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Aufsteigen für Greise

Erstellt von Demokrit, 14.08.2017, 16:10 Uhr · 76 Antworten · 13.199 Aufrufe

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    Standard Aufsteigen für Greise

    #1
    Moin in die illustre Runde,

    da mir unlängst meine geliebte R1200 GS/K50 abhanden gekommen ist, habe ich jetzt viel Muße, die Welt mit philosophischen Fragen in den Wahnsinn zu treiben.

    Ich reise gerne und viel mit Gepäck. Soll heißen: Tankrucksack, erigierte Vario Koffer und Topcase sowie großer Campingrolle über dem Soziussitz. Die GS dabei in ESA-Stellung „viel Gepäck“ - sitztechnisch also fast so hoch wie das Burj Khalifa.
    Klingt nach viel unnützem Kram, Tankrucksack und Topcase dienen aber ausschließlich meiner umfangreichen Fotoausrüstung.

    Mein Problem: In dieser Konstellation kann ich nur „seitlich“ einsteigen, in den kleinen Spalt zwischen Tank und Campingrolle. Also; Füße auf dem Boden. Rechtes Bein hoch, wie bei „Schwanensee“ - und mit etwas Glück komm ich drüben an. Oft gibt’s hier kurzen Szenenapplaus von Zuschauern. Sitze ich einmal, so passt alles (also genug Bodenkontakt, auch zum füsseln).

    Meine ins Auge gefasste Ersatzkiste (F800 GS) ist sogar noch höher als die K50. Auch wenn alte Hunde keine neuen Tricks mehr lernen (wollen) – hier muss ich!

    Zwei mögliche Varianten:


    1. Hände an den Lenker, linker Fuss auf linke Raste und kommod aufsteigen. Hierbei liegt eine extreme Last auf dem Seitenständer. M.M. nach eine doofe Idee, die irgend wann mit Ständerbruch (inkl. Umfallen) endet.
    2. Rechts neben der Kiste stehen. Hände an den Lenker. Rechter Fuß auf rechte Raste und unter möglichst großer Beibehaltung des Schwerpunkts halbwegs kommod aufsteigen. Hierbei wird der Seitenständer so gut wie gar nicht belastet. Muss man üben, dürfte aber klappen.


    Wie steigt ihr auf, wenn‘s mal eng wird? Nutzt jemand Variante 2?

    p.s. Ja, mir ist bewusst, dass dies für 30-Jährige eine rein akademische Frage ist.

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    #2
    Ich steig voll aufgerödelt meistens so auf wie du Eingangs beschrieben hast - mit entsprechenden Fußtrittspuren auf der linken Sitzbankseite . Alternativ, meistens beim Tanken, mittels Hauptständer, aufsteigen, Motor starten, erster Gang rein, Gewicht nach hinten verlagern, mit Schwung nach vorne, Motorrad kippt vom Hauptständer, bei Bodenkontakt beider Räder losfahren. Hört sich kompliziert an, ist aber einfach und sieht cool aus


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    #3
    Zitat Zitat von Enduroopa Beitrag anzeigen
    Ich steig voll aufgerödelt meistens so auf wie du Eingangs beschrieben hast - mit entsprechenden Fußtrittspuren auf der linken Sitzbankseite . Alternativ, meistens beim Tanken, mittels Hauptständer, aufsteigen, Motor starten, erster Gang rein, Gewicht nach hinten verlagern, mit Schwung nach vorne, Motorrad kippt vom Hauptständer, bei Bodenkontakt beider Räder losfahren. Hört sich kompliziert an, ist aber einfach und sieht cool aus
    Meine Fußkratzspuren sind (waren) am entfernten Ende. Muss also noch jünger sein als Du :-)
    Ja, die Hauptständervariante kenne ich - nutze sie aber aus gleichen Bedenken heraus nicht. Beim Tanken stelle ich sie erst auf den Seitenständer, steige ab, und hebe sie dann auf den Hauptständer. Am Ende dann annersrömm.

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    #4
    Wenn es eng und beladen zugeht oder wenn ich zum Beispiel von der Eis- oder Kaffeepause zurückkehre und feststelle, dass ich meine Sozia auf dem Sitz vergessen habe , dann schiebe ich - das Möpp dabei auf dem Seitenständer und ich selber auf dem Boden, nicht auf der Raste stehend - von der rechten Seite her das linke Bein über die Sitzbank.

    So stört a) der ggfs. nach links eingeschlagene Lenker nicht und selbst wenn er nicht eingeschlagen ist, geht es b) so etwas besser, denn durch die Neigung der Maschine kann man sich etwas dichter an das Mopped heranstellen.

    Von der linken Seite ist zwar die Höhe die gleiche, aber die Neigung der Maschine zwingt zu etwas mehr Abstand, so dass man anschließend das linke Bein durch doofes Herumhüpfen nachziehen müsste.
    Insgesamt habe ich allerdings eher wenig Probleme, da ich nicht gerade zu den "Tiefergelegten" gehöre.

    Da sehr viele Umfaller beim Auf- oder Absteigen geschehen, stelle ich auch immer erst auf dem Seitenständer ab, bevor ich irgendwelche Kapriolen mit dem Hauptständer beginne. Hat sich bis jetzt mehr als supergut bewährt.

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    Standard Aufsteigen für Greise

    #5
    Zitat Zitat von Demokrit Beitrag anzeigen
    Moin in die illustre Runde,


    ......

    1. Hände an den Lenker, linker Fuss auf linke Raste und kommod aufsteigen. Hierbei liegt eine extreme Last auf dem Seitenständer. M.M. nach eine doofe Idee, die irgend wann mit Ständerbruch (inkl. Umfallen) endet.
    2. Rechts neben der Kiste stehen. Hände an den Lenker. Rechter Fuß auf rechte Raste und unter möglichst großer Beibehaltung des Schwerpunkts halbwegs kommod aufsteigen. Hierbei wird der Seitenständer so gut wie gar nicht belastet. Muss man üben, dürfte aber klappen.


    Wie steigt ihr auf, wenn‘s mal eng wird? Nutzt jemand Variante 2?

    p.s. Ja, mir ist bewusst, dass dies für 30-Jährige eine rein akademische Frage ist.
    Ich steig nach deiner ersten Beschreibung auf. Bisher ohne Probleme. Fahre aber eine 1200ADV.

    Viele Grüsse

    Carsten

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    #6
    Zitat Zitat von Demokrit Beitrag anzeigen
    ...


    1. Hände an den Lenker, linker Fuss auf linke Raste und kommod aufsteigen. Hierbei liegt eine extreme Last auf dem Seitenständer. M.M. nach eine doofe Idee, die irgend wann mit Ständerbruch (inkl. Umfallen) endet.
    2. Rechts neben der Kiste stehen. Hände an den Lenker. Rechter Fuß auf rechte Raste und unter möglichst großer Beibehaltung des Schwerpunkts halbwegs kommod aufsteigen. Hierbei wird der Seitenständer so gut wie gar nicht belastet. Muss man üben, dürfte aber klappen.


    ...
    1: Teile deine Bedenken
    2: Nie probiert, könnte dazu etwas schwer sein

    Zitat Zitat von Enduroopa Beitrag anzeigen
    ... Alternativ, meistens beim Tanken, mittels Hauptständer, aufsteigen, Motor starten, erster Gang rein, Gewicht nach hinten verlagern, mit Schwung nach vorne, Motorrad kippt vom Hauptständer, bei Bodenkontakt beider Räder losfahren. ...
    Meine Wahl.
    Die 1100/1150 lässt sich beladen sogar einfach vom Hauptständer herunter fahren, da das Hinterrad am Boden steht.

  7. Registriert seit
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    #7
    Ich werde Variante 2 mal testen. Zumindest, sobald ich wieder was zum testen habe.

  8. Registriert seit
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    #8
    Und ich steige immer von rechts auf.....

  9. Registriert seit
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    #9
    Wow, das kann ich nicht. Ich habe meine RT mal von rechts aufgehoben und mich dann rüber gebeugt und den Seitenständer ausgeklappt. Dann bin ich rum gelaufen und aufgestiegen. Ich bin 203 cm gross, da geht Variante 1 zu 90% gut ...

  10. Registriert seit
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    #10
    Ich bitte, die verschiendenen Varianten per Video zu dokumentieren und hier als Lernvideo einzustellen


 
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