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Africa Twin 2015 CRF1000L

Erstellt von Jonni, 14.04.2014, 10:05 Uhr · 7.695 Antworten · 957.651 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    MX, Enduro und Reiseenduro sind verschiedene Bikes.

    Eine Reiseenduro sollte neben langen Tagesetappen auf Straße, auch welche auf Schotter gut wegstecken. Ebenso sollte es problemlos möglich sein auch mal über extrem holprige Wege zu fahren um z.B. einen traumhaften Zeltplatz zu erreichen.
    Und das ganze sollte sie selbstverständlich mit vollem Reisegepäck ermöglichen. Zudem sollte eine Reiseenduro sparsam, robust und zuverlässig sein. Und wenn ich hier so querlese denke ich trauen ihr das hier viele zu.

    Wer meint er müsste damit springen oder auf MX Strecken fahren hat das falsche Moped gewählt, was die ganzen Werbevideos zeigen ist zwar toll aber entspricht nicht dem (Fern-)Reisealltag. Wer von 5 Sterne Hotel zu 5 Sterne Hotel reist ist wahrscheinlich mit der GS auch besser bedient. Wer aber gerne nachts im 5mio. Sterne Hotel schläft könnte mit der AT besser bedient sein. Sollte sie den Vorschusslorbeeren gerecht werden ist sie wahrscheinlich auch die bessere Wahl für alle die außerhalb des Geltungsbereichs ihrer ADAC Mitgliedschaft unterwegs sind. Auch könnte sie für alle interessant sein, die sich hier permanent über das angeblich so schlechte Getriebe der GS auslassen (aber da gibts auch noch andere Alternativen), das, so hört man, soll ja bei der AT sehr geschmeidig funktionieren. Wer nach maximaler Speed und Schräglage giert ist mit der AT auch nicht richtig bedient, m.E. auch nicht mit der GS, wenn mir das wichtig wäre würde ich wohl eher heißes Nakedbike oder einen Supersportler fahren.

    Unterm Stich ist und bleibt die GS wohl das Motorrad, dass die größte Schnittmenge von allem bietet. Die AT könnte m.E. zur besten reinen Reiseenduro aufsteigen.

    Aber was soll´s der Trend geht eh zum 3. Motorrad!

  2. Registriert seit
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    10mal hintereinander aufheben im offroadbetrieb okay, wenn´s beschissen läuft. aber warum zündkerzen wechseln? hab ich bei meinen offroadreisen noch nicht ein mal gebraucht...
    interessanter währe luftfilter wechseln, da konnte mir bis jetzt noch kein händler sagen wieviel handgriffe dafür notwendig sind. sah jetzt von außen auch ziemlich verbaut aus!
    Und die Zünskerzen an sich scheinen sich auch nicht gerade mal so erreichen zu lassen.

    -admi

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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Und nochmal EXTRA FÜR DICH: Höherer und heftigerer Geländeanteil ja, aber im Top-End weit weit unter echten Enduros, daher für die allerallermeisten sinnfrei, die entweder als Strassen- und Tourenfahrer eh mit allem zurechtkommen oder als echte Geländefahrer auch ein echtes Geländemotorrad brauchen.
    Und nochmal EXTRA FÜR DICH: Die Diskussion können wir hier alle auswendig vor und zurück singen. Sie wurde prototypisch erfunden, als sich die SUV unter die Personenkraftwagen mischten. Dort wurde von denen, die SUV einfach shyce fanden (so wie sie jedes neuartige Fahrzeugkonzept shyce finden) "Gelände" immer als das definiert, was das von ihnen bevorzugte Fahrzeug gerade eben noch zu bewältigen in der Lage ist, das von ihnen verhasste SUV - zumindest nach ihrem ungeprüften Vorurteil - jedoch nicht. Das in meinen Augen fähigste Geländefahrzeug auf Rädern ist der MAN Kat. 1 8x8, in Bundeswehrkreisen auch MAN Gl. 10to genannt. Das in meinen Augen unfähigste Geländefahrzeug auf Rädern ist vermutlich der aktuelle McLaren Mercedes von Lewis Hamilton. Alle anderen Radfahrzeuge bewegen sich auf einer Skala zwischen diesen beiden Extremen. Wo genau die Grenze zwischen "richtigem" Gelände und "P.ussykram" liegt, ist ebenso subjektiv wie nebulös. Mir haben zwei Events geholfen, meinen inneren Kompass zu norden. Vor rund 15 Jahren war ich an einer Demonstrationsveranstaltung beteiligt, auf der MAN die Fähigkeiten seiner Allradfahrzeuge demonstrierte. Das ganze fand auf einem Gelände in der Nähe von Ingolstadt statt, das auch die Bundeswehr für ihre Fahrzeugerprobung nutzt. Das MAN-Presseteam nutzte als Begleitfahrzeug einen Land Rover Defender, der war ab einem bestimmten Punkt einfach am Ende. An dem Punkt war es übrigens auch schon kaum noch möglich sich zu Fuß fortzubewegen. Die MAN Kat. 1 sind da noch seelenruhig durchgepflügt. Ist also der Land Rover kein Geländewagen? Der zweite Event war eine Veranstaltung von BMW, auf der der X5 (2. Generation) demonstriert wurde. Auch sie fand auf besagtem Gelände bei Ingolstadt statt, allerdings in einer anderen Ecke. Die BMW-Leute hatten einen Parcours abgesteckt, auf dem der X5 zeigen konnte, was er kann. Vermutlich wäre man da mit einem Land Rover Defender auch durchgekommen, mit einem normalen BMW 3er aber sicher nicht. Ist der X5 ein Geländewagen? Oder ist einfach das Gelände kein "richtiges" Gelände?

  4. Registriert seit
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    Nein, der X5 ist keine Enduro. Weder Reise noch sonstwas. Er kann auch kein Gelände, höchstens Schotter, Wie die GS oder die AT auch.
    Die GS für den feinen und die AT für den groben Schotter. Mehr geht bei beiden nicht.

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Andalusienfan Beitrag anzeigen
    Die GS für den feinen und die AT für den groben Schotter. Mehr geht bei beiden nicht.
    Mehr geht mit beiden locker, aber ist das sehr anstrengend, auch mit Blick auf den Neuwert des Fahrzeugs und die Höhe der möglichen Reparaturkosten.

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Admi Beitrag anzeigen
    10mal hintereinander aufheben im offroadbetrieb okay, wenn´s beschissen läuft. aber warum zündkerzen wechseln? hab ich bei meinen offroadreisen noch nicht ein mal gebraucht...
    interessanter währe luftfilter wechseln, da konnte mir bis jetzt noch kein händler sagen wieviel handgriffe dafür notwendig sind. sah jetzt von außen auch ziemlich verbaut aus!
    Und die Zünskerzen an sich scheinen sich auch nicht gerade mal so erreichen zu lassen.

    -admi
    Da wir hier über old-fashioned bikes reden, gehörte dort Zündkerzen wechseln nach dem wegschmeissen zur Standardübung. Dann ist nämlich der oder die Vergaser hemmungslos übergelaufen (weil der Schwimmer im liegen nicht funktioniert) und haben sich Richtung Zylinder entleert. Da half oft nur noch Zündkerze ausbauen und Zylinder übers Kerzenloch leerpumpen.

    Seit den Einspritzern (bei den Japanern und KTM halt später als bei BMW) ist das aber auch Geschichte.

  7. Registriert seit
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    Ja, wird was mehr gehen, aber warum? Wer will schon 13-18.000 Euro mutwillig versemmeln? Von den körperlichen Schmerzen mal abgesehen. Wir sind halt keine Michael Martins Ted Simons oder Ta-Rider, obwohl beim letztgenannten ja wenig Schaden entsteht.( lt eigener Philosophie....

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    Zitat Zitat von Andalusienfan Beitrag anzeigen
    Ja, wird was mehr gehen, aber warum? Wer will schon 13-18.000 Euro mutwillig versemmeln? Von den körperlichen Schmerzen mal abgesehen. Wir sind halt keine Michael Martins Ted Simons oder Ta-Rider, obwohl beim letztgenannten ja wenig Schaden entsteht.( lt eigener Philosophie....
    Also setzen wie so oft wir die Grenzen und nicht das Motorrad.

  9. Registriert seit
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    @sampleman

    Nur kurz zum MAN KAT 1. Der war usprünglich eine Gemeinschaftsentwicklung der deutschen Lkw-Hersteller. Fahrzeug von MAN, Motor von Magirus und Achsen von Mercedes. Vorgabe der Bundeswehr in den 60er Jahren: ein Lkw, der in der Lage sein sollte, dem Leopard durch jedes Gelände zu folgen. Damals fast unvorstellbar, dass das ein Lkw mit Schraubenfedern so etwas schaffen könnte. Der MAN KAT 1 hat dann schnell das Gegenteil bewiesen. Bis heute gibt es keinen anderen Lkw, der die Leistung des MAN KAT 1 im Gelände auch nur ansatzweise erreicht. Deshalb ist er immer noch ein beliebtes Expeditionsfahrzeug und wird seit einigen Jahren sogar von der Royal Army genutzt.

    CU
    Jonni

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Also setzen wie so oft wir die Grenzen und nicht das Motorrad.
    Du meinst also, dass man durch den Kauf einer AT diese Problematik auch nicht gelöst bekommt ?
    Schade, wieder kein Happy End, dabei wäre die neue AT meine letzte Hoffnung gewesen....

    Gruß Thomas


 

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