Umfrageergebnis anzeigen: Welche Akzeptanz hätte eine GS mit E-Antrie

Teilnehmer
74. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Her damit, darauf habe ich gewartet. Mehrpreis +10% OK

    8 10,81%
  • Ja. vollkommen richtig für die heutige Zeit, Preisniveau aktuelle GS

    11 14,86%
  • Ehr nein, ich stehe auf die "wuchtigen Boxer"

    14 18,92%
  • Nein, definitiv nicht - in eine GS gehört ein Verbrenner.

    41 55,41%
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Ergebnis 141 bis 150 von 161

Akzeptanz für eine GS 2016 mit E-Antrieb

Erstellt von Espaceo, 19.06.2014, 10:04 Uhr · 160 Antworten · 9.140 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Aber auch wenn die Wasserstofflogistik noch nicht da ist, ist sie einfacher aufzubauen als eine Elektroversorgung.
    Denn Lieferfahrzeuge, vorhandene Tankstellen mit ihren Tanks und Zapfsäulen sind vorhanden und können umgerüstet oder ergänzt werden.
    Der gesamte Tankprozeß für den Kunden bleibt identisch. Nur das Medium ändert sich.
    Igs also viel einfacher zu realisieren als eine flächendeckende Stromversorgung mit Abrechnungslogik völlig neu aufzubauen.

  2. Registriert seit
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    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen

    Wir werden die bestehenden Probleme lösen, aber eben nicht in den nächsten Tagen. Deswegen wird es noch lange Zeit Verbrennungsmotoren geben. Aber deutlich effizientere. Sind wir mal ehrlich, eine Verbrauch von 5 - 6 l/100 km für ein Motorrad mit Fahrer und Gepäck von sagen wir mal 350 kg, ist nun auch nicht unbedingt zeitgemäß. Mit Spaß fahrbare und am Markt zu vernünftigen Preise verfügbare Autos erreichen heute wirksame Verbräuche von etwas mehr als 4 l/100 km. Und ich denke die mal, daß da durchaus noch etwas Spielraum nach unten möglich sein sollte.

    Und man muß auch nicht gegen die neue Technik sein, wenn man deren derzeitigen praktischen Nutzen und deren Wirtschaftlichkeit in Frage stellt.

    Gruß Thomas
    Das wäre aber dann auch die Verabschiedung der GS mit Boxermotor, eben bloß nicht verdrängt von einem E-Motor.

  3. Registriert seit
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    Zitat Zitat von StoffeliGS Beitrag anzeigen
    Aber auch wenn die Wasserstofflogistik noch nicht da ist, ist sie einfacher aufzubauen als eine Elektroversorgung.
    Denn Lieferfahrzeuge, vorhandene Tankstellen mit ihren Tanks und Zapfsäulen sind vorhanden und können umgerüstet oder ergänzt werden.
    Der gesamte Tankprozeß für den Kunden bleibt identisch. Nur das Medium ändert sich.
    Igs also viel einfacher zu realisieren als eine flächendeckende Stromversorgung mit Abrechnungslogik völlig neu aufzubauen.

    Die Stromversorgung ist in Europa aber auch schon ziemlich flächendeckend. Was würden wir denn machen wollen mit dem Wasserstoff auf dem Motorrad?

  4. Registriert seit
    13.08.2010
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    Standard

    Zitat Zitat von StoffeliGS Beitrag anzeigen
    Aber auch wenn die Wasserstofflogistik noch nicht da ist, ist sie einfacher aufzubauen als eine Elektroversorgung.
    Denn Lieferfahrzeuge, vorhandene Tankstellen mit ihren Tanks und Zapfsäulen sind vorhanden und können umgerüstet oder ergänzt werden.
    Der gesamte Tankprozeß für den Kunden bleibt identisch. Nur das Medium ändert sich.
    Igs also viel einfacher zu realisieren als eine flächendeckende Stromversorgung mit Abrechnungslogik völlig neu aufzubauen.
    Nein, du täuscht dich: Wasserstoff ist ein extrem flüchtiges Gas, zudem sehr heikel zusammen mit Sauerstoff (Knallgas). Dazu kommt, dass Wasserstoffatome besonders klein sind und das Zeug deshalb durch alles durchdiffundiert, was nicht bei 3 auf dem Baum ist. Als BMW die ersten Wasserstoffautos im Feldtest hatte, hatten sie konkret das Problem, dass der Tank nach 14 Tagen leer war, egal ob das Auto gefahren wurde oder nicht.

    Wollte man eine herkömmliche Tankstelle auf Wasserstoff umstellen, könnte man vielleicht das Regal mit den ...... und die Registrierkasse weiter verwenden, letztere aber nur, wenn sie Ex-geschützt ist.

    Es gab eine Weile Ansätze, Brennstoffzellenautos mit Methanol o.ä. Zu betanken. Ein Reformer sollte dann an Bord aus dem Kraftstoff Wasserstoff machen. Aber dabei wäre die Energiebilanz als erstes über die Wupper gegangen.

    Sampleman

  5. TomTom-Biker Gast

    Standard

    Die Logistik wäre die gleiche und könnte unverändert übernommen werden. Technische Änderungen bei den Speichern und Zapfanlagen sowie dem Vorgang des Betankens an sich schon. Aber wo soll da das Problem sein? Auch mit Ergas tanken wir heute schon an den gleichen Tankstellen.

    Das mit der Atomgröße ist sicherlich richtig, das Problem aber mittlerweile ganz gut gelöst. Der Fe uerblitz (Knallgas) in der Vorstellung kritischer als in der Realität. Aufgrund des geringen Atomgewichts von 1 ist, wie Du selbst sagst, Wasserstoff sehr flüchtig und steigt entspechend schnell nach oben. Das gibt ne größere Stichflamme nach oben mehr nicht. Der TÜV hatte diesbezüglich mal Crash-Versuche unternommen. Bitte selbst im I-Net nachschauen. Mir fehlt etwas momentan die Zeit und Muße dazu. Außedem sind die Speicher die man nutzt Hochdruckspeicher und nicht Gasflaschen a la Butan/Propan. Die Behäalter sind allein wegen des statischen Drucks von bis zu 700 bar schon so ausgelegt, da die mit Sicherheit nicht besten. Ein Ventil könnte abreißen. Aber das gibt keine Explosion. Ich gebe allerdings zu, daß der Gedanke Wasserstoff im Auto zu haben schon gewöhnungsbedürftig ist. Nebenbei bemerkt ist Bezin so ziemlich das gefährlichste mit dem man Autos betreiben kann.

    Gruß Thomas

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Die Logistik wäre die gleiche und könnte unverändert übernommen werden.
    Hä? Schon mal in einem Mineralöltanklastzug Wasserstoff transportiert?

    Für Erdgas gibt es schon ein ganz ordentliches Leutungsnetz. Aber Wasserstoff: Nada.

    Sampleman

  7. Registriert seit
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    ...es gibt ja auch kein Sauerstoffnetz aber trotzdem überall verfügbar.

    Als Antwort auf die Art Unverständnis zu artikulieren. Quasi so ne Art "Hä?" nur eben anders.

  8. TomTom-Biker Gast

    Standard

    Ich möchte jetzt keine Haarspalterei mit dem Begriff Logistik betreiben. Zur Logistik gehören natürlich auch die Transportmittel aber selbstvertsändlich nicht die derzeitigen Tanklaster. Aber das ist kein unlösbares Problem, deswegen habe ich das auch gar nicht extra erwähnt. Jedenfalls leichter umsetzbar als beispielsweise jetzige Tankstellen mit Batteriewechselstationen auszurüsten. Das ist wirklich was ganz anderes als irgendein "Brennstoff" aus irgendeinem Tank zu zapfen. Schon aus Gründen des auf dem Gelände der jetzigen Tankstellen verfügbaren Platzes. Zumal es noch für sehr lange Zeit ein Nebeneinander der verschiedenen Antriebsarten und Brennstoffe geben wird. Oder glaubt jemand wirklich die jetzigen Mineralölkonzerne wären am zukünftigen Geschäft mit Tankstellen und egal welchem Brennstoff oder Speicher nicht auch beteiligt?

    Im Übrigen kann ich was die Anwendung von Wasserstoff als Primärenergieträger anbelangt diess Buch und auch das hier empfehlen. Vieles darin klingt auch versierte und kritische Techniker sehr logisch. Die Bücher sind leider etwas zu teuer, um es sich einfach mal so zu kaufen. Vielleicht besteht für den einen oder anderen die Möglichkeit sie sich in einer Bibliothek auszuleihen. Ich kann's mir selbst auch nur ausleihen.

    Gruß Thomas

  9. Registriert seit
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  10. TomTom-Biker Gast

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    Ich sehe das durchaus ähnlich wie in dem Bericht beschrieben. Insbesondere die Überschrift "Blauäugigkeit". Viele gehen mit einer Euphorie und Blauäugigkeit an das ganze heran, ohne den Gesamtzusammenhang zu verstehen.
    Das gilt allerdings nicht nur für E-Mobility sondern insbesorndere auch für den Bereich Stromversorgung allgemein. Das gilt dann beispielsweise auch für die sogenannten Energieautarken Kommunen oder Bioenergiedörfer. Die erzeugen tatsächlich mehr Energie als sie selbst benötigen, haben allerdings immer noch den Anschluß an das öffentliche Netz das praktisch als kotengünstiger Speicher dient. Diesen Speicher zahlen über die Netznutzungsentgelte und über die EEG-Umlagen dann halt alle Stromkunden. Auch die in den Großstädten, die gar keine Chance habe sich einer Energiegenossenschaft anzuschließen. Halbe Wahrheiten.

    Es ist wie überall im Leben oder auf der Welt: die Kosten für den Vorteil und den Wohlstand der einen, zahlen meist die anderen.

    Gruß Thomas


 

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