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BikerSOS

Erstellt von Batista, 30.05.2015, 09:46 Uhr · 45 Antworten · 4.331 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
    Lass mal die Kirche im Dorf.

    Hast du ein Handy?

    Was meinst du, kann man mit deinen Positionsdaten alles anfangen...

    Wenn du 100%ig sicher sein willst, dann musst du immer dein Handy ausschalten (und selbst das bringt im Ernstfall nichts) oder zu Hause lassen.
    Richtig, lass die Kirche mal im Dorf.

    Es ist schon ein Unterschied für mich, ob Fremde sich erst bei meinem Provider einhacken müssen, um meine Daten zu bekommen oder ob ich sie quasi mundgerecht selbst bereitstelle.

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    #32
    Zitat Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
    Wenn du 100%ig sicher sein willst, dann musst du immer dein Handy ausschalten (und selbst das bringt im Ernstfall nichts) oder zu Hause lassen.
    Entschuldige, aber ich glaube Du siehst zuviele Amerikanische Filme. Wenn das Handy aus ist, dann ist es aus. Dann kann es nichts mehr senden, auch keine Positionsdaten. Wer es nicht glaubt: es gibt einen einfachen Indikator, der nennt sich Stromverbrauch. Senden ist nämlich das, was am meisten Strom verbraucht. Wenn also das Smartphone ständig Positionsdaten sendet, wie bei BikerSOS, ist der Stromverbrauch hoch und die Laufzeit des Gerätes sinkt rapide. Steht ja auch in den FAQs von BikerSOS. Die rechnen mit 12% der Akkukapazität pro 1,5 h wenn das Tracking für die Angehörigen aktiviert ist. Das ist auch der Nachteil dieser App: ohne Stromanschluß für das Smartphone kommt man nicht weit. Nicht zu vergessen das GPS. Das empfängt zwar nur, kann also im Gegensatz was uns manche der besagten Amerikanischen Filme weiß machen wollen keine Positionen senden, braucht aber trotzdem ordentlich Strom. Es würde auch nichts bringen, es nur immer kurz zur Positionsermittlung einzuschalten. Vor allem wenn man in Fahrt ist braucht es nämlich ziemlich lange für einen neuen Fix.
    Also mein Fazit: das BikerSOS ist eigentlich eine ziemlich gute Idee. Hat aber das Problem, das die Tracking Daten für die Angehörigen an einen Server übermittelt werden müssen (wer bezahlt den eigentlich wenn die App kostenlos ist?). Was dort mit den Daten geschieht wissen nur die Betreiber. Also müsste es eine zweite Version der App geben, die keine Positionsdaten übermittelt und der man auch vertrauen kann dass sie es nicht tut (vielleicht als OpenSource Software?). Das zweite Problem ist die Unfallerkennung. Funktioniert die nicht gut genug, besteht die Gefahr von Fehlalarmen. Und das dritte Problem ist der Stromverbrauch. Viele Smartphones würden mit dieser aktiven App keinen ganzen Tag durchhalten.

  3. Registriert seit
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    #33
    als mistrauischer Mensch würde ich vermuten wenn etwas kostenlos angeboten wird, ist was faul:
    Irgend jemand muss das ja, auch die Entwicklung, bezahlen.
    Der Entwickler holt sich das Geld und möglichst noch ein 100 Faches durch Verkauf von Nutzerdaten wieder rein.
    Also ist doch eher die Frage: was macht der Käufer der Daten mit dem ( meinem) Datenprofil?
    Klicke ich irgend was im Netz an, kommen hernach beim Wiederstart von Google.. Firefox unaufgefordert Angebote in diese Richtung!
    Auch die sofort erscheinenden Bilder auf der Win7 und 8 Oberfläche nerven mich mehr, als dass ich sie suche.
    Auch mein Gehirn hat wie die Festpatte nur begrenzte verarbeitbare Speicher und Arbeitsmenge-
    Beim PC muss man zwangsläufig eine schnellere größere Kiste kaufen um gewünschten Funktionen bei aufgeblasenen Systemen gleichschnell zu bewältigen, wie dermaleinst auf DOS.
    Stromverbrauch ist da ja nur ein Indikator für den Unsinn in meinen Augen.
    mit kostenlos werden nur Lockvögel gespeisst die dann ihr Ziel erreichen wollen.
    Nein nicht alle sind böse, die was verschenken aber, nachfragen wozu ist vl nicht das schlechteste.

  4. Registriert seit
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    #34
    Ein paar Gedanken:
    -in meinem altem Syncro (4WD VW Bus) habe ich einen Tracker. Sollte sich der Bus bewegen und seinen Standort verlassen (Diebstahl) meldet er ständig seinen Standort und ich kann bei googlemaps sehen, wo er sich gerade befindet. Der gleiche Hersteller bietet sowas auch in Mini für den Schulranzen an....
    - bei uns im Wald lag letztes Jahr ein Mountainbikefahrer mit gebrochenem Oberschenkel. Er konnte nichtmal während des Telefonats geortet werden. Letztendlich war sein Akku leer, die Bereitschaftspolizei im Wald und Hubi mit Wärmesuchkamera in der Luft. Der konnte in nicht finden, da das Gelände zu steil war. Nach Anbruch der Dunkelheit wurde er nach Stunden von der Hundestaffel gefunden. In bedenklichem Zustand.... Trotz Hightech wars der klassische Spürhund, der Sieger war. In einem stark eingegrenzten Suchgebiet.
    -meine Frau macht geocaching, da überlegen wir gemeinsam, ob wir so eine Peilung für sie einrichten. Nur zum cachen. Damit ich weiß unter welchem Baum oder in welchem Loch ich suchen muss, wenn sie nicht zurück kommt.
    Ansonsten sind wir uns einig, dass so eine Dauerortung nichts für uns ist....

  5. X-Moderator
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    #35
    Zitat Zitat von Road's End Beitrag anzeigen
    Richtig, lass die Kirche mal im Dorf.

    Es ist schon ein Unterschied für mich, ob Fremde sich erst bei meinem Provider einhacken müssen, um meine Daten zu bekommen oder ob ich sie quasi mundgerecht selbst bereitstelle.
    Ja, du hast es verstanden.

    Freiwillig - wenn ich sowas haben will, dann werde ich freiwillig die App laden und freiwillig meine Daten zur Ansicht stellen, weil ich damit etwas bezwecke.

    Und Fremde, so wie du das sagst, müssen sich nicht beim Provider 'einhacken', um an deine Daten zu gelangen, das kann freiwillig passieren, per Gerichtsbeschluss oder ganz einfach um dir positionsgerechte Infos zukommen zu lassen oder einfach dazu, dein Konsumverhalten zu analysieren, um damit Geld zu machen.

    Mir gefällt das, Smartphone, Kreditkarte, EC-Karte, Payback-Karte, Tankkarte, WhatsApp benutzen, im Netz surfen, bei Online-Preisausschreiben mitmachen, usw und dann Angst um seine Daten haben

    Ja, ich lass schon die Kirche im Dorf, keine Angst.

    Heute schon gesurft?


    @KarliP:

    Deshalb mein Zusatz 'im Ernstfall'...

    Für dich übersetzt: Wenn es jemand darauf anlegt.

    http://www.handynummerorten.eu/wenn-...tung-trotzdem/

    http://www.fragdenstein.de/ausgescha...-das-moeglich/

    Also schön weiterträumen von absoluter 'Datensicherheit'.

  6. Registriert seit
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    #36
    Och Mensch Kinders. Nun haut euch nicht die Köppe ein, sondern lest doch einfach das Kleingedruckte:

    "…so werden seine Standortdaten auf einem Server hochgeladen und mit einer speziellen ID für den Kunden öffentlich zugänglich gemacht."

    "…Zur Nutzung des Services des Absetzens eines Notrufs an eine definierte Notrufstelle ist der Abschluss eines monatlichen oder jährlichen Abonnements (Subscription) oder der Kauf des Lifetime-Pakets notwendig."

    "Der Nutzer kann seine medizinischen Daten in der BikerSOS-App eingeben. […] Die hochgeladenen Daten werden mit einer speziellen ID öffentlich verfügbar gemacht."


    "Bei Aktivierung der BikerSOS-App, werden sämtliche Aktivitäten des Kunden via Google Analytics aufgezeichnet. Weitere Informationen über die Datenschutzbestimmungen von Google finden Sie auf der Webseite von Google Analytics."

    1. Nix ist kostenlos.
    2. Alles ist öffentlich.
    3. Und alles läuft bei Google zusammen.

  7. Registriert seit
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    #37
    Fühle mich durch derartige Technik einfach zu stark überwacht - will ich nicht ! und im Urlaub schon garnicht.

  8. Registriert seit
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    #38
    Wenn was im Internet kostenlos ist, bin ich nicht Kunde, sondern die Ware........

  9. Registriert seit
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    #39
    Übrigens, für Autos kommt ein ähnliches System - eCall - ab 2018 bei Neuwagen verpflichtend.

    gruss

    frank

  10. Registriert seit
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    #40
    Das Tolle am Überwachungsstaat ist, dass das saublöde Volk von ganz alleine für die Verbreitung der erforderlichen Infrastruktur sorgt - ohne dazu gezwungen zu werden. Und dafür stehen die Leute sogar noch nächtelang vor den Läden.

    Määäähhh Määähhh!


 
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