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Belgien ändert Motorrad-Regeln

Erstellt von GS Jupp, 26.06.2011, 21:10 Uhr · 48 Antworten · 4.650 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Zitat Zitat von GS Jupp Beitrag anzeigen
    und wenn ich an tagen wie heute sehe, wie viele in shorts,turnschuhen und t-shirt durch die stadt fahren wird mir anders
    Die habe ich gerade auf der A7 gesehen. Mit 220 nach GPS bin ich, nach kurzem Sichtkontakt, nicht hinterher gekommen (wird Zeit für ein besser motorisiertes Auto). Bekleidung war bei den Jungs vorhanden, wie ich erkennen konnte. Jedenfalls hat um den Oberkörper etwas geflattert, ebenso wie um die Beine. Nackt waren die Knöchel u. die Arme, aber bestimmt hatten sie schützende Fußbekleidung an (Turnschuhe mit Lederapplikationen?).
    Ich fürchte mal, daß das die Leute sind, denen wir ggfs. Bekleidungszwänge zu verdanken haben, ebenso wie bereits jetzt Fahrverbote.

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    was im Umkehrschluß bedeutet, dass du die Solidargemeinschaft aushebelst. Es gibt ja nicht nur Motorradfahrer, die bewußt ein Risiko eingehen, dazu gehören Downhillradler (weil die nicht normal Radfahren) Skateborder, Drachenflieger, Taucher, überhaupt alle Sportarten mit einem gewissen Risiko.
    Leute die viel trinken, müssen sich ebenso anders versichern, wie Raucher und HWG wird eine interessante Liste, wenn du konsequent bist.
    schlußendlich wirst du merken, dass es nicht funktioniert.
    Ich glaube, da verwechselst Du Huhn und Ei

    Bei Einführung der "Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit" (den Vorläufern heutiger Versicherungen) wurden die Mitgliedsaspiranten daraufhin überprüft, ob sie sich an die Versicherungstatuten hielten, andernfalls wurden sie nicht Mitglieder im Versicherungsverein. Mit Eintritt der Mitgliedschaft wurde nämlich jedem Mitglied ein Maß an Verantwortung nicht nur für das eigene Vermögen, sondern in gewissem Maß auch für das aller anderen Mitglieder überlassen, unter der strikten Voraussetzung, daß er gewissenhaft damit umgehe und die anderen Mitglieder nicht durch eingehen unnötiger Riskien belaste.
    Es sind die Leute, die überhöhte Risken eingehen, die die Solidargemeinschaft aushebeln, nicht aber jene, die versuchen, genannte Leute in ihre Schranken zu weisen oder ihnen den Versicherungsschutz zu versagen.
    Und überhöhte Risiken meint ganz sicher nicht einen normalen Motorradfahrer, Gleitschirmflieger, Skiläufer (nicht "-fahrer", Herrgottsakra ..., nur Autos, Eisenbahnen, Schlitten, Pferdewagen u. Ballons werden gefahren. Ist doch einfach!), ... , aber alle jene, die über die normale Nutzung hinaus erhöhte Risken eingehen. Nicht umsonst zahlst Du für Versicherungen für Rennveranstaltungen o. auch nur Fahrtrainings Tagessätze, die leicht die Größenordnung von Jahresversicherungskosten einer normalen Versicherung erreichen. Dabei werden aber (Rennveranstaltung) bereits hohe Anforderungen an die Schutzbekleidung angesetzt. Solltest Du der Ansicht sein, das Rennen in T-Shirt, Shorts u. Badelatschen absolvieren zu wollen, wird Dich wohl niemand mehr versichern (o. dafür eine Prämie ansetzen, die mit niedrigen Zinsen verzinst, immer noch ausreicht, Dich für mehrere Jahrzehnte auf der Intensiv künstlich am Leben zu erhalten). Oder man versichert Dich gleich gar nicht!
    Warum?
    Weil Du die Solidargemeinschaft mit einem unnötigen Risiko belastest, für das selber aufzukommen Du nicht bereit bist, und sie so aushebelst.

    Heutige Einstellung zu Versicherungen ist aberdoch: die müssen zahlen, und wer nicht mindestens das rausbekommt, was er einbezahlt hat (besser deutlich mehr), ist zu blöd und hat's nicht besser verdient. Rücksichtnahme? Wofür, ich bin doch versichert, und's gibt genug Blöde, die für mich zahlen, wieso soll ich mich da einschränken?

    Klingt vllt komisch, ist aber so.

    Grüße
    Uli

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    #42
    na soweit ging meine Aussage nicht Uli, egal welches Risiko und Hauptsache ich hole mehr raus, als ich reingesteckt habe.
    Ich fahre nie in kurzen Hosen oder Badelatsche, nur mit T-shirt auch nicht. Einfach, weil ich auch bei 30 Grad sofort nen steifen Hals bekomme (bin halt schon ein alter Sack) und weil ich mich nicht wohl fühle.
    ich fahre sehr wohl nach Dachau zum Einkaufen rüber in Jeansjacke/hose, Turnschuhen und mal ohne Handschuhe. na und? zuviel Risiko?
    wenn du dich mal an deiner Harleynase nimmst.....sind nicht 80% aller Twintreiber so unterwegs? Ok, badgeübersähte Lederweste noch drüber und Boots statt Turnschuhen. Das muß doch für ne kleine gemütliche Runde gestattet sein, ohne als teures Restrisiko gleich aus der Solidargemeinschaft rauszufliegen.....

  3. Geronimo Gast

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    #43
    Hallo,
    Es ist noch nicht solange her da hatten wir in diesem Land mal eine andere Prämisse als "Wer soll das bezahlen ?".

    Ich bin mir natürlich völlig darüber im Klaren das die finanziellen Probleme im Gesundheitwesen natürlich durch Motorradfahrer ohne Sicherheitsbekleidung, Übergewichtige,verunfallte Radfahrer, Haushalte ohne Sicherheitsleiter, Gurkenesser trotz EHEC etc. etc. verursacht werden. Und zwar ausschliesslich.

    Mich kotzt es immer mehr an das wir in Deutschland mittlerweile viele Fragen nur noch durch neoliberales Wirtschaftsgequatsche beantworten wollen. Ich kann es nicht mehr hören und für ein modernes Leben in unseren Breitengraden ist es nicht eben förderlich.

    grüße,
    Jürgen

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    #44
    richtig Jürgen, unsere Sozialkassen werden sicher nicht von den Leuten strapaziert, die du genannt hast.
    Wie Christian schon schrub, nicht immer alles durch die verkniffene deutsche Behördenbrille sehen.

    Die Risikodiskussion führt nämlich genau an den Punkt hin, dass ein Richter dem Motorradfahrer eine Teilschuld an einem Unfall gibt, schon allein, weil er ein Motorrad benutzt, nicht etwa weil er etwas falsch gemacht hätte.

  5. Registriert seit
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    Blinzeln

    #45
    Also bitte entlastet die Solidargemeinschaft und gebt das Motorradfahren endlich auf!




    "Seit dem 23. Juni 2010 gilt die Arbeitsstättenrichtlinie (ASR) A 3.5, die die ASR 6,1 abgelöst hat. Danach gilt:
    „Die Lufttemperatur in Arbeitsräumen […] soll +26 °C nicht überschreiten. […]“
    Die neue ASR sieht ab Arbeitsplatztemperaturen über diesem Wert ein 3-Stufenkonzept vor. Bei Arbeitsplatztemperaturen zwischen 26 Grad und 30 Grad soll der Arbeitgeber zusätzliche Maßnahmen ergreifen wie Lockerung der Bekleidungsvorgaben oder kostenloses Trinkwasser. Ab 30 Grad werden solche Maßnahmen zur Pflicht. In Räumen in denen es heißer als 35 Grad ist, darf nicht gearbeitet werden."

    Wie heiß ist es eigentlich in einer Schutzkleidung, wenn es draußen schon 35 Grad hat. So, genug gealbert.[/QUOTE]

    Hallo zusammen
    und wer bezahlt dann die vielen Arbeitslosen wenn keiner mehr ein Motorrad oder Fahrrad etc. kauft? Etwa die Versicherungen weil Sie dann im Geld schwimmen?
    Und die ASR wenn die greifen würde,würden in keinen Betriebshallen und Handwerksbetrieben oder Automobil/Motorradindustrie in den Sommermonaten gearbeitet!Christian Du hast recht alles nur Theorie.
    Wem es schon mal aufgefallen ist in unserem schönen Nachbarland Frankreich fährt die Gendarmerie auch bzw.Vorwiegend nur mit kurzem Hemd und Stoffhose Streife und sehr oft nicht langsam!
    Grüße Eugen

  6. Registriert seit
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    Standard

    #46
    Zitat Zitat von enduro43 Beitrag anzeigen
    Wem es schon mal aufgefallen ist in unserem schönen Nachbarland Frankreich fährt die Gendarmerie auch bzw.Vorwiegend nur mit kurzem Hemd und Stoffhose Streife und sehr oft nicht langsam!
    Grüße Eugen
    Hallo,
    so ist es, aber sie grüßen sehr freundlich, wenn man ihnen entgegen kommt, so zuletzt am 12.06. im Norden Frankreichs.

    Es ist wirklich so außerordentlich erstaunlich, wie sich Veersicherungsnehmer oder Krankenkassenmitglieder auf die Kostenseite der Versicherer schlagen, als ob die Themen, über die wir hier reden, auch nur einen minimalen Anteil an den Gesamtkosten eines Unternehmens ausmachen.

    Zurück zum Ausgangsthema: Brauchen wir neue Kleidungsvorgaben über die bestehenden hinaus? Vereintes Europa?!? Ist schon mal einer auf die Idee gekommen, dass die Regeln in Belgien auch für Deutsche gelten, die in Belgien Motorrad fahren. Halbschalenhelme sind erlaubt, schützen aber das Kinn eher weniger. Wäre doch auch ein Ansatz, z.B. Niederlande verbietet Halbschalenhelme. Ok, man muss da nicht hinfahren, aber wer sein Fahrzeug auch mal außerhalb Europas bewegt
    (http://www.transeurope.de/motorradre...uebersicht.htm)
    dem geht es ungalublich auf den Sack, wenn man sich fortlaufen darüber informieren muss, welche Sonderegeln es gibt, es gibt eh schon genug (Warnweste muss mitgeführt werden, andere bestehen auf Erste Hilfe Set, andere auf Ersatzlampen), nun soll der Kleidungsschmarn dazukommen.

    Bitte bitte verschont uns vor dieser Regelungswut.

  7. Chefe Gast

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    #47
    Wie so vieles ist es wohl auch bei der Freiheit des Motorradfahrens - was ja ursprünglich ein eigenständiges Lebensgefühl war - aufgrund der allgemeinen Regelungswut bald vorbei...

  8. Registriert seit
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    Standard

    #48
    Zitat Zitat von Chefe Beitrag anzeigen
    Wie so vieles ist es wohl auch bei der Freiheit des Motorradfahrens - was ja ursprünglich ein eigenständiges Lebensgefühl war - aufgrund der allgemeinen Regelungswut bald vorbei...
    Hallo Chefe
    ursprünglich war das Motorradfahren für die eher kleineren (Geldbeutel) Leute gedacht gewesen und erst sehr viel später ist es (das Motorradfahren) zum "GENUSS" bzw. vergnügen geworden oder? Mal sehen wie weit die Regelungswut noch gedeiht,vieleicht noch mehr durch die EU
    Grüße Eugen

  9. Registriert seit
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    Standard

    #49
    Zitat Zitat von Frosti Beitrag anzeigen
    Lach.. ICH bekomme Schnappatmung... aber nur, weil du Recht hast!!!
    das unterschreibe ich dann auch mal so


 
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