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Adere Gegenden / Andere Mentalitäten

Erstellt von beiker, 06.07.2013, 00:36 Uhr · 32 Antworten · 3.419 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Adere Gegenden / Andere Mentalitäten

    #1
    Inmeiner Kindheit bin ich schon mit Südländern (Gastarbeitern eigentlich nur italienisch) in Kontakt gekommen. Die Mentalität war schon faszinierend (aber auch eigentlich allgemein in D bekannt)
    Von Christi Himmelfahrt bis Fronleichnam waren wir dann doch mal in Schottland unterwegs.
    Mein Fazit:
    Absolute Erholung von der deutschen Mentalität!

    In welchen Gegenden ward Ihr unterwegs, welche Erfahrungen habt Ihr mitgebracht?

    Eigentlich interessieren mich aber nur Positive

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    Standard

    #2
    Ich hab auf keiner Reise NUR gute Erfahrungen gemacht. Das wäre dann ja auch schlimm bzw. ein Grund, nicht mehr zurückzukehren!
    Aber auf dem Balkan, in Ostafrika, in Asien, im Baltikum, sogar in Westeuropa habe ich IMMER erleben dürfen, dass Menschen dir unglaublich freundlich gegenüber sind, wenn du sie und ihre Lebensweise akzeptierst und respektierst.
    Ich habe erstaunlich viele parallelen zwischen tansanischer und rumänischer Landbevölkerung erlebt. Bettelarm, tief gläubig, fatalistisch, hilfsbereit, abergläubisch, traditionsbewusst, kindlich neugierig,... Und schlitzohrig!

    Auf einigen Reisen gefiel mit die spröde, zurückhaltende, manchmal fast sture Art der Schweizer sehr gut. Vor allem ihre Art, in allem den funktionierenden Kompromiss zu finden und dabei das gesprochene Word nicht als Tötungsinstrument sondern als Bindemittel zu verwenden, liess mich meine Heimat damals verlassen.
    Durch Blocher und seine verbal aufgestachelten Gesinnungsgenossen hat sich dies leider sehr negativ verändert. Manchmal trägt die schweizer Kommunikationsweiss fast schon deutsche Züge, was ein Jammer ist.

    Eine weniger schöne Beobachtung: wo das Elend ist, ist auch der Alkohol nah. Ob als Ursache oder Folge- das entzieht sich der Kenntnis des Durchreisenden.

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Eine "Erholung von der Deutschen" Mentalität brauch ich eigentlich nicht. Liegt vielleich dran, weil hier in Bayern eine eigene Mentalität herrscht. "Zuagroaßte" versauen die zwar nach und nach durch das Selbstverständnis, sich dieser Mentalität nach Belieben bedienen und nach ihren Gutdünken modifizieren zu können, aber trotzdem find ich's hier bei uns "am Land" ganz schön und doch sehr "undeutsch".

    Trotzdem: 5 Wochen Norwegen waren ein Erlebnis. Kein Misstrauen gegenüber Fremden, vollkommene Gelassenheit, die sich bei jedem Menschen den man trifft, spricht oder auch nur beim Einkaufen sieht, einfach überträgt. Man merkt, dass es denen richtig gut geht. Man baut irgendwo sein Zelt auf und anstatt davongejagt zu werden, hat man ein nettes Gespräch. Anstatt irgendwo keine Hilfe zu finden, wird man mit ernsthaft gut gemeinter und auch brauchbarer Hilfe weitergebracht.
    Ich liebe dieses Land und war auf gar keinen Fall zum letzten mal "da oben".

  4. Registriert seit
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    #4
    Moin zusammen,

    ich kann dem zweiten Absatz von "wuchris" nur zustimmen, denn dort im Norden (Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland), habe ich auch "fast" nur positive Dinge erlebt.
    Selbst wenn ich mal nicht mit dem Motorrad da oben war, also in einer Dose, waren die Leute überwiegend nett und zuvorkommend, auch wenn ich die Landessprachen nicht beherrschte.
    Mit der englischen Sprache kommt man dort fast überall durch, sehr viele sprechen sogar deutsch, gerade die "Älteren". Mir gefällt aber nicht nur deren Mentalität, wobei es zwischen den oben genannten Ländern auch deutliche Unterschiede gibt, mir gefällt auch noch die Landschaft dort. O.K. das Wetter ist da nicht immer so, wie man es wünschen würde, aber selbst damit kann man (zumindest ich) umgehen.

    Was ich dort (im Norden) noch nie erlebt habe, ist "Abzocke", dass habe ich in den südlichen Ländern Europas öfter mal ganz anders erlebt, wobei das jetzt keine komplett negative Beurteilung dieser südlichen Nationen sein soll !

    Zur angesprochenen, deutschen Mentalität:
    Ich mache auch viel Campingurlaub (mit dem Zelt, also ganz "oldschool") in Deutschland, ich kenne eigentlich fast keine Mentalitätsprobleme ! Oftmals sieht es nämlich so aus, zumindest ist das meine Erfahrung, dass man dadurch Probleme bekommt, weil man selbst das Problem ist, bzw. darstellt !?

    So, genug geschrieben...

  5. Registriert seit
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    #5
    Schottland fand ich sehr angenehm auserhalb der Städte. Freundlich, hilfsbereit und alles etwas ruhiger da oben. Und dann bekommt man beim Tanken noch ab und an komplett unaufgefordert geniale Tips zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Die mögen ihre Touristen da oben Irland, auch wenns ja nun zu Hause ist, hat seinen schönen Momente.
    Schweiz und Belgien sind Länder da versuch ich einen Bogen drum zu machen.

    Und wenn ich länger als 3 Tage in Deutshcland bin, will ich nur noch weg und nach Hause

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    #6
    Ich komme aus die Niederlanden und finde die mentalitaet dort unangenaem. Die habens alle eilig und mussen mit alles immer vorne an stehen. Das gilt in die staedte mehr noch als "drausen". Ich finde es in Deutschland angenaemer.

    In Sued Amerika sind die leute sehr freundlich. Die scheinen das leben mehr zu geniesen als sich muehe zu geben ihre "reichtum" sehen zu lassen. So von: "schau mal was ich alles hab"

    In Kanada gibts recht freundliche leute, Das land hatt uns so gut gefallen das wir nach dort umgezogen sein sollte waere da nicht derzeit die anfang der wirtschaft/finanzkrise.

    In die UAE hatt es mir auch gefallen ausser die "Dafur haben wir leute" mentalitaet. Da gibts leute (da gewoennt man sich warscheinlich dran) die einfach was aus der verpackung nimmen, schauen sich das an und lassen das dann aufm boden fallen weil es dort Inder/Pakistaner usw gibt die die sachen zurueck in die tuete stecken und zurueck ins regal liegen.

    Englaender mag ich auch gerne. Komme da immer gut mit klar aber erwarte nichts wenn die mir was versprechen weil nach 10 minute sind die das vergessen hahaha

    Amerikaner sind ins algemein net, aber wenn man sich aus den sicht befindet sind die dir wieder vergessen, zudem endet bei die landsgrenze die welt fuer die meisten.. Die lassen auch gern mal sehen was die sich alles mit hilfe der kreditbank gekauft haben. Nicht das das eine schande ist aber das ist einfach nicht mein ding.

    In Rusland kam es mir vor das: hatt man geld, ist man was, hatt man keins, ist man nichts.

    Alles meine eigene einblicke und gedanken.

    Gruss, Ard

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    #7
    Kann ich soweit unterschreiben. Da ich auch beruflich seit 33Jahren reise, klopf ich mir vor Lachen auf due Schenkel, wenn ich so manche Bgründung warum man auswandern wolle, höre.

    Klotzköppe sind international. Aber genauso auch nette sympathische Menschen. . .

    Ich kann daher auch nicht recht was dazu sagen, so von wg „Iraker sind so und so" oder „der gemeine Grönländer braucht morgens..."

  8. LieberOnkel Gast

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von wuchris Beitrag anzeigen
    (...)
    ... aber trotzdem find ich's hier bei uns "am Land" ganz schön und doch sehr "undeutsch".
    (...)
    Ist es nun positiv oder negativ "undeutsch" zu sein? Und was genau bedeutet das überhaupt?

  9. Beduine Gast

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von der niederrheiner Beitrag anzeigen
    Kann ich soweit unterschreiben. Da ich auch beruflich seit 33Jahren reise, klopf ich mir vor Lachen auf due Schenkel, wenn ich so manche Bgründung warum man auswandern wolle, höre.

    Klotzköppe sind international. Aber genauso auch nette sympathische Menschen. . .

    Ich kann daher auch nicht recht was dazu sagen, so von wg „Iraker sind so und so" oder „der gemeine Grönländer braucht morgens..."
    Da bin ich ganz bei dir, Stephan! Seit über 25 Jahren arbeite ich im Tourismus, überwiegend Spanien, Ägypten und Malediven, aber auch ab und zu Thailand, Australien und Oman. Schon sehr oft habe ich festgestellt dass die meisten Deutschen den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, denn Deutschland ist nicht nur für mich eines der Länder dass die höchste Lebensqualität bietet und wo man ganz beruhigt Leben und arbeiten kann! Arbeiten muss man übrigens überall, aber nirgendwo verdient man so relaxt sein Geld wie in Deutschland!
    Und bezüglich den Traumtänzern unter den Auswanderern, wer es in Deutschland zu nichts gebracht hat, bringt es im Ausland schon mal zu gar nichts
    Und Arsxxlöcher gibt es überall, genauso wie nette und höfliche Menschen, das lässt sich nicht auf eine Mentalität festlegen!

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Deutschland hat mit Sicherheit seine Vorzüge;-)

    Aber leider eben nicht nur das

    Mich stört......wie soll ich es nennen(?) ....

    Die Deutschen verwandeln sich sich in eine Buffet-Gesellschaft...mag global der Falls sein(?)...mag auch nur in westlichen Industrieländern der Fall sein ???
    Mit dem Ausdruck Buffet-Gesellschaft verbinde ich das Benehmen der Menschen am Buffet im Vergleich zu "Gepflegt am Tisch sitzen"
    /*Hat sich schon mal jemand Gedanken über unterschiedkiche Gesprächskultur an einem runden Tisch im Vergleich zu (zum Beispiel) Festzeltgarnitur gemacht?
    An einer Festzeltgarnitur laufen parallel bis zu 4 Gespräche gleichzitig (8 Leute) währendan einem runden Tisch auch locker 12 Personen ein Gespräch haben können.....')

    Naja, egal....erstmal...

    Wir Deuschen schaffen es doch alle 4 oder 5 Jahre (Bundestag oder Lokalwahl) immer das "das kleinere Übel" zu wählen...Wer würde denn eigentlich dort Essen gehen,wo es nicht ganz so abscheulich schmeckt?

    Worauf ich hinaus möchte?

    Was kann man von anderen Mentalitäten begreifen?
    Nein,nicht das wo sie uns vorgaukeln, in anderen Ländern haben sie die Ladennöffnungszeiten bis 20 Uhr (natürlich verheimlichen sie die Siesta)
    Oder, wir müssen jetzt bis 67 Jahre arbeiten (und wundern uns, dass die Franzosen streiken - weil das Rentenalter von 60 auf 62 angehoben wird)

    Noch eine kurze Erklärung: Da ich fast genau zwischen Ruhrgebiet und Sauerland wohne, hab ich den Eindruck, hier treffen alle negativen Eigentschaften zusammen

    Die Positiven nimmt man natürlich als selbtverständlich hin


 
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