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Angst vorm Älterwerden?

Erstellt von AmperTiger, 20.04.2012, 20:44 Uhr · 27 Antworten · 3.391 Aufrufe

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    #21
    Zitat Zitat von monopod Beitrag anzeigen


    nachvollziehbar. ich habe vor
    mittlerweile 7 jahren mein boot
    verkauft. war ne schnelle shark24.
    mal sehen, wann ich mir statt der
    r100GS nen rollator anschaffen gehe.
    Nicht schwarz sehen. Mein Stiefvater fährt auch noch immer Motorrad - F800ST mit 75, trotz dass er seit 10J. einige Medikamente braucht (kriegt vom Helmgewicht Schädelweh wenn er lange fährt-Wirbel abgenutzt). Der souveränste, routinierteste Motorradfahrer den ich kenne ist der Vater von einem meiner besten Freunde. Fährt mit 65 die 12er. Aber absolut nicht wien Rentner. Fährt in ner anderen Liga. Gibt auch so einige ehem. Arbeitskollegen, die nun nicht mehr vom Bock absteigen seit sie Rentner sind.

    Anbei zur Auflockerung ein Bild von einer Oma in Russland.

    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken 6814_131980878765.jpg  

  2. TomTom-Biker Gast

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    #22
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir das alles so durchlese und sehe, was ihr alles schluckt (gar noch "vorbeugend"), wird mir klar, warum ihr euch alt fühlt o. Angst vor dem Älterwerden habt.
    Ich schlucke weder Schmerzmittel (Ibu..., Para... -beide auch des Fiebersenkens verdächtigt-, ???...) noch anderes Zeug. Wann ich das letzte Mal Antibiotika geschluckt habe, weiß ich auch nicht mehr (wird wohl das Alter sein, fürchte ich, o. sollte es daran liegen, daß ich nicht genug Zoigs (das ist ganz Übles) geschluckt habe).
    Grundnahrungsmittel Brot (Vollkorn), Brot (s. zuvor), o. auch Brot, Käse, Käse u. Käse, Tomaten ("Caprese", o. die -von mir? aufgrund akuten Mozarellamangels kreïerte-niedersächsische Version mit Harzer Käse anstelle von Mozarella), Zwiebeln u. Knoblauch, letztere nat. nur, wenn ich danach für mich etwas allein bin), etwas "frichen Fich", selten Fleisch/Wurst (aber gern mal ein Steak, so alle paar Wochen), nicht zu vergessen Kartoffeln (leicht gesalzen, mit etwas Butter, o. mit Quark u. Butter, o, noch bessser: mit Quark u. Leinöl, m.E. mindestens "endgeil").
    Getränke: Tee, Wasser, Wein (durchaus auch Bier -Hefeweizen zuvörderst, aber auch grad mal ein "Einpöckscher Mai-Urbock"). Die Reihenfolge gibt nicht unbedingt die Präferenzen wieder, wiewohl ich ohne meinen morgendlichen Schwarztee nicht glücklich sein kann und will.
    Meine Nahrungsmittel enthalten aber ganz sicher keine Tabletten, egal welcher Provenienz, "gegen" o. "für" wasauchimmer.

    Grüße
    Uli
    Hallo Uli,

    vielleicht bist Du schon so weit von den vierzig weg, daß Du den Unterschied nicht mehr kennst. Obwohl an Deine Bandscheiben kannst Du Dich ja noch erinnern. Siehste und mit denen hatte ich weder in früheren Jahren noch jetzt Probleme. So unterschiedlich sind die Menschen. Aber mit anderen Dingen, die ich eben nicht kannte hebe ich jetzt Probleme. Z. B. seit zwei jahren mit sakrigen Steißbeinschmerzen, die mir nun seit geraumer Zeit den Spaß am Motorradfahren gewaltig verderben. Onne vorher ein Schmerzmittel zu nehmen (vorsorglich), kann ich Tagesetappen ab ca. 200 km nicht mehr fahren. Nein, das liegt nicht an der Sitzbank, die habe ich aus besagtem Grund von einem Orthopädiefritzen für viel Geld umpolstern lassen. Die Schmerzen kamen aus heiterem Himmel und ich hoffe, daß sie auch genauso heiter wieder verschwinden. Es wird ja nun mal langsam Zeit. Um dem Verschwinden etwas nachzuhelfen bin ich zusätzlich noch in ärztlicher Behandlung. Meine übliche jahresfahrleistung liegt bei ca. 10 tkm. In dem Jahr bin ich bis jetzt mal gerade 600 km gefahren. Das hat ja seine Gründe.Und da nützt Dir auch Deine Nahrungsmittel ohne Schmeztabletten nichts.

    Ich werde es allerdings mal mit dem von Dir angesprochenen Harzer Käse zwischen Sitzbank und Hintern probieren, auch wenn Du das möglicherweise anders gemeint hast. Der Käse ist bei mir übrigens auch Bestandteil meiner Kühlschrankausstattung und dient für den in Südhessen bekannten Handkäs mit Musik. Ansonsten haben für mich die aufgeführten Eßgewohnheiten und Lebensumstände mehr esotherischen Charakter oder sind auch passende begründung für alles. Ich lebe auch nicht nur von Mc Donalds und Schweinsbraten. Die Uhr läuft und der Vorgang des Älterwerdens ist ganz normal. Bei dem einen etwas schneller, bei dem anderen etwas langsamer. Mein Vater war ein selbsternannter Naturbursche, der mit 65 noch locker dreißig Liegestützen (echte) und einen freien Handstand machte. Den Handstand hatte ich damals nicht hinbekommen. Nur genützt hat es ihm auch nix. Nach zwei Herzinfarkten war mit 76 der Ofen aus. Ich denkee, daß seine Zeit abgelaufen war.

    Ein Teil der jetzigen Denkens ist sicherlich Torschlußpanik, wie es hier einer so schön nannte. Die Vorstellung nicht mehr all das machen zu können was man sich noch vorgenommen hat, einfach weil einem die Zeit davonrennt. Mein Traum ist es beispielsweise noch quer durch Rußland bis nach Wladiwostok zu fahren. Oder die Transamericana von Mittelamerika oder Südamerika bis nach Feuerland. In Anbetracht meiner derzeitigen Lebensumstände, die durchaus deckungsgleich zum rest der Gesellschaft sind, ist das derzeit nicht zu realisieren. Aus zeitlichen Gründen frühestens in 8-10 Jahren. Und wer weiß was bis dahin ist? Ein Teil des Denkens ist wie geschildert aus der aktuellen Situation heraus begründet.

    Einen Rat bezüglich Nahrungsmittel werde ich sicherlich befolgen: den Einbecker Urbock, ein wahrhaft göttliches Bier. Mein letztes hatte ich vor 35 Jahren getrunken, als Obergefreiter in Hildesheim.

    Gruß Thomas

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    #23
    Schoener Video, danke......

    Angst vor dem aelter werden ist nicht gut und kann nicht gut sein, weder fuer's Gemuet noch fuer den Koerper. Keiner von uns kann die Uhr zurueckdrehen und wenn die Uhr mal abgelaufen ist, kann auch keiner was daran aendern.

    Da bleibt einem ja nur noch die Moeglichkeit, nach vorne zu schauen. Bilanz ziehen (macht wohl jeder, manche frueher, manche spaeter, manche nach dem ersten Herzinfarkt...) und dann entscheiden, praktisch aus jedem Tag das beste herausholen. Versuche ich jedenfalls.

    Habe vor kurzem eine neue Versicherung abgeschlossen (fuer die Familie) und erschreckend die Statistik (lokal) wahrgenommen. Durchschnittszeit, die ueberlebt wird, nachdem man in Rente geht: 3 Jahre.

    Denen werde ich die Statistik kraeftig versauen.
    Grundnahrungsmittel: Rotwein.
    GSA: so lange, wie ich kann.

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    #24
    Moin Rainer
    Wo liegt bei euch das durchschnittliche Renteneintrittsalter?

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    #25
    Zitat Zitat von Doro Beitrag anzeigen
    Moin Rainer
    Wo liegt bei euch das durchschnittliche Renteneintrittsalter?
    Voll erwischt. Nicht gefragt......bin mal von 65 ausgegangen. Allerdings ein Riesenproblem, die Durschnittsbevoelkerung hier unten geht nicht auf Rente, weil keine Vorsorgen getroffen werden, also muessen die hier entweder weiter arbeiten bis zum Umfallen oder sich auf die Familie verlassen. Die Regierung ist dabei, eine gesetzliche Rentenversicherung ueber die Arbeitgeber einzurichten. AWA......

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    #26
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Hallo Uli,

    vielleicht bist Du schon so weit von den vierzig weg, daß Du den Unterschied nicht mehr kennst. Obwohl an Deine Bandscheiben kannst Du Dich ja noch erinnern. Siehste und mit denen hatte ich weder in früheren Jahren noch jetzt Probleme. So unterschiedlich sind die Menschen. Aber mit anderen Dingen, die ich eben nicht kannte hebe ich jetzt Probleme. Z. B. seit zwei jahren mit sakrigen Steißbeinschmerzen, die mir nun seit geraumer Zeit den Spaß am Motorradfahren gewaltig verderben. Onne vorher ein Schmerzmittel zu nehmen (vorsorglich), kann ich Tagesetappen ab ca. 200 km nicht mehr fahren. Nein, das liegt nicht an der Sitzbank, die habe ich aus besagtem Grund von einem Orthopädiefritzen für viel Geld umpolstern lassen. Die Schmerzen kamen aus heiterem Himmel und ich hoffe, daß sie auch genauso heiter wieder verschwinden. Es wird ja nun mal langsam Zeit. Um dem Verschwinden etwas nachzuhelfen bin ich zusätzlich noch in ärztlicher Behandlung. Meine übliche jahresfahrleistung liegt bei ca. 10 tkm. In dem Jahr bin ich bis jetzt mal gerade 600 km gefahren. Das hat ja seine Gründe.Und da nützt Dir auch Deine Nahrungsmittel ohne Schmeztabletten nichts.

    Ich werde es allerdings mal mit dem von Dir angesprochenen Harzer Käse zwischen Sitzbank und Hintern probieren, auch wenn Du das möglicherweise anders gemeint hast. Der Käse ist bei mir übrigens auch Bestandteil meiner Kühlschrankausstattung und dient für den in Südhessen bekannten Handkäs mit Musik. Ansonsten haben für mich die aufgeführten Eßgewohnheiten und Lebensumstände mehr esotherischen Charakter oder sind auch passende begründung für alles. Ich lebe auch nicht nur von Mc Donalds und Schweinsbraten. Die Uhr läuft und der Vorgang des Älterwerdens ist ganz normal. Bei dem einen etwas schneller, bei dem anderen etwas langsamer. Mein Vater war ein selbsternannter Naturbursche, der mit 65 noch locker dreißig Liegestützen (echte) und einen freien Handstand machte. Den Handstand hatte ich damals nicht hinbekommen. Nur genützt hat es ihm auch nix. Nach zwei Herzinfarkten war mit 76 der Ofen aus. Ich denkee, daß seine Zeit abgelaufen war.

    Ein Teil der jetzigen Denkens ist sicherlich Torschlußpanik, wie es hier einer so schön nannte. Die Vorstellung nicht mehr all das machen zu können was man sich noch vorgenommen hat, einfach weil einem die Zeit davonrennt. Mein Traum ist es beispielsweise noch quer durch Rußland bis nach Wladiwostok zu fahren. Oder die Transamericana von Mittelamerika oder Südamerika bis nach Feuerland. In Anbetracht meiner derzeitigen Lebensumstände, die durchaus deckungsgleich zum rest der Gesellschaft sind, ist das derzeit nicht zu realisieren. Aus zeitlichen Gründen frühestens in 8-10 Jahren. Und wer weiß was bis dahin ist? Ein Teil des Denkens ist wie geschildert aus der aktuellen Situation heraus begründet.

    Einen Rat bezüglich Nahrungsmittel werde ich sicherlich befolgen: den Einbecker Urbock, ein wahrhaft göttliches Bier. Mein letztes hatte ich vor 35 Jahren getrunken, als Obergefreiter in Hildesheim.

    Gruß Thomas
    Hallo Thomas
    Kann ich größtenteils zustimmen.
    man weiß nie was kommen wird,
    also alles so schnell wie möglich tun.
    mein Traum ist einmal um die Ostsee fahren.
    Wer kommt mit?

    Gruß Claus

  7. Registriert seit
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    #27
    Zitat Zitat von petra Beitrag anzeigen
    ...obwohl Du ja manchmal in Marokko schon ziemlich alt ausgesehen hast ..wie wir alle
    Nach mehr als 8 Stunden "im Sattel" - bei deutlich über 40 Grad - darf man in meinem Alter auch schon einmal "ziemlich alt" aussehen, aber so jung wie Du noch bist

  8. Registriert seit
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    #28
    @TomTom-Biker

    Hi Thomas,
    Ich lehne ja Medikamente nicht grundsätzlich ab (und würde, in Deiner Situation, sicher auch eher Schmerzmittel schlucken, als aufs Mopedfahren zu verzichten!), allerdings versuche ich ihren "Genuss" weitestgehend zu vermeiden. Wenn ich Kopfschmerzen habe (selten bis garnicht), weiß ich (praktisch immer ) wovon sie kommen (das sind die erwähnten seltenen Faelle, da hilft Zufuhr alkoholfreier Flüssigkeit auch, wenn auch nicht ganz so schnell). Ich bekomme extrem selten und auch nur kurzzeitig/stundenweise "Ruesselseuche" (kann eher ein Allergieproblem sein, Hausstaubmilbe u. Heckenrose mag mein Immunsystem nicht ), "Magen/Darm" geht spurlos an mir vorbei (Rotwein ist gut dagegen, nehme ich an). Und "Nein", ich bin zwar 22J von den 40 weg, aber außer der seit ~44J bewusst plagenden Bandscheibe, dem seit ca. 37J manchmal schmerzenden rechten Knie (beide Gegner hatten eine Beule, sowohl mein Tank, als auch der hintere Kotflügel des Opel Kadett ) und dem "Tennisarm" links (der kalten Seitenscheibe und breiten, inneren Auflageflaeche im 142er Volvo zu danken), plagen mich keinerlei "neuere" Schmerzen, die den (ev. gar kontinuierlichen) Einsatz von Medikamenten rechtfertigen würden.
    Wenn der Harzer Dir an exponierter Stelle hilft, warum nicht. "Handkaes mit Musik" ist mir ein Begriff, wird so auch im Norden hergestellt/gegessen, hat nur m.W.s keinen besonderen Namen. Deftiges Essen (aus leicht verdaulichem Eiweiß u. nicht ungesunden Zwiebeln, ziemlich fettfrei), zu dem auch ein "Einpoecksches Bier" gut passt. Zudem sollte man (nicht nur diese) heimische und noch unabhängige Brauerei fleißig unterstützen, damit sie nicht unter die Fuchtel der Riesen (Interbrew etc.) gerät u. zugunsten von Billigbieren platt gemacht wird (Gilde u. Wilkenburger in H sind Beispiele dafuer, die von noch von der Gilde anfangs der 90er uebernommene Wuelfeler Brauerei ebenso).

    @SA Moose
    Grundnahrungsmittel Rotwein ???

    Ich wollte es nicht so deutlich schreiben

    Gruesse
    Uli


 
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