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Bitumenspur auf der Autobahn

Erstellt von confidence, 26.06.2011, 08:01 Uhr · 48 Antworten · 6.350 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von gerry-h Beitrag anzeigen
    Das ist sehr löblich, ich bezweifle aber, dass die Schäubles dieser Welt sich dadurch auch nur einen Mikrometer bewegen werden. Es geht nicht darum, dass niemand die Gefahren sieht, es geht darum dass dies bei leeren Staatskassen die Billigvariante der Strassen-Instandhaltung ist....und das machen auch Länder wie die Schweiz, die im Gegensatz zu Deutschland nicht Pleite ist.
    Stimmt, am 05.06. sind wir auf dem Rückweg aus den Dolo´s über die Schweiz heim, auf der AB bei St. Gallen kamen wir bei Regen auch auf ein Teilstück mit sehr viel Bitumenflickerei, selbst bei nur 100 Kmh wurde das kriminell, meine Silberne ist mir da mehrfach ausgebrochen, lustig ist dies nicht, aber wie Gerry sagt, leider übliche Praxis bei "Armut"

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    Standard Bitumen/Asphalt

    #32
    Vor fast genau einem Jahr auf der Ruselbergstecke wurde mir bei starkem Regen eine 15-20cm breite und 100m lange Bitumenflickerei zum Verhängnis (Tempo 80km/h). Bei Dunkelheit und regennasser Fahrbahn Bitumen optisch kaum unterscheidbar. Bei gerader Fahrt ausgebrochen. Links, rechts, links, rechts und ab die Botanik. Seither GS futsch und Schulter mit ein paar bleibenden Schäden. Letzte Woche zum ersten Mal Ausflug mit Dose in die Dolos etc.
    4 Tage und Dutzend Pässe. Mal aufgepasst, wie die Straßenbauer in Österreich und Italien das machen??...oha!..echt! keine einzige Bitumenorgie gesehen, auf Straßen mit Schwerlast, unter viel schwierigeren Bedingungen errichtet, bei strengen Wintern! Gut, Risse waren viele, aber wenn, dann wurden ganze Rechtecke rausgeschnitten und mit Asphalt geflickt.


    Was die deutschen Straßenbauämter hier bei uns verrichten, hat mit VOB und DIN nichts zu tun. Man darf Bitumen nur zum Dichten von Anschlüssen etc. vewenden, aber nicht zum flächigen Ausbessern!!! Selbst, wenn man mit Split gut nachstreut, versinkt dieser im Laufe der Zeit im Bitumen. Das ist für mich Gefährdung des öffentlichen Straßenverkehrs. Zu prüfen wäre, ob sich über "unerlaubte Handlung" nach BGB eine Haftung herbeiführen ließe. Bin kein Jurist, aber Architekt. Und in meinem Beruf wird man für jeden Mückenschiss ans Kreuz genagelt.

    Hab übrigens beim Straßenbauamt Deggendorf auf die Gefahrenstelle hingewiesen, und vorgeschlagen, ein Warnschild aufzustellen.....Pfffft. Für was denn??!

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    #33
    Moin

    A27 zwischen Bremen und Bremerhaven, zum Teil ohne Warnschilder und ohne Geschwindigkeitsbegrenzung, aber mit Bitumenstreifen .... gefährlich bei feuchter Fahrbahn und höheren Geschwindigkeiten.

    Wenn ich Strecke auch jeden Tag mit dem Auto fahre, manchmal vergess ichs einfach auf dem Mopped und dann macht es auch schnell mal einen Versatz

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    #34
    Im Harz war die Auffahrt von Seesen zum Sternplatz (15% Steigung, in u. hinter Kehren) längere Jahre mit unsäglicher Bitumenflickerei verziert, da brauchte es absolut keinen Regen, um in's Schwimmen zu kommen (vllt gewollt so belassen? Honi soit qui mal y pense). Ist zum Glück schon länger wieder richtig asphaltiert u. macht wieder Spaß zu fahren, vorher war's einfach nur ungemütliche Eierei.
    In Östereich habe ich sowas aber auch schon genossen, auf einer Autobahn, auf der alle Fahrspuren mittelprächtige Bitumenklecksereien (künstlerisch besonders wertlos) aufwiesen und (nicht nur) mein Moped meinte, sich den Weg selber suchen zu wollen o. müssen. Auch in den Gegenden, die von den zurückgelassenen Resten von Hannibals Armeen besiedelt wurden, steht bzgl. der Straßendeckenausbesserung nicht alles zum besten.

    Grüße
    Uli

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    #35
    Zitat Zitat von Baamhackl Beitrag anzeigen
    Vor fast genau einem Jahr auf der Ruselbergstecke wurde mir bei starkem Regen eine 15-20cm breite und 100m lange Bitumenflickerei zum Verhängnis (Tempo 80km/h). Bei Dunkelheit und regennasser Fahrbahn Bitumen optisch kaum unterscheidbar. Bei gerader Fahrt ausgebrochen. Links, rechts, links, rechts und ab die Botanik. Seither GS futsch und Schulter mit ein paar bleibenden Schäden. Letzte Woche zum ersten Mal Ausflug mit Dose in die Dolos etc.
    4 Tage und Dutzend Pässe. Mal aufgepasst, wie die Straßenbauer in Österreich und Italien das machen??...oha!..echt! keine einzige Bitumenorgie gesehen, auf Straßen mit Schwerlast, unter viel schwierigeren Bedingungen errichtet, bei strengen Wintern! Gut, Risse waren viele, aber wenn, dann wurden ganze Rechtecke rausgeschnitten und mit Asphalt geflickt.


    Was die deutschen Straßenbauämter hier bei uns verrichten, hat mit VOB und DIN nichts zu tun. Man darf Bitumen nur zum Dichten von Anschlüssen etc. vewenden, aber nicht zum flächigen Ausbessern!!! Selbst, wenn man mit Split gut nachstreut, versinkt dieser im Laufe der Zeit im Bitumen. Das ist für mich Gefährdung des öffentlichen Straßenverkehrs. Zu prüfen wäre, ob sich über "unerlaubte Handlung" nach BGB eine Haftung herbeiführen ließe. Bin kein Jurist, aber Architekt. Und in meinem Beruf wird man für jeden Mückenschiss ans Kreuz genagelt.

    Hab übrigens beim Straßenbauamt Deggendorf auf die Gefahrenstelle hingewiesen, und vorgeschlagen, ein Warnschild aufzustellen.....Pfffft. Für was denn??!

    Kann ich bestätigen, fuhr auch um etwa die gleiche Zeit die Rusel hoch,
    von Regen kommend im Regen (für Nichtortskundige, der Ort heißt so)
    plötzlich spürte ich deutlichen Haftungsverlust des Hinterreifens,
    den sogar mein Hintermann sah, aber meine X-Moto ist deutlich leichter
    und kommt damit evtl. etwas besser klar, aber der Adrenalinspiegel ging deutlich hoch!
    Wir waren gestern auf einer Rottaltour, da sieht es auch nicht besser aus
    und was deine Meldung an das Straßenverkehrsamt Deggendorf betrifft,
    die haben sich sicher einen Ast gelacht, wenn so ein einsamer Biker
    vorspricht!
    Aber wie wäre es, wenn hier von den fast 21000 Benutzern nur 500
    den http://www.bu-bitumen.de/Downloads/Meldebogen.pdf per Mail an das Straßenverkehrsamt Deggendorf senden würden!
    Da steppt bestimmt der Bär und bei anderen Dienststellen wäre es ähnlich!
    Hier kann man den Meldebogen sogar online ausfüllen!
    http://www.bu-bitumen.de/bogen/bogen.htm

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    #36
    Ganz recht James!

    Werde der bu-bitumen aktion Meldung machen.

    Beim Unfall war auch ein Kumpel hinter mir, der am nächsten Tag - wieder bei Regen- die Situation 1zu1 "nachgespielt" hat!
    Er wusste dann, wie schnell bei seiner 12er GS die Schlupfregelung (oder wie immer das heißt) die Sache regelt.

    Baamhackl

  7. Registriert seit
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    Standard Mich hat´s am ...

    #37
    ...Samstag in Dänemark erwischt. Könnte echt kotzen - Mopped krum und Urlaub im Ar...!

    Stammtisch 'Bremer Feierabendrunde' & 'Bremen und Umzu'

    Keine Chance die Kiste abzufangen ....

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    #38
    Bei den ganzen Geschichten hier wird mir ja langsam richtig mulmig und Bange wenn ich dran denke, das ich in kaum 8 Wochen selber nach Deutschland fahre.

    Ist Fahren in Deutschland mittlerweile echt so lebensgefaehrlich?
    Ihr habt mich bald soweit das ich meinen Trip nach Deutschland absage!

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    #39
    Zitat Zitat von Cloudhopper Beitrag anzeigen
    Bei den ganzen Geschichten hier wird mir ja langsam richtig mulmig und Bange wenn ich dran denke, das ich in kaum 8 Wochen selber nach Deutschland fahre.

    Ist Fahren in Deutschland mittlerweile echt so lebensgefaehrlich?
    Ihr habt mich bald soweit das ich meinen Trip nach Deutschland absage!
    Quark, nicht gefährlicher als anderswo auch.
    Wurde im Beitrag schon mal erwähnt. Strasse lesen und angepasst fahren und gescheite Reifen (ist ein anderes Thema) und das passt dann schon

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    #40
    Zitat Zitat von Cloudhopper Beitrag anzeigen
    Ihr habt mich bald soweit das ich meinen Trip nach Deutschland absage!
    mach das bitte.

    Dänenmark würde ich ebenfalls sofort von meiner Liste streichen. England so oder so, dort sind die Straßen zu häufig nass.


 
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