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Africa Twin 2015 CRF1000L

Erstellt von Jonni, 14.04.2014, 10:05 Uhr · 7.695 Antworten · 957.606 Aufrufe

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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Mal eine Frage an die AT-Junkies:

    Warum hat man im Laufe der 80er Jahre abgeschwenkt von den Trennscheiben (4" breite Reifen) und ist im Rahmen des Fortschritts mittlerweile auf 120 mm am Vorderrad gegangen?
    Antwort:
    Weil die Trennscheibe trotz handlingfreudigem Gehabe verdammt wenig Latsch auf den Asphalt bringt.
    deshalb hat KTM wohl seinem 150PS Monster 1190AdvR vorne ein 90/90-21 Rad spendiert.
    und wer Sumo fahren will, kauft sich doch keine AT?

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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Mal eine Frage an die AT-Junkies:

    Warum hat man im Laufe der 80er Jahre abgeschwenkt von den Trennscheiben (4" breite Reifen) und ist im Rahmen des Fortschritts mittlerweile auf 120 mm am Vorderrad gegangen?

    Antwort:

    Weil die Trennscheibe trotz handlingfreudigem Gehabe verdammt wenig Latsch auf den Asphalt bringt.
    Im Gelände mit Stollenreifen prima (hatte ich auch so auf meiner 620er Gelände-Kati, meiner XT, meiner DR 650R, aber das waren auch keine Liter.-Schüsseln) sind für ein 240 kg Trumm ein 90 mm breites Gummi vorne doch ggf. etwas klein dimensioniert für engagierten Strassenbetrieb (wo fahren demnächst die ganzen ATs rum, Kalahari und Swakopmund oder doch eher Landstrassen im Bergischen?Land??)

    Aber das werden die Fahrer der AT auch alles noch lernen, ich hatte die Gunst mich da schon durch sämtliche Klassen und Kategorien (ausser Chopper und Cruiser, die waren immer ibääh) durchzureiten, als die Trennscheiben noch in waren und adäquate Gummiware diverer Breite noch nicht grundsätzlich verfügbar war.

    Prägnante Möglichkeit, das mal genau zu erfahren war da z.B. eine 94er KTM LC4, mal in 17" Sumo mit 120er Vorderrad und mal mit 18/21" wechselweise bestückt, so wie ich sie hatte.

    Da weiß man hinterher genau, warum man bei engagierter 17" Sumo-Fahrweise mit dem schmalen 21" Vorderrad (und halt ohne Supersport-Gummi) auf der Schna...e liegt!
    OMG, ein fahrer- und verkehrsgefährdendes Motorrad, weil das VR zu schmal ist

    RunNRG, gehen dir langsam die Argumente gegen die AT aus? Bleib bei Kardan und Telelever.

  3. Registriert seit
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    Ihr wollt es nicht verstehen, schon klar!!

    Das schmale Vorderrad ist stollenbereift in Sandpassagen und bei groben Verwerfungen klar im Vorteil, dafür wirft man damit einen Gutteil der allgemeinen Performance einer Reiseenduro auf der Strasse über Bord.

    Warum hat sich denn die Größe 17/19" mit entspr. Reifenbreite zum Standardmaß der Reiseneduros entwickelt?

    Weil das 18/21" Spezialistentum von den wenigsten benötigt und gebraucht wird und die damit verbundenen Einschränkungen aber systemimanent sind. (Suche er doch mal sportliche 21" Strassenreifen, ganz unabhängig von der minimalen Aufstandsfläche, die dieses Rad halt bietet)

    Das ist einfach old-style, der bei echten Weltreisenden durchaus seine Berechtigung hat (den TA-Rider wirds freuen) , aber der Mehrheit der Hobby- und Freizeitfahrer mit ganz normalen Tourenambitionen ausser Nachteilen eben nichts einbringt.

    Der Knackpunkt ist, das hier ein Abenteuernimbus verbreitet wird, den die allermeisten, vor allem Spät- und Wiedereinsteiger hinsichtlich des effektiven Nutzfaktors überhaupt nicht qualifiziert bewerten können.

    Aber jeder darf soviel Entscheidungs-Fehler machen, wie er will, solange es nur seine eigene Brieftasche betrifft.

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    Zitat Zitat von Grandy Beitrag anzeigen
    Da musste aber dann auch immer dran denken...
    Ich für meinen Teil fahre nicht jeden Tag Moped, da vergisst man schnell solche Handlungsabläufe, bzw. hat noch nicht raus, wie oft man Ölen muss. Deshalb finde ich die automatischen Systeme besser
    Man kann da aber auch eine Wissenschaft draus machen. Oder man haut einfach bei jedem zweiten mal Tanken etwas Kettenspray drauf.

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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Ihr wollt es nicht verstehen, schon klar!!

    Das schmale Vorderrad ist stollenbereift in Sandpassagen und bei groben Verwerfungen klar im Vorteil, dafür wirft man damit einen Gutteil der allgemeinen Performance einer Reiseenduro auf der Strasse über Bord.

    Warum hat sich denn die Größe 17/19" mit entspr. Reifenbreite zum Standardmaß der Reiseneduros entwickelt?

    Weil das 18/21" Spezialistentum von den wenigsten benötigt und gebraucht wird und die damit verbundenen Einschränkungen aber systemimanent sind. (Suche er doch mal sportliche 21" Strassenreifen, ganz unabhängig von der minimalen Aufstandsfläche, die dieses Rad halt bietet)

    Das ist einfach old-style, der bei echten Weltreisenden durchaus seine Berechtigung hat (den TA-Rider wirds freuen) , aber der Mehrheit der Hobby- und Freizeitfahrer mit ganz normalen Tourenambitionen ausser Nachteilen eben nichts einbringt.

    Der Knackpunkt ist, das hier ein Abenteuernimbus verbreitet wird, den die allermeisten, vor allem Spät- und Wiedereinsteiger hinsichtlich des effektiven Nutzfaktors überhaupt nicht qualifiziert bewerten können.

    Aber jeder darf soviel Entscheidungs-Fehler machen, wie er will, solange es nur seine eigene Brieftasche betrifft.
    Schnell genug für STVO +10% reicht es allemal und mit dem richtigen Fahrer drauf auch um deutlich stärkere Bikes zu zersägen.
    Ich will reisen nicht rasen also ist es mir egal.
    Fahrspaß definiert sich für mich nicht über Geschwindigkeit!

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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Ihr wollt es nicht verstehen, schon klar!!

    Das schmale Vorderrad ist stollenbereift in Sandpassagen und bei groben Verwerfungen klar im Vorteil, dafür wirft man damit einen Gutteil der allgemeinen Performance einer Reiseenduro auf der Strasse über Bord.

    Warum hat sich denn die Größe 17/19" mit entspr. Reifenbreite zum Standardmaß der Reiseneduros entwickelt?

    Weil das 18/21" Spezialistentum von den wenigsten benötigt und gebraucht wird und die damit verbundenen Einschränkungen aber systemimanent sind. (Suche er doch mal sportliche 21" Strassenreifen, ganz unabhängig von der minimalen Aufstandsfläche, die dieses Rad halt bietet)

    Das ist einfach old-style, der bei echten Weltreisenden durchaus seine Berechtigung hat (den TA-Rider wirds freuen) , aber der Mehrheit der Hobby- und Freizeitfahrer mit ganz normalen Tourenambitionen ausser Nachteilen eben nichts einbringt.

    Der Knackpunkt ist, das hier ein Abenteuernimbus verbreitet wird, den die allermeisten, vor allem Spät- und Wiedereinsteiger hinsichtlich des effektiven Nutzfaktors überhaupt nicht qualifiziert bewerten können.

    Aber jeder darf soviel Entscheidungs-Fehler machen, wie er will, solange es nur seine eigene Brieftasche betrifft.
    Es wird auch keine alte Sau (oder wenige) auf irgendwelchen Go-Kart Bahnen mit einer (Reise)Enduro unterwegs sein, bei der die von Dir bevorzugte Reifengröße Vorteile bringt.

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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Ihr wollt es nicht verstehen, schon klar!!.
    deine leidenschaftliche Argumentation in Ehren, aber ich glaube du verstehst den Sinn der AT nicht. Jemand der sich die AT kauft braucht die von dir genannte Performance nicht und ich wette, dass du bei der nächsten Ausfahrt feststellen wirst, dass dein 280kg Panzer (innerhalb der STVO) keinen Furz schneller ist, als die AT.
    Die AT ist einfach mehr Enduro, als die GS und deshalb hat sie andere Reifengrößen

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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Ihr wollt es nicht verstehen, schon klar!!

    Das schmale Vorderrad ist stollenbereift in Sandpassagen und bei groben Verwerfungen klar im Vorteil, dafür wirft man damit einen Gutteil der allgemeinen Performance einer Reiseenduro auf der Strasse über Bord.
    Ich finde grundsätzlich das Konzept nicht blöd, dass man dem Kunden die Wahl lässt: Ein eher straßenorientiertes Modell mit zahmer Bereifung und ein eher cross-orientiertes Modell mit Grobstollern. Oder man macht es wie Honda und erklärt den Crosstourer zur Straßen-Africa-Twin;-)

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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    deine leidenschaftliche Argumentation in Ehren, aber ich glaube du verstehst den Sinn der AT nicht. Jemand der sich die AT kauft braucht die von dir genannte Performance nicht und ich wette, dass du bei der nächsten Ausfahrt feststellen wirst, dass dein 280kg Panzer (innerhalb der STVO) keinen Furz schneller ist, als die AT.
    Die AT ist einfach mehr Enduro, als die GS und deshalb hat sie andere Reifengrößen
    Das ist, als würde jemand der GS ankreiden, dass ihre Reifendimensionen für ernsthafte Geländeausritte untauglich wären. Auch denjenigen würde man wohl zu Recht darauf hinweisen, dass das nicht der Verwendungszweck ist, für den die GS primär entwickelt wurde.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Das ist, als würde jemand der GS ankreiden, dass ihre Reifendimensionen für ernsthafte Geländeausritte untauglich wären. Auch denjenigen würde man wohl zu Recht darauf hinweisen, dass das nicht der Verwendungszweck ist, für den die GS primär entwickelt wurde.
    Ist doch aber genau so.


 

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