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Biospritbeimischung (E10)

Erstellt von nypdcollector, 05.01.2008, 17:33 Uhr · 273 Antworten · 26.228 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Grafenwalder Beitrag anzeigen
    Die Mehrheit der PKW können das vertragen. E5 wird ja schon seit Jahren klaglos gefüttert
    Dann schau dich mal etwas weiter im Netz um, das steht im 2V-Forum:
    BMW D sagt, E10 kanste tanken, müsste verträglich sein, der Lanzeittest fehlt.
    BMW in der Schweiz dagegen sagt: Nicht tanken!

    Was stimmt jetzt?

  2. Baumbart Gast

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    Auch die Aussage E5 wird ja auch vertragen - trink mal 1 Jahr lang jeden Abend eine Flasche Bier und im nächsten Jahr jeden Abend eine Flasche Wodka. Irgendwie hat die Konzentration doch einen Einfluss.

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    Zitat Zitat von Grafenwalder Beitrag anzeigen
    Aber,
    die grosse Bereitschaft E 10 zu boykottieren verwundert mich in diesem Forum Da werden doch mehrfach "Oma- Argumente" ins Feld geführt.
    Verträgt mein Auto oder Motorrad das?
    Wer schlau genug war sich in diesem Forum anzumelden, weiss ganz genau, das er die Antwort unter "www" beantwortet bekommt

    Und die Boykottaufrufe gegen Shell und Co- ich kann es nicht mehr hören- wieviel Aufrufe gab es schon, nur bei den Freien zu tanken?

    Meine Meinung: E10 ja, das bietet auch Chancen, das muss nur sauber gestrickt werden. Die Mehrheit der PKW können das vertragen. E5 wird ja schon seit Jahren klaglos gefüttert

    Also bitte wieder zur Sachdebatte zurückkehren
    Ich lese diesen Fred auch interessiert, aber ebenfalls ein wenig erstaunt über die geballte, teils recht einseitige Empörung.
    Das die Umweltschutzaspekte fragwürdig sind, ist klar - und auch gut das das diskutiert wird. Aber es ist auch klar, das wir nicht ewig so weiter machen können und die fossilen Brennstoffe nun mal endlich sind.
    Auch das Argument, das auf den Ackerflächen dann nicht mehr Nahrung hergestellt wird, ist für mich recht scheinheilig. Wer so argumentiert, müsste eigentlich konsequenterweise auf Fleisch verzichten (nein, ich bin kein Vegetarier und esse gerne Fleisch) - es werden riesige Mengen an Soja für Tierfutter produziert und damit so viel Ackerflächen belegt, das sich die Ärmsten dieser Welt Grundnahrungsmittel kaum noch leisten können - da diese durch die Verknappung logischerweise teurer werden. Dazu ebenfalls: die Viehzucht erzeugt mehr klimaschädliche Gase als der gesamte Straßenverkehr.
    Ich habe hier noch keinen Aufruf gelesen seinen Metzger zu boykottieren.

    Versteht mich nicht falsch - ich möchte hier keineswegs den Moralapostel spielen - ich kann auch nicht den ersten Stein werfen.
    Also - was bleibt? Eigentlich nur die Frage ob die Kühe den Saft vertragen. Alles andere gleitet wirklich zu schnell in Stammtischparolen ab.

    btw: die Empörung über die Katastrophe im Golf von Mexiko / den Trend zu immer riskanteren Ölbohrungen und der damit einhergegangenen massiven Umweltkatastrophe ist hier deutlich schneller abgeklungen.

    Nicht für Ungut - allen ein schönes Wochenende! (Juhu - heute gibt's ne Kuh!!!)

    Kevin

  5. Baumbart Gast

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    Das die Umweltschutzaspekte fragwürdig sind, ist klar - und auch gut das das diskutiert wird. Aber es ist auch klar, das wir nicht ewig so weiter machen können und die fossilen Brennstoffe nun mal endlich sind.
    Unabhängig von der Welternährung (wobei Du mit dem Fleischargument einerseits recht hast, das ist genau das Schlüsselproblem, weil nämlich die Schwellenländer Fleischkonsum mit Wohlstand verbinden und von Reisbällchen auf Schnitzel umsteigen - andererseits schwer zu argumentieren denen das zu verbieten, 80 Mio Deutsche werden Vegetarier, 1,5 Mrd Kinesen steigen auf Schnitzel um, wer gewinnt?!) löst der Umstieg auf 'Bioenergie' nicht das Energieproblem.
    Nur konsequentes Energiesparen hat Zukunft, aber das wäre schmerzhafter, strenge Verbrauchsvorgaben für Neufahrzeuge kann und will in D kein Politiker durchsetzen. DAS ist der Skandal, die Augenwischerei die mit dem E10 betrieben wird.
    Groß war der Aufschrei als die Kanzlerin kurzzeitig davon gesprochen hat, Energiesparvorschriften für Bestandsgebäude zu erlassen (im vorletzten Entwurf des Energiekonzeptes), hat sie schnell wieder zurückgezogen.

  6. Registriert seit
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    Moin Hartmut,

    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Nur konsequentes Energiesparen hat Zukunft
    Denke ich auch. Allerdings hoffe ich nach wie vor, das die Wisschenschaft auch noch ihren Teil beitragen wird.
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    DAS ist der Skandal, die Augenwischerei die mit dem E10 betrieben wird.
    Naja - aber das wurde doch auf EU Ebene initiiert?

    Aber grundsätzlich stimme ich mit Dir überein. Das Problem ist halt, das wirklich ernsthafte Lösungen derart radikal unsere Lebensgewohnheiten und unseren Lebensstandard einschneiden würden, das sich das nicht durchsetzten lässt. Also machen wir die drei Affen, laborieren an Lösungen rum die nicht weh tun und warten bis dann irgendwann der große Knall kommt. Wahrscheinlich erst in den nachfolgenden Generationen.
    Sagt der Typ der heute sein neues Moped abholt und dadurch wieder vermehrt fossile Brennstoffe abfackelt - größtenteils zum Vergnügen.

    Gruß

    Kevin

  7. Baumbart Gast

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    Naja - aber das wurde doch auf EU Ebene initiiert?
    hinter dem Argument verschanzen sich die deutschen Politiker gerne - aber wer ist den DIE EU-Ebene? Marsmännchen oder was? Die bestbezahlten Lobbyisten der Industrie sitzen inzwischen in Brüssel und nicht mehr in Berlin (siehe Glühlampenverbot).

  8. Registriert seit
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    ihr mit eurer Energiesparerei, hier können wir in D machen was wir wollen, Licht aus, Pc aus, Auto stehenlassen und weltweit wird sich nix aber auch rein garnix ändern.
    Die Schwellenländer sind jetzt an dem Punkt, wo wir in den 50ern waren,die lassen sich die Wurst (in Sicht) nicht mehr vom Brot nehmen. Die wollen an den Trog.
    Da können wir noch soviel Lobbysparlampen kaufen, subventionierte Solardinger aufs Dach pappen oder nur noch selbstgepflanztes Grünzeug fressen.
    Merkt hier denn niemand, dass diese ganzen Maßnahmen nur feuchte Tröpfchen auf den heißen Stein sind, solange die Industrie nicht gehalten wird an den 80% was zu ändern, die sie verursacht.
    Da werden mit Steuergeldern Abwrackprämien als Geschenk an die Automobilind. verschleudert, anstatt schlicht und einfach den Grenzwert für NEUE Autos auf 150 Gramm festzulegen. Alles was drüber ist, kann und darf nicht mehr zugelassen werden. Dann haben sich in ein paar Jahren die Spritschleudern erledigt.
    Maßnahmen werden unter dem Deckmäntelchen der Umwelt immer nur dem Einzelnen aufgebürdet. kaufen kaufen kaufen. mit deinem 5 Jahre alten Auto darfst nicht mehr in die Innenstadt, aber der ozeandampfer in Hamburg darf 24 Std am Tag zur Stromerzeugung seinen Motoren laufen lassen????
    blödes Stimmvieh!

  9. Baumbart Gast

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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Merkt hier denn niemand, dass diese ganzen Maßnahmen nur feuchte Tröpfchen auf den heißen Stein sind, solange die Industrie nicht gehalten wird an den 80% was zu ändern, die sie verursacht.
    Veto Euer Gnaden, Verkehr und Industrie sind etwas gleichwertig mit je ca. 30 % vom Primärenergieverbrauch, Haushalte und GHD teilen sich den Rest mit Schwerpunkt Haushalten. Also passieren muss was beim Verkehr, nur Biosprit hilft halt nix. Auch weil die anderen (Wärmeerzeugung für Haushalte und Industrie) auch alle auf der gleichen Fläche 'Bioenergie' erzeugen wollen).

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ihr mit eurer Energiesparerei, hier können wir in D machen was wir wollen, Licht aus, Pc aus, Auto stehenlassen und weltweit wird sich nix aber auch rein garnix ändern.
    Also das ist immer so ein Argument...
    Alles klar - denn lasst uns raushauen, nach uns die Sintflut. Wenn wir es nicht tun, tut es ein anderer!
    Ich glaube ich verbrenne heute noch ein paar Reifen und mache einen Ölwechsel im Wald. Dann schmeiße ich noch ein bisschen Müll aufs Trottoir. Wenn ich es nicht mache, macht es eh ein anderer - irgendwo...


 
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