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Belgien ändert Motorrad-Regeln

Erstellt von GS Jupp, 26.06.2011, 21:10 Uhr · 48 Antworten · 4.637 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von Cloudhopper Beitrag anzeigen
    Doch ist es in meinen Augen.

    Solange von meinem Steuergeld marode Banken und Staaten künstlich am leben gehalten werden, die dann tausende Menschen in die von mir finanzierte Arbeitslosigkeit entlassen um dann meine Steuern als Boni an ihren fetten nichtsnutzigen Manager auszuschütten ist das absolut akzeptabel.

    Gewinne privatiseren, Verluste sozialisieren.

    So mal schauen wieviel Gutmenschen bei meinem Posting gerade Schnappatmung bekommen haben.

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    #32
    Zitat Zitat von Chefe Beitrag anzeigen
    Wenn's die Belgier vorschreiben wollen, dürfen die das gerne - ob's wirklich so kommt, was daraus wird und wer wann und wie laut dagegen demonstriert werden wir ja sehen
    Hallo,

    wenn man in BRD über Neuerungen diskutiert, wird durchaus mal in die Nachbarländer geschaut. Schon der Bundesgerichtshof hat Anfang der 70'er Jahre, als es noch keine Helmpflicht auf dem Motorrad gab, in einem Urteil die Rechtslage in den umliegenden Länder betrachtet, um zu beurteilen, ob man nun eine Anspruchskürzung hinnehmen muss, wenn man ohne Helm einen Unfall hat. Entscheidung damals: Nein.

    In der Praxis läuft das dann so ab: Wg. Schutzkleidungspflicht (OK, die Regelung in Belgien ist ja noch nicht richtig Schutzkleidung) fahren nun weniger mit dem Motorrad in die Stadt, weil es ihnen zu doof ist, wg. ein paar Kilometern die Kleidung anzuziehen. Da radeln sie lieber, bevorzugt auf der falschen Seite und bei rot über die Ampel, was viel gefährlicher ist, aber sie fahren immerhin nicht Motorrad. Also sinkt die Unfallrate der Motorradfahrer in der Stadt. Also kann man statistisch sagen, die Maßnahme hat zur Sicherheit beigetragen... . Also wird es in anderen Ländern auch umgesetzt.

    Ein Gesetzgeber soll Rahmenbedingungen schaffen, nicht das Leben in Einzelheiten vorschreiben. Man schaue sich beispielsweise die Reglungswut der Länder bzgl. Kinder auf dem Motorrad an:
    http://www.motorrad-kinder.de/

    Hauptsache andere bestimmen, was vernünftig ist.

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    #33
    Zitat Zitat von Q-Tourer Beitrag anzeigen
    Von mir aus kann sich jeder Fahrer kleiden, wie er will, und sich sogar barfuß und in Badehose auf sein Motorrad setzen, so lange er nach einem Unfall nicht Leistungen der Krankenversichertengemeinschaft in Anspruch nimmt und das Mehr an Folgen auf Grund seiner nicht ausreichenden Kleidung selbst bezahlt. Das Risiko für persönliche Freiheitsvorstellungen der Allgemeinheit aufzuerlegen, ist jedoch nicht in Ordnung.
    ja gute Idee, aber wenn schon konsequent, dann richtig, dann müßten nämlich Radfahrer (auch Biker genannt) die höchsten Beiträge bezahlen, da verunglücken nämlich deutlich mehr, als Motorradfahrer, von denen laut einer Studie selbst im Sommer unter 10% nur in T-Shirt und Latschen unterwegs ist.

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    #34
    Lach.. ICH bekomme Schnappatmung... aber nur, weil du Recht hast!!!

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    #35
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    genau! Und weil das so ist, wird die Bevölkerung ab jetzt relativ stark überwacht und kategorisiert. Besonders hohe Prämien zahlen demnäx Leute, die sehr viele km auf dem Motorrad fahren, denn deren statistisches Risiko liegt ja um ein Vielfaches höher. Dann kann man sich durch unterschiedliche Schutzbekleidungs-Schichten Rabatte erkaufen.

    Menschen, die viel in Innenstädten zu Fuß unterwegs sind, müssen mehr zahlen als die Landbevölekrung, aber etwas weniger als Menschen mit einem Übergewicht von mehr als 8% über dem mittleren BMI,


    Mann, Mann, Mann, Sorgen habt Ihr

    edit: am meisten zahlen aber die, die mit dem Motorrad zum Skifahren fahren, denn schlimmer geht nimmer
    Wenn sich einer verletzt, ist auch egal wo, kostet das als eine gute Stange Geld. Und nur darin sehe ich die Bevormundung gewisser Gruppen.
    Wir Deutsch sind so erzogen worden, das wie denken wie die Versicherungen. Ein humaner Umgang miteinander und vor allem gegenüber Schwache wird uns ab erzogen. Es Grüßt das Kapital.

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    #36
    in einer normalen Großstadt wie Münster usw. kommt es im Jahr laut Statistik zu ca. 2000 Fahrradunfällen mit Personenschaden.
    Wenn wir Fahrradfahren verbieten, müßten Motorradfahrer von der gesetzlichen Krankenversicherung befreit werden, soviel Geld sparen wir da.

    Krankenversicherung ist Solidargemeinschaft, das heißt, die Gemeinschaft federt das Risiko des Einzelnen ab. Egal ob er Rad fährt, Drachen fliegt oder nur die Straße überquert.

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    #37
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ja gute Idee, aber wenn schon konsequent, dann richtig, dann müßten nämlich Radfahrer (auch Biker genannt) die höchsten Beiträge bezahlen
    Das wäre keine Konsequenz, weil es nicht um das Selbstzahlen einer Gruppe geht, die vermeintlich überdurchschnittlich oft verunfallt, sondern um das Selbstzahlen einer Gruppe, die Unfallfolgen durch ihr Verhalten deutlich verstärkt. Außerdem bezweifele ich, dass die Gesamtheit der Radfahrer im Verhältnis zu der der Motorradfahrer häufiger verunfallt, wenn man die Fahrzeiten aller Fahrer beider Gruppen ins Verhältnis setzt.
    Zitat Zitat von Cloudhopper
    So mal schauen wieviel Gutmenschen bei meinem Posting gerade Schnappatmung bekommen haben.
    Warum sollte ein Leser Schnappatmung bekommen, wenn er Quark sieht? Nach Deinen Beispielen bezahlt der Bürger Fehler des Staats über die Steuern. Bei halbnackten Motorradfahrern bezahlt über die Versichertengemeinschaft ebenfalls der Bürger Fehler von Anderen. Deine Meinung wäre jedoch nur dann einigermaßen schlüssig, wenn der Staat die Fehler der Halbnackten bezahlen würde. Frei nach dem Motto "Der Staat kassiert für seine Fehler bei mir, also kann ich für meine Fehler beim Staat kassieren".
    Zitat Zitat von Gelblichtbremser
    Ein humaner Umgang miteinander
    Bedeutet für mich jedoch auch, dass ich dazu beitrage, andere Menschen und hier die Versichertengemeinschaft nicht unnötig zu schädigen und nur erwarte, dass die etwas für mich tun.
    Zitat Zitat von AmperTiger
    Krankenversicherung ist Solidargemeinschaft, das heißt, die Gemeinschaft federt das Risiko des Einzelnen ab. Egal ob er Rad fährt, Drachen fliegt oder nur die Straße überquert.
    Das ist richtig, aber meiner Ansicht nach sollte ein bewusst eingegangenes, überdurchschnittliches Risiko selbst getragen oder versichert werden.

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    #38
    Zitat Zitat von Q-Tourer Beitrag anzeigen
    Das ist richtig, aber meiner Ansicht nach sollte ein bewusst eingegangenes, überdurchschnittliches Risiko selbst getragen oder versichert werden.
    was im Umkehrschluß bedeutet, dass du die Solidargemeinschaft aushebelst. Es gibt ja nicht nur Motorradfahrer, die bewußt ein Risiko eingehen, dazu gehören Downhillradler (weil die nicht normal Radfahren) Skateborder, Drachenflieger, Taucher, überhaupt alle Sportarten mit einem gewissen Risiko.
    Leute die viel trinken, müssen sich ebenso anders versichern, wie Raucher und HWG wird eine interessante Liste, wenn du konsequent bist.
    schlußendlich wirst du merken, dass es nicht funktioniert.

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    #39
    Zitat Zitat von AmperTiger
    was im Umkehrschluß bedeutet, dass du die Solidargemeinschaft aushebelst.
    Nicht grundsätzlich aber teilweise.
    Zitat Zitat von AmperTiger
    schlußendlich wirst du merken, dass es nicht funktioniert.
    Das denke ich nicht, denn es hängt davon ab, wie dabei der Maßstab des erhöhten Risikos ermittelt wird. Soweit es um Gewohnheiten wie Trinken, Rauchen und so weiter geht, müsste vermutlich ohnehin von gewöhnlichem Risiko ausgegangen werden. Insoweit wäre jedoch eine Berücksichtigung über Abgaben für die Substanzen möglich, die dann allerdings auch direkt in das Gesundheitswesen fließen müssten.

    Das ist aber auch alles nur eine (Wunsch-)Vorstellung, denn dazu wird es wahrscheinlich nie kommen. Wie kann man nur von halbnackten Motorradfahrern zu solchen Erörterungen kommen?

  10. Registriert seit
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    Blinzeln

    #40
    Zitat Zitat von GS Jupp Beitrag anzeigen
    und wenn ich an tagen wie heute sehe, wie viele in shorts,turnschuhen und t-shirt durch die stadt fahren wird mir anders
    Hallo Jupp,

    hättest mich heute auch so sehen können, war ja schließlich sauwarm... und wie wird dir denn? Es müssen doch nicht alle Menschen das selbe Verhalten vernünftig finden.

    Zitat Zitat von Q-Tourer Beitrag anzeigen
    Zu denen kommen noch viele Rettungsassistenten und Notärzte. Wenn Du Glück hattest, kannst Du Dich freuen, dass Du günstig aufgekommen und gerutscht bist. Es gibt jedoch auch Unfälle, in denen die Hose bei weniger als 50 km/h durch ist und große Wunden entstehen. Es gibt inzwischen bekanntlich genug Bekleidung, die akzeptablen Schutz gewährt, leicht und bezahlbar und nicht der Volllederanzug ist. Eine kleine Vernunftbrille ist sicher nicht verkehrt.

    Von mir aus kann sich jeder Fahrer kleiden, wie er will, und sich sogar barfuß und in Badehose auf sein Motorrad setzen, so lange er nach einem Unfall nicht Leistungen der Krankenversichertengemeinschaft in Anspruch nimmt und das Mehr an Folgen auf Grund seiner nicht ausreichenden Kleidung selbst bezahlt. Das Risiko für persönliche Freiheitsvorstellungen der Allgemeinheit aufzuerlegen, ist jedoch nicht in Ordnung.
    Man kann immer unglücklich stürzen, gerne gebe ich dir da Recht. Letztens stolperte ein LKW Fahrer aus der Kabine, prallte auf den Kopf und war tod. Irgendwann vor ein paar Jahren wollte eine Extremkletterin bei schlechtem Wetter in Gebäude abseilen vorführen, erster Stock, 2,5 Meter, Seil irgendwie nicht richtig festgemacht, tod. Was lehrt uns dass. Man kann auch bei kleinen Dingen Pech haben. Durch die Stadt fahren ist ein kleines Ding. Sich trotzdem mit einem Anzug wie von dir beschrieben schützen ist sicher besser, keine Frage, aber wir brauchen keine gesetzlichen Regeln dazu, darum geht es in diesem Beitrag.

    Nun zu den Krankenkosten: Welche kosten hättest du denn gerne umgelegt auf alle und welche sollen einzelne alleine tragen. Ich glaube, ich kann es mir denken. All die Kosten die dabei entstehen, dass Leute Dinge so machen wie du, sollen alle gemeinsam tragen (praktisch für dich), alle Kosten, die dabei entstehen, dass Leute Dinge unvernünftger machen als du, sollen sie alleine tragen (wieder praktisch für dich). Nur, die Gemeinschaft der Versicherten besteht nicht aus einer Sichtweise der Vernunft, nämlich der deinen. Gibt es nichts, was du ev. unvernünftiger betreibst als ich. Das glaube ich nicht. Wie schauts mit sonstigem Verhalten aus, das Gesundheitskosten auslösen kann? Und ist es nicht am günstigsten, wenn ein Pensionär im ersten Jahr mit dem Motorrad tödlich verunglückt? Ganz sicher sogar, kostet der Gemeinschaft nämlich keine Rente mehr. Da gibt es keinen Anfang und kein Ende bei dem Thema, daher kann ich mit dem Argument der Kosten der Allgemeinheit nichts anfangen.

    Willst du deine Krankenkosten alleine zahlen, weil du wegen Unachtsamkeit einen Fehler machst und verunglückst. Wohl kaum. Wer aber ohne Schutzkleidung von einem besoffenem Autofahrer unschuldig vom Moped gefahren wurde, der soll sein Krankenhaus selbst bezahlen? Die Krankenversicherung bekommt in diesem Fall nämlich nichts von der Versicherung?!?

    Zitat Zitat von Gelblichtbremser Beitrag anzeigen
    Wir Deutsch sind so erzogen worden, das wie denken wie die Versicherungen. Ein humaner Umgang miteinander und vor allem gegenüber Schwache wird uns ab erzogen. Es Grüßt das Kapital.
    Große Zustimmung, Hauptsache immer auf die drauf, die es anders machen als man selbst. Leute, wir sind hier erwachsen, dürfen heiraten, Kinder zeugen usw., da brauche ich keine Kleiderordnung (gewisse Regeln mögen sein, Gurtpflicht, Helmpflicht, usw. aber eben in Grenzen, von mir aus müßte auch das nicht gesetzlich vorgeschrieben sein, wobei ich micht trotzdem anschnallen würde und einen Helm tragen würde).

    Zitat Zitat von Q-Tourer Beitrag anzeigen
    Bedeutet für mich jedoch auch, dass ich dazu beitrage, andere Menschen und hier die Versichertengemeinschaft nicht unnötig zu schädigen und nur erwarte, dass die etwas für mich tun. Das ist richtig, aber meiner Ansicht nach sollte ein bewusst eingegangenes, überdurchschnittliches Risiko selbst getragen oder versichert werden.
    Wer bestimmt, was überdurchschnittlich ist? Motorradfahren nur so zum Spaß wie es die meisten betreiben ist der
    INBEGRIFF DES ÜBERDURCHSCHNITTLICHEN, BEWUßT EINGEGANGENEN RISIKOS !!!


    Also bitte entlastet die Solidargemeinschaft und gebt das Motorradfahren endlich auf!

    Zitat Zitat von Q-Tourer Beitrag anzeigen
    Das ist aber auch alles nur eine (Wunsch-)Vorstellung, denn dazu wird es wahrscheinlich nie kommen. Wie kann man nur von halbnackten Motorradfahrern zu solchen Erörterungen kommen?
    Na, weils ein Forum ist, in dem jeder so seine Meinung kundtut. Alles normale Leute, unauffällig im realen Leben, aber an den Tasten legen sie los . Ich weiß, ich neige zu extremen Beispielen und ich hoffe zugleich, dass sich niemand zu arg auf die Füße getreten fühlt.

    Meine einzige Kernaussage ist:
    Wir brauchen keine neue Regeln, die uns vor uns selbst schützen.
    Schutzkleidung in Deutschland sollte keinesfalls eingeführt werden, ehe nicht in Griechenland, Italien und Spanien ein konsequent überwachter 15-jähriger Dauertest durchgeführt worden ist...

    Gibts hitzefrei eigentlich auch für Schutzkleidung?

    Man frage einmal wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Hitzefrei
    und findet:
    "Seit dem 23. Juni 2010 gilt die Arbeitsstättenrichtlinie (ASR) A 3.5, die die ASR 6,1 abgelöst hat. Danach gilt:
    „Die Lufttemperatur in Arbeitsräumen […] soll +26 °C nicht überschreiten. […]“
    Die neue ASR sieht ab Arbeitsplatztemperaturen über diesem Wert ein 3-Stufenkonzept vor. Bei Arbeitsplatztemperaturen zwischen 26 Grad und 30 Grad soll der Arbeitgeber zusätzliche Maßnahmen ergreifen wie Lockerung der Bekleidungsvorgaben oder kostenloses Trinkwasser. Ab 30 Grad werden solche Maßnahmen zur Pflicht. In Räumen in denen es heißer als 35 Grad ist, darf nicht gearbeitet werden."

    Wie heiß ist es eigentlich in einer Schutzkleidung, wenn es draußen schon 35 Grad hat. So, genug gealbert.


 
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