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"AW´S oder Zeiteinheiten für Reparaturen"

Erstellt von Knappi, 16.11.2009, 07:56 Uhr · 28 Antworten · 5.395 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Und warum nicht einfach Minuten? Statt "Motordemontage: 30 AW" kann man doch auch schreiben "Motordemontage: 150 Minuten" - wieso sollte das weniger "Transparent" sein? Wieso sollte man damit schlechter planen können?

    Es gilt doch genau das Argument der AW: man kann exakter abrechnen als bei Stundenbasierter Zählweise (wobei es durchaus auch 0,5 Stunden gibt, aber nun). Man kann mit einer Minute NOCH exakter abrechnen als mit einer AW, sofern die AW mehrere Minuten umfasst.

    Wieso also nicht Minuten?

    Ich hab' noch kein schlüssiges Argument gehört, sorry
    .

    Ja warum hat die Minute 60 Sekunden und die Stunde 3600 -
    die Zeit bespielsweise nimmt man nicht im Sekundentakt war.

    In der Werkstatt gibts wenige Arbeiten die im Minutentakt erledigt
    geschweige denn abgeschlossen sind.

    Grössere Einheiten sind hier praxisgerecht und eine gewisse Toleranz
    sollte man zugestehen.

    Kein Widerspruch also alles im Rahmen.

    Zum Thema Service und der oft gehörten Kritik beschäftigt
    mich allerdings schon seit geraumer Zeit die Frage, ob jeder
    einzelne seine Einflussmöglichkeiten wirklich wahrnimmt.




    Gruss aus Köln




    .

  2. Registriert seit
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    Standard

    #22
    Hallo,

    <Typisch Betriebswirtschaft: da denkt man sich dann auch gleich ne neue Einheit aus, anstatt ne bereits bestehende weiter zu verwenden

    Warum denn nicht einfach "Minuten"? >

    Soweit ich weiß, kommt das Ganze aus der REFA-Zeitaufnahme (Stoppuhrenclub).
    Arbeitsprozesse werden in Ihre Komponenten zerlegt und dann wird festgelegt,
    welcher Arbeitsprozeß wie lange dauern darf.
    Diese Arbeitsprozesse werden dann in der "Währung" AW festgelegt - eigentlich ganz
    einfach.

    Einfach mal nach REFA googeln.

    Wahrscheinlich wurden Sie nicht in Minuten abgerechnet, weil die deutsche
    Armbanduhrenindustrie nicht ordentlich bestochen hat.....

    Gruß
    Christian

  3. Registriert seit
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    Standard

    #23
    Zitat Zitat von silverfox Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Wahrscheinlich wurden Sie nicht in Minuten abgerechnet, weil die deutsche
    Armbanduhrenindustrie nicht ordentlich bestochen hat.....

    Gruß
    Christian
    .

    ja klar die meisten Uhren haben nichtmal ne gescheite Minutenunterteilung

    Gruss aus Köln



    .

  4. Registriert seit
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    Standard

    #24
    @ Renegade
    Lies mal selber Deinen Text - immer haarscharf kilometerweit an der eigentlichen Frage vorbei - warum reichte die Einheit Minute nicht ??
    Man könnte fast meinen,Du seiest für den Quatsch verantwortlich ,so wie Du in der Argumentation rumeierst!
    ...und meine Uhr hatnzwar eine Minutenskala - aber ganz sicher nicht eine AW-Skala !!

  5. LGW Gast

    Standard

    #25
    Zitat Zitat von RenegadePilot Beitrag anzeigen
    .
    Zum Thema Service und der oft gehörten Kritik beschäftigt
    mich allerdings schon seit geraumer Zeit die Frage, ob jeder
    einzelne seine Einflussmöglichkeiten wirklich wahrnimmt.
    Ich persönlich kann den Service meiner Niederlassung nur loben, die sind kulant, nicht nöckelig wenn man bestimmte Sachen selber machen will, fair bei der Beratung und Abrechnung - bisher "null Probleme" - ausser am Moped. Aber das war dann immer schnell behoben. So what.

  6. Registriert seit
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    #26
    Hi Christian
    Was Du beschreibst ist WORK FACTOR. Zerlegen der Tätigkeit in bewertete Standard Mikroschritte und Multiplikation des Ergebnisses mit 1,4. Dann kommt die Zeit raus die sich bei Ermittlung nach REFA ergibt.
    Der Zeitbedarf einer Reparaturtätigkeit lässt sich aber nach REFA nicht seriös minutengenau ermitteln weil es keine eingeübte immer wiederkehrende Tätigkeit wie z.B. beim Akkord ist. Auch WF ist kritisch.
    Dazu gibt es eine praxisnahe Doktorarbeit von Fechner / Uni Dortmund aus dem Jahr 1994
    Die Einheit ist bei beiden Methoden "Sekunde"
    gerd

  7. Registriert seit
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    #27
    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Ich persönlich kann den Service meiner Niederlassung nur loben, die sind kulant, nicht nöckelig wenn man bestimmte Sachen selber machen will, fair bei der Beratung und Abrechnung - bisher "null Probleme" - ausser am Moped. Aber das war dann immer schnell behoben. So what.
    .

    Na prima so soll es sein - persönlich hab ich diesbezüglich auch nix zu meckern.
    Hab mir allerdings angewöhnt alles vorher zu besprechen und auch jeweils einen Kostenvoranschlag geben lassen.
    Auf der Basis ist bis dato immer alles glatt gegangen.
    Mal abgesehen von normalen Inspektionen hab ich auch geschätzt dass man beim Service dabei sein konnte.


    Gruss aus Köln



    .

  8. Registriert seit
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    #28
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Wie lange eine AW ist MUSS beim Freundlichen ausgehängt sein. Genauso wie die Information was er für eine AW verlangt.

    Die AWs sind entweder 6 Minuten lang (damit eine Stunde "in's Dezimalsystem" passt) oder
    wie bei BMW 5 Minuten.

    Sinn ist es vergleichbare Zeiten für vergleichbare Tätigkeiten zu haben weil der Preis nicht aussagefähig ist.

    Die Behauptung "die Verrechnungszeiten sind von BMW vorgegeben" ist übrigens auch Blödsinn.
    Die AWs stellen den maximalen Zeitaufwand dar den sich BMW für eine bestimmte Tätigkeit vortstellen kann. Wenn also BMW z.B. meint "man " benötige für eine Radwechsel (max) 2 AW (=10Min) und der Freundliche 5AW berechnet, dann wird BMW bei "Mecker" von gemeinsam mit Dir fragen woran dieser "erhöhte" Aufwand lag.
    Es steht dem Freundlichen aber frei nur 1 AW zu brauchen und auch nur diese 1 AW zu berechnen (ich kenne keinen )
    gerd

    gerd, ich will das gerne noch mal aufgreifen.
    angenommen, eine bestimmte arbeit, nehmen wir mal den wechsel der beiden dichtringe auf der wasserpumpen welle (die mit dem flügelrad) als zu erledigende arbeit an.
    da muss der krümmer weg, öl abgelassen werden usw, usf.
    gesetzt: was ich nicht weis, das kostet 35 AW.
    was passiert dann, wenn was nicht glattgeht, wie es sich BMW vorgestellt hat? wenn zB. die schrauben der motoraufhängung im rahmen ausgebohrt werden müssen? darf das in rechnung gestellt werden als zusätzliche leistung, obwohl es ja in unmittelbarem zusammenhang steht mit dem ursprünglichen rep.-auftrag?

    gruesse
    ralf?

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    #29
    Hi
    Ja klar, das darf in Rechnung gestellt werden. Aber zuerst solltest Du benachrichtigt worden sein und dann müsste mir jemand schon genau erklären was er da gemacht hat und weshalb dieser Aufwand nötig war.

    Meinethalben reisst ein Gewinde für die Ventildeckelbefestigung aus und es wird ein Gewindeeinsatz reingebaut.
    Wenn das Mopped immer beim gleichen Freundlichen zur Inspektion war, dann kann er sich das in die Haare schmieren. Wenn er zu dusselig ist die Schrauben korrekt anzuziehen, dann kann er seinen Murks auch selber richten.
    gerd


 
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