Zitat Zitat von QVIENNA Beitrag anzeigen
die berechnungen in beiden ländern sind gleich, da gibts keine unterschiede, geldwerter vorteil ist geldwerter vorteil.
steuersatz (beispielsweise !) 35%.

Listenpreis: 17.000 Euro
Rabatt normal: 7% = 1.190 Euro
Rabatt 20%: = 3.400 Euro
Differenz: 2.210 Euro (geldwerter Vorteil) -> davon 35% = 773,50 Euro an Steuern zu bezahlen

3.400 minus 773,50 = 2.626,50 reale Ersparnis = 15,45% von 17.000 Euro

das ist das prinzipielle modell, das natürlich individuelle regelungen wie "freibeträge" etc. noch unberücksichtigt lässt. genauso hast du es auch beschrieben. mir ging es um das verfahren der besteuerung generell.

beispiel geldwerter vorteil aus dienstautos:

kaufpreis 50.000 Euro (schon abzüglich rabatt aber inkl. MWSt), davon sind monatlich 1,5% p.m. als geldwerter vorteil zu versteuern, d.h.
750 Euro sind der berechnungsgrundlage hinzuzurechnen. bei einem steuersatz von z.b. 50% sind das dann zusätzliche 375 Euro, die der dienstnehmer mehr an den fiskus abzuliefern hat.

Offtopic:
Zumindest bei den Dienstwagen ist dann ein Unterschied. Versteuert wird der Bruttolistenpreis:

http://www.haufe.de/personal/persona...efinition-des-
bruttolistenpreises_idesk_PI10413_HI2762031.html


Zurück zum Thema. der Wertverlust auch bei BMW im 1. Jahr wird bei rund 25 bis sogar 30% Liegen. Daher ist der Mitarbeiterrabatt eine gute Verlustbremse mehr nicht.