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Achtung Kontrolle

Erstellt von juekl, 10.10.2015, 13:24 Uhr · 7 Antworten · 1.650 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Achtung Kontrolle

    #1
    Hallo
    das Wetter ist Gülle und ich schaue gerade Assi Fernsehen.
    Bei zulässigen 70 km/h überholt einer mit 175 km/h und weil man keine Messtrecke von 3xx Meter hat können die
    Beamten den Fahrer nicht belangen.
    Was habe ich nur die ganzen Jahre falsch gemacht?
    Gruß Jürgen

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    #2
    Zitat Zitat von juekl Beitrag anzeigen
    Was habe ich nur die ganzen Jahre falsch gemacht?
    Immer zu langsam überholt. Rechts ist das Gas. Oder hat dir das noch niemand gesagt?

  3. Registriert seit
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    #3
    Du warst zu langsam.

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    #4

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    #5
    Jürgen,
    mal im Ernst. Als Kradler sollte dir das eigentlich bekannt sein.
    Wenn du das ProVida Fahrzeug bemerkst, dann je nach Fahrsituation entweder schnell runter vom Gas und, falls möglich, außer Sichtweite der Kamera gehen (sich direkt vor ein anderes Fahrzeug setzen) oder schnell überholen und damit der Linse möglichst entschwinden. Je geringer die Messstrecke umso eher die Wahrscheinlichkeit keine oder eine geringere Strafe zu erhaschen.

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    #6
    Hi
    Wenn ein Moppedfahrer ein Providafahrzeug bemerkt und sich dann dünn machen will ist es zu 99% zu spät.
    Wäre ich, bei erlaubten 70, mit 175 unterwegs, hätte ich vermutlich genug damit zu tun auf meinen Weg zu achten. Die Providas sind i.d. Regel nicht auf ganz einsamen Strassen unterwegs wo nur ein einzelnes Mopped "unregelmässig" unterwegs ist.
    Folglich dürfte vor mir "ab und an" ein weiteres Fahrzeug auftauchen auf welches ich mich tunlichst einstellen sollte.
    Den hinter mir Hängenden stufe ich als lästigen Konkurrenten ein den ich mit Überholen auf der (nicht vorhandenen) vierten Spur oder auf dem Standstreifen abhänge.
    In diesem Fall interessieren die 175 gar nicht mehr so arg :-).
    Fahre ich eigentlich ordentlich, nur eben "etwas schnell", wird mich die Mannschaft bekommen zumal sie über unfaire Mittel wie Funk verfügt.
    Die Beweismittel sind jetzt ja bereits erstellt und man muss den Übertäter "nur noch" stoppen.
    Wenn denen die Verfolgung zu haarsträubend wird brechen sie übrigens ab. Sie ballern z.B. mit 99%iger Sicherheit nicht auf dem Standstreifen nach vorn.
    Das Ganze werte ich dann aber nicht mehr als "Verkehrsvergehen" sondern als kriminell.
    gerd

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    #7
    Wenn man so schnell fährt dass es dem ProVida-Fahrer nicht gelingt einen zu stoppen, dann ist es auch egal ob man 100 oder 200 km/h zu schnell war. Wobei das eine reife Leistung ist, denn ProVida´s sind recht gute Fahrzeuglenker, sauber geschult noch dazu...
    Ich würde deswegen niemals jemanden raten es auf "ein Rennen" ankommen zu lassen. Die Erfahrung zeigt dass dies nicht selten im Straßengraben endet. Entsprechende Medienberichte zeugen davon. Kein Ticket kann so teuer werden wie eine zerschellte Maschine, gebrochene Knochen oder gar schlimmeres.

    Es ist aber definitiv so: es muss eine gewisse Messstrecke vorhanden sein aus welcher die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt werden kann. Das sind gemein hin 300...400 Meter, bei >100 km/h also gar nicht sooo viel. Aber man kann sich "verstecken".
    Die Vorgehensweise ist jedoch nicht sehr sinnvoll weil relativ praxisuntauglich wie Gerd bereits schrieb. Überhöhte Geschwindigkeit bedarf von Grund auf mehr Aufmerksamkeit so man die Sicherheit wahren möchte. Gleichzeitig andere Verkehrsteilnehmer beobachten, nach stationären Radargeräten Ausschau halten und dann auch noch ProVida-Fahrer identifizieren, überfordert so manchen Temposünder. Im Regelfall ist das , deswegen wird normalerweise das Ungefährlichste einfach ausgeblendet. Das ist gemeinhin das ProVida-Fahrzeug, denn dessen Fahrer weiß genau wie er sich am unauffälligsten verhält.
    Wer es drauf anlegt muss alle seine Sinne schärfen und 100% bei der Sache sein. Der Masse ist das auf Dauer zu doof. Zudem ist es recht gefährlich und eine 100% Chance nicht erwisch zu werden gibt es sowieso nicht.

    Aus eigener persönlicher Erfahrung weiß ich: nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird.
    Diese Beamten zeigen meist umso mehr Verständnis je einsichtiger man selbst ist. Verläuft der Dialog nach beendeter Filmaufnahme im gesitteten Rahmen, so durchläuft man eine Art "zeitnahes Abbauseminar".
    War z.B. keine Nötigung anderer Verkehrsteilnehmer oder andere rowdyhaften Fahrmanöver im Spiel und gab die Fahrzeugbeherrschung ebenfalls kein Anlass zur Klage, so ist das Strafmaß im Allgemeinen geringer als das bei einer stationären Anlage mit schlichtem Foto der Fall wäre. Nicht immer ist es so - das soll also kein Freibrief fürs Rasen sein - aber gemeinhin verläuft es im eher gemäßigten Rahmen.
    Ich bin noch nie abgehauen (habe es auch noch nie probiert), weiß deswegen nicht wie ein Beamter darauf reagiert. Sicherlich würde mir Vorsatz unterstellt, mit entsprechendem Strafrahmen. Ich bin nicht scharf darauf es darauf ankommen zu lassen.
    Jene, mit denen ich es bis dato zu tun bekommen habe, waren allesamt absolut korrekte Leute. Alle haben "ein paar Prozent unter den Tisch fallen lassen" und mich nie übervorteilt. Mir käme deswegen auch nicht in den Sinn im Zweifelsfall Spitz auf Knopf zu rechnen". Es kommt immer auf die jeweilige Situation an. Von Pauschalverurteilungen halte ich dennoch nichts. 175 km/h mögen bei erlaubten 70 km/h als heftig erscheinen, die Frage wäre jedoch wann, wo, und warum ist es zu dieser Überschreitung gekommen.
    70 km/h deuten auf eine Kreuzung, Einmündung o.ä. auf einer Landstraße hin. War diese trocken, frei und übersichtlich, kein anderer Verkehrsteilnehmer vor dem Temposünder und es zudem taghell, dann..... mein Gott.... was soll schon passieren. Anders sähe es auf einer halbwegs stark frequentierten "Stadtautobahn" aus. Wer hier mit mehr als 100 km/h Überschuss aufgegriffen wird hat nicht nicht mehr alle Latten am Zaun und wird sich zurecht schwer tun eine Ausrede zu finden. (Zu hohe) Geschwindigkeit ist also relativ.
    Wobei man mit >100% über dem Limit immer in Erklärungsnot kommt, egal wo und wie gemessen wurde.
    Manche kennen eben die Grenzen nicht....
    Wobei man schon äußerst dämlich sein muss, nicht stutzig zu werden wenn ein anderes Fahrzeug eine derartige Pace mithält, besonders wenn es sich um eine BMW mit Koffern handelt. Touring bzw. Sporttouring ist das nicht mehr. Und auch ein 330er (oder vergleichbares) hat Mühe hier Schritt zu halten bzw. muss erst einmal ordentlich beschleunigen um aufzuholen. Taucht derartiges im Rückspiegel auf, so passt etwas ganz und gar nicht. Wer das nicht bemerkt und deswegen gefilzt wird, hat es im Grunde nicht besser verdient.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Mir ist keine Kreuzung bekannt, wo ich mit soviel Überschuß drüberblasen könnte. Deswegen kriegen die mich auch immer. . .


 

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