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Biospritbeimischung (E10)

Erstellt von nypdcollector, 05.01.2008, 17:33 Uhr · 273 Antworten · 26.228 Aufrufe

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    Zitat Zitat von sitzbankquetscher Beitrag anzeigen
    Habe vor 2 Wochen bei meinem Händler (Drewe-Bayreuth)angefragt
    "Verträgt meine Q Bj.09-den neuen E10??
    Antwort:alle BMW Motorräder sind E10 tauglich!Muß zu meiner Schande gestehen,daß ich heuer noch nicht gefahren bin--werde den E10 aber tanken.Wenn meiner Kuh was passiert,dann gnade denen Gott!!

    weshalb?
    bist du jurist aus guttenberg
    (sorry. da konnte ich nicht anders)

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    Standard E10-Wahnsinn beginnt.....

    .....Super und Super+ wird rationiert

    Bei uns gab es am Wochenende an allen vorhandenen Tankstellen nur noch E10 und Diesel. Die blaue Marke hat Anfang Februar sowieso nur noch E10, Super+ und Diesel und konnte wegen der hohen Nachfrage und der Rationierung bei den Mitbewerbern kein Super+ mehr anbieten. Lt. Mitarbeiter des 6-beinigen Hundes wird Super und Super+ zugeteilt und bei der Tanke des Libanesen und der Mupfel waren Schilder dran "defekt"

    Man will die Konsumenten mit allen Tricks ans E10 zwingen

    Unterwegs waren Kurse von 1,579-1,629 für den Liter Super bzw. Super+ aufgerufen. Schließlich hab ich ne No-Name-Tanke gefunden, die nicht nur den begehrten Saft hatte, sondern auch noch den günstigsten Kurs. Hab mir gleich noch nen großen Kannister mit vollgemacht, um eventuelle weitere Spinnereien dieser Art zu überbrücken

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    Ich war gestern bei den Nachbarn und hab für 1,31 getankt. Superbenzin E5 wohl gemerkt! Dazu noch Kaffee und Sekt und Zigaretten. 30-45% Ersparniss je nach Artikel! Aber die Luxenburger schaufeln auch nicht so viel Kohle ins EG Feuer!

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    Grafiken von der "Heute-Show" zum Thema.
    Die zweite ist ein Vorschlag für eine Werbekampagne.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken e10-super.jpg   e10-4.jpg  

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    Zitat Zitat von MacZep Beitrag anzeigen
    In Frankreich gibt es einen Sprit mit Namen E85.
    Heißt aber: 15% Ethanol Anteil. Fährt auch.
    Und ohne Gemecker der sonst so rebellionsfreudigen Franzosen.
    E85 gibts es bei uns auch (z.B. bei "Sprint"). Ist aber, wie der Name eigentlich schon verrät: 85% Ethanol, 15´% Benzin
    Und darf nur von speziell dafür umgerüsteten Fahrzeugen getankt werden.

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    Nach dem ich mich nun auch ausgiebiger mit dem Thema befasst habe:
    Ich werde ebenfalls die E10 Zapfsäule nicht anrühren. Weder mit dem Moped, noch mit meinem scheddrigen Golf anno 1996.
    Man möge es dem politischen Gutmenschen verzeihen.

    N8 allerseits - gleich ist schon Mitte der Woche - durchhalten!

  9. Baumbart Gast

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    Die Stimmen der Volksvertreter
    E 10-Benzin enthält weniger Energie Ausschuss für Wirtschaft und Technologie
    Berlin: (hib/HLE/jbi) Der Biokraftstoff E 10 enthält weniger Energie als herkömmliche Kraftstoffsorten. Die Bundesregierung bestätigte auf Fragen der CDU/CSU-Fraktion in einer Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie am Mittwoch, dass die seit Anfang Januar in Deutschland angebotene Kraftstoffsorte 1,5 Prozent weniger Energie enthalte. Die CDU/CSU-Fraktion zeigte sich mit der Informationspolitik im Zusammenhang mit der Einführung der neuen Kraftstoffsorte höchst unzufrieden. Man lasse sich als Parlamentarier ungern vorhalten, dass etwas eingeführt werde, was möglicherweise eine schlechte Ökobilanz habe, sagte ein Sprecher der Unionsfraktion mit Blick auf sehr weit auseinandergehende Angaben zur Ökobilanz des Kraftstoffes. Zu Meldungen über vorzeitigen Verschleiß der Motoren und die Notwendigkeit häufigerer Ölwechsel beim Einsatz der neuen Kraftstoffsorte sagte der Regierungsvertreter, dazu könnten keine verlässlichen Angaben gemacht werden. Die ökologische Bilanz des Kraftstoffes insgesamt sei nach Angaben der EU-Kommission positiv.
    Zur Einführung des neuen Kraftstoffes hieß es von der Bundesregierung, dies sei keine isolierte nationale Entscheidung, sondern von der Kraftstoffrichtlinie der EU geboten. Dies müsse in der Debatte zur Kenntnis genommen werden. Wenn ein Produkt eingeführt werde, sei es zunächst Aufgabe der Industrie, Informationen zu dem Produkt zu geben. Information sei schließlich der Schlüssel zum Erfolg. Die diskutierte Möglichkeit, alle Autohalter durch das Kraftfahrtbundesamt anschreiben zu lassen und über die E 10-Verträglichkeit ihres Kraftfahrzeugs zu informieren, sei nicht in Betracht gekommen, weil dies 2 bis 3 Monate gedauert hätte. Zu Fragen, warum die zuerst 2008 geplante Einführung von E 10 verschoben worden sei, sagte der Regierungsvertreter, die Kfz-Importeure hätten damals keine verbindlichen Listen über die Verträglichkeit der Fahrzeuge vorlegen können.
    In einem dem Ausschuss vorgelegten Bericht der Bundesregierung heißt es, bis 2014 gelte eine energetische Gesamtquote von 6,25 Prozent für Biokraftstoff. Bei E 10 betrage der energetische Bioanteil bis zu 6,66 Prozent. Somit könne die Gesamtquote allein im Wege der Beimischung, das heiße ohne Reinkraftstoffe wie Biodiesel, erreicht werden. Biokraftstoffe müssten ein Treibhausgas-Verminderungspotenzial von 35 Prozent nachweisen. Derzeit würden in Deutschland 2 Millionen Hektar Ackerland für Energiezwecke genutzt.
    Die SPD-Fraktion zeigte sich darüber verwundert, dass in der Unionsfraktion von einem ”Kommunikationsdesaster“ gesprochen werde. Dabei gehe es doch um viel mehr, etwa die Frage, welchen Nutzen der Kraftstoff bringe, sagte ein Sprecher der SPD-Fraktion unter Hinweis auf den verstärkten Anbau von Energiepflanzen. Es gehe um die Frage ”Tank versus Teller“. Außerdem kritisierte die SPD-Fraktion das Kompetenzgerangel in der Regierung, die den Verbraucher, der jetzt mehr für Super bezahlen müsse, gar nicht mehr im Blick habe. Mit dem Dilettantismus der Regierung bei E 10 sei mühsam aufgebautes Vertrauen zerstört worden. Der ”Benzingipfel“ beim Bundeswirtschaftsminister hätte vor der Einführung des Kraftstoffes abgehalten werden müssen.
    Die FDP-Fraktion warf der SPD-Fraktion Populismus vor. Biokraftstoff sei unter rot-Grün zuerst gefordert worden. 2008 habe der Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) bei der Einführung von E 10 versagt und das Problem der Nachfolgeregierung überlassen. Die Unionsfraktion warf der Opposition vor, zur Verunsicherung beigetragen zu haben. Von der Industrie seien produkthaftungsrechtliche Auskünfte zu erwarten, forderte die FDP-Fraktion. Auch nach Ansicht der Union kann es nicht Aufgabe des Staates sein, der Industrie die Hand bei der Einführung neuer Produkte zu führen.
    Die Linksfraktion bezeichnete die E 10-Einführung als ”Komplett-Flopp“. Es gebe eklatante Probleme bei der Nahrungsmittelerzeugung. Man könne keine Umweltpolitik betreiben, die auf der anderen Seite Hunger erzeuge, kritisierte die Linksfraktion.
    Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wies die Vorwürfe der FDP-Fraktion zurück und stellte fest, sie habe nie einen Beimischungszwang von Biokraftstoffen gefordert. Vielmehr sei die Fraktion dafür, reine Biokraftstoffe anzubieten. Notwendig sei ein Gesamtkonzept. So könnten Autos produziert werden, die 50 Prozent weniger Sprit verbrauchen würden. Die Gesamtnachfrage nach Benzin müsse reduziert werden.
    Ein Sprecher der CDU/CSU-Fraktion wunderte sich über den Tanktourismus deutscher Autofahrer in Österreich. Ohne Murren und Probleme werde das dort nur noch angebotene E 10 getankt.
    bemerkenswert der letzte Satz.

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    Zitat Zitat von HaJü Beitrag anzeigen

    Man will die Konsumenten mit allen Tricks ans E10 zwingen
    Moin,

    gestern in Bremen an der Billigtankstelle :

    drei Fahrspuren, zwei davon nur noch Diesel und Super E10

    eine Fahrspur mit ewig langer Schlange wartender Autofahrer mit einer Säule für Super, Superplus und Diesel.

    Die Dieselfahrer haben sich gefreut, die hatten zum Tanken keine Wartezeit

    Auf meine Frage an der Kasse, ob sie denn wirklich E 10 verkaufen, wurde mir gesagt, es wird verkauft, was dran steht. Ob ich denn E10 tanken würde, wenn es billiger wäre.


 
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