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Abzocke in Italien....

Erstellt von cappo, 24.05.2013, 06:23 Uhr · 68 Antworten · 7.982 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Wenn das die Schweizer wären, würden sich alle wieder aufregen..... Es geht hier im forum also ganz klar nicht um die Sache.

    Interessant .

    Frank

  2. Registriert seit
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    #12
    die hiesigen reaktionen zeigen zum teil, wie oberlehrerhaft einige denken.
    zudem fuerchte ich, dass diese meinungen hier einen repraesentativen querschnitt darstellen.

    zitat: "selber schuld" ... na klasse!

    kopfschuettelnde gruesse

    wolfram

  3. Registriert seit
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    #13
    Zitat Zitat von tonyubsdell Beitrag anzeigen
    die hiesigen reaktionen zeigen zum teil, wie oberlehrerhaft einige denken.
    zudem fuerchte ich, dass diese meinungen hier einen repraesentativen querschnitt darstellen.

    zitat: "selber schuld" ... na klasse!

    kopfschuettelnde gruesse

    wolfram
    Ich verstehe deine Einstellung nicht. Mal davon ausgehend, dass der Fahrer selbst Hand angelegt hat, liegt es doch auf der Hand, weshalb er es gemacht hat.
    Z. B. hier:
    dscf0122u1izn983h7.jpg

    Der Fahrer bezweckt natürlich was damit, wenn sein Kennzeichen nicht ablesbar ist

  4. Registriert seit
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    #14
    Zitat Zitat von 1100gs Beitrag anzeigen
    Der Fahrer bezweckt natürlich was damit, wenn sein Kennzeichen nicht ablesbar ist
    Genau. Gern noch kombiniert damit, dass das Taferl in der Mitte geknickt wird. Und wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass in Ländern wie .at (und wohl auch in .it) die Halterhaftung gilt, es also reicht, das Mopped von hinten zu blitzen, um den Halter dranzukriegen, dann drängt sich der Verdacht auf, der Moppedbesitzer wolle sich so einen Freibrief für Verkehrsverstöße verschaffen. Ich will das moralisch gar nicht werten, aber es erscheint mir klar, dass das die Behörden nicht akzeptieren wollen.

    Und jetzt kommt noch was Emotionales hinzu. Man stelle sich mal eine Verkehrskontrolle vor, bei der jemand sein Kennzeichen flach liegend montiert hat - und womöglich noch geknickt. Es sieht nach Absicht aus. Der Rennleiter fragt, warum er das gemacht hat. Anstatt die Wahrheit zu sagen ("Ich will unerkannt durch Radarfallen fahren können") sudert der Fahrer rum: "...finde ich optisch schöner, ist unbemerkt passiert..." ,irgend so ein Quatsch halt. Und jetzt fühlt sich der Bulle verarscht. Und das sollte man niemals, nie nicht, never ever, tun: Bullen so verarschen, dass sie es merken. Es ist logisch, dass ein Staat Kfz-Benutzung ohne Identifikation relativ streng ahndet, und es ist zumindest nachvollziehbar, dass ein Bulle, der sich verarscht fühlt, in diesem Moment seinen Ermessensspielraum eher zum Nachteil als zum Vorteil des Verarschers ausnutzt.

    Es gibt komischerweise Länder, in denen die Verschleierung des Kennzeichens gang und gäbe ist, und wo die Leute offenbar damit durchkommen. So habe ich in Kroatien reihenweise irgendwelche Yoghurtbecher gesehen, bei denen das Kennzeichen vor dem Hinterrad unter der Sitzbank angebracht wwar, also etwa dort, wo manche GS-Fahrer einen Spritzschutz anbringen, damit das Federbein nicht versifft. Das sieht man eigentlich nur dann, wenn man von hinten in exakt dem richtigen Winkel über das Hinterrad linst. Ich weiß nicht, wie die das regeln, ich kann mir nur vorstellen, dass dort Polizisten relativ selten live kontrollieren und dass sie dann evtl. bestochen werden. In Griechenland und auf Zypern habe ich das auch oft gesehen. In Griechenland sind auch dunkelbraune Tönungsfolien über den Kennzeichen recht weit verbreitet...

  5. Registriert seit
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    #15
    Zitat Zitat von 1100gs Beitrag anzeigen
    Das gilt auch bei uns:

    RICHTLINIE 93/94/EWG DES RATES vom 29. Oktober 1993 über die Anbringungsstelle des amtlichen Kennzeichens an der Rückseite von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen

    3.1.2. darf um maximal 30° gegenüber der Senkrechten geneigt sein, wenn die Seite mit der Zulassungsnummer nach oben zeigt;
    Es gibt Verfolgungsbehörden, die daraus einen Kennzeichenmißbrach (Straftat) konstruieren.


    Ergo, alles ok. Im Ausland werden Straftaten halt anders verfolgt als bei uns.


    Lese ich daraus, dass es also zulässig ist, das Kennzeichen (von der Senkrechten aus gesehen) beliebig weit nach vorne zu neigen, da dann die Seite mit der Zulassungsnummer ja nicht mehr nach oben, sondern nach unten zeigt?

  6. Registriert seit
    04.09.2008
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    #16
    Zitat Zitat von 1100gs Beitrag anzeigen
    Ich verstehe deine Einstellung nicht (...)
    nun, ganz einfach: meine einstellung ist: ich habe ein problem mit der "selber schuld - geschieht ihm recht" haltung.

    gruss

    wolfram

  7. borromeus Gast

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    #17
    @GS-Ghost

    Glaub' ich nicht...
    ;-)

    eher: wenn sie nicht nach oben zeigt darf sie um gar nichts geneigt werden... also wenn nach oben, dann eben max. 30°. Man hätte den Satz aber auch in besseres Deutsch packen können.

  8. Registriert seit
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    #18
    dass die Behörden jedweden Landes es nicht dulden wollen, dass ein Kennzeichen unlesbar angebracht ist, kann ich verstehen. Dass deswegen das Mopped beschlagnahmt wird empfinde ich als Kanonenschuss auf Spatzen. Vermutlich ist das eine geschickt vom Tourismusverband der Schweiz lancierte Ente, um ein bisschen Gegengewicht zu ihrer via segura, oder wie der Schwachsinn heisst, zu schaffen ;o)

  9. Registriert seit
    07.04.2012
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    #19
    Zitat Zitat von GS-Ghost Beitrag anzeigen
    Lese ich daraus, dass es also zulässig ist, das Kennzeichen (von der Senkrechten aus gesehen) beliebig weit nach vorne zu neigen, da dann die Seite mit der Zulassungsnummer ja nicht mehr nach oben, sondern nach unten zeigt?
    Nein, die vollständige Richtlinie beschränkt die Neigung nach vorn auf 15° aus der Senkrechten.

  10. Registriert seit
    29.09.2007
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    #20
    Zitat Zitat von tonyubsdell Beitrag anzeigen
    ... ich habe ein problem mit der "selber schuld - geschieht ihm recht" haltung...
    genau. ist auf jeden Fall irgendjemand anders Schuld, nur nicht der, der das Kennzeichen schräg drangeschraubt hat und sich dann auch noch in Italien hat erwischen lassen.


 
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