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Aus für Buell

Erstellt von Clamshell, 15.10.2009, 18:19 Uhr · 47 Antworten · 9.759 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    ...ich finds schade, optik und sound fand ich nicht schlecht!!!
    Ist halt immer geschmackssache.

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    #42
    Zitat Zitat von Larsi99 Beitrag anzeigen
    wie macht ferrari das nur ...
    ok, sind keine "bikes" (wieso eigentlich fahrrad?), aber ein ähnlich eingeschränkter markt.
    .................jedoch mit dem unterschied, dass in maranello top produkte in top qualität hergestellt werden und harley überwiegend schrott verkauft, der nur verchromt wurde aber was soll es, die customizer werden sich schon die hände reiben, denn in der szene gibt es einige betriebe die sehr gute bikes bauen wenn auch ein wenig überteuert aber es war schon immer etwas teurer, einen besonderen geschmack zu haben

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    #43
    Völlig sinnfrei: Über Vorurteile gegen die eigenen Marke wettern und das BMW-typische Altmänerimage schimpfen - aber dann den gleichen himmelschreienden Unssinn bei anderen Marken ablassen.
    Gopf, der Helm hat offenbar auch damals geschützt, als der Herr Grips regnen liess
    Alle möglichen grossen Firmen lassen derzeit Federn - so auch HD. Und einige Kleine verschwinden. Das ist unschön und vielleicht sogar unfein - keine AHnung, wie notwendig diese Befreiungsschläge wirklich waren. Zum Glück muss ich nämlich Geld nur ausgeben und nicht züchten...
    Ich weiss nur: Wer hier einerseits über den Verlust von Traditionsmarken und der "Mainstreamisierung" des Motorradmarktes lamentiert und gleichzeitig über den mögliches Abgang von HD schadenfrohe Sprüche klopft, der hat irgendwie nicht mitbekommen, dass er dabei ist, sich lächerlich zu machen.
    Ich mag die Maschinen von HD optisch sehr gerne, hätte aber keine Lust, mir eine zu kaufen, weil mir deren Image nicht passt. Aber es wäre ein Riesenverlust, wenn die mal dicht machen müssten!

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    #44
    Zitat Zitat von GS Jupp Beitrag anzeigen
    .................jedoch mit dem unterschied, dass in maranello top produkte in top qualität hergestellt werden und harley überwiegend schrott verkauft, der nur verchromt wurde
    Hi Jupp, da will, MUSS, ich Dir widersprechen (so 12 Jahre machen auch einen Erfahrungsunterschied aus, Du hast sicher die (un)seligen AMF-Harleys im Hinterkopf, aber die Aera ist seit etwa '84 definitiv vorbei. Auch wenn's sich noch nicht überall rumgesprochen hat ). 160Tsd km mit einer einzigen Macke (werksseitig in die '91er-'93er Modelle implementiert, verringerte Verzahnungsbreite des vorderen Zahnriemenritzels führte zu Defekten nach 20-40Tsd km) sprechen eine deutlich andere Sprache. 160k/18J meiner Fatboy sind auch nichts besonderes, 280k/14J kenne ich (gleiche Maschine wie meine), der Motor ist geöffnet worden, weil er sowieso wg. Rahmen pulvern (zuviel geschotterte Straßen im ehemaligem Ostblock) draußen war. Wurde mit neuen Dichtungen wieder montiert, ohne irgendeine andere Maßnahme. In F gibt's 'ne Maschine mit deutlich über 300k, der bekommt alle 50k einen Reifensatz gratis (ganz so lange halten selbst Dunlop Holzreifen nicht ).
    Was die "Topqualität" von Ferraris angeht, müssen sich Buells sicher nicht dahinter verstecken. Die Qualität konzentriert sich halt jeweils an anderen Stellen und zu deutlich unterschiedlichen Preisen ("Handicrafted in Italy" ist sicher ein werbewirksames Feature, hat aber nicht unbedingt etwas mit Qualität zu tun. Gilt so aber auch für Engländer. Aussage zu einem Aston Martin DB9: "Ist ein geiles Auto, aber mein AMG ist deutlich zuverlässiger und knarrt nicht überall". Der AMG ist noch da...). Wer denn glaubte, mit einer Buell Langstrecke bei Highspeed auf der Bahn absolvieren zu müssen, hatte einfach das falsche Moped gekauft. Im Harz, mit kurzen, knackigen Kurvenkombis wäre das dagegen das richtige, da gucken die meisten Treiber hochmotorisierter Mopeds u./o. schwererer, längerer solcher ziemlich dumm aus der Wäsche (geeigneter Buell-Fahrer vorausgesetzt ).

    Unabhängig davon ist es nicht wirklich egal, wie viele kleine Hersteller noch über den Jordan gehen (müssen?), s. a. den Moto Guzzi Thread. Jeder Hersteller, egal wie er heißt und welche Nische er bevölkert, sorgt für Auswahlmöglichkeiten (mit den Unzulänglichkeiten der jeweiligen Maschine können sich die Liebhaber derselben locker arrangieren). Wenn denn erstmal nur noch ein Hersteller dominiert, passiert das gleiche, was wir bereits jetzt erleben. Dann schreibt uns "General Food" vor, welche Kartoffel angebaut und verspeist wird (Linda nicht mehr, die ist out)... Sorry, falscher Thread, natürlich nicht die Kartoffel, sondern das Moped! Und es ist auch nicht "General Food", sondern "General Moped" (Mein Gott, wo bin ich bloß wieder mit meinen Gedanken....)

    Zitat Zitat von GS Jupp Beitrag anzeigen
    ......aber was soll es, die customizer werden sich schon die hände reiben, denn in der szene gibt es einige betriebe die sehr gute bikes bauen wenn auch ein wenig überteuert aber es war schon immer etwas teurer, einen besonderen geschmack zu haben
    Auch die "customized Bikes" sind nur Nischenprodukte (und vielfach nicht fahr-, sondern nur vorzeigbar), und leben tun die Customizer auch nur von vorhandenem Material. Wenn das mangels Nachschub ausgeht, ist's "AUS" (und dann dräut "General Motorcycle" im Hintergrund, mit dem neuesten, als für den Zeitgeist angemessen empfundenen Modell).

    Grüße
    Uli

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    #45
    Nun, ich weiß ja nicht ... bei aller Liebe zur Cult-Marke Harley ... wenn ich mir (als objektiver Randbeobachter - denn diese Bikes lösen bei mir Null Emotionen aus) die letzten Direktvergleichstests zwischen den aktuellen Harleys und den entsprechenden japanischen oder englischen Pendants in erinnerung rufe, dann konnten die Amis grundsätzlich keinen Stich machen. (gab doch gerade wieder einen Vergleich in einer der großen Zeitschriften)

    Ob es nun Motor, Fahrwerk, Bremsen oder Verabeitung waren, sie verloren in jeden einzelnen Vergleich. Dass sie doch noch gekauft werden, kann dann wohl nur auf Grund des Cultstatus sein.

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    #46
    Zitat Zitat von Schonnie Beitrag anzeigen
    Nun, ich weiß ja nicht ... bei aller Liebe zur Cult-Marke Harley ... wenn ich mir (als objektiver Randbeobachter - denn diese Bikes lösen bei mir Null Emotionen aus) die letzten Direktvergleichstests zwischen den aktuellen Harleys und den entsprechenden japanischen oder englischen Pendants in erinnerung rufe, dann konnten die Amis grundsätzlich keinen Stich machen. (gab doch gerade wieder einen Vergleich in einer der großen Zeitschriften)

    Ob es nun Motor, Fahrwerk, Bremsen oder Verabeitung waren, sie verloren in jeden einzelnen Vergleich. Dass sie doch noch gekauft werden, kann dann wohl nur auf Grund des Cultstatus sein.
    Genau da liegt doch aber das Problem.
    Bei Dir löst Harley keine Emotionen aus, bei mir dagegen schon ('ne R69S allerdings auch), dafür keine GS (wiewohl es technisch absolut gute Mopeds sind).
    Den Testern traue ich grad so weit, wie ich sie sehen kann (deutlich nur wenige Zentimeter, wenn ich das linke Auge zukneife, auf dem rechten bin ich kurzsichtig), die kommen doch gemeinhin alle von glattgebügelten Straßen-(Renn-)Maschinen. Setz eingefleischte Chopperfahrer drauf, und die werden Dir erklären, daß eine F4 ein absolut geiles Moped ist (oder 'ne S1000RR, und sie hätten für beide auch meinen Beifall), daß das aber kein Mensch braucht und die HD xxx oder 'ne Voxan oder Guzzi oder Royal Enfield oder... viel mehr rüber bringt u. deswg. den Test gewinnt (sagte doch vor Jahren ein Freund mit damals Harley Bj.'95 Evo Springer u. neuerer BMW R1x00RT zu mir: "Die BMW ist einfach geil. Setz ich mich drauf, fahr H-München, steig ab und trink 'nen Kaffee bei BMW. Setz mich wieder drauf und fahr zurück. Komme an und bin nicht mal richtig geschafft.
    Aber, mal ehrlich, da hätte ich mich für die Tour doch auch gleich in's Auto setzen können".
    Die Harley hat immer er noch, die hat inzw. >180k auf der Uhr).

    Wenn ich im Kopf habe, das 45m der Bremsweg aus 100km/h sind, stellt das für mich kein Problem dar. Nur für den Reiskochertester, der glaubt, mit Kugelschreiber- oder Tastaturgestählten Zeigefingern eine 300++kg Maschine zum Stoppie bewegen zu können (<= 39m Bremsweg), ist das ein echtes Problem. Sorry, aber falscher Ansatz , wobei einfacher Ersatz der stumpfen Harley-Bremsklötze in den aktuellen Brembosätteln (bevor sich da ein dumpfer Amibremser vorwärts überschlägt und HD verklagt) und Einsatz haftfähiger Reifen anstelle von lebensdaueroptimierten solchen -Dunlop Holzreifen, anderes geht in Amiland nicht, und wenig kosten muss es auch noch- auch der 300++kg Maschine zu guten bis sehr guten Bremswegen verhilft, aber das war nat. nicht Sinn der Tests. Exzellente Bremsleistungen sind im (Harleyherkunfts-)Land der "55/80 miles per hour" Speedlimit sowieso eher für die Katz.
    Über Zuverlässigkeit muss man nicht reden, die ist gegeben. Serviceintervalle von 8k/1x p.a., geringe Kosten wg. nur geringer Wartungserfordernis...(Hydrostößel, elektron. Zündung, Einspritzer seit 2000...) (da gibt's gewisse frühlingsleuchtfarbene Reiskocher, die wollen alle 4k eine Wartung mit aufwendiger Ventilspieleinstellung und neuer Ölfüllung... zumindest letzteres eine Dreistigkeit unter Umweltgesichtspunkten).

    Aber nochmal:
    Egal welcher Hersteller welche Nische ausfüllt: In dem Augenblick, in dem dieser Hersteller verschwindet, verringern sich für uns alle die Wahlmöglichkeiten (egal ob mit o. o. Emotionen).
    Und, egal welcher der Großen letztendlich übrig bleibt (ob BMW, Honda, Yamaha, Suzuki, Kawa ...): ICH möchte mir nicht!, von keiner der genannten oder irgendeiner anderen Firma, vorschreiben lassen, welches Motorrad ich zu fahren habe.
    Punkt!
    Ausrufungszeichen!
    Und es ist mir ziemlich egal, welcher Tester welches Motorrad als allein gut/geeignet befindet. Wenn jemand 'ne Honda Dax als für sich selbst ausreichend befindet, ist das i.O. Meint er, 'ne Brutale oder 888 oder S1000RR ist das einzig seeligmachende, ist das auch i.O.
    Nur, wenn mir jemand vorschreibt (der, der übrig geblieben ist), welches Moped (Auto...) ich fahren soll, weil's aktuell (der Vorstand hat so entschieden) ist oder das einzig hergestellte Modell, dann empfinde ich das als überhaupt nicht mehr i.O.
    Insofern ist das Verschwinden jedes einzelnen (Nischen-)Herstellers äußerst bedauerlich.

    Grüße
    Uli
    p.s.
    Harley wird nicht verschwinden (und ich warte immer noch auf die BMW-Lowrider. Auch wenn die bei jedem Hardcore Geländetest durchfällt und von jedem GS-Fahrer ein vernichtendes Urteil bzgl. Geländetauglichkeit/Tauglichkeit an sich bekommt)
    p.p.s.
    Im Fall von Buell haben wir's darüber hinaus auch noch mit einer Marke zu tun, hinter der ein echter, lebender Mensch steht (u.a. mit seinem Namen!). Dessen Lebenswerk wird gerade platt gemacht, zugunsten von Aktionären, die zumeist wohl kaum selber Motorrad fahren. Erik wäre sicher glücklicher, wenn er eine Miniproduktion in der heimischen Garage aufrecht erhalten könnte (mit gerade genug Geld, um über die Runden zu kommen, aber immer mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft im Kopf), als mit der jetzigen Situation, in der er gar nichts gegen die Entscheidung der profitorientierten Vorstände machen kann (die auch, gegen seinen Willen -wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet-, die Entscheidung zugunsten der fast unverkaufbaren wassergekühlten Modelle getroffen haben).
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken 260_bmw_lo_rider.jpg  

  7. Wogenwolf Gast

    Ausrufezeichen Bei Buell geht es weiter

    #47

  8. Registriert seit
    30.04.2007
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    #48
    Wenn der Poensgen oder der Kuenheim auftraete mit etwa so einem Spruch: "Es war schon immer mein Traum mit einem in Deutschland entwickelten und in Deutschland gebauten Motorrad deutsche Rennen zu fahren."


 
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