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Biospritbeimischung (E10)

Erstellt von nypdcollector, 05.01.2008, 17:33 Uhr · 273 Antworten · 26.224 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Es scheint als hätte die Vernunft doch noch eine Chance... Gabriel will ab 1.000.000 betroffener Autos seine bescheuerte Beimischungs-Ideen ad acta legen. Mal sehen was für Zahlen die Autohersteller in den nächsten Tagen vorlegen. Leider geht es auch hier nur um "Autos", nicht etwa um "Fahrzeuge".

    Ich frage mich nur, wie er auf diese Zahl kam... vllt. hat er gewürfelt?
    Er hat seine Glaskugel befragt

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    #42
    Zitat Zitat von SNGSer Beitrag anzeigen
    Er hat seine Glaskugel befragt
    ganz einfach, die haben selbst nix in der birne und plappern nach, was denen irgend welche verbohrten erzählen (lobbyisten)

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    #43
    Das Thema ist erledigt !!!!!

    Gabriels Pleite mit dem Biosprit

    Gabriels Biosprit-Pläne stehen vor dem Aus - darüber freuen sich Fahrer älterer Autos. Aber zugleich wächst die Kritik am Umweltminister wie am alternativen Kraftstoff an sich. Viel wichtiger sei, den Verbrauch der Fahrzeuge zu senken. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) ist nach seiner Ankündigung, gegebenenfalls die angestrebte Beimisch-Quote von Biosprit ins Benzin von zehn Prozent zu kippen, in die Kritik geraten. Die Erhöhung der Biosprit-Beimischung sei eine «klimapolitische Luftnummer» Gabriels, sagte Bayerns Umweltminister Otmar Bernhard (CSU) der «Passauer Neuen Presse». «Biomasse gehört weniger in den Tank, sondern mehr ins Heizkraftwerk.»
    Viel wichtiger als die Biosprit-Beimischung seien Kraftstoffeinsparung und Verminderung des Durchschnittsverbrauchs der Fahrzeuge, sagte Bernhard. «Biomasse sollte in erster Linie Lebensmittel sein oder zur Strom- und Wärme-Erzeugung genutzt werden.»

    Ähnlich äußerte sich der Sachverständigenrat für Umweltfragen. Sein Generalsekretär Christian Hey sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung», der eigentliche Ansatz müsse sein, «viel leichtere, weniger PS-starke und effizientere Autos» auf den Markt zu bringen. Dies könne viel mehr zum Klimaschutz und zur Versorgungssicherheit beitragen als der Einsatz von Biosprit.
    Warten auf Zahlen


    Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast sagte der «Leipziger Volkszeitung», Gabriel sei «an seinem jetzigen Schlamassel selbst Schuld». Aufgabe der Politik sei es, der Wirtschaft einen «ökologischen und sozialen Rahmen zu setzen». Die Zeit freiwilliger Vereinbarungen, die von den Konzernen nie eingehalten würden, sei vorbei.
    Fakt ist: Deutschlands Autoindustrie muss die strengen EU-Klimaschutzvorgaben mit einer Schadstoff-Obergrenze von 120 Gramm pro Kilometer erfüllen. Bislang hoffte sie, damit unter Anrechnung des Biosprits zu erreichen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) forderte die Regierung auf, bei den Verbrauchsvorgaben aus Brüssel die Einberechnung von Agrar-Kraftstoffen auszuschließen. Dies sei ein Schlupfloch der Autoindustrie, um ihr Versagen bei der Verbrauchsminderung ihrer Modellflotten zu kaschieren. Noch wartet Gabriel offizielle Zahlen ab – doch auch schon die Daten, die der ADAC verbreitet, sprechen eine klare Sprache: Der Automobilclub kommt auf mindestens 3,1 Millionen Autos in Deutschland, die die geplante höhere Biosprit-Beimischung ins Benzin nicht vertragen. Deren Fahrer müssten also auf teuren Super-Plus-Kraftstoff umsteigen. Gabriel hatte aber angekündigt, dass er seine Beimischungsziele kippen werde, wenn die Zahl eine Million Fahrzeuge übersteigt. Eine andere Entscheidung dürfe es auch gar nicht geben, sagte ADAC-Präsident Peter Meyer der in Hannover erscheinenden «Neuen Presse».

    Rückkehr zur Steuerbefreiung gefordert

    Die Beimisch-Quote von zehn Prozent ist damit wohl vom Tisch – was in der Regierung aber noch umstritten ist. Die FDP-Umweltpolitikerin Christel Happach-Kasan forderte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) zur Ordnung zu rufen. «Er hält halsstarrig an der Beimischungsquote fest, obwohl sich die Bundesregierung dadurch zum 'Totengräber' der deutschen Biokraftstoffbranche macht, die Regenwaldzerstörung forciert und Schäden bei drei Millionen Automobilen zu verantworten hat», sagte die Abgeordnete der Netzeitung.
    Happach-Kasan stimmte Gabriels Ankündigung, die Beimischungsziele notfalls fallen zu lassen, ausdrücklich zu. Sie sei «zwingend notwendig», aber nur ein erster Schritt: Die Regierung müsse die «unsinnige Zwangsbeimischung» abschaffen und Rein-Biokraftstoffe wieder von der Steuer befreien, forderte die FDP-Expertin.


  4. Registriert seit
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    #44
    in Frankreich wird nur noch SP 95 E 10 oder Superplus angeboten, gibt es da Probleme bei R 1150 R0ckster Bj 04 und R 1200 GS?

  5. Registriert seit
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    #45
    Hat jemand mit gepannstem Sprit schön mal Probleme bei seiner Q gehabt?

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    Ausrufezeichen

    #46
    Hab heute abende diese Mail von BMW bekommen:

    vielen Dank für Ihre E-Mail.

    Wir haben unseren BMW Motorrad Partnern bereits im Jahr 2007 eine Serviceinformation zur Verwendung von Kraftstoff mit Ethanolbeimischungen zur Verfügung gestellt. In dieser Information äußern wir keine Bedenken gegen Ethanol bei einem Beimischungsverhältnis von maximal 10 Prozent.

    Bei einer größeren als 10%igen Beimischung gehen wir allerdings zum heutigen Zeitpunkt von Schäden an Bauteilen aus, die mit diesem Kraftstoff in Berührung kommen. Genauere Untersuchungen hierzu laufen derzeit noch bei uns im Hause.

    Mit besten Grüßen aus München
    BMW Motorrad Direct

    -------------------------------------------------------
    Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft
    Vorstand: Norbert Reithofer, Vorsitzender, Frank-Peter Arndt, Herbert Diess, Klaus Draeger, Friedrich Eichiner, Harald Krüger, Ian Robertson Vorsitzender des Aufsichtsrats: Joachim Milberg Sitz und Registergericht: München HRB 42243
    --------------------------------------------------------

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    #47
    Ich denke auch, dass der Staat ein deutliches Interesse am Biosprit hat. Das ist aus meiner Sicht eher finanzieller Natur. Zum Umweltschutz trägt der Biokraftstoff kaum bei.

    Unsicherheit über Nutzung von E10 Kraftstoff

    Zitat Zitat von Micha VS Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    meiner Meinung nach geht es dem Staat nur ums Geld.
    [...]
    Gruß Micha VS

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    #48
    Zitat Zitat von brummel Beitrag anzeigen
    Hab heute abende diese Mail von BMW bekommen:
    Bei einer größeren als 10%igen Beimischung gehen wir allerdings zum heutigen Zeitpunkt von Schäden an Bauteilen aus, die mit diesem Kraftstoff in Berührung kommen. Genauere Untersuchungen hierzu laufen derzeit noch bei uns im Hause.

    --------------------------------------------------------
    Das ist schon eine bedenkliche Aussage, 10% Ethanol machen angeblich keine schäden aber alles was darüber ist schon.
    Auf lange Sicht werden die betroffenen Bauteile genauso Schäden nehmen ob es nun zBsp. nur 8% Beimischung oder 12% sind denn wenn der gefährliche Stoff im Benzin drinnen ist der Teile angreift werden längerfristig auch kleinere Beimischungsanteile davon reichen um schäden zu verursachen.
    Wenn ich Gift regelmäßig kleine Mengen Gift zu mir nehme werde vielleicht etwas später aber dann genauso Tod sein als wie mit etwas höherer Dosis.

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    #49
    Vielleicht klappt ja doch noch die Verbraucherabstimmung an den Tankstellen.
    Offensichtlich läßt sich die E10 Mischung nicht gut verkaufen.
    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...748208,00.html

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    #50
    Zitat Zitat von toronto Beitrag anzeigen
    Auf lange Sicht werden die betroffenen Bauteile genauso Schäden nehmen ob es nun zBsp. nur 8% Beimischung oder 12% ...
    Du weißt aber schon das im Benzin seit Jahren 5% Ethanol beigemischt sind?


 
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