Umfrageergebnis anzeigen: Welche Akzeptanz hätte eine GS mit E-Antrie

Teilnehmer
74. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Her damit, darauf habe ich gewartet. Mehrpreis +10% OK

    8 10,81%
  • Ja. vollkommen richtig für die heutige Zeit, Preisniveau aktuelle GS

    11 14,86%
  • Ehr nein, ich stehe auf die "wuchtigen Boxer"

    14 18,92%
  • Nein, definitiv nicht - in eine GS gehört ein Verbrenner.

    41 55,41%
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Ergebnis 151 bis 160 von 161

Akzeptanz für eine GS 2016 mit E-Antrieb

Erstellt von Espaceo, 19.06.2014, 10:04 Uhr · 160 Antworten · 9.142 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Wo ist hier die Klemme? Ich verstehe auch nicht, warum ständig der Bezug zur dt. Autoindustrie hergestellt wird. Wie im Bericht beschrieben, ist Tesla zu 99 % auf den US Markt fokussiert. Europa ist viel zu schwerfällig und langsam, um bei der Entwicklung mithalten zu können. Nebenbei gackert man über ungelegte Eier, so lange das Akkuwerk nicht fertiggestellt ist. Mein Mensch kann jetzt schon sagen, wie die Preisentwicklung und die Nachfrage in der Realität aussehen wird.

  2. TomTom-Biker Gast

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    Ja ja, das berühmte Akku-Werk. Das klingt für mich so wie das Schiff das kommen wird. Und alles wird gut.

    Europa mag zu langsam sein, weil eben die Interessen vieler eigenständige Nationen unter einen Hut zu bringen sind. Trotzdem sind sie, mit Deutschland an der Spitze, Vorreiter in den wesentlichsten Dingen der einschlägigen Entwicklung. Wer glaubt denn im Ernst, daß nicht bei den Autoherstellern und Zulieferen geforscht würde. Es wird möglicherweise nicht werbewirksam genug dargestellt, um es auch dem letzten klar zu machen. Aber ich wiederhole mich, meine Meinung hierzu hatte ich bereits weiter vorne genannt.

    Was mich am Tesla freut ist die Tasache, daß es in Amerika -entgegen meinen Ansichten- scheinbar wirklich noch Ingenieure gibt, die auch in der lage sind noch so was technisch innovatives im Automobilbau auf die Füße zu stellen. Also nicht nur Schweißer, Erdölarbeiter und Alt-Autorestaurierer, Tuner und Schrottaufkäufer. Wobei ich das mit der Innovation so nicht prüfen kann. Auch Raumlenkerhinterachsen oder adaptive Fahrwerke sind zwar immer noch innovativ aber nun auch nicht mehr ganz neu. Um einfach mal ein Beispiel zu nennen. Außerdem muß ein Produkt marktgerecht sein, um Erfolg zu haben. Bei geschätzten 200 - 300 Mio insgesamt zugelassenen Fahrzeugen in den USA, davon Nezulassungen von knapp 16 Mio Fahrzeuge in 2013 relativiert sich Zahl der Teslas von ca. 27000. Nur um zu verstehen wo das Interesse ist. Nebenbei ist der I8 von BMW momentan wohl eher nicht für den deutschen Markt entwickelt worden. Das wäre aus meiner Sicht ein würdiger Wettbewerber. Die Leute die in der Lage sind ab 75000 Euro für einen Tesla hinzulegen, können den Mehrpreis von ab ca. 50000 Euro für einen BMW I8 wohl auch noch verschmerzen. Wenn sie das denn wollen. Und ich behaupte mal ganz frech, daß dieses Auto bei dem was ein Auto ausmacht mehr an Innovation zu bieten hat.

    Gruß Thomas

  3. Registriert seit
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    Ich sehe den Unterschied hier nicht zwischen Nordamerika und Europa, sondern zwischen Tesla und den konventionellen Automobilherstellern. In Nordamerika tun sich ja auch Ford und GM nicht als große Befürworter und Beschleuniger der E-Mobilität hervor.
    Und warum? Weil Ihre Besitzer oder Aktionäre zu recht verlangen, dass die Unternehmen Geld verdienen. Den eher träumerisch veranlagten Aktionären von Tesla, denen es wohl nicht risikoreich genug war, Geld für Internet-Startups auszugeben, ist das egal und sie versenken ihre Mittel eben lieber in einem Unternehmen, dass ebenso viel Umsatz wie Verlust macht.

    Grüße
    Steffen

  4. Registriert seit
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    Das Konzept von Tesla ist eigentlich nicht, "mach dem Verbrenner um jeden Preis Konkurrenz", sondern "einmal mehr zahlen und dann immer gratis tanken". Die Company macht genau betrachtet gar nicht auf Umweltschutz oder dergleichen.

    Und Geld verdienen will Tesla ebenfalls. Sie gehen das Thema Mobilität einfach von eine anderen Richtung an, indem der Faktor Erdöl von vorn herein ausgeschlossen wird. Was andere Autohersteller davon halten ist denen denke ich egal.

  5. Registriert seit
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    Falls Tesla wirklich Geld verdienen möchte, sollten sie sich ein anderes Geschäftsfeld suchen. Mit dem aktuell gewählten wird das auf absehbare Zeit nichts und das werden früher oder später auch die Investoren und Aktionäre merken.

    Das Prinzip " einmal mehr zahlen und dann immer gratis tanken" kann nur als Lockmittel für den Übergang funktionieren. Wenn die Kunden ihre Tesla-Fahrzeuge so oft fahren würden wie ihre Benziner, würde Tesla noch höhere rote Zahlen schreiben. Und erst recht nicht funktionieren kann dieses Modell, wenn der Staat, hier mehr als in den USA, beginnt, den Fahrstrom stärker zu besteuern.

    Grüße
    Steffen

  6. Registriert seit
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    Wenn Tesla kein Geld verdienen will, warum sollten die das dann machen? Deine Annahmen sind rein spekulativ. Abwarten..

    Mit einer stärkeren Besteuerung des Fahrstroms würde die US Regierung absichtlich ein aufstrebendes, innovatives Unternehmen zerstören. Hier stellt sich wieder die Frage, warum sollten die das machen?

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Gambri74 Beitrag anzeigen
    Wenn Tesla kein Geld verdienen will, warum sollten die das dann machen? Deine Annahmen sind rein spekulativ. Abwarten..

    Mit einer stärkeren Besteuerung des Fahrstroms würde die US Regierung absichtlich ein aufstrebendes, innovatives Unternehmen zerstören. Hier stellt sich wieder die Frage, warum sollten die das machen?
    Erstens sind meine Annahmen weniger spekulativ als deine, denn die Ertragslagen von Vergangenheit und Gegenwart lassen auch ohne weiteres den Schluss zu, dass sich jemand mit Hilfe von Investoren und Aktionären eine Spinnerei finanziert und es niemals auf schwarze Zahlen bringt oder als Unternehmensziel bringen möchte.

    Zweitens würde natürlich eine Strombesteuerung in den USA weitaus geringer ausfallen als hier, wenn sie dort überhaupt käme. Die Besteuerung von Mobilität ist ja dort eher verpönt als bei uns, aber auch die Amerikaner brauchen Geld.
    Aufstrebend und innovativ ist kein Wert an sich, und ob Tesla diese Attribute verdient, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt. Neuheiten, die niemand braucht und sich als absehbare Sackgasse erweisen, müssen nicht zwangsläufig gefördert werden.

    Grüße
    Steffen

  8. Registriert seit
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    Wie auch immer - ich hatte mal das Vergnügen, einen Tesla zu fahren. Könnte ich ihn mir als Dritt-Wagen leisten, hätte ich einen!

  9. Registriert seit
    31.03.2013
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    @ Zörnie

    In USA pushen einige Bundesstaaten Zero Emission Vehicles. Das heißt es gibt dort ein eindeutiges Bekenntnis der Politik zur E-Mobilität. So gesehen kann man Amerika als "Testgelände" für selbige betrachten. Ich würde erstmal keinen Bogen nach Europa in dieser Sache schlagen. Wie groß die Skepsis ist, sieht man nicht zuletzt hier im Forum. Aber Europa ist nunmal nicht Amerika.

  10. Registriert seit
    17.05.2007
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    Zitat Zitat von PStranger Beitrag anzeigen
    Wie auch immer - ich hatte mal das Vergnügen, einen Tesla zu fahren. Könnte ich ihn mir als Dritt-Wagen leisten, hätte ich einen!
    ein Elektroauto macht (wenn überhaupt) ökologisch nur dann einen Sinn,wenn du Elektro- statt Verbrenner fährst.....


 
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