus fehlte noch. Danach war ich wohl nicht schlechter unterwegs als der Durchschnitt, wenngleich gefährdeter weil alles andere als defensiv in der Fahrweise.
    Mit 20 auf dem Motorrad war die Eingewöhnungsphase recht kurz, wobei da natürlich die Leistung eine entscheidende Größe war. 78PS sind kontollierbar aber machen trotzdem Fun! Was bestimmt 2 Jahre gedauert hat: bis ich wirklich relaxt fahren konnte. Zügig in die Kurzen zimmern konnte ich bald, dabei aber nur knapp über dem Ruhepuls zu bleiben nicht. Die Abgebrühtheit und Souveränität entwickelt sich erst mit den Jahren, aber genau die ist es was einem in schwierigen Situationen ungemein hilft, es hält den Kopf frei um die richtige Entscheidung zu treffen.
    Das kann einem kein Fahrlehrer in kürzester Zeit beibringen!

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    #45
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Das erste 1/4 Jahr im Auto war für mich das übelste, ich denke da hat man bemerkt dass ich Fahranfänger war. Nicht weil ich das Fahrzeug nicht beherrscht hätte sondern mit dichtem Verkehr in unbekannten Städten etwas überfordert war. Der 7. Sinn war einfach noch nicht ausgeprägt genug, ja und der Automatismus fehlte noch. Danach war ich wohl nicht schlechter unterwegs als der Durchschnitt, wenngleich gefährdeter weil alles andere als defensiv in der Fahrweise.
    Mit 20 auf dem Motorrad war die Eingewöhnungsphase recht kurz, wobei da natürlich die Leistung eine entscheidende Größe war. 78PS sind kontollierbar aber machen trotzdem Fun! Was bestimmt 2 Jahre gedauert hat: bis ich wirklich relaxt fahren konnte. Zügig in die Kurzen zimmern konnte ich bald, dabei aber nur knapp über dem Ruhepuls zu bleiben nicht. Die Abgebrühtheit und Souveränität entwickelt sich erst mit den Jahren, aber genau die ist es was einem in schwierigen Situationen ungemein hilft, es hält den Kopf frei um die richtige Entscheidung zu treffen.
    Das kann einem kein Fahrlehrer in kürzester Zeit beibringen!
    Weise Worte. Gild aber nur wenn man immer etwas an sich arbeitet und bereit ist was dazu zu lernen.

  6. Registriert seit
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    #46
    Hallo zusammen,

    ich bin ja grade dabei meinen A-direkt zu machen. Eins vorab, ich habe keinen Autoführerschein und bin noch nie vorher ein motorisiertes Irgendwas gefahren. Meine Fahrerfahrung beschränkte sich auf Fahrrad und Rollschuhe. UND ich bin ein Mädchen, die ja oftmals eher übervorsichtig sind.
    Bis jetzt hatte ich 6 Doppelstunden Übungsstunden. Der macht nur Doppelstunden.
    Also von den Kosten her, habe ich bis jetzt 1000 Euro bezahlt, was jetzt noch kommt sind halt die Stunden und dann die Praktische, ich denke mal das werden wohl insgesamt nochmal so 1000 Euro sein. Klar ist das teuer aber das liegt ja auch an mir bzw an den Vorkenntnissen die jeder Fahrschüler mitbringt. Wenn man so wie ich ALLES neu lernen muss weil man NIX kann, dann ist es nicht verwunderlich wenn man viele Stunden braucht und das halt ins Geld geht. Und bei der Prüfung gehts ja nun mal nicht nur darum, dass man gradeaus fahren und bremsen kann sondern man muss das Moped zumindest einigermaßen beherrschen können (Grundfahraufgaben, die habens mehr in sich als einfach nur durch die Stadt zu fahren). Wenn ein Fahrschüler die Möglichkeit hat noch mit dem Motorrad vom Kumpel auf dem Verkehrsübungsplatz Grundfahraufgaben zu üben, dann hat der von den Kosten her einfach bessere Karten als jemand, der diese Möglichkeit nicht hat. Ich hätte zwar die Möglichkeit mit dem Moped von meinem Liebsten zu üben, aber die ist erstens zu hoch, zweitens zu schwer und drittens hat die mir zu viel Dampf man muss halt auch seine Grenzen kennen und wissen was man sich zutrauen kann.
    Deswegen muss jeder Fahrschüler sich überlegen, welche Rahmenbedingungen bei ihm vorliegen und dann abschätzen wie teuer das wird.

    LG
    Lady Luzifer

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    #47
    Liebe Leute, immer wieder wird der gleiche Unsinn über eine Fahrausbildung und deren Kosten geschrieben. Immer wieder das gleiche Stammtischniveau.."...früher war alles besser, früher war alles billiger..und ich habe DM xyz bezahlt".
    Schade, dass sich keiner die Mühen macht und eine betriebswirtschaftliche Kostenanalyse über den Wert einer Übungsstunde erstellt.
    Eine Fahrschule ist kein Sozialunternehmen um den Kindern jammernder Eltern die Basis einer Fahrausbildung möglichst billig beizubringen; jawohl, eine Fahrschule ist ein Unternehmen dass einen Gewinn erzielen möchte und muss. Und der Blick über die Grenze wo was am teuersten ist sind der Vergleiche von unbekannten Größen. Ich kenne kein Nachbarland dessen "Geiz ist geil"-Mentalität so ausgeprägt ist wie in Deutschland.

    Und nur so viel zu den Kosten....ich habe 1975 in München (umgerechnet,Auto) 350,-€ bezahlt (boooaaah billig) und als AzuBi 60,-€ verdient.
    So, liebe Leute, nun zum Verhältnis Kosten - Lohn, zückt den Taschenrechner und überlegt was ein AzuBi heute verdient und wieviel mal das Gehalt im Führerschein steckt. Und überlegt mal was Papi (und Mami) vor 40 Jahren verdient haben und in welchem Niveau sich der normalo-Bundesbürger heute befindet.
    Jooo und damals habe ich vielleicht auch nur 40 Cent für Benzin bezahlt und 5 Cent für eine Semmel und...und...und......Jep, und so preisgünstig wie damals soll auch ein Führerschein sein. So sei es !

  8. Registriert seit
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    #48
    Hier geht es nicht um Stammtischniveau, auch nicht darum dass eine FS möglichst viel Gewinn erwirtschaften muss, sondern darum dass Fahranfänger auf die gegebenen Verkehrsverhältnisse fachgerecht vorbereitet werden.
    Meine FS war damals die beste und zugleich die günstigste - und sie besteht heute noch. Das ist nicht nur wirtschaftlich sondern auch noch zukunftsträchtig.
    Trotzdem konnte sie mir nur Grundwissen vermitteln! Evtl. auch die Angst nehmen (das ist das, was manche als "übervorsichtig" titulieren). Mehr nicht!
    Eine Gefahrenbremsung mit darauf folgendem Ausweichen übe ich schon längst nicht mehr, denn das geht an der Realität vorbei die oftmals selbst einen erfahrenen Biker überfordert.

    Wer seinen Lappen günstig erwerben möchte kommt an der Schwarzfahrerei bzw. Übungen auf abgesperrten Gelände nicht vorbei. Nur so gewinnt man bei Zeit Vertrauen in sich und das Bike. Ich kann nur immer wieder jedem Fahranfänger nahelegen alsbald ein Fahrsicherheitstraining zu besuchen. Die Instruktoren dort zeigen mehr Engagement und Einfühlungsvermögen als jeder Fahrschullehrer. Wichtig ist auch dass man bereit ist zu stürzen. Je eher man das Gefühl für den Grenzbereich bekommt umso schneller lernt man. Das wird einem kein FS-Lehrer raten (schon in Hinsicht auf das zur Verfügung gestellte Material nicht) aber es ist nahezu unumgänglich wenn man lernen will sein Töff zügig sicher zu beherrschen. Kostet zwar u.U. ein paar zusätzliche Euros, ist aber jeden Cent wert. Unser Hobby kostet Geld, wer es billiger haben möchte geht besser Skat spielen oder Kegeln.

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    #49
    Am Rande: ich bin überzeugt, dass nicht einmal 30 % der gegenwärtigen Führerscheininhaber, sei es PKW oder Motorrad, eine heutige Adhoc-Führerscheinprüfung bestehen würde. Von der theoretschen Prüfung ganz zu schweigen. Oder?

    Also, alles nur Abzocke von den Fahrschulen? Will der Staat weniger Biker?

    Beste Grüße

    Klaas-Peter[/QUOTE]


    Ich bin überzeugt, das sich dies auf alle x-beliebigen Prüfungen ( Abi, Studium, Beruf) übertragen lässt und nicht so sehr ein Führerschein spezifisches Problem darstellt.

    Was die Annahme der Abzocke angeht, so kann ich dies nur unterstreichen:

    Ganz aktuell hat meine 17 jährige Tochter den Führerschein (begleitetes Fahren) gemacht. Wohl gemerkt nur für den PKW, der Spass hat uns mal eben 3700 Euro gekostet!!!
    Nachdem sie in der ersten Fahrprüfung im Kreisverkehr die innere Linie überfahren hat = Durchgefallen
    und beim zweiten Versuch zu einem parkenden LKW zu wenig Seitenabstand eingehalten und sich beim Wendemanöver im fließenden Verkehr etwas angestellt hat = Durchgefallen.

    Die 2 Durchfaller haben eben mal fast 1000 Euro ausgemacht.
    Gebühr Fahrprüfung 80, Gebühr Fahrschule 125, zusätzliche Fahrstunden 250.

    Ich war versucht, meine alte Führerscheinrechnung von 1976 rauszukramen. nachdem ich bereits 2 Jahre 50 ccm Zündapp gefahren war, für Auto und Motorrad zusammen 823 DM also 421 Euro, (Motorrad 25 Euro Grundgebühr und 1 Fahrstunde).

    Damit keine Missverständnisse aufkommen: Natürlich ist das nicht mehr zu vergleichen, will ich auch nicht wirklich. Natürlich sind die Ansprüche an heutige Verkehrsteilnehmer höher als damals, selbst den Stufenführerschein kann man gut finden. Aber es sei mir nachgesehen, das ich bei einer derartigen Preissteigerung ins Grübeln komme. 3700 Euro oder 7600 DM ist ehrlich ein Brett. Vielleicht müssten man sich Gedanken darüber machen, das man Fahrsimulatoren zusätzlich zum Theorieunterricht zum Einsatz bringt, um diese immensen Kosten reduziert zu kriegen.

    Derzeit scheint das so zu sein, das hier ohne Ende abgezockt wird und jetzt wollen die den FS auch noch zeitlich begrenzen.

    Ich für meinen Teil habe immer noch den alten, grauen Lappen, mit einem Foto aus den 70 igern. Wenn ich es nicht wüsste, würde ich mich darauf nicht mehr erkennen. Aber abgeben oder ändern kommt vor 2030, und da bin ich dann im Alter der absoluten Lässigkeit, nicht in Frage.

    schöne Grüße

    Evo1150gs

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    #50
    Für 3700€ kaufen sich Fahranfänger normalerweise ein Auto!

    Sie schien überfordert zu sein, da frage ich mich warum der FSL sie überhaupt zur Prüfung vorgestellt hat.
    Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Geht mit euren Plagen noch vor der ersten Stunde auf den Verkehrsübungsplatz, o.ä.
    Beherrscht der Jungspund den Drift, dann braucht er sich draußen nur noch auf den Verkehr zu konzentrieren, der Rest geht fast von allein.
    Die Abläufe müssen sitzen! Wie breit und lang das Auto ist muss klar sein, Rückwärts Einparken aus dem effeff gehen.
    Wer den Motor in der 3. Fahrstunde noch abwürgt ist selbst Schuld wenn der Lappen uferlos teuer wird.

    Corsa B (o.ä.), funktionstüchtig mit 1 Jahr TÜV und intakter Bereifung und Bremse kostet 500...600 Euro. An die Straße gestellt und mit dem/der Jungen ein paar Schleuderwenden gemacht, dann wird bald klar wie die Mechanik funktioniert und wo die Physik einen einholt. Nach bestandener Prüfung Schleife drum und als Totalschaden abschreiben. Lebt das Teil nach 3-6 Monaten noch, dann hat man als Papi alles richtig gemacht. Liegt er irgendwo im Straßengraben auf dem Dach ist es Zeit an einen 5er BMW zu denken, das Kfz bietet wenigstens ausreichend passive Sicherheit.
    Die vernichtete Kohle für den Corsa hat man sich an den FS-Gebühren locker gespart!

    Meine Tochter ist 6 Jahre alt. An Motorrädern zeigt sie zwar (noch) kein ausgeprägtes Interesse, ich nehme sie ab und zu aber auf der KTM mit und drehe eine dezente Runde um den Acker und erkläre ihr die Mechanik. Auch wenn sie noch nicht alles versteht, das eine oder andere bleibt trotzdem hängen.
    Auf dem Schlepper fährt sie gerne mit. Lenken funktioniert schon prima, selbst Rückwärts geht schon bedingt. Pedale kann sie noch nicht Bedienen, aber mit der Hydraulik hat sie sich schon etwas angefreundet.
    Mit dem Tag an dem sie nach einem Moped verlangt bekommt sie eines in ihrer passenden Leistungsklasse und Größe. Spätestens mit 16 muss sie Autofahren lernen ob sie will oder nicht. Den Rest überlasse ich ihr. Auf jeden Fall wird sie sich mit 17 (sofern begleitetes Fahren ansteht) oder 18 (regulärer Lappen) nicht wie eine Wanderdüne im öffentlichen Verkehr bewegen, dafür sorge ich wenn es schon die Fahrschulen nicht tun.


 
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