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Angststreifen

Erstellt von Lisbeth, 09.03.2009, 20:33 Uhr · 70 Antworten · 7.354 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    . . . ich sach` da nix mehr zu .... ich sach`da nix mehr .... nix mehr

    schräge Grüße
    Holger

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    Blinzeln

    #42
    das mit dem gewicht und dem streifen kann ich nicht nachvollziehen, nach 20kg abnahme in einem jahr von 114 auf 94 und im winter neu aufgezogenen conti trail attacks war auch der streifen genau so schnell wieder weg wir vorher.
    einen angststreifen habe ich eher in der hose bei der witterung, die uns allen diesen schönen langen winter begleitet hat....

    ich bin bekennender "nässe-schisser" und bestehe dann sogar nicht auf nen angststreifen, sondern einen angstmeter auf dem gummi!!

  3. Registriert seit
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    #43
    @ Kroni

    Das trifft es wohl ziemlich gut. Das sind wie ich das sehe eher Druecker, und andere Fahrwerke hat von denen keiner.

  4. Registriert seit
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    #44
    Nahmdt !

    Weil mir das Thema Spaß macht, können wir den Spieß auch nochmal undrehen, und uns die Fahrdynamik des Spargeltarzans vornehmen. Der hat nämlich das umbekehrte Problem: sein Schwerpunkt (von Fahrer und Maschine) bleibt im Vergleich zum Bären (Fettwanst oder wie auch immer) ziemlich weit unten. Das bedeutet, daß er sich weiter in die Kurve hineinlegen muß, als die Speckrolle, um mit seinem Herings-Federgewicht einen Ausgleich zur Zentrifugalkraft zu schaffen.

    Dem Hänfling kann man dagegen aber - jetzt mal rein statistisch - wohl eine höhere Agilität unterstellen: er ist eher bereit, sich auf dem Moped zu bewegen als der ........, der nur träge im Sessel hocken bleiben will. Legt sich der Marius Müller-Westernhagen also über die Fahrzeughochachse in die Kurve hinein (in Richtung hanging off), verlagert er den Fahrzeugschwerpunkt zur Kurveninnenseite. Der Effekt hiervon ist nicht linear, sondern in irgendeiner Weise exponentiell - ich sage mal fiktiv: 10 % Körpergewicht um 10% aus der Fahrzeughochachse nach innen gebracht bringen 15% Schräglagenersparnis - so etwa muß man sich das vorstellen.

    Der Spagetti muß sich also früher in die Kurve hineinlegen, als die feiste Qualle, erreicht damit aber eine bessere Fahrphysik - entweder, er kommt nicht hinterher, oder er machts gleich richtig, und fährt dem ........ davon.

    Aber wohlgemerkt: das ist alles 'nur' die Fahrphysik - es gibt noch eine ganze Reihe von anderen Faktoren, von denen die tatsächliche fahrerische Qualität abhängt.

    Eines dürfte sich jedenfalls geklärt haben: der kritische Blick auf den Hinterreifen auf dem Parkplatz taugt weitaus weniger zur "Feindaufklärung", als man vielleicht meinen will.

    Gruß

    Kroni

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    Standard schön, schön

    #45
    . . . . jetzt doch: Man kann sich auch alles schön reden - auch das nicht ausnutzen der maximalen Schräglage.

    Gruß Holger

  6. Registriert seit
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    #46
    @ Kroni - Ich denke Du liegst mit Deiner "Massetheorie" nicht ganz richtig.
    Ein Fahrrad benötigt bei gleicher Kurve und gleicher Geschwindigkeit dieselbe Schräglage wie ein 300 Kg Bike um die Kurve zu bewältigen.
    Gruß
    Conny

  7. Registriert seit
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    #47
    Zitat Zitat von desmoducati Beitrag anzeigen
    @ Kroni - Ich denke Du liegst mit Deiner "Massetheorie" nicht ganz richtig.
    Ein Fahrrad benötigt bei gleicher Kurve und gleicher Geschwindigkeit dieselbe Schräglage wie ein 300 Kg Bike um die Kurve zu bewältigen.
    Gruß
    Conny

    was definierst du als schräglage??

    die gedachte linie durch reifenaufstandspunkt und schwerpunkt?
    dann stimme ich dir zu.

    meinst du aber die neigung der mittelachse des fahrzeuges aus der senkrechten, dann stimme ich dir nicht zu.

  8. Registriert seit
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    #48
    Neigungswinkel_1.gif
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken neigungswinkel_1.gif  

  9. Registriert seit
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    #49
    ok,

    ich stimme dir nicht zu.

  10. Registriert seit
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    #50
    Nochmals zur Verdeutlichung:

    Anders als beim Zweispurfahrzeug müssen wir Motorradfahrer mit der Fliehkraft zu Rande kommen . Sie wird wie folgt berechnet




    was praktisch bedeutet, das die Größe der Fliehkraft abhängt von der Masse, der Geschwindigkeit und dem Radius der zu durchfahrenden Kurve. Zur Kompensation dieser Kraft legt der Motorradfahrer sein Fahrzeug in Richtung Kurvenmittelpunkt und erzeugt so eine Gegenkraft, die sich nach der Formel

    berechnet. Um einen aktuellen Schräglagewinkel zu berechnen ist es notwendig das beide Kräfte entgegengesetzt gleich sind. Also werden beide Formeln gleichgesetzt. Dabei sehen wir, dass in beiden Formeln die Fahrzeugmasse m erscheint und verschwindet, wenn beide Formelseiten durch m dividiert werden. Damit ist nachgewiesen, das die Schräglage von der Masse unabhängig ist. Ein Fahrrad hat bei gleicher Geschwindigkeit in der gleichen Kurve die gleiche Schräglage wie ein 300 kg Bike.
    Nun wird nach der gesuchten Größe dem Neigungswinkel umgestellt:



    In folgender Beispielrechnung soll unser Motorradfahrer mit 80 km/h um eine Kurve mit einem Radius von 100 Metern fahren. Das entspricht der Situation auf einer kleinen Landstraße: (80 km/h wurden in 22,2 m/s umgerechnet)








 
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