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Abzocke Führerscheinprüfung

Erstellt von Krabbe, 24.01.2013, 11:36 Uhr · 211 Antworten · 17.871 Aufrufe

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    #51
    Zitat Zitat von evo1150GS Beitrag anzeigen
    Derzeit scheint das so zu sein, das hier ohne Ende abgezockt wird und jetzt wollen die den FS auch noch zeitlich begrenzen.
    Aber nur der Führerschein als Nachweis der Fahrerlaubnis wird zeitlich begrenzt und muss neu ausgestellt werden. Eine neue Prüfung etc. ist damit nicht verbunden.

    Wenn deine Tochter 3700 Euro!!! verbrät sollte sie vielleicht überlegen, auch zukünftig den Bus zu nehmen.

    Grüße
    Steffen

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    #52
    Hallo Vierventilboxer,

    ich glaube, ich muß die ganze Sache auch mal aus meiner Sicht schildern.
    Mein Sohn wird morgen 19 (schön für ihn) und ich glaube er hat zehnmal soviel Zeit in Fahrschulen verbracht wie ich.
    Mit 16 die Klasse x?x?x? fürs Mopped und noch eine extra Klasse für den Traktor mit Anhänger (Druckluft gebremst). Den Traktorführerschein will und braucht er, um seinem Onkel in der Landwirtschaft zu helfen (wird dadurch rückfinanziert! Wir reden also nicht übers Geld)
    Dieser Führerschein war nahezu vergleichbar mit einem LKW Führerschein (er saß mit Truckern im Theorieunterricht). Mit 16 hatte er seine erste richtige praktische Prüfung, mit 6Zyl. Massey Fergusson und 20 to. Hänger bei 20 cm Schnee. Danach Moppedführerschein,. Wieder Theorie und wieder Praxis Dann ein Jahr später, Führerschein für begleitetes Fahren; das gleiche Spiel von vorne. Und noch schlimmer.... der gleiche junge Mann, der vor einem Jahr einen 20to Hänger unfallfrei durch Matsch und Schnee gefahren hat, muss für das Auto mit Hänger separat nochmals Fahrstunden nehmen und eine extra Prüfung machen damit er auch unser Auto mit Anhänger bewegen darf. Wahrscheinlich ist unser Sohn mit seinen vielen Scheinen ein Exot, aber es zeigt doch wie paradox mittlerweile die ganze Sache ist.
    Und Vierventilboxer, ich unterstelle hier meinem Sohn eine gewisse Fähigkeit Fahrzeuge zu führen, denn er ist bei keiner Prüfung durchgefallen, trotzdem war der Aufwand immens und meines Erachtens hätte man alles etwas günstiger (seitens des Gestzgebers) gestalten können. Ein junger Mann, der mit 16 ein 40 Tonnen Gefährt (klar nur mit 40km/h) bewegen kann, braucht normalerweise keine Extrastunden für ein Auto mit Hänger. Und genau hier fängt die Geldmacherei an.

    Gruß

    Hans-Georg

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    #53
    Das unterschreibe ich! Hier ist man ins andere Extrem gefahren.
    Ich mit meinem alten 3er darf noch 7,5to mit Anhänger fahren, das ist gar nicht ganz ohne im vergleich zu einem PKW (mit 1to Anhänger). Dass man das eliminiert hat wundert mich nicht.
    Wenn dein Junger damit aber nachher wieder etwas Geld verdient (auf dem eigenen Hof hilft oder beim Lohndrusch, etc.) relativiert es sich.

    Es ist trotzdem teuer, aber ich wollte eigentlich auf das hinaus dass man möglichst dazu tut relativ wenig Fahrstunden zu benötigen. Das geht nur mit Vorbereitung und Hilfe der Eltern oder Freunde, aber es ist möglich. Dass dein Junge wohl schon mit 12 oder 13 Jahren Schlepper fahren konnte wird wohl ausser Frage stehen, und genau so ist´s aus meiner Sicht richtig, er ist aber eher die Ausnahme, auch mit den ganzen benötigten Scheinen.

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    #54
    Mein Führerschein Direkteinstieg in der Klasse A kostete 2012 im September 1010,-€ plus Prüfungsgebühr. Mein Fahrlehrer hat daran glaube ich nicht wirklich viel verdient. War ein Sonderpreis da ich zuvor schon 3 Führerscheine bei ihm gemacht hatte.

    Die Sache mit den jungen Leuten, also wo ich meinen LKW Führerschein gemacht hatte, war so ca. 12 Jahre davor, da kamen die Leute alle selbständig in den Theorieunterricht,aber letztes Jahr hab ich ganz schön dumm geschaut wie der auf einmal angefangen hatte die Jungs und Mädels der Reihe nach anzurufen und sie dazu zu bewegt das sie in den Unterricht kommen, ansonsten wär ich mit meinem Fahrlehrer alleine gewesen was auch ein anderes mal vorgekommen ist. Wen ich nicht gewusst hätte das er gerade so ca 12 Fahrschüler hat, hätte man glatt glauben können das bei ihm nichts mehr los wäre.

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    #55
    Zitat Zitat von evo1150GS Beitrag anzeigen
    Ich bin überzeugt, das sich dies auf alle x-beliebigen Prüfungen ( Abi, Studium, Beruf) übertragen lässt und nicht so sehr ein Führerschein spezifisches Problem darstellt.

    Was die Annahme der Abzocke angeht, so kann ich dies nur unterstreichen:

    Ganz aktuell hat meine 17 jährige Tochter den Führerschein (begleitetes Fahren) gemacht. Wohl gemerkt nur für den PKW, der Spass hat uns mal eben 3700 Euro gekostet!!!
    Das ist sehr, sehr selten dass jemand so viele Fahrstunden braucht, aber vielleicht waren sie notwendig ? Vielleicht wäre eine Ausbildung auf einem Automatikfahrzeug günstiger gekommen.

    Erkannt man als Fahrschule, dass der Schüler/in Probleme in der Handhabung vom Auto hat, sollten die Eltern darauf hingewiesen werden welche Kosten auf sie zukommen könnten. Ca. ab der 6. Fahrstunde ist zu erkennen ob es mehr als 30 Fahrstunden (incl.Sonderfahrten) werden. Das Anfahren, Lenkbewegungen etc. können ausgiebig auf dem Verkehrsübungsplatz trainiert werden.
    Das es Abzocke ist, dass muss mit der Fahrschule geklärt werden. Entschuldigung, ich persönlich halte es für ein Gerücht und Vorurteil.
    Viele heutige Jugendliche sind haptisch/psycho-motorisch unterentwickelt und tun sich sehr schwer in koordinierten Bewegungsabläufen. PC,Handy,Chatten....etc....sind nicht förderlich.

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    #56
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Aber nur der Führerschein als Nachweis der Fahrerlaubnis wird zeitlich begrenzt und muss neu ausgestellt werden. Eine neue Prüfung etc. ist damit nicht verbunden.

    Wenn deine Tochter 3700 Euro!!! verbrät sollte sie vielleicht überlegen, auch zukünftig den Bus zu nehmen.

    Grüße
    Steffen
    Hallo Steffen,

    das ist mir bekannt, nur völlig ahnungslose gehen davon aus, das dies so bleiben wird. Es wird ganz sicher einen geben, dem wann auch immer aufällt, das man dafür was verlangen kann, bzw. eine wie auch immer geartete Prüfung anzusetzen ist.
    Ausserdem können wir alle davon ausgehen, das sollte nach 15 Jahren ein neuer FS (z.B. wg zu altem Foto) fällig werden, dieser sehr wohl eine Gebühr kosten wird.

    Diesen polemischen Schlußsatz hättest Du Dir sparen können. Da belibt mir ja nichts anderes übrig, als etwas weiter auszuholen-
    Das Mädchen ist 17 Jahre alt, wir sind auch nicht schwarz gefahren und haben uns einer Fahrschule anvertraut. Vielleicht habe ich einen Fehler gemacht und mich zu spät gekümmert, als ich mich nach ihrer Fahrprüfung ( Theorie gleich bestanden) erkundigt habe, ergab es sich aus dem Gespräch, das die schon 27 Stunden hatte und die Pflichtstunden noch nicht mal angefangen hatten. Ich habe den Fahrlehrer zur Rede gestellt und ihm gesagt das er nur noch diese Pflichtsunden etc. machen solle. Dann sind die noch eine Doppelstunde gefahren und der FL ging für 2 Wochen in den Urlaub! Naja ich denke ich muss das nicht weiter ausführen. Jedenfalls habe ich die FS gewechselt und von Anfang an mit dem neuen Fahrlehrer Kontakt gehalten. Dann klappte das auf einmal.

    Wahrscheinlich hat es bei dieser Fahrschule System. Nach dem Vorfall sind uns auch andere Fahrschüler mit ähnlichen Verläufen bekannt geworden. Hier auch nochmal ein Artikel aus Spiegel Online......der beste Fahrschüler brauchte 23 Stunden !!


    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/f...-a-796546.html

    Edit: Noch eine Anmerkung: Ein Freund von mir, hat den alten Führerschein also Klasse 1+3, war beim Bund Panzer gefahren und hatte jetzt Probleme eine Genehmigung für einen Traktor ü 40 km/h zu kriegen. Obwohl der mit dem 3er einen 7,5 Tonner mit Anhänger fahren darf. Also ehrlich, das verstehe wer will.

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    #57
    Zitat Zitat von Rex Krämer Beitrag anzeigen
    "T" und "BE"... Und genau hier fängt die Geldmacherei an.

    Gruß

    Hans-Georg

    Das hat nichts mit einer Fahrschule und deren Geldmacherei zu tun.
    Beschwerden bitte an das zuständige Ministerium, dort werden solche Entscheidungen getroffen.
    Natürlich ist es schwer zu verstehen einem "T"'ler den "BE" aufzubürden, wie gesagt---Ramsauer.

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    #58
    Zitat Zitat von walterld Beitrag anzeigen
    Das hat nichts mit einer Fahrschule und deren Geldmacherei zu tun.
    Beschwerden bitte an das zuständige Ministerium, dort werden solche Entscheidungen getroffen.
    Natürlich ist es schwer zu verstehen einem "T"'ler den "BE" aufzubürden, wie gesagt---Ramsauer.

    Entscheidungen die von der Fahrschulverbandslobby in die Büros der Politik hineingetragen werden. Kein Mensch glaub, das die auf dem Tisch von Ramsauer entstehen, das ist doch ein Witz!

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    #59
    Mag sein dass da viel Lobbyarbeit mit im Spiel ist, aber haltet den Ball flach, denn es ist ein relativer Preis.
    Ein FSL verdient zwischen 10 und 15 Euro pro Stunde, ein Geselle auch. Eine Fahrstunde kostet im Schnitt zwischen 50 und 80 Euro, die in der Werkstatt auch (oder ist sogar noch teurer).
    Viele haben keine Hemmung für einen Kundendienst 300, 500 oder gar 700 Euro (wenn Verschleißteile wie Bremsen oder Reifen gewechselt werden) beim auf den Tresen zu legen. Den Wertverlust von 4000 bis 5000 Euro in 2 Jahren für ein neues, vollausgestattetes BMW-Motorrad erwähne ich nur am Rande.
    Der Führerschein ist eine einmalige Sache, wenn man sich etwas reinhängt bzw. seinen Schützlingen dabei etwas über die Schultern blickt, sind die Kosten überschaubar wenngleich es immer noch kein Taschengeld ist.
    Dass alles Geld kostet ist klar. Es ist aber ein Unterschied ob ich sage: "Mach mal...!" oder "Es ist nötig, gib dir Mühe, du willst ja nicht ewig Fußgänger bleiben! Treten Probleme auf kommst du damit sofort zu mir!".

    Meine Tochter bekommt mal ein ganz klare Ansage: Führerschein wird von mir bezahlt, aber nur der Grundbetrag, den Rest darf sie selbst latzen.
    Genauso wie sie einen soliden und zuverlässigen fahrbaren Untersatz bekommen wird, aber garantiert keinen nagelneuen BMW M3, den kann sie selbst finanzieren wenn sie ihn unbedingt möchte. Denn dafür ist mir mein "Taschengeld" zu schade.

  10. Registriert seit
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    #60
    Zitat Zitat von evo1150GS Beitrag anzeigen
    Das Mädchen ist 17 Jahre alt, wir sind auch nicht schwarz gefahren und haben uns einer Fahrschule anvertraut. Vielleicht habe ich einen Fehler gemacht und mich zu spät gekümmert, als ich mich nach ihrer Fahrprüfung ( Theorie gleich bestanden) erkundigt habe, ergab es sich aus dem Gespräch, das die schon 27 Stunden hatte und die Pflichtstunden noch nicht mal angefangen hatten. Ich habe den Fahrlehrer zur Rede gestellt und ihm gesagt das er nur noch diese Pflichtsunden etc. machen solle. Dann sind die noch eine Doppelstunde gefahren und der FL ging für 2 Wochen in den Urlaub! Naja ich denke ich muss das nicht weiter ausführen. Jedenfalls habe ich die FS gewechselt und von Anfang an mit dem neuen Fahrlehrer Kontakt gehalten. Dann klappte das auf einmal.

    Wahrscheinlich hat es bei dieser Fahrschule System. Nach dem Vorfall sind uns auch andere Fahrschüler mit ähnlichen Verläufen bekannt geworden. Hier auch nochmal ein Artikel aus Spiegel Online......der beste Fahrschüler brauchte 23 Stunden !!

    Führerschein-Prüfung: Angst und Schrecken hinterm Lenkrad - SPIEGEL ONLINE
    Und deshalb ist das ganze System Abzocke?


 
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