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Actioncam in Deutschland am Motorradhelm ... auch verboten?

Erstellt von Christian S, 13.08.2014, 17:07 Uhr · 96 Antworten · 17.953 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    Was die Dinger wirklich brauchen ist eine Verschlüsselung der Daten, die nur mit einem Passwort abgespielt werden können. Dann duerfte auch der Beweis schwer fallen, dass das Geraet wirklich an war. Niemand möchte Beweise gegen sich selber sammeln...ob man zu schnell war, könnte die Polizei allerdings auch durch das Bewegungsmuster des eigenen Handys herausfinden...aber diese Möglichkeiten behällt man sich für echte Terroristen bzw Bürger die für ihr Recht kämpfen vor
    Das ist schon richtig - aaaber - kann auch nach hinten losgehen. M.E. ist man aus dem Schneider, wenn man mehr als 1 (endloses) Filmsegment auf der Cam hat. Ist alles Verschlüsselt, so kann man diesen Beweis nicht ohne Entschlüsselung führen. Hier wird Verschlüsselung vielleicht gar den Verdacht erhärten. Passt nicht zu einem Consumerprodukt, und erschwert das Handling. Es ist einfacher, wenn man von der Firmware her keine Möglichkeit zur repetativen Daueraufnahme hat. Diese hat ein handelsüblicher Camcorder i.d.R. auch nicht.

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    #52
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen

    Einen Unterschied zwischen einer Dashcam im Auto (mit welcher man den Verkehr vor sich filmt) und einer Aktionkamera am Helm (mit welcher man den Verkehr vor sich filmt) kann ich nach wie vor nicht erkennen...


    Aber den Unterschied zwischen einem Küchenmessers und einem Samuraischwert schon ... ? Oder ... Obwohl sind beide zum Fleisch schneiden ...

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    #53
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    aber diese Möglichkeiten behällt man sich für echte Terroristen bzw Bürger die für ihr Recht kämpfen vor:

    Handy-Ortung: Dresdner Polizei fischte mit Datenschleppnetzen | ZEIT ONLINE
    erstens strotzt der Artikel nur so vor technischen Fehlern. Er wirft mehrere Begriffe wie "einloggen" und "Bewegungsprofile" durcheinander, die technisch gesehen nichts miteinander zu tun haben und auch mit der Funkzellenauswertung an und für sich nichts zu tun haben.
    Grundsätzlich paßt dieser Artikel auch nicht zur Aufzeichnung von Dash und/oder Actioncams und deren evtl. Berührung mit dem Datenschutz.

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    #54
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    Einen Unterschied zwischen einer Dashcam im Auto (mit welcher man den Verkehr vor sich filmt) und einer Aktionkamera am Helm (mit welcher man den Verkehr vor sich filmt) kann ich nach wie vor nicht erkennen...
    Christian nun spreiz dich mal nicht so
    Mit der Abzielung auf die Motvation, die hinter den Aufnahmen steckt, versucht das Gericht leidiglich einen im Alltag gangbaren Weg aufzuzeigen, wie man notorische Querulanten vom Normalo trennen kann. Die Motivation hinter der Aufnahme entscheidet,ob Persönlichkeitsrechte anderer berührt sind oder nicht. Wie das im Streitfall zu werten und beurteilen ist, wird in jedem einzelnen Fall vor Gericht geprüft werden.glaub mir, so schlecht, wie ihr Ruf (bei manchen Wikipedia-laien hier) sind die nicht, die machen sich schon Gedanken.

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    #55
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Christian nun spreiz dich mal nicht so
    Mit der Abzielung auf die Motvation, die hinter den Aufnahmen steckt, versucht das Gericht leidiglich einen im Alltag gangbaren Weg aufzuzeigen, wie man notorische Querulanten vom Normalo trennen kann. Die Motivation hinter der Aufnahme entscheidet,ob Persönlichkeitsrechte anderer berührt sind oder nicht. Wie das im Streitfall zu werten und beurteilen ist, wird in jedem einzelnen Fall vor Gericht geprüft werden.glaub mir, so schlecht, wie ihr Ruf (bei manchen Wikipedia-laien hier) sind die nicht, die machen sich schon Gedanken.
    Ich stelle mir das auch nicht so einfach vor: Wie trennst du die Vogelkundler, die an der Isar Vögel fotografieren wollen - obwohl da auch nackte Frauen liegen - von den Spannern, denen die Vögel herzlich egal sind? Und eigentlich kann weder ein Gericht noch ein Gesetzgeber Wischiwaschi-Begründungen á la "Die Verwendung eins Aufzeichnungsgerätes ist verboten, wenn wir den Zweck dahinter scheiße finden" bringen. In Russland sind Dashcams weit verbreitet, weil es offenbar an der Tagesordnung ist, dass sich die Polizei schmieren lässt und so unbescholtene Bürger auf ihrem Schaden sitzen bleiben. Da dokumentiert der Drang der Bürger, selbst Beweise zu sichern, das Versagen der Polizei. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass man solchen Haltungen in Deutschland keinen Vorschub leisten möchte.

    Und, Markus, widersprich mir, wenn ich unrecht habe: Auch hier ist die Begeisterung bei der Polizei nur so mittelgroß, wenn man ihre Arbeit dokumentiert und filmt.

    Sampleman

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    #56
    Ja die Motivation hinter den Aufnahmen erkennt man Frank, wenn man die Bilder gesehen hat. Der Vogelkundler, der an der Isar nur t.its and ass auf den Fotos hat, wird sich wohl erklären müssen.
    Der Zweck der Aufnahme begründet in sich ja gleich das Verbot. Ein Filmen des Verkehrs vor sich, mittels Dashcam mit erkennbaren Kennzeichen/Personen usw ist unzulässig,weil der Zweck der Aufnahmen kein privater ist, sondern dazu dient das Fehlverhalten anderer zu dokumentieren. Das ist dem Filmer nicht gestattet, dafür ist die Polizei zuständig.

    nicht mal mittelgroß ist die Begeisterung bei der Polizei, wenn Privatpersonen ihre Arbeit dokumentieren wollen. Auch hier werden jedoch Unterschiede gemacht, bei Demos und dergl. kann es nicht untersagt werden, vom Geschehen Übersichtsaufnahmen zu machen. Wenn die Aufnahmen explizit darauf abzielen Polizeibeamte erkennbar zu filmen, dann sind diese unzulässig und können unterbunden werden.
    mich hat in Slowenien ein Polizist auf die Gopro angesprochen, die ich am Helm hatte. ich erklärte ihm kurz dass sie nicht eingeschaltet ist, dabei leuchtet nämlich ein rotes Lämpchen und er war sehr cool und zufrieden, hat mich freundlich weitergewinkt.

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    #57
    Zitat Zitat von Theo.Turnschuh Beitrag anzeigen
    Aber den Unterschied zwischen einem Küchenmessers und einem Samuraischwert schon ... ? Oder ... Obwohl sind beide zum Fleisch schneiden ...
    Hohoho, der war jetzt ja mal richtig gut, ich schmeiß mich völlig weg, der Tag beginnt ja richtig lustig.

    OK, jetzt mal ernsthaft:



    gegen



    oder



    gegen



    Völlig klar, man sieht es gleich, das sind 2 total unterschiedliche Sachen. Mit dieser Beweisführung überzeugt man jeden Richter sofort. Und außerdem schneidet natürlich der 4*4 Offroadfahrer mit seiner DASHCAM nie einen Aktionfilm, während der Motorradfahrer natürlich ebenso nie daran denkt, im Fall einen Unfalls einen Aktionaufnahme zur Beweisführung zu verwenden.

    Aber jedem seine Meinung, ich habe auch so eine GoPro, hauptsächlich zum Skifahren, und wenn ich was filmen will, völlig wurscht wo, filme ich halt, die Folgen sind ja mein Problem. Ich versuche aber sehr wohl, darauf zu achten, dass sich niemand gestört fühlt und ich nichts filme, was mit meinem Sport bzw. Hobby nichts zu tun hat.

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    #58
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Christian nun spreiz dich mal nicht so
    Mit der Abzielung auf die Motvation, die hinter den Aufnahmen steckt, versucht das Gericht leidiglich einen im Alltag gangbaren Weg aufzuzeigen, wie man notorische Querulanten vom Normalo trennen kann. Die Motivation hinter der Aufnahme entscheidet,ob Persönlichkeitsrechte anderer berührt sind oder nicht. Wie das im Streitfall zu werten und beurteilen ist, wird in jedem einzelnen Fall vor Gericht geprüft werden.glaub mir, so schlecht, wie ihr Ruf (bei manchen Wikipedia-laien hier) sind die nicht, die machen sich schon Gedanken.
    Hallo,

    wenn ein Gericht sinngemäß schreibt "...jedenfalls zu diesem zweck nicht erlaubt..." dann heißt das noch längst nicht, dass ein anderer Zweck nicht auch verboten ist, nur hatte das Gericht eben in dieser Sache darüber nicht zu entscheiden. Im nächsten Verfahren heißt es dann sinngemäß

    "Geklärt ist bereits, dass die Absicht, mit der Aufzeichnung Beweisführung im Falle eines Unfalles zu betreiben, keinen Freibrief für Videoaufnahmen des öffentlichen Verkehrs darstellt, siehe Urteil vom.... Nicht anders verhält es sich mit Aufnahmen eines Motorradfahrers, auch wenn dieser nur einzelne Teile seiner Fahrt filmt. Denn zum einen werden hier in der Regel auch längere Sequenzen gefilmt, und zum anderen kommt es darauf an, das unbeteiligte Personen ohne deren Einverständnis erkennbar aufgenommen werden, und dies ist eben datenschutzrechtlich nicht zulässig..."

    So jetzt naht das Wochenende...

  9. Registriert seit
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    #59
    The never ending ...

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    #60
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Ja die Motivation hinter den Aufnahmen erkennt man Frank, wenn man die Bilder gesehen hat.
    Ich bin ja weder Anwalt noch Polizist. Aber ich glaube, es ist gar nicht so einfach, jemanden legal dazu zu zwingen herzuzeigen, was er da gerade für Fotos gemacht hat, oder? IIRC scheitern daran auch gerne mal Versuche, jemandem nachzuweisen, dass er einen Radarwarner auf seinem Handy hat. Es ist nämlich nicht so ohne weiteres erlaubt, jemandem sein Handy wegzunehmen und einfach draufzugucken, was so drauf ist.

    Oder täusche ich mich da?


 
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