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Beginn meiner Leidenschaft

Erstellt von diabolo1984, 27.08.2007, 18:53 Uhr · 21 Antworten · 2.415 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    okay, hatte sich eh erledigt, bestell se morgen dazu

    danke trotzdem =)

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    #12
    Nun, bei mir fing es vor genau 29 Jahren an; mit einem Mofa: Peugeot 101. Weitere Mofas (Mobylette, Mini Moby, Hercules M5) folgten. Mit dem 18 Geb. wurden PKW und Motorradschein gemacht. Aus Geldgründen blieb es aber erstmal bei der Honda CB 50 und einem Auto. Ein paar Jahre später kam dann eine Kawa Z250 LTD. Chopper war aber doch nicht so das richtige. Während des Studiums war es eine Yamaha RD 80 LC2 mit Motorradzulassung (die 80er waren damals unbezahlbar teuer in der Haftpflicht).
    Dann folgte eine 14jährige Heirats-, Nachwuchs- und Hauskaufpause. In dieser Pause durfte ich allerdings immer wieder Inspektionsdienste an den Motorrädern aus dem Bekanntenkreis durchführen; verlor also nie den Kontakt zum Zweirad.
    Nachdem ich dann endlich in 2004 die, meiner Frau schon lange versprochene, Renovierung unseres Gäste-WCs erledigt hatte, meinte sie nur, ob ich mir eigentlich nicht mal wieder ein Motorrad kaufen möchte. 2 Wochen später stand eine F650 vor der Tür. 2 weitere Jahre später dann der Umstieg auf den 4V-Klassiker R 1100 GS.

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    #13
    Meine erste Motorradbegegnung ist unser damaliger Nachbar schuld. Er war Feuerwehrmann und fuhr eine Yamaha TR1, das ist jetzt so ca. 27 Jahre her, dass er mich als kleinen Jungen damit ums Haus mitgenommen hat. Seitdem waren die Augen immer groß und der Mund offen, wenn irgendwo ein Motorrad stand. Chopper bzw. diese Rocker-Typen mochte ich aber nie, es ging immer in Richtung Sport und Enduro, ich war auch begeisterter BMX- und MTB-Fan zu der Zeit. Mit 18 kam der 1er Führerschein und natürlich gleich das 1. Motorrad, Fahrrad fahren war ab da tabu.

    Im Gegensatz zu einigen hier gab es von Familie und Freunden eigentlich immer negative Gedanken zum Thema Motorrad. Bedenken, Ängste und sogar Bestechungsversuche (Du bekommst ein Auto, wenn du nicht Motorrad fährst) konnten mich aber nicht abhalten, wohl aber "dämpfen". Ich bin auf dem Motorrad nie so richtig "losgelöst" gewesen sondern immer mit Bedacht und Bedenken unterwegs... aber das seit fast 15 Jahren quasi unfallfrei.

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    Standard durch liebe zur leidenschaft

    #14
    hier ist meine geschichte - bei der ich auf den punkt zu kommen wenig ausholen muß

    im frühling 2005 habe ich mich bis zum beiden ohren in einem graf verliebt als liebespaar haben wir mit auto viele ausflüge gemacht. mathias hat immer wieder erzählt - sobald eine "Q" im sicht war - wie gern er wieder motorrad fahren würde, wo er überall zum biken war undsoweiter undsofort. sein fotoalbum haben wir bestimmt zigtausend mal angeschaut und er erzählte mit soeiner begeisterung daß mir schnell klar wurde was das nächste geburtstagsgeschenk sein könnte ein jahr später im frühjahr 2006 wieder dasselbe: die geschichte von seinen touren, erlebnisse, bilder und wiederum der wunsch eine gs zu haben.na, dachte ich, es kommt mir ja zu gute da er im mai eher geburtstag hat, werde ich ihm ein tolles geschenk machen. in besagtem monat bin ich zum bmw niederlassung und kaufte einen gutschein für ein r 1200 gs - wochenende

    (was mir aber nicht klar war: was für ein seelischer mißbrauch so ein gutschein sein kann wenn derjenige auf entzug ist )

    aaaber! bis das ausgesuchte wochenende kam (fast 4 wochen wartezeit) stand schon ein r 1150 gsa fast nagelneu (3 km auf tacho) vor dem haus. im august hatte ich meinen ersten richtigen motorradurlaub als sozia, wir sind nach st. tropez über wunderschönen landschaften, bergen und tälen gefahren. ich war sowas von begeistert daß ich mich gleich danach bei der fahrschule angemeldet habe und wollte nur noch selber fahren. dann kam ein ärger nach dem anderen: in der fahrschule lagen die termine sehr weit auseinander, dann wurde "mein yamaha" durch mitschülern so demoliert daß ich deshalb fast 4 wochen lang nicht fahren konnte . ab zu bmw, führerscheinaktion mitgemacht und eine f 650 gs bestellt. ab dem zeitpunkt dürfte ich mit meinem eigenen motorrad zur fahrschule fast bis zur prüfung. und dann kam der highlitesmonat dezember: wir haben am 16.12. geheiratet und ich habe am 21.12. den führerschein auf anhieb bestanden. das ist glück in doppelter ausführung


    hochzeit 16.12.2006


    Elsaß 18.02.2007

    mein kälbchen hat mich bis juni 2007 über 15500 km sehr treu und zuverlässig begleitet. dann wurde aus kälbchen eine richtige "Q" die mit mir auch schon knappe 13000 km hinterlegt hat


    Pragelpass 16.07.2007

    soviel zum thema kann man/frau zu viel fahren

    liebe grüße
    monika

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    #15
    Ich war ein Zweiradkind. Ob Fahrrad oder Motorrad oder Moped, ich fand das alles spannend. Mit 8 oder 9 wollte ich unbedingt ein BMX-Rad. Ich fand es toll, wie man damit üben kann, über Rampen zu springen, Kunststückchen zu machen etc.
    Meine Mutter fand BMX-Räder leider doof, was ich damit wolle, damit kann man nicht richtig fahren etc. Ich habe dann keins bekommen.
    Etwa ab 12 oder 13 fand ich dann Motorräder auch ganz toll. Das hat aber niemanden richtig interessiert, weil ich sowieso zu jung war. Mit 15 (da fand ich übrigens die Honda CB 500 wahnsinnig toll – in blau!) bin ich dann ein bisschen Mofa gefahren. Papa hat eine alte Kreidler (so alt wie ich) in der Garage stehen, 2-Gang Automatik. Ich gebe zu, ich musste es auch häufig mal nach Hause treten/schieben.
    Mit 17 habe ich mir ein Rennrad zugelegt. Ist in Mutters Augen auch kein ordentliches Rad und sie wollte es mir auch ausreden, aber gut.
    Dann habe ich den Autoführerschein gemacht. Natürlich wollte ich auch den 1er machen, aber –auweia- ich glaube, da hätte ich unter die Brücke ziehen müssen. Muttern hat vom enterben bis hin gedroht, jeden Tag Standpauken, unterschrieben hätte sie das nie und nimmer, alle möglichen Motorradunfälle wo irgendwer Bekanntes gestorben ist, musste ich mir anhören. Eigentlich waren es „nur“ 2, und im Nachhinein habe ich erfahren, dass der eine Bekannte mit Papas Daimler unterwegs war, ins Schleudern kam und mit der Fahrertür auf einen Baum geprallt ist. Also war es nur einer. Aber wenn einer Motorrad fährt, der wird enterbt, und wenn er stürzt und dann querschnittsgelähmt ist, dann ist ihr das egal und sie besucht denjenigen dann nicht etc. Also habe ich als brave Tochter, Schülerin, Abhängige den 1er gelassen. Und ich habe es 12 Jahre bereut. Zwischenzeitlich natürlich ausgezogen, auf eigene Kosten studiert, angefangen zu arbeiten, Auto alt, Geld wenig etc. So hat es also lange gedauert, bis ich mir jetzt zum 30. endlich Führerschein und Motorrad gönnen konnte. Mein Mann fährt nicht und war auch nicht übermäßig begeistert, aber er hat gleich gemerkt, wie wichtig es mir ist, und er hat mich unterstützt.

    Als ich dann meinen Eltern erzählt habe, dass ich den Schein gemacht habe, hat meine Mutter natürlich prompt einen tödlichen Motorradunfall im Bekanntenkreis zu berichten gehabt. Jenseits der 30, Führerschein gerade gemacht gehabt, 2 Tage nach der Prüfung… Das hätte auch nicht sein müssen. Nicht er und nicht mit dem Motorrad.

    Übrigens, die Ängste der Mütter sind sehr subjektiv. Beim 50er Roller meines Geschwisters macht sie sich keine großen Gedanken. Auch dass ich mit dem Rennrad bergab locker über 90 km/h gefahren bin (also, Rennrad, schmale Reifen, Radlerhose und Trikot – und Helm…der hält auch nix mehr bei dem Tempo) hat sie nicht beunruhigt. Es ist egal, dass der Motorradreifen im Gegensatz zum Rennradreifen nicht gleich zusammenfällt, wenn man über ein Steinchen fährt und dass man mit Stiefeln, Hose, Jacke, Rückenprotektor, Helm, Handschuhen anders angezogen ist als auf dem Rennrad oder einem Roller, der auch 50 fährt und gegen Autos noch weniger Chancen hat - es ist das Motorrad als solches.

    So bin ich jetzt also nicht mehr brav und verwirkliche meine alten Träume, damit ich nicht in der Stunde meines Todes sehe, dass ich nicht gelebt habe….

    Und auf die Ausgangsfrage: woher die Leidenschaft kommt, kann ich nicht sagen. Irgendwie war sie immer da.

    hoai

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    #16
    Habe meine Auto- und Motorradführerschein 1975 gemacht. Bin dann aber nur ein halbes Jahr sporadisch mal das Mopped von meinem Cousin gefahren.

    So richtig angefangen hat es dann 1995 mit einem Bandscheibenvorfall meines Nachbarn. Der hatte eine R80GS. Aufgrund seiner Bandscheibe konnte er das Teil nicht fahren und bot mir an, dass ich die GS von Zeit zu Zeit bewegen könnte. Lies ich mir damals nicht zweimal sagen.

    Und dann kommt mein Ex-Schwiegervater ins Spiel. Der hielt nichts von Motorrad und den Fahrern. Da mir das damals schon auf den Senkel gegangen ist und ich schon immer das schwarze Schaf in der Familie war, habe ich mehr als Trotzreaktion eine F650 gekauft. Nach 9 Monaten wechselte ich dann auf eine 1100GS. Nach weiteren 3 Jahren auf die nächste 1100GS und seit letztem Jahr fahre ich eine 1200GS.

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    #17
    @ hoai:

    ich kenn das mit dem aufzählen der unfälle und was alles passieren kann usw. ich hab mir das von meiner oma anhören dürfen

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    #18
    mir gings ähnlich wie hoai.
    durfte mit 18 keinen einser machen (solange du die füße unter meinen tisch...oder so ähnlich)
    dann 2 kinder und nen ehemann der immer gemeint hat, wir hätten für alles was mir spaß macht kein geld...scheidung
    immernoch 2 kinder (übrigens groooooßartige!!! ), aber inzwischen aus dem gröbsten raus, also 2004 den schein gemacht (familie hat immernoch nich huraa geschrien, und auch ich bekomme jeden motorradunfall der in der zeitung steht bzw. in der bekanntschaft passiert gleich vorwurfsvoll zu hören ) und mir einen tag vor der prüfung nen kälbchen gekauft.
    aus gesundheitlichen gründen nur 20`km gefahren.
    das kälbchen wurde dieses jahr im april zum schnabeltier.

    mein freund fährt ne R1, der versteht mich wenigstens...

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    #19
    irgendwie sind die nicht motorradfahrer nie begeistert von uns *g*
    hab erst gestern wieder "hey du organspender" zu hören bekommen

    die wissen gar nicht was sie verpassen

  10. Registriert seit
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    Beitrag

    #20
    Hallo,

    bei mir wars mit dem Beginn der Leidenschaft so: komme aus einem 2.000-Seelen-Dorf (hier ist jeder mit jedem verwandt) von der Schwäbischen Alb und habe 1979 den Autoschein gemacht. Wollte damals auch den 1er gleich mitmachen aber wie es so ist - lautstarker Dorfkommentar: als Frau fährt man nicht Motorrad!

    1982 meinen Ehemann kennengelernt, der hatte den 1er und war motorradbegeistert aber ohne Motorrad (Geldmangel wegen Kinder, Wohnungskauf etc. etc.). Als die Kinder aus dem Gröbsten waren, bekam Mami dann 1997 einen 125er-Roller (EU sei dank ohne lästige A1-Prüfung) zum Einkaufen und Arbeiten fahren. Ein Jahr später hat sich dann meine bessere Hälfte eine Honda CB 400 als Gebrauchtmaschine gekauft, ein paar Kilometer gefahren, Motorrad weg und beim freundlichen eine gebrauchte 1100 GS geholt und probegefahren. War total hin und weg, hat sie auch gleich mitgenommen.

    Familienausflüge sahen dann so aus: Vater und Sohn auf der Q, Mama und Tochter auf dem Roller. Ging gut solange man in der Stadt unterwegs war auf der Landstraße war es eine Qual - Papa und Sohn weg, Mama und Tochter mit knapp 80 km/h hinterhergetuckert. So gings ein paar Jahre. Mama jedesmal total frustriert, ebenso der Papa.

    2003 an einem Märzabend Ansage an die Kids: "Papa bringt mal die Mama schnell weg." Mama wird mit dem Kommentar: "Da hinten kommt das Fahrschulauto und der Oli" an der Fahrschule abgeliefert, zum A-Schein angemeldet und in den Theorieraum gesetzt (bissiger Kommentar eines dortsitzenden Möchtegernrollerfahrers: "So hat die "Oma" die Pappe abgeben müssen??!!). Zwei Monate später mit Bravour bei knapp 38 Grad im Schatten als an diesem Tag einzige "Oma mit 42 Jahren" unter acht Motorradprüflingen (waren alle zwischen 18 und 23 Jahre alt) die Prüfung bestanden und seit diesem Zeitpunkt Besitzerin eines Kälbchens. Kurz zuvor hat sich mein Mann eine 1150er-Q neu angeschafft.

    Muss mir seitdem aus dem "nichtmotoradisierten" Familienkreis immer dieselben doofen Kommentare und Berichte über verunfallte Motorradfahrer anhören. Aber zu diesem "wohlwollenden" Thema habe ich meine Ohren auf Durchzug gestellt. Ich bin der Meinung, wenns einen trifft, dann kann man halt auch nichts mehr machen egal ob man/frau zu Fuß, mit dem Fahrrad, Auto oder Motorrad unterwegs ist.

    Gruß
    Eveline


 
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