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Actioncam in Deutschland am Motorradhelm ... auch verboten?

Erstellt von Christian S, 13.08.2014, 17:07 Uhr · 96 Antworten · 17.985 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Actioncam in Deutschland am Motorradhelm ... auch verboten?

    #1
    Hallo Allerseits,

    lest mal da:
    VG Ansbach: Dashcam-Einsatz zur Erlangung eines Videobeweises datenschutzrechtlich unzulässig | beck-aktuell Nachrichten

    sowie hier:
    http://www.vgh.bayern.de/media/vgans.../p-2014-20.pdf

    Ob ich jetzt permanent filme, um Beweis zu sammeln oder permanent filme, um daheim eine Zusammenfassung zu schneiden dürfte Jacke wie Hose sein, oder?

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    #3
    OMG!
    Actioncam-Verbot! Was´n irreführender Titel. Quatsch mit Soße.
    Außerdem gibt es den passenden Thread schon.



  4. Registriert seit
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    #4
    Hi
    Das ist für mich ein "juristisches" Urteil, bar jeder Vernunft. Genauso schwachsinnig ist allerdings die Begründung des Formfehlers.
    Auf hoher See und vor Gericht bist Du in Gottes Hand!
    Wenn Das Ding z.B. nur 5 Minuten aufnimmt und dann immer wieder überschreibt, gibt es sicherlich zahllose "Persönlichkeitsrechtgeschädigte" :-). Oder glauben die Richter man würde täglich 8 Stunden "NIchts" archivieren?

    Bei Betäubungsmitteln ist doch das ähnliche Problem. Jede Droge muss exakt genannt werden bevor sie verboten ist. Also basteln die Chemiker irgendeine neue Substanz dazu (die gar nicht rauschig machen muss), dann ist es eine neue Substanz und nicht verboten.

    Bei den Kameras wird es dann darauf hinauslaufen, dass Typ X und Y verboten sind? Mach' ich einen absichtlichen Kratzer in Typ X und nenne ihn Xa dann ist er erlaubt bis der Index "refreshed" wird??
    Oh Herr, schmeiss Hirn vom Himmel!

    gerd

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    OMG!
    Actioncam-Verbot! Was´n irreführender Titel. Quatsch mit Soße.
    Außerdem gibt es den passenden Thread schon.


    Allerliebsten guten Morgen,

    eine Dashcam im Auto unterscheidet sich wohl nicht von einer Actioncam am Motorradhelm.

    Die entscheidende Parallele ist: Beide Geräte filmen .

    Es mag irgendeinen Thread geben, ich hatte nur einen zu dem Thema bzgl. Österreich in Erinnerung. Ich fühle mich auch keineswegs verpflichtet, das Forum zu durchforsten, ob es einen ähnlichen Beitrag gibt, ehe ich etwas aktuelle schreibe.

    Aber extra für dich habe ich die Überschrift präzisiert, gut so .

    Ach ist das Leben schön.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Eine Actioncam ist weder in D noch AT, CH, IT, usw. verboten, dabei ist es auch unerheblich ob sie am Helm, Arm, Moped oder sonst wo angebracht ist.
    Und es wäre auch sinnvoll nach gleichen oder ähnlichen Threads zu suchen bevor man einen eigenen eröffnet - nur so der Übersichtlichkeit halber.

    Egal ob das Kind Action- oder Dashcam heißt - ja im Prinzip ist es immer das gleiche - es werden Videos bzw. Fotos auf einem digitalen Medium gespeichert.
    Die Verwendung ist jedoch eine andere!!!! Und genau darum geht es!

    Die Politik bzw. Gerichte haben sie Dashcam getauft, diese sind verboten weil sie lediglich dazu dienen Beweise zu sammeln.
    Actinocams sind Mittel die dazu dienen persönliche Erlebnisse festzuhalten (Urlaub, schöne Motorradstrecken, usw.) und ausschließlich privat genutzt werden.

    Und nun frage ich dich: Ist da (rein rechtlich) ein Unterschied erkennbar?

  7. Registriert seit
    01.09.2013
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    Standard

    #7
    Leute, das Urteil zu lesen wäre hilfreich und nicht nur die Schlagzeilen diverser Medien nachplappern.

    Es ist verboten zum Zwecke der "denunzierung" die Dash-Cam oder andere Kameras laufen zu lassen. Heisst konkret, wenn ich meine ich muß den Helden vor mir, weil er nicht geblinkt hat, anzeigen dann darf ich die Kamera nicht verwenden. Hier greift das Persönlichkeitsrecht vor dem "öffentlichen Interesse".
    Wenn ich aber einen Unfall habe dann kann die Polizei sehr wohl die Informationen auf der Kamera verwenden um den Unfallhergang zu ermitteln und das Gericht kann diesen Beweis, sofern es einer ist, zur Schuldklärung nutzen.

    Wenn ich jetzt mit der ActionCam eine tolle Strecke aufnehme ist dass in erster Linie dafür da um im privaten Umfeld genutzt zu werden. Wenn ich jetzt meine dass ganze online stellen zu müssen (FB, YouTube und wie sie alle heissen) dann muß ich darauf achten dass ich keine persönlichkeitsrechte verletze.

    Ich empfehle hierzu einen sehr guten Artikel in der aktuellen c't. Die testen ActionCams und beleuchten auch die rechtlichen Aspekte.
    Ich nutze weiterhin meine GoPro und werde, wie bisher auch, einfach Kennzeichen oder Personen verpixeln. Schon ist das Thema durch...

    Gruß aus IN

  8. Registriert seit
    22.07.2014
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    45

    Standard

    #8
    Genau so schaut´s. Gerade Gestern bei uns in der Nähe so passiert:
    Ein Mopedfahrer wurde beim Vorbeifahren an einer Busshaltestelle von irgendwelchen Vollfposten mit leeren Bierflaschen beworfen und verletzt. Durch die Aufnahmen seiner CAM, welche er am Helm montiert hatte, konnten die Täter ermittelt und gefasst werden.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    @ Silverrider: Genau so ist es! Der Vorsatz bzw. das Warum der Kameraaufnahme ist entscheidend. Eine gewollte bzw. geplante Video-/ Verkehrsüberwachung ist nicht zulässig. Wenn Du Deine Strecke filmst um alle zu zeigen " Ich ... so toll ..." kein Problem. Wenn ein Anderer mit drauf gerät auch kein Problem. Wenn Du es veröffentlichen willst, schon anders. Dann solltest Du andere Personen um ihr Einverständnis bitten oder unkenntlich machen ... oder halt nicht veröffentlichen.

    Allerdings hat Dein Beispiel mit dem "Nichtblinken" einen Haken. Dieser "grobe Verstoß", wie viele andere auch im Straßenverkehr, sind nur Ordnungswirdrigkeiten. Da gibt es kein öffentliches Interesse. Da darf der Polizist vor Ort bzw. die Behörde, sogar entscheiden, ahnden oder nicht ahnden, nur Dudu machen oder Quittungsblock! Das nennt man Opportunitätsprinzip ... nach pflichtgemäßen Ermessen ...

  10. Registriert seit
    01.09.2013
    Beiträge
    449

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Theo.Turnschuh Beitrag anzeigen
    ...

    Allerdings hat Dein Beispiel mit dem "Nichtblinken" einen Haken. Dieser "grobe Verstoß", wie viele andere auch im Straßenverkehr, sind nur Ordnungswirdrigkeiten. Da gibt es kein öffentliches Interesse. Da darf der Polizist vor Ort bzw. die Behörde, sogar entscheiden, ahnden oder nicht ahnden, nur Dudu machen oder Quittungsblock! Das nennt man Opportunitätsprinzip ... nach pflichtgemäßen Ermessen ...
    Ich gebe dir Recht. Ich habe den Begriff gewählt um den Unterschied deutlich zu machen. Da der Begriff nicht direkt zutrifft habe ich ihn auch in Anführungszeichen gesetzt. Mir ist nichts besseres eingefallen...


 
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