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ADAC Mitgliedschaft bei Neufahrzeugen sinnvoll?

Erstellt von scubafat, 18.03.2009, 21:50 Uhr · 18 Antworten · 2.501 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard ADAC Mitgliedschaft bei Neufahrzeugen sinnvoll?

    #1
    Ist eine ADAC Mitgliedschaft für Neufahrzeuge sinnvoll?

  2. Registriert seit
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    #2
    Hallo Roger,

    was ist der Hintergrund deiner Frage? Willst du kostengünstig abgeschleppt werden, oder was sonst?

  3. Registriert seit
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    #3
    Ich habe zwei Moppeds und zwei Autos. Drei davon Bj, 2008. Und ein Mopped 2005. Es geht mir in der Tat ums Abschleppen im Ausland. Somit hatte ich über eine + Mitgliedschaft nachgedacht, falls mal ein platter oder Ähnliches sein sollte.

  4. Registriert seit
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    #4
    Bei einer Mitgliedschaft ist jedes Fahrzeug, mit dem du unterwegs bist abgedeckt, nicht nur deine eigenen. Es gehören z.B. auch Mietfahrzeuge dazu. Ausserdem bietet die Mitgliedschaft noch weitere Vorteile.

  5. Registriert seit
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    #5
    Also ich bin seit ca. 30 Jahren bei den Gelben Mitglied.
    Bisher hatte ich den Abschleppdienst nur 2 x gebraucht. Einmal Auto 50 km zur Werkstatt und einmal Mopped mit defektem Kardan aus den Bergen in die Heimat. Im Bezug auf die Mitgliedsgebühren hat sich das sicher nicht gerechnet.
    Bei der Auslandskrankenversicherung hat sich die Mitgliedschaft bei einem Skiunfall in der Schweiz (vor vielen Jahren) bewährt.
    Ich bin (zumindest in dieser Beziehung) ein Gewohnheitstier und bleibe trotdem dabei.

    Im Inland wird die der ADAC Fahrer vor Arbeitsbeginn die Mitgliedschaft anbieten. Im Ausland ist es schwieriger.

    Was bietet dir eigentlich deine Haftpflichtversicherung an. Oft ist auch hier ein Schutzbrief in der Versicherung enthalten.


    Übrigens, meine beiden Kühe sind 13 und 21 Jahre alt. Du machst dir mit deinem Jungtier schon Sorgen.

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    #6
    Hallo Roger,

    der Hintergrund für Deine Frage ist mir auch nicht so klar. Ganz so einfach ist die Frage auch nicht zu beantworten. Meiner Meinung nach sind aber viele, die einen Neuwagen oder ein neues Motorrad fahren, sozusagen überversichert.

    Heute verfügt fast jedes Fahrzeug werksseitig über eine Mobilitätsgarantie. Das heißt also Abschleppen und Ersatzfahrzeug sind darin enthalten. Auch andere Leistung wie z.B. Hotelübernachtung sind darüber abgedeckt. Allerdings wird fast immer nur in die nächste Vertragswerkstatt abgeschleppt. Dafür gibt es in der Regel ohne Probleme sofort einen Ersatzwagen.

    Dazu haben viele, oft ohne es zu wissen, einen Schutzbrief in ihrer Haftpflichtversicherung versteckt. Über diese Schutzbriefe, die oft nur einen Bruchteil einer Clubmitgliedschaft kosten, sind in der Regel Pannenhilfskosten bis 100€ und Abschleppkosten bis 150€ abgedeckt. Bergungskosten werden in voller Höhe übernommen. Leihwagen gibt es meist erst ab einer Entfernung des Schadenortes zum Wohnort von 50km Luftlinie. Auch Zusatzleistungen wie Hotel, Rückreise per Bahn oder Heimtransport sind je nach Schadenfall abgedeckt.

    Schließlich und endlich haben manche dazu noch die Mitgliedschaft in einem Automobilclub, wobei es nicht unbedingt der gelbe sein muß. Die Leistungen, was Abschleppen und Leihwagen angeht, deckt sich in der Regel mit denen der Versicherungen. Allerdings muß man oft zu der Mitgliedschaft einen Schutzbrief abschließen, da die reine Mitgliedschaft nur minimale Leistungen bietet. Die Vorteile der Clubs liegen oft in den Zusatzleistungen wie erstellen von Reiserouten und z.B Kartenmaterial.

    Die Fahrzeughersteller sind eigentlich bestrebt den Kunden mobil zu halten und schnellst möglich weiter zu helfen. Allerdings leisten sich nicht alle Hersteller eigene Notdienste. In Deutschland haben, nach meinem Kenntnisstand, nur Mercedes, Audi/VW und BMW eigene Notdienste. Alle anderen Hersteller beauftragen mit der Abwicklung von Pannen Notrufgesellschaften. Ford und Opel zum Beispiel werden, soviel ich weiß, über den oben genannten Club abgewickelt und betreut. Das Problem für den Kunden liegt darin, dass die Callcenter,die für die eingehenden Notrufe zuständig sind, eng gesteckte Vorgaben und nur begrenzte Kompetenzen haben. Das kann schon mal zu Schwierigkeiten führen. Hier könnte es schon mal von Vorteil sein, einen Schutzbrief zu haben.

    Um zu Deiner Frage zurückzukommen. Man sollte genau nachsehen was über die Mobi-Garantie des Fahrzeugherstellers abgedeckt ist. Dann kann man versuchen die Leistungen über eine Clubmitgliedschaft oder mit einem
    Schutzbrief den persönlichen Anforderungen weiter anzupassen.

    Gruß
    Kai

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von Scrat Beitrag anzeigen
    Hallo Roger,

    Dazu haben viele, oft ohne es zu wissen, einen Schutzbrief in ihrer Haftpflichtversicherung versteckt. Über diese Schutzbriefe, die oft nur einen Bruchteil einer Clubmitgliedschaft kosten, sind in der Regel Pannenhilfskosten bis 100€ und Abschleppkosten bis 150€ abgedeckt. Bergungskosten werden in voller Höhe übernommen. Leihwagen gibt es meist erst ab einer Entfernung des Schadenortes zum Wohnort von 50km Luftlinie. Auch Zusatzleistungen wie Hotel, Rückreise per Bahn oder Heimtransport sind je nach Schadenfall abgedeckt.


    Gruß
    Kai
    Habe auch einen solchen Schutzbrief in meiner Haftpflichtversicherung enthalten. Bin aber trotzdem ADAC+ Mitglied. Und wenn wirklich ein Schadensfall eintritt werde ich nicht den Schutzbrief meiner Haftpflicht nutzen sondern den vom ADAC. Die Schutzbriefe der Versicherer haben meines Wissens den Nachteil, dass du erst mal in Vorlage treten musst.

  8. Registriert seit
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    #8
    Die Schutzbriefe der Versicherer haben meines Wissens den Nachteil, dass du erst mal in Vorlage treten musst.
    Wer sagt das denn? Das ist so nicht korrekt. Wenn Du Dich über die Notrufnummer Deiner Schutzbriefversicherung an diese wendest, wird von dieser ein Vertragsunternehmen beauftragt, welches direkt mit der Versicherung abrechnet. Erst wenn die Leistungen des Schutzbriefes nicht ausreichen sollten muß der Kunde unter Umständen einen Teil selbst tragen. Diese Fälle sind aber eher selten.

    Gruß
    Kai

  9. Registriert seit
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    #9
    Nun zur der Erklärung. Im Sommer will ich wieder ins Ausland mit beiden Moppeds. Meine Frau mit ihrer 650er GS Bj. 2005 und ich auf meiner 1200 GS Bj. 2008. Wenn ich mal einen platten oder so habe, tritt die Mobilitätsversicherung der Hersteller bestimmt nicht in Kraft.
    Daher mein Interesse am ADAC.

  10. Registriert seit
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    #10
    Nur zur Info, auch der ADAC, "Allgemeiner deutscher Automobilclub", arbeitet im Ausland mit Partnern zusammen. Das kann wie bei allen andern auch super laufen oder auch mal ein paar Probleme aufwerfen.

    Reifenpanne im Ausland. Solange der Reifen nur ein Loch hat, wirst Du das wohl noch selber geregelt kriegen.
    http://www.polo-motorrad.de/mb3_medi...5140000210.jpg
    Damit brauchst Du nicht erst auf den Pannendienst warten und kannst mit dem Reifen noch bis nach Hause fahren.

    Was anderes wäre zum Beispiel ein größerer technischer Schaden (was sich aber im Vorfeld für Deine mit BMW abklären lassen würde) oder im schlimmsten Fall wenn einer stürzt oder einer Unfall hat. Dann geht es darum ob Du so etwas abgedeckt hast. Werden in so einem Fall beide Maschinen unter Umständen nach Hause gebracht usw.. In solchen Fällen kann eine Clubmitgliedschaft durchaus Vorteile bieten.

    Gruß
    Kai


 
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