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Africa Twin 2015 CRF1000L

Erstellt von Jonni, 14.04.2014, 10:05 Uhr · 7.695 Antworten · 955.112 Aufrufe

  1. X-Moderator
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    ... in der neuen MN.... ein Vergleich....

    Fazit: die AT zum Schlamm wühlen - die GS für den Komfort....

    Wobei sie sehr auf dem Mehrgewicht der GS rumreiten.....

    GS vollgetankt und fahrfertig - 247 kg
    AT vollgetankt und fahrfertig - 238 kg

    welch grosse Differenz....



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    Völlig neue Erkenntnisse. Und die 9 kg Gewichsunterschied sind Welten, das sehe ich jedesmal nach einem XXL Dönerteller.

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    @ Topas: Gibt es die Zeitung schon oder ist das eine Vorschau ? Ist ja Ausgabe Juli.

    Hat die GS nur Grundausstattung und Gussräder oder wieso ist die so leicht? Steht das Gewicht im Artikel und ist es nachgewogen? Sind ja beides Herstellerangaben. Selbst wenn, die Zentralisierung der Massen ist bei der AT einfach genial gut gelungen. Bin seit einer Woche in Polen On- & Offroad unterwegs, ca. 2500km Onroad mit Anreise über die BAB und ca. 500km Offroad. So leichtfüßig und ermüdungsfrei war ich mit der GS noch nie unterwegs. Von daher, JA es sind Welten was den Gewichtsunterschied angeht.

    Ich werde den Test auf jeden Fall lesen wenn ich wieder zuhause bin, mein Fazit steht aber fest. Für die schnelle Feierabendrunde oder das Wochenende in den Alpen ist die BWM die erste Wahl, insbesondere mit schneller Anreise über die BAB. Für längere Touren, mit Offroadanteil und langen Tagesetappen mit viel Gepäck kommt die GS nicht an der AT vorbei. Mit exakt gleichem Gepäck muss ich gefühlt den die doppelte Kraft aufwenden um die GS vom Seitenständer zu heben. Wenn man regelmäßig Tagesetappen von 400 und mehr Km fährt und häufige Tank-, Pinkel- und Fotopausen einlegt merkt man den Unterschied nach ein paar Tagen gewaltig.

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    Das heben vom Seitenständer ist entscheidend.. Ist das Dein Ernst? Gerade die Leichtfüssigkeit beim Fahren ist doch das Pfund, mit dem die GS so wuchert. (Ich bin nach 4- 8 Std Moped entspannt während meine Touren Mitfahrer fast vom Moped fallen und fix und alle sind. Komisch komisch.
    Mein GS Aha Erlebnis hatte ich bei der Probefahrt..Im Stand und rangieren bleischwer, in Fahrt federleicht.
    Bei der AT korrelieren diese beiden Eindrücke sehr viel mehr, die AT ist schön sclank und lässt sich im Stand brauchbar wiegen (natürlich nicht wie ein 150 kg Moped) und sie fährt sich bis zu mittleren Geschwindigkeiten auch so. Darüber schlagen die Kreisel Kräfte des VordeRades ziemlich deutlich zu.
    Wenn Du mit der AT entspannter fährst als mit der GS, war die für Deine Physiologie per se nicht perfekt. Kleiner Mensch, kleines Moped, grosser Mensch GS.

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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Das heben vom Seitenständer ist entscheidend.. Ist das Dein Ernst? Gerade die Leichtfüssigkeit beim Fahren ist doch das Pfund, mit dem die GS so wuchert. (Ich bin nach 4- 8 Std Moped entspannt während meine Touren Mitfahrer fast vom Moped fallen und fix und alle sind. Komisch komisch.

    entspannt bin ich mit meiner Multi auch. 10 Std. Tage sind ohne Probleme möglich. Es liegt nicht an der GS oder Multi, eher am Fahrer.

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Das heben vom Seitenständer ist entscheidend.. Ist das Dein Ernst? Gerade die Leichtfüssigkeit beim Fahren ist doch das Pfund, mit dem die GS so wuchert. (Ich bin nach 4- 8 Std Moped entspannt während meine Touren Mitfahrer fast vom Moped fallen und fix und alle sind. Komisch komisch.
    Mein GS Aha Erlebnis hatte ich bei der Probefahrt..Im Stand und rangieren bleischwer, in Fahrt federleicht.
    Bei der AT korrelieren diese beiden Eindrücke sehr viel mehr, die AT ist schön sclank und lässt sich im Stand brauchbar wiegen (natürlich nicht wie ein 150 kg Moped) und sie fährt sich bis zu mittleren Geschwindigkeiten auch so. Darüber schlagen die Kreisel Kräfte des VordeRades ziemlich deutlich zu.
    Wenn Du mit der AT entspannter fährst als mit der GS, war die für Deine Physiologie per se nicht perfekt. Kleiner Mensch, kleines Moped, grosser Mensch GS.
    Wer sagt, dass das entscheidend war? Wie immer interpretierst du zu viel hinein. Das heben vom Seitenständer ist nur die beste Möglichkeit den großen Vorteil der AT zu erfahren.

    Ich bin sehr sportlich daher ist das Gewicht der GS Grundsätzlich kein Problem und groß genug bin ich auch das ich mit beiden Füßen auf den Boden komme und die Knie sogar noch leicht angewinkelt sind. Hab erst kürzlich 900km/Tag mit der GS gefahren und war völlig entspannt. War aber alles Straße und nur zum Tanken angehalten. Bin momentan in Polen und mache ca. 400km /Tag, komme selten weiter wie 20-30km ohne das ich wieder Anhalte um ein Foto zu machen. Ich fahre mittlerweile aber auch gerne Offroad. Die letzten Tage hier in Polen oft auf sandigen Pisten, wenn du da keine freie Sicht hast und langsam fährst musst du die Fuhre ständig ausbalancieren. War vor ein paar Wochen schon einmal mit der GS in Polen Offroad unterwegs, die Unterschiede sind gewaltig. Auf der Autobahn bei der Anreise ist aber die GS im Vorteil.
    Gestern hab ich eine Gruppe von ca .40 Bikern getroffen die eine geführte Tour durch Polen machen von Hotel zu Hotel mit Begleitfahrzeug. Gefühlte 80% GS. Für solche Touren ist die GS perfekt. Wenn du aber mit vollem Reisegepäck durchs Gelände hoppelst merkst du sehr sehr deutlich das die Massen der AT besser zentralisiert sind.

    Hab die letzten Wochen einige Polen kennengelernt die man als richtige Adventure Biker bezeichnen kann, waren alle schon in Russland, Kasachstan und der Mongolei unterwegs. Alle fahren hier alte Africa Twins, Transalps oder 950er/ 990er KTM´s, keiner will auch nur eine 12er GS geschenkt haben, aber alle wollen nach einer Probefahrt (es gab die Möglichkeit dazu auf einem Meeting letztes Wochenende). Warum, ganze einfach weil sie bei geringen Geschwindigkeiten bzw. im Stand so leicht zu händeln ist und trotzdem bei hohen Geschwindigkeiten stabil bleibt und ausreichend Leistung hat um dynamisch zu fahren und gleichzeitig sehr komfortabel ist.

    Das man mit der AT nicht ganz so tiefe Schräglagen fahren kann wie mit der GS und oberhalb von 120km/h etwas der Bums fehlt sind dabei die einzigen Tode die man mit der GS sterben muss.

    Unterm Strich vermisse ich nach nun 8000km mit der AT nur noch die Möglichkeit vom Lenker aus ins Navi hinein und wieder heraus zu zoomen, das ist wirklich sehr hilfreich wenn man sich in einem Gebiet nicht auskennt.

    Verbrauch liegt mit der AT bei mir jetzt bei ca. 5,3 Litern. Mit der GS ca. 0,8 bis 1L mehr. Ölverbrauch bei der AT auf 8000km nicht messbar. Die GS hat auf den letzten 6000km ca. 250ml gebraucht, wobei erstaunlich war, dass sie offensichtlich mehr Öl braucht wenn ich sie auf der Autobahn mit >150km/h bewege. Technische Schwierigkeiten hatte ich mit beiden bisher nicht, mal abgesehen davon dass bei der GS immer die Ölkontrollleuchte angeht wenn ich durch eine Kompression oder über größere Bodewelle oder von einem hohen Bordstein herunterfahre.

    Beide Motorräder sind sehr gut aber für meine Art des Reisens kommt mir die AT mehr entgegen.

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    Mal wieder Doppelerfassung

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    Zitat Zitat von mar1kus Beitrag anzeigen
    Für die schnelle Feierabendrunde oder das Wochenende in den Alpen ist die BWM die erste Wahl, insbesondere mit schneller Anreise über die BAB. Für längere Touren, mit Offroadanteil und langen Tagesetappen mit viel Gepäck kommt die GS nicht an der AT vorbei.
    Sehe ich ähnlich, viel Gepäck würde ich aber lieber auf der GS(A) verstauen. Die AT ist prima für angstfreie Abstecher ins Gelände, aber für die Langstrecke bevorzuge ich meine BMW. Die flößt mir einfach mehr Vertrauen ein.

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    Zitat Zitat von MacDubh Beitrag anzeigen
    entspannt bin ich mit meiner Multi auch. 10 Std. Tage sind ohne Probleme möglich. Es liegt nicht an der GS oder Multi, eher am Fahrer.

    Jepp.
    Ich fahre mit einer normalen Transalp 700 Km und mehr von früh Morgens um 7.30 bis Abends etwa 20.00 Uhr und bin recht "entspannt"....:
    Außer Windschutz und Sitzbank machen Fahrstiel, Fahrer und auch die Gewohnheit das ausschlaggebene.

    Selbst von der Eifel bis nach Berlin in einem Rutsch auf der BAB mit einer unverkleideten Yamaha XV 1600!!
    Oder mit einer Güllepumpe an einem Tag von Berlin bis an die deutsch/tschech. Grenze und wieder zurück nach Berlin

    Aber Transalp ist wieder Gift für einige wenige....

    Gruß Jürgen

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    Nun ja man kann auch mit einem Hercules Mofa von München nach Hamburg fahren und wird irgendwann ankommen. Der Affentwin Thread hat den Sinn die Unterschiede versus der BMW Enduro Modelle erklärbarer zu machen.

    Da helfen die erste Fahrerfahrungen von Nichtjournalisten sehr, zumal, siehe Test, dort praxisfremde Details unnötig aufgebauscht werden.

    Honda positioniert die AT als eigenständige Enduro und auf "Enduro" liegt auch der Schwerpunkt. Ein 1200 Propeller wird immer die bessere Fernreisemaschine sein, auf der Landstraße und im Gelände dreht sich dann naturgemäß der Faktor um.

    Dabei spielt nicht nur das Gewicht eine Rolle, sondern auch die Ausmaße eines Bikes, da läßt sich im Gelände immer ein relativ schlankes Bike wie die AT besser und leichter bewegen als eine große Gummikuh.

    Für mich ist die AT eindeutig versus F 800 GS positioniert und diejenigen die von dieser auf die AT umsteigen, werden sich bestimmt gut fühlen.

    Wer aber den Boxerpunch oder eine KTM 1290 gewohnt ist und das Thema Offroad keine Rolle spielt, wird kaum mit der AT glücklich werden.


 

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