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Besser keine Panne in der Schweiz haben...

Erstellt von Trabbelju, 11.06.2014, 09:36 Uhr · 36 Antworten · 3.861 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von juekl Beitrag anzeigen
    Hallo
    warum wundert es mich nicht, dass immer wieder von der Schweiz solche Abartigkeiten bekannt werden.
    Wann kommt endlich der große Zaun um die Käserepublik.
    Gruß


    ist ja nicht die Schweiz, ist die EU, die hier kassiert hat.

    Das ist einfach eine weitere Runde im Rummel der Reaktionen/Gegenreaktionen auf den Volksentscheid, denke ich mal. Die Schweiz denkt sich da auch sehr lustige Sachen aus. Ich exportiere regelmäßig, wenn auch höchst ungerne, in die Schweiz, denn ich weiß, dass es in nahezu jedem Fall zu Problemen kommt. Gerade neulich erst, als die Schweiz mit irgendwelchen schwindligen Bestimmungen und deren Ausnahmen extreme Probleme gemacht hat. Es bedarf einer Einfuhrgenehmigung durch den Kunden. Die schweizer behörden haben mehrfach versucht, das auf uns abzuwälzen, aber wie soll das ausführende land eine Einfuhrgenehmigung erstellen? Nach langem hin und her ging es dann doch plötzlich

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    #12
    @juekl: Dir ist aber schon klar dass hier die EU die hohle Hand macht bei EU Bürgern? Mit der Schweiz hat diese EU-Regelung genau gar nichts direkt zu tun.

    Du als EU Bürger kannst auch mit einem russischen Auto in die EU fahren, zu zahlst genau gleich. Willst Du nicht lieber einen Zaun um die EU machen?

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    #13
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    denke ich mal.
    scheint offenbar nicht deine Kernkompetenz zu sein Denn nichts von Gegenreaktion, sondern es soll damit sinnbefreit der EU-Bürger geschröpft werden, da die CH bekanntlich ja nicht gerade vom legalen/illegalen Export von Autos in die EU lebt... Aber ihr müsst selber wissen, was ihr euch alles bieten lässt, ihr wählt ja brav eure Politiker, die solche Regelungen erlassen (wählen könnt ihr zurzeit ja glaub noch).

    Offenbar ist diese Bestimmung so gehalten, dass der Betroffene vor Gericht (oder einer Verwaltungsbehörde) nicht den Nachweis antreten kann, dass er keinen Import beabsichtigte Na ja, andere Länder, andere Sitten, ist ja glaub umgekehrt zuweilen auch so Aber danke für den Hinweis und gut zu wissen für meine EU-Kollegen und Freunde, wäre ich echt nie drauf gekommen.
    Ciao

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    #14
    Wollen wir Zäune bauen (egal wo) oder lieber solche Schwachsinnsregeln abschaffen oder zumindest entsprechend modifizieren, damit arglose Rentner/Menschen nicht in so eine Maschinerie geraten, die gar nicht für sie erdacht wurde?

    Wenn solche Menschen dann eben doch (mehrfach nach dem Artikel) ins Netz geraten, ist die Regel Mist und gehört verändert.

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    #15
    Ich kann noch Zeiten, da musste ich in Griechenland mein Moped in den Pass eintragen lassen. Wenn es einem dann geklaut wurde, war der Einfuhrzoll zusätzlich zu entrichten. Ist einem Urlaubsbekannten von uns passiert. Viele haben leider schon vergessen, wie genial einfach es heute ist in Europa zu reisen.
    In dem beschriebenen Fall kam leider eine tatsächlich noch gültige Zollvorschrift zur Anwendung. Die Schweiz ist halt doch kein Mitglied der EU und deshalb gibt es auch keine vollständige Freizügigkeit. Leider!
    Sturmi

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    #16
    Ich habe 1972 ein Motorrad aus Frankreich geholt, mit dem ich im Sommer '71 einen Unfall hatte (nach dem Unfall noch fahrbereit, aber dann ist ein Auto drübergebügelt ). An der Grenze zur Schweiz durfte ich 300.-DM ggn Quittung hinterlegen (Einfuhrzoll), die ich bei der Ausfahrt aus der Schweiz zurück bekam. Das darf man sich aber nicht einfach so vorstellen, daß ich am Zollgebäude angehalten hätte, hineingegangen ware und das Geld zurückerhalten hätte. Nein, zuvörderst wurden die Personalien geregelt, dann mußte ich das Auto mit dem darin befindlichen Motorrad in's "Niemandsland" fahren, dort abstellen, zu Fuß zurücktrotten, und erst dann bekam ich das Geld wieder. Rein formal gesehen sicher korrekt, den erst im Niemandsland war das Motorrad erst wieder aus der Schweiz ausgeführt, unter "menschlichem" Blickpunkt wär's sicher auch anders gegangen.
    Wie schrieb hier jemand: Andere Länder, andere Sitten.
    Die Franzosen hatte es zuvor gar nicht interessiert, und das Interesse der deutschen Zöllner hielt sich ebenfalls in Grenzen (die fragten nur, was das für eine Aktion gewesen sei, warfen einen Blick auf die Maschine und waren's zufrieden).

    Was das Verbot des Führens von Fzg.n mit nicht inländischer Zulassung angeht (das galt auch für Anhänger mit ausländischer Zulassung hinter einem deutschen Fzg), ist es noch gar nicht lange her, daß das für alle Fzg.e mit nicht deutschem Kennzeichen galt (weil Steuerhinterziehung). Ist wohl nur in Vergessenheit geraten, weil's heute so bequem ist, sich um fast nichts kümmern zu müssen (und zu lange für die jüngeren unter uns, die nicht vorhandene Grenzkontrollen für normal halten, und Lire, Peseten, Schilling u. Franc etc, nicht mehr kennen). Und vor nicht ganz vielen Jahren brauchte man ein Carnet de Passage, um ein Motorrad/Boot auf dem Hänger hinter dem Auto nach I o. E einführen zu dürfen (vorher zur Erteilung des Pamphletes eine nicht zu niedrige Kaution hinterlegen). Umgekehrt wahrsch. auch, das hab ich aber nie probiert .

    Grüße
    Uli

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    #17
    mir fallen jetzt akut Surfbretter nach Griechenland ein.... Eintragung im Pass!

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    #18
    Meine Rede - hier geht es um uralte Gesetze, man kann die Freizügigkeit innerhalb der EU-Länder halt nicht einfach auf den Rest der Welt übertragen...

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    #19
    Zitat Zitat von GSYoungster Beitrag anzeigen
    scheint offenbar nicht deine Kernkompetenz zu sein Denn nichts von Gegenreaktion, sondern es soll damit sinnbefreit der EU-Bürger geschröpft werden, da die CH bekanntlich ja nicht gerade vom legalen/illegalen Export von Autos in die EU lebt... Aber ihr müsst selber wissen, was ihr euch alles bieten lässt, ihr wählt ja brav eure Politiker, die solche Regelungen erlassen (wählen könnt ihr zurzeit ja glaub noch).

    Offenbar ist diese Bestimmung so gehalten, dass der Betroffene vor Gericht (oder einer Verwaltungsbehörde) nicht den Nachweis antreten kann, dass er keinen Import beabsichtigte Na ja, andere Länder, andere Sitten, ist ja glaub umgekehrt zuweilen auch so Aber danke für den Hinweis und gut zu wissen für meine EU-Kollegen und Freunde, wäre ich echt nie drauf gekommen.
    Ciao
    und Du bist anscheinend mit dem D-Zug durch die Kinderstube gerast, ohne Halt versteht sich

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    Bin auf die Erklärungen, Erläuterungen und Rechtfertigungen gespannt.
    Das ist echt ärgerlich, mit welcher Chuzpe da die Unwissenheit von "Normalbürgern" monetär genutzt wird.

    Ich kann akzeptieren, dass ich mich vor Fahrtantritt nach z. B. Nordkorea über solche besonderen Regelungen besser aktiv informiere.
    In Zeiten von Europa, Freizügigkeit usw. hat die rigorose Durch- und Umsetzung einer solchen Bestimmung bei einer Reise in die Schweiz (bzw. heraus) schon ein ziemliches Geschmäckle.
    Hallo,

    Unwissenheit hat noch fast nie vor Strafe geschützt. Das wird auch nicht grds. ausgenutzt. Natürlich ist der Fall krass. Aber Schweiz ist eben nicht EU, auch wenn es kaum mehr Grenzkontrollen gibt. Man darf auch nicht mit 10 Flaschen Schnaps in die Schweiz einreisen, in alle andere EU-Länder schon.

    Es stellt ein grds. Thema dar, mit einem Fahrzeug mit ausländischer Zulassung unterwegs zu sein, um so mehr im Falle eines Grenzübertritts nicht innerhalb von EU-Ländern sondern eben in die Schweiz sowie "ganz raus" aus der EU.

    Trotzdem danke für den Hinweis, trägt sehr zur Sensibilisierung bei. Denn im Falle einer Panne denkt man nicht weiter. Oder: Man tauscht die Mopeds, denkt sich nichts dabei und sitzt als Deutscher auf dem Schweizer Moped eines Freundes beim Grenzübertritt usw.


 
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