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Begegnungen

Erstellt von AmperTiger, 27.11.2010, 18:46 Uhr · 83 Antworten · 12.558 Aufrufe

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    #61
    Zitat Zitat von Quhpilot Beitrag anzeigen
    ..........in der spanischen Lamancha bei den Windmühlen des Don Quichotte
    zwei Tramperinnen aus Rostock..........
    Zitat Zitat von apfelrudi Beitrag anzeigen
    ja?
    und weiter??????


    ja, was jetzt, geht´s endlich weiter?????



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    #62
    Zitat Zitat von apfelrudi Beitrag anzeigen
    ja, was jetzt, geht´s endlich weiter?????:
    Jürgen hat sich noch nicht erholt und solange seine Madame hinter ihm steht, sagt er garnix

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    #63
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Jürgen hat sich noch nicht erholt und solange seine Madame hinter ihm steht, sagt er garnix

    Dann soll sie sich neben ihn stellen, oder auch gerne vor ihm aufstellen, oder wo auch immer, vielleicht kann er sie ja auch zu seiner Schwiegermutter schicken, aber DAS interessiert uns jetzt doch

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    #64
    Nix ! Vergiss es...

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    #65
    Zitat Zitat von confidence Beitrag anzeigen
    Autozug Hildesheim - München !
    Ich wollte mit meinem Bike zu M-Tec in Hohenlinden !
    Nur hin und zurück in kürzester Zeit - nee -zweimal über 400Km Autobahn hat ich keinen Bock ! Also Autoreisezug ab Hildesheim bis München !
    In Hildesheim kannte ich mich eigentlich schon aus - die 10 Biker fuhren ihre Kisten auf die Waggons und anschließend dauert es noch eine halbe Ewigkeit,bis es denn endlich los geht ! Es war schon 23 Uhr vorbei und Bahnhof Hildesheim war absolut tot ! In mir meldete sich aber die Seele,die unbedingt per Nahrung mit dem Körper verbunden gehalten werden wollte .Ich ging also nach draußen ,eine Straße ein paar hundert Meter runter und fand dort eine Dönerbude - Döner 1,50€ - klar weiß ich ,daß das nur Müll sein kann - aber wurde trotzdem riskiert.Als ich am Bahnhof wieder ankam quäkte der Lautsprechen irgendwas von Autozug Gleis so und so .Ist ja bekannt,daß diese Durchsagen nicht der Information dienen,sondern dem Sprecher zur Darstellung seiner verquasten Ausdrucksform - und wenn es denn noch eine Frau ist,dann versteht man schon mal überhaupt nichts mehr !Na ja - die Eckdaten hatte ich aufschnappen können - Autozug und Gleis .
    Ich also hoch zum Gleis und richtig .- Autozug stand dort und war abfahrbereit! Drinnen hab ich erstmal abgewartet bis sich alles sortiert hatte und der Schaffner sichtbar wurde !Bei einer anderen Fahrt hatte ich von einem Harleytreiber mitbekommen,wie man sich das Leben in einem Autozug etwas erleichtern kann . Ist nämlich im Eventualfall eine echte Herausforderung,wenn so ein Abteil voll besetzt ist ! Wenn vier Kerle ,die sich in solche einem kleinen Raum arrangieren müssen,irgendwann jeder auf seiner Liege Platz gefunden hat und 2 davon im Schlaf richtig am Abzug ziehen und ihren ganzen Groll per röhrendem Druckabbau den Rest der Besatzung unterhalten wollen !
    Aber das ist gar nichts gegenüber weiblichen Begleitungen,denen das eher lautlos passiert aber im Übrigen eher einem Gasangriff entspricht-auch der Hinweis auf die Genfer Konventionen hilft da nicht mehr !!
    Jedenfalls bin ich auf den Schaffner zugesteuert ,in der Rechten verdeckt einen 20er und hab den kamaradschaftlich angesprochen - Rechte etwas vorgestreckt -" Sag mal - kannst du mir ein evtl. freies Abteil zuweisen ?" Durch die vorgestreckte Rechte und der Erfahrung des Schaffners unterstützt muß jetzt nur noch Tonlage,Lautstärke und Körperhaltung passen - hier passte es. Er nahm meine Hand ,aus der der Zwanziger in seine glitt und fragte -" In welchem Abteil bist du denn ?" " 286 B " Er sieht mich eine Weile an - " zeig doch mal dein
    Ticket !" " aber du weißt schon ,daß du im falschen Zug bist ? dieser fährt nach Lörrach und es gibt keinen gemeinsamen Haltepunkt der beiden Züge mehr!" Ach du Scheiße !! was jetzt ? ich steig in Lörrach aus - o.k.- aber mein Bike ist auf dem Zug nach München und dort holt es niemand vom Waggon .....!! so etwas wie Entsetzen wollte aufkommen - - - " warte mal hier !" Schaffner entschwand und kam nach 10 langen Minuten wieder !!
    " So,paß auf - in Göttingen hält der Zug ,nein - normalerweise nicht ,aber heute hält er eben dort!! Du steigst aus und wartest auf den nachfolgenden Autozug nach München - der hält eigentlich auch nicht in Göttingen ,aber heute eben doch ! steigst du einfach ein und dann meldest du dich bei meinem Kollegen !!"
    Unter lautem Quitschen stoppt der Autozug im menschenleeren Bahnhof Göttingen - inzwischen war ea 00: 46 Uhr - alle Fenster gingen runter und einer stieg aus - ich !!!
    Nun stand ich da und lernte in dieser Nacht mal etwas über unsren Güterfernverkehr - ich glaub das weiß kaum jemand,was nachts auf den Schienen abgeht !! Alle 5 Minuten donnerte ein Güterzug durch den Bahnhof - wenn sich unsere Rennleitung hier mal positionieren würde - diese Lokführer nehmen keinen Millimeter den Fuß vom Gas ,wenn die durch Göttingen fahren - reiche Ernte wäre ihnen sicher !! Nach dem dreißigsten Güterzug näherte sich quitschend der von mir herbeigesehnte Autozug nach München ! Wieder gingen überall die Fenster runter und einer stieg ein - ich !! Der Schaffner kam auf mich zu -" komm mit ,ich hab ein leeres Abteil !" Meine neuerlich ausgestreckte Rechte ignorierte er " Nee ,ist schon in Ordnung !" Ich weiß nicht ,ob die einen gemeinsamen Topf haben - jedenfalls wollte er nichts annehmen ! Ich lag lange wach in meinem eigenen Abteil - so ab Fulda bin ich dann in einen herrlichen Schlaf gefallen !!
    Ja - und wer es nicht glaubt - das alles hat sich in Deutschland abgespielt !!
    Dafür das Du selber so tollpatschig und Feldbusch-mäßig durchs Leben
    stolperst bist Du mit Kritik und Zynismus an Anderen hier im Forum aber
    nicht grad geizig.

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    #66
    @ Quhpilot
    .. na ja , man muß seine Schwächen kennen,dann akzeptieren und dann einen Weg finden,daß sie im Leben nicht die entscheidende Rolle spielen können !
    That´s it !

  7. Registriert seit
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    #67
    ....das sagt sich so leicht dahin.....aber das Umsetzen........

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    #68
    Mein kleiner Betrag hat zwar seinen Ursprung nicht im Motorradfahren, sicherlich könnte man aber den Truck gegen das Bike autauschen:

    ..es war Ende der siebziger Jahre!
    Ich verdiente damals meine Brötchen als Trucker im internationalen Fernverkehr und hatte eine Ladestelle zugewiesen bekommen irgendwo in einem kleinen Kaff zwischen Le Mans und Rennes. Mein Pech war, dass ich auf Grund einer Reifenpanne erst am späten Freitag Nachmittag in der Firma eintraf und man mir dort nur noch mitteilte „charge le lundi“.
    Auf Grund dieser Aussage und meines Aussehens (Verdreckt durch den Reifenwechsel) und der Aussicht ein komplettes Wochenende in der französischen Provinz verbringen zu müssen, muss ich wohl außerordentlich bemitleidenswert ausgeschaut haben. Nur so konnte ich mir erklären, dass mich ein Lagerarbeiter (ca. 55-60 Jahre alt) in holprigen Deutsch ansprach und fragte ob er mich zum Essen einladen dürfte. Ich war natürlich erst misstrauisch, dachte mir dann aber nachdem ich mein Gegenüber fixiert habe, was soll da schon passieren? Hinterher habe ich mich dann für meine ersten Vorbehalte geschämt!
    Er nahm mich mit zu sich nach Hause und stellte mir dort seiner Frau vor, die sofort ein weiteres Besteck auf den Tisch legte. Allerdings bat man mich dann noch, vor dem Essen bitte die Dusche aufzusuchen. Tja, so ein paar Tage im Lkw hinterlassen einfach unüberriechbare Spuren.
    Nachdem Essen erzählte mir Hans dann seine Lebensgeschichte. In einem Dorf in Niedersachsen geboren, trat er kurz nach dem Krieg in die Fremdenlegion ein. Warum, erwähnte er nicht und das will (wollte) ich gar nicht wissen. Nachdem er dort seinen Dienst in verschiedenen Ländern abgeleistet hatte, lernte er seine französiche Frau kennen (die übrigens kein Wort deutsch sprach), und ließ sich dort in der Provinz nieder. Einen Drang nach Deutschland zurückzukehren verspürte er nie.
    Es war ein ausgesprochen harmonischer Abend an dem auch reichlich Rotwein ausgeschenkt wurde. Vorsorglich hat die Hausherrin mir dann auch ein Bett in einer kleinen Kammer hingerichtet.
    Scheinbar hinterließ ich bei meinen Gastgebern einen freundlichen Eindruck, denn man bat mich, doch das ganze Wochenende dort zu verbringen, was ich auch dankbar annahm. Hans hatte übrigens nach dem Wochenende seine Muttersprache wieder entdeckt! Er sprach fast akzentfrei Deutsch!
    Ich kann im Nachhinein sagen, dass dieses Wochenende einen wesentlichen Einfluss auf die Meinung zu unseren westlichen Nachbarn hinterlassen hat!
    Ich habe nie wieder von Hans gehört, wir haben auch keine Adressen ausgetauscht! Es war alles irgendwie selbstverständlich! Jedoch jedes Mal wenn ich über die Grenze fahre, muss ich für einen kurzen Moment an Hans und seine Frau denken.

    LG
    Manfred

  9. Registriert seit
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    #69
    Zitat Zitat von confidence Beitrag anzeigen
    Autozug Hildesheim - München !
    Ich wollte mit meinem Bike zu M-Tec in Hohenlinden !
    Nur hin und zurück in kürzester Zeit - nee -zweimal über 400Km Autobahn hat ich keinen Bock ! Also Autoreisezug ab Hildesheim bis München !
    In Hildesheim kannte ich mich eigentlich schon aus - die 10 Biker fuhren ihre Kisten auf die Waggons und anschließend dauert es noch eine halbe Ewigkeit,bis es denn endlich los geht ! Es war schon 23 Uhr vorbei und Bahnhof Hildesheim war absolut tot ! In mir meldete sich aber die Seele,die unbedingt per Nahrung mit dem Körper verbunden gehalten werden wollte .Ich ging also nach draußen ,eine Straße ein paar hundert Meter runter und fand dort eine Dönerbude - Döner 1,50€ - klar weiß ich ,daß das nur Müll sein kann - aber wurde trotzdem riskiert.Als ich am Bahnhof wieder ankam quäkte der Lautsprechen irgendwas von Autozug Gleis so und so .Ist ja bekannt,daß diese Durchsagen nicht der Information dienen,sondern dem Sprecher zur Darstellung seiner verquasten Ausdrucksform - und wenn es denn noch eine Frau ist,dann versteht man schon mal überhaupt nichts mehr !Na ja - die Eckdaten hatte ich aufschnappen können - Autozug und Gleis .
    Ich also hoch zum Gleis und richtig .- Autozug stand dort und war abfahrbereit! Drinnen hab ich erstmal abgewartet bis sich alles sortiert hatte und der Schaffner sichtbar wurde !Bei einer anderen Fahrt hatte ich von einem Harleytreiber mitbekommen,wie man sich das Leben in einem Autozug etwas erleichtern kann . Ist nämlich im Eventualfall eine echte Herausforderung,wenn so ein Abteil voll besetzt ist ! Wenn vier Kerle ,die sich in solche einem kleinen Raum arrangieren müssen,irgendwann jeder auf seiner Liege Platz gefunden hat und 2 davon im Schlaf richtig am Abzug ziehen und ihren ganzen Groll per röhrendem Druckabbau den Rest der Besatzung unterhalten wollen !
    Aber das ist gar nichts gegenüber weiblichen Begleitungen,denen das eher lautlos passiert aber im Übrigen eher einem Gasangriff entspricht-auch der Hinweis auf die Genfer Konventionen hilft da nicht mehr !!
    Jedenfalls bin ich auf den Schaffner zugesteuert ,in der Rechten verdeckt einen 20er und hab den kamaradschaftlich angesprochen - Rechte etwas vorgestreckt -" Sag mal - kannst du mir ein evtl. freies Abteil zuweisen ?" Durch die vorgestreckte Rechte und der Erfahrung des Schaffners unterstützt muß jetzt nur noch Tonlage,Lautstärke und Körperhaltung passen - hier passte es. Er nahm meine Hand ,aus der der Zwanziger in seine glitt und fragte -" In welchem Abteil bist du denn ?" " 286 B " Er sieht mich eine Weile an - " zeig doch mal dein
    Ticket !" " aber du weißt schon ,daß du im falschen Zug bist ? dieser fährt nach Lörrach und es gibt keinen gemeinsamen Haltepunkt der beiden Züge mehr!" Ach du Scheiße !! was jetzt ? ich steig in Lörrach aus - o.k.- aber mein Bike ist auf dem Zug nach München und dort holt es niemand vom Waggon .....!! so etwas wie Entsetzen wollte aufkommen - - - " warte mal hier !" Schaffner entschwand und kam nach 10 langen Minuten wieder !!
    " So,paß auf - in Göttingen hält der Zug ,nein - normalerweise nicht ,aber heute hält er eben dort!! Du steigst aus und wartest auf den nachfolgenden Autozug nach München - der hält eigentlich auch nicht in Göttingen ,aber heute eben doch ! steigst du einfach ein und dann meldest du dich bei meinem Kollegen !!"
    Unter lautem Quitschen stoppt der Autozug im menschenleeren Bahnhof Göttingen - inzwischen war ea 00: 46 Uhr - alle Fenster gingen runter und einer stieg aus - ich !!!
    Nun stand ich da und lernte in dieser Nacht mal etwas über unsren Güterfernverkehr - ich glaub das weiß kaum jemand,was nachts auf den Schienen abgeht !! Alle 5 Minuten donnerte ein Güterzug durch den Bahnhof - wenn sich unsere Rennleitung hier mal positionieren würde - diese Lokführer nehmen keinen Millimeter den Fuß vom Gas ,wenn die durch Göttingen fahren - reiche Ernte wäre ihnen sicher !! Nach dem dreißigsten Güterzug näherte sich quitschend der von mir herbeigesehnte Autozug nach München ! Wieder gingen überall die Fenster runter und einer stieg ein - ich !! Der Schaffner kam auf mich zu -" komm mit ,ich hab ein leeres Abteil !" Meine neuerlich ausgestreckte Rechte ignorierte er " Nee ,ist schon in Ordnung !" Ich weiß nicht ,ob die einen gemeinsamen Topf haben - jedenfalls wollte er nichts annehmen ! Ich lag lange wach in meinem eigenen Abteil - so ab Fulda bin ich dann in einen herrlichen Schlaf gefallen !!
    Ja - und wer es nicht glaubt - das alles hat sich in Deutschland abgespielt !!
    Sowas geht immer, mit den richtigen Leuten an der richtigen Stelle. Zudem haben die Autoreisezüge erheblich Luft im Plan, wie mir vor einigen Jahren ein Bahnmitarbeiter anlässlich eines mehrstündigen, unangekündigten Aufenthaltes in Salzburg, morgens um 5h erklärte (ich hatte technische Schwierigkeiten vermutet). Angesichts solcher Dinge verstehe ich auch immer wieder gern geübte Kritik an der Bahn nicht wirklich, ich bin jedenfalls bei vielen Autoreisezugnutzungen nicht enttäuscht worden. Das, obwohl wir auch schon zu sechst im Abteil waren, nachdem ich dem Pärchen, mit dem ich zusammen in einem Abteil untergebracht war, das Abteil überlassen hatte und mit Einverständnis der Kumpels als sechster im mit normal nur fünf Leuten belegten Abteil nächtigte.
    Wenn dann Kritik kommt, weil das Entladen zu langsam geht (Allessandria im September 2010, das Dosenchaos schlechthin, aber auch die Mopedfahrer glänzten nicht gerade), kann ich das auch nur teilweise verstehen.
    Wer aufgrund seiner Planung nur eine Zeitfensterüberschreitung von nur einer halben Stunde hat, hat einfach zu knapp geplant. Knalltüten, die nicht mitbekommen, daß sie an ihrem Auto zu sein haben und das vom Zug runter fahren müssen (u. auch noch rumstehen u. sich wundern, daß der Entladevorgang stoppt, weil der Fahrer des Fahrzeuges mit dem Kennzeichen ... gesucht wird) , kann keine Bahn der Welt ausschließen (Motorradfahrer gibt's ja auch, deren Alarmanlage während der Reise den Akku leer genuckelt hat, und die vorzugsweise mindestens fünf Waggons schiebend absolvieren müssen und dabei die zügige Entladung des sechsten ver- o.zum behindern). Bequemlichkeit eines 5* Hotels wird wohl auch niemand ernstlich erwarten (o. doch?). Gute Stimmung (mal abgesehen von ein paar "trüben Tassen") aber immer, und in den meisten Fällen (wie im geschilderten Fall) nettes, aufmerksames u. sehr hilfsbereites Bordpersonal.
    Wenn's bei der Bahn irgendwo klemmt, ist das kaum den Zugbegleitern anzulasten, die tun in der überwiegenden Mehrzahl einen sehr guten Job (meine Erfahrung).

    Grüße
    Uli

  10. Registriert seit
    05.02.2010
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    #70
    ich muss da mal eine Geschichte aus einem Urlaub in Australien zum Besten geben ...
    Allerdings waren wir nicht mit dem Mopped unterwegs sondern mit einem urigen Geländewagen mit Schlafmöglichkeit, 180L Diesel, 60 L Trinkwasser, 20L Bier, und ein halbes Rind zum grillen in der Kühlschrank also kurzgesagt, wir hatten auch auf abgelegenen Strecken nicht wirklich etwas auszustehen ...
    Wir waren auf der Urandangi unterwegs, eine Straße die den Namen nicht verdient, aber wir hatten jede menge Spass, kein Asphalt, bestenfalls loser Schotter über weite Teile loser Sand wie am Strand. Mit einem Fahrzeug was dafür gedacht ist ein Vergnügen ...
    Sobald man den klimatisierten Wagen verlässt fallen tausende von Fliegen über einen her und trinken sich an allen erreichbaren Körperöffnungen satt oder krabbeln rein ... Temperaturen so irgendwas bei 40°C ... Sonne brennt einem das Hirn weg .... alles irre staubig ... und es ist noch irre weit bis sich das ändert... aber die Fliegen lassen nicht nach
    Also schnell wieder in den Wagen und weiter ... Irgendwann fällt uns im Sand vor uns eine einzelne schmale Spur auf ... wir tippen auf Schlange, neee passt nich was für ein Vieh bewegt sich so? ähnelt ein bischen einem Fahrrad aber das geht ja hier garnicht oder... dann taucht von der Seite eine zweite (Fahrrad)Spur auf.
    Irgendwann sehen wir da zwei Gestalten die tatsächlich sich mit dem Fahrrad über diese Straße quälen, zu diesem Zeitpunkt schiebend! Wir sind absolut fassungslos!
    Nachdem wir die Risiken abgewogenhaben ob die Massenmörder/Wegelagerer oder Organhändler hierzulande evtl. mit dem Fahrrad unterwegs sein können.

    Haben wir angehalten, Scheibe runter und rausgefragt "Do you want a Drink?"
    Die beiden haben dann unser total ekeliges Mischgetränk ala Tritrop inhaliert, die Saugrate entsprach einer Gartentauchpumpe, ich denke da gingen so 3-4 L weg. Ein Bier wollten sie nicht.

    Wir haben uns dann noch kurz unterhalten, woher wohin wieso usw. Die beiden waren ein älteres (!) Ehepaar aus Neuseeland die mal Australien ausführlich anschauen wollte und für ein Jahr downunder mit dem Fahrrad durchfahren.
    Während wir uns unterhalten wurden wir natürlich alle von tausenden Fliegen genervt. Ich hab dann die beiden gefragt was die beiden gegen die Fliegen machen. Sein Kommentar: Einatmen, Runterschlucken, verdauen ....

    Wir waren noch einige Kilometer sprachlos


 
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