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Beim Lesen der Reifenfreds kam mir mal so ein Gedanke...

Erstellt von blntaucher, 29.10.2012, 23:18 Uhr · 31 Antworten · 2.486 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von GSATraveler Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht, gut möglich, deshalb will ich ausprobieren. Nicht bei jedem Reifenwechsel natürlich, aber immer mal wieder (brauche 5 - 7 Reifenpaare pro Saison). Und dafür gehe ich gerne auch das 'Risiko' ein, mal daneben zu greifen oder mehr zu bezahlen. Da ich nicht verheiratet bin mit einem bestimmten Reifen und DEN Idealreifen noch nicht gefunden habe, nehme ich mir die Freiheit, auch mal andere auszuprobieren. Klar, damit finanziere ich Entwicklungskosten, aber ohne Entwicklungen würden wir heute immer noch auf Holzpellen rumgurken.

    Finde aber auch, das muss nicht sein, jeder wie es ihm gefällt.

    Gruss Rolf.
    Hi Rolf,

    ich bin begeistert, das sich mein Beitrag bereits nach den ersten paar Beiträgen scheinbar in die von mir erhoffte (prognostizierte) Richtung entwickelt.

    Bei - oder durch? - diesem-n- inzwischen für mich nicht mehr wirklich nachvollziehbarem Hipe an Leistung und Geschwindigkeit scheint jeder für sich nur noch in "Was ist maximal machbar" zu denken....


    Es ist logisch, dass neben der perfiden Motorradindustrie auch die Reifenentwickler stetig gefordert sind, den Leistungsmonstern die passenden Pellen nachzureichen.
    Sicherlich ist es auch faszinierend, was technisch möglich ist. Allerdings, und einzig darauf wollte ich ja hinaus, wieviele von den hier im Forum vertretenen Mitgliedern begeben sich, unter Beachtung der gültigen Straßenverkehrsordnungen, mit den einschlägig bekannten Reifen der Markenhersteller und mit ihrem, objektiv eingeschätzten, fahrerischen Können in brenzlige Situationen, ohne durch Selbstüberschätzung und zuviel Vertrauen in das Können ihrer Reifen selbst in diese zu geraten?
    Gruß
    Tobias

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    #12
    Ganz ehrlich:
    Mit der Q im SuMo-Stil um die Ecke, Kilometerlang über den Strand am Meer entlang geknüppelt, quer durch den Wald, ...
    Straßenverkehrsordnung??? Ich fahr wie es Spaß macht und meist mit ausgeschaltetem ASC.


    Und bevor ich jetzt geschlachtet werde, ich weiß, wo ich das tun kann und wo nicht. Im Drift um die Ecke geht nur in Spanien auf den Strecken, wo auch die Ralley Catalunia stattfindet. In den Wald fahr ich, wenn der Förster mich braucht und auf deutschen Straßen kommt man mit keinem Reifen an die physikalen Grenzen, wenn man sich im Bereich der StVZO bewegt. Ich bewege meine Moppeds gern im Grenzbereich. Meine Superblackbird wird bis an die 300km/h gefahren, wenn die Verkehrslage es zuläßt. Und bei der GS macht es einfach Spaß, so zu tun, als wäre ich mit einer 350 Enduro unterwegs. Ich lote immer gern den Grenzbereich aus.
    Ich will gar keinen perfekten Reifen finden. Jeder Reifen hat seinen besonderen Einsatzbereich. Je nach dem such ich mir was aus. Wenn ich nur in den Pyros 600 jagen will sind die Grobstoller jedenfalls falsch und in Feld und Flur ist der PiPo genauso daneben.
    Gruß
    Chris

  3. Registriert seit
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    #13
    Hi Chris,

    dann ist mein Beitrag definitiv nicht an Dich als Zielgruppe gerichtet Du weißt sicher, was Du wirklich benötigst. Nur sehe ich hier im Forum max. 5-10% an Usern Deiner Coleur....

    Gruß
    Tobias

  4. GSATraveler Gast

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    #14
    Zitat Zitat von blntaucher Beitrag anzeigen
    Es ist logisch, dass neben der perfiden Motorradindustrie auch die Reifenentwickler stetig gefordert sind, den Leistungsmonstern die passenden Pellen nachzureichen.
    Na ja Tobias, ich würde mal sagen, jeder fährt aus anderen Gründen gerne Motorrad. Den Grenzbereich auszuloten ist für mich einer der Hauptgründe - neben Natur und Weite und Ferne etc. Aber die Kontrolle zu haben in Grenzbereichen, das finde ich sicherlich einer der wesentlichen Gründe, warum ich das Motorradfahren derart liebe (ausser ich mach eine Reise oder bin mit Sozia unterwegs). Deshalb interessieren mich automatisch auch die Reifen und deren 'Fähigkeiten'. Es müssen keine 150 PS oder noch mehr sein (die MultiS habe ich verworfen), viel interessanter finde ich Kurvenabfolgen, Linien, Ab- und Auftauchen.

    Selbstüberschätzungen? Gehören dazu, nehmen bei mir aber immer noch ab - seit 12 Jahren bin ich nicht mehr in einer Kurve umgefallen (knock on wood), trotz allem wohl doch gewisse Alterserscheinungen und hier sogar mal positive. Wenn's dann wieder zunimmt, wär dann wohl die Zeit fürs Aufhören gekommen (oder für eine Harley...).
    Das mit der Strassenverkehrsordnung lasse ich mal aussen vor, wäre eine andere Diskussion. Der stete Blick gilt insbesondere auch dem Freund und Helfer.
    Gruss Rolf.

  5. Registriert seit
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    #15
    drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht doch was bess'res findet

    Ich habe zwar meinen aktuellen Reifen für meine aktuelle Fahrweise gefunden, das hatte ich aber schon öfter. Irgendwas ist ja immer und die Industrie schläft nicht. Bislang ist es ihr noch immer gelungen, das vergangene zu toppen. Fortschritt ensteht nur durch Neugier und Ungeduld

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    #16
    Dieser Fred ist bestimmt darauf zurückzuführen das draußen schlechter Wetter wird und euch langweilig ist....
    ...mir auch.

    Zum Thema Reifen kann ich auf meiner GS noch nix sagen, weil grad erst der erste Reifensatz runter ist und ich kurz vor Anschaffung vom 2. stehe und noch nicht weiss was ich kauf.
    Grundsätzlich hast du Recht, wenn du mit "deinem" Reifen zufrieden bist, warum einen anderen kaufen.
    Ich habe lange Zeit auf meiner XJR den gleichen Reifen gefahren und aus Verzweiflung, weil "meiner" grad nciht da war, nen anderen genommen und.....WOW. Bei einer XJR sicherlich mehr bemerkbar als bei einer GS, da bei einer XJR das Fahrwerk einfach Marke Eisenbahnschiene ist, aber mit dem anderen Reifen war es doppelt so leicht die "Lok" in die Kurve zu kriegen und die restlichen Eigenschaften waren gleich gut. Da hab ich mich geärgert das ich nicht schon früher diesen Reifen gekauft habe.
    Deshalb kann ich nur sagen das zwischen den einzelnen Reifen sehr wohl markante Unterschiede gibt, aber es auch so vom Moped abhängt.
    Ich denke (werd ich bald wissen wenn ich nen anderen Reifen auf meiner GS drauf hab) das es aber sehr vom Moped abhängig ist, wie sehr sich die Unterschiede bemerkbar machen und hierzu gilt vermutlich:
    Je besser das Fahrwerk und je mehr elektronische Hilfen, umso weniger merkt man die Unterschiede der Reifen.

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    Standard Beim Lesen der Reifenfreds kam mir mal so ein Gedanke...

    #17
    Na, das ist doch wieder mal ein als Frage getarntes Statement
    Ich bin neugierig!
    Reifentests sind sinnlos, das ist für mich klar. Es sei denn, ich mach sie selbst. Und auch dann taugen sie nur für mich.

    Da ich mich hoffentlich noch lange weiterentwickle und entsprechend auch mein Fahrstil sich verändert, habe ich Angst vor dem Moment, an dem alles passt. Dann entwickle ich mich nicht mehr weiter...
    Aber das mache ich nicht an Reifen fest
    Die halten bei mir nicht lang genug. Jeder Stollenpnöö, der deutlich länger hält und ebenso gut greift wie der TKC, der wird getestet. Leider gibts den nicht, weshalb ich meine drei Standardreifen habe, die ich je nach Bedarf aufziehen lasse

  8. Registriert seit
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    #18
    Zitat Zitat von blntaucher Beitrag anzeigen
    Welche Argumente seht Ihr, die gegen meine (eventuell doch nicht ganz zu Ende gedachte) Denkweise sprechen? UND welche dieser Argumente rechtfertigen aus Eurer Sicht "Experimente" mit einer Sache, die für uns Motorradfahrer lebenswichtig ist?
    Sollte man es mit Reifen nicht eventuell wie mit anderen Dingen des täglichen Gebrauchs machen - solange sie funktionieren und man damit zudrieden ist - einfach (be)nutzen und gut ist?!
    Ich hab mich zuletzt 2 Mal in der Situation befunden, die Du jetzt schilderst - mit 2 verschiedenen Moppeds. Und beides ging unterschiedlich aus.

    1. Ich hatte für 3 Jahre und 25.000km neben meiner GS eine YZF-R1 von 2005. Montiert waren Michelin Pilot Power. Man liest in allen Supersportler-Tests viel darüber, dass die Konstruktion veraltet ist, quasi alle Konkurrenten haben neuere (bessere) Modelle herausgebracht, selbst Michelin hat bereits einen Nachfolger. Für mich (zügiges Landstraßenfahren, eher max. Schräglage als max. Beschleunigung abrufend) waren die ganzen Vorteile der anderen aber nicht so relevant, denn der PiPo gab mir das Gefühl von Sicherheit, ich hatte immer Grip, egal bei welcher Temperatur (bin wenn möglich auch im Winter gefahren), der Reifen war berechenbar, handlich und auch noch günstig und überall verfügbar. Mit 6000km hat er auch lang gehalten... unterm Strich: es gab KEIN Argument ihn zu wechseln, außer dass in Reifentests immer die anderen gewannen. War mir aber egal und ich bin gut damit gefahren, denn was ich wollte bot mir der PiPo.

    2. 1150GS/A von 2003, anfangs 3 Sätze Metzeler Tourance gefahren, ich wusste einfach nicht was ich sonst hätte nehmen sollen, außer Anakee und veralteten Konstruktionen der übrigen Konkurrenz gab es damals auch nicht viel. Man muss bedenken, ausgliefert wurde sie noch auf dem Michelin T66x, eine Katastrophe auf Chinareifen-Niveau sobald es nicht trocken war, ist halt schon etwas her. Dann liest man hier und da, der damals brandneue CTA sollte so leichtfüßig sein, guten Grip haben etc. Der gute Tourance war brav und unauffällig, ehrlich im (recht frühen) Grenzbereich aber ich hatte besonders bei Nässe schon einige Rutscher und das Einlenkverhalten war eher träge. Also CTA ausprobiert und bis auf den Flattermann im Vorderreifen sehr zufrieden gewesen. Jetzt ist der übernächste CTA-Satz mal wieder am Ende und ich überlege mal wieder was ich nehmen soll... eigentlich bin ich zufrieden, allerdings liegt mir die Flatter-Quote am Vorderrad einfach zu hoch und auch die Seitenführung des Reifens ist abseits der Straße nicht gut. Ich will also ein gröberes Profil mit den gleichen Haftungsqualitäten und Laufleistung des CTA und werde das vermutlich nicht finden... daher wird es vermutlich wieder der CTA, obwohl mich der TR91 derzeit auch reizt und nur 10 eur teurer ist.

    Wenn ich aber immer bei dem bleibe was ich kenne, erfahre ich nie echten Fortschritt. Ich bin keiner der immer als erster alles neue haben muss, aber wenn es besseres gibt als das was ich verwende, will ich nicht umsonst mit dem alten Kram Vorlieb nehmen.

  9. Registriert seit
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    #19
    Tja, der pefekte Reifen. Da ist doch der Wunsch der Vater es Gedanken.
    Ich fahre seit geraumer Zeit den CTA. Der passt prima zu mir.
    Leider sind da zwei Sachen die mir nicht so gefallen.
    Wenn es mal durch Brandenburgs Sandwege geht, ist die Führung Mist! Da war der Anakee besser.
    Neulich hat der CTA mich bei Regen erschreckt. Ist "einfach" weggerutscht, das kannte ich bisher nicht.


    Also fange ich an zu grübeln ob ich nicht mal wieder wechseln sollte.
    Dunlop TR91 oder vielleicht sogar 'nen Heidenau.

    Da opfere ich dann auch die Langlebigkeit des CTA.

    PS: Auf einer R80GS war ich zuper zufrieden mit einem Michelin T61 (Stolle)
    Hat alles mitgemacht und geklebt wie Kaugummi, war günstig und schnell runter

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von blntaucher Beitrag anzeigen
    ...
    also ich sage Dir ganz ehrlich, ich habe die Illusion aufgegeben, dass es irgendeinen Reifen gibt, der mir persönlich die absolute Sicherheit verleihen kann, dass er bei Nässe die gleichen Haftungseigenschaften wie bei Trockenheit bietet. Es gibt ihn - für mein Fahrkönnen - sicherlich, aber ich muß ihn nicht haben. Ich habe für mich entschieden, dass man bei Nässe nicht so schnell (Kurven-) Fahren kann/sollte wie bei Trockenheit. So kann ich auch mit "meinem Reifen" sehr gut leben/fahren.
    Gruß
    Tobias
    moin tobias,

    so wollte ich nicht verstanden werden.
    auf nässe werde ich immer um einiges langsamer fahren müssen als im trockenen.
    "mein" trockenreifen ist aber schnell verbraucht und bei nässe eine katastrophe, daher fahre ich den nicht, sondern einen kompromiss.

    und für meine derzeitigen fahrerischen möglichkeiten nach schlaganfall sieht das ganze auch wieder anders aus.
    damit will ich mich aber auf dauer nicht abfinden und betrachte das als vorübergehend.
    daher beziehe ich mich auf die zeit davor und hoffentlich demnäxt wieder.


 
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