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BMW streicht 8000 Stellen

Erstellt von Ulf, 21.12.2007, 11:30 Uhr · 84 Antworten · 6.658 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #61
    Ich denke durch die doch vergleichsweise erheblichen Kinderkrankheiten der ersten R 12 GSe hat der Ruf erheblich gelitten.

    In den USA gehen die meisten davon aus, dass eine R 12 praktisch automatisch mit defektem Antriebsstrang geliefert wird. Ich selber habe auch vom Kauf einer GS abgesehen, bis ich beim '07 Modell den Eindruck hatte nun sei sie einigermassen ausgereift.

    Allerdings wurde vieles auch ueber die Proportionen schlechter geredet, als es in Wahrheit ist, Z.B. das ABS mit BKV.

    Eine andere Sache ist die Preis-Gegenwert Relation. Da liegt mitlerweile einiges Im Argen. Vielleicht moechte man ja darum vorsorgen, und besser heute sparen als morgen alt aussehen. Dann ist das besser, als das Verhalten unserer Politiker. Allerdings kommt eine BMW aus China fuer mich trotzdem ganz klar nicht in Frage.

  2. Geronimo Gast

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    #62
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Ich denke durch die doch vergleichsweise erheblichen Kinderkrankheiten der ersten R 12 GSe hat der Ruf erheblich gelitten.
    Schon mal mit den ersten 1100er Boxermodellen beschäftigt ?. Reihenweise verreckte Getriebe, siffende Kopfdichtungen und und und.
    Dagegen sind die "Probleme" der 1200er Reihe wirklich pillepalle.

    grüße,
    jürgen

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    #63
    Hallo Juergen,

    Nein hab' ich nicht. Die GS war fuer mich erst ab der 1150 interessant.

    Da sind die "Oldtimer" nartuerlich im Vorteil. Ich kenne wenig von der Vorgeschichte.

    Aber ich kenne China.

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    #64
    Moin,

    ohne die Mängel und Defekte bei den 12ern schönreden zu wollen, fällt mir seit einiger Zeit auf, daß immer mehr eingefleischte, langjährige BMW-Fahrer in den verschiedenen Foren berichten, daß die Altmodelle mindestens genauso anfällig waren. In einigen Fällen sogar noch deutlich anfälliger. Wer die Berichte von den hier schon genannten ersten 4V-Modellen kennt, kann dies bestätigen. Auch die hochgelobten 2V waren - in den meisten Fällen - keinen Deut besser. Viele 2V-Fahrer mußten unterwegs ordentlich basteln (sofern sie es konnten) oder fremde Hilfe in Anspruch nehmen um ein Ziel zu erreichen, welches 800 KM entfernt war. Von fast keiner WE-Tour kam man ohne schwarze, ölige Hände wieder zu Hause an. Wurde unter Pioniergeist abgetan.

    Das Oldtimer immer interessant(er) sind und häufig als Sammler- und Bastelobjekt herhalten, steht auf einem anderen Blatt. Welcher technisch Interessierte sieht sich nicht ein toll restauriertes Motorrad oder auch Auto gerne an?

    Die BMW-Qualität war auch in der Vergangenheit nicht besser als heute. Aufgeholt haben in dieser Richtung einige andere Hersteller. Das ist aber schon sehr lange her. Ob die anderen Hersteller insgesamt qualitativ besser sind, wage ich zu bezweifeln. Die Mehrzahl meiner Motorradfreunde fahren keine BMWs.


    Frohe Weihnachtstage!

  5. Registriert seit
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    #65
    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Sorry, das ist Unsinn. Dann dürfte es Porsche schon lange nicht mehr geben, die hatten in ihrer Geschichte schon sehr sehr tiefe Täler. Ich behaupte einfach mal das Firmen wie GM es durch ihre Grösse viel schwerer haben auf andere bzw. neue Märkte zu reagieren. Warum stehen die amerikanischen Autobauer in ihrem eigenen Land so unter Druck ?. Weil sie es anscheinend nicht für nötig betrachteten andere Modelle als ihre riesigen Pickups zu bauen. Und nun ist der Zug erstmal ohne sie abgefahren.
    Ganz im Gegenteil, kein Unsinn. Porsche ist aufgrund seiner Nähe zu VW so lange am Leben geblieben und war ja auch schon mal ein Teil davon. Porsche bewegt sich außerdem im Hochpreissegment. Das ist etwas ganz anderes als das sogenannte Premiumsegment daß BMW bedient. GM steht im eigenen Land so unter Druck, weil sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben und sich einen Dreck um andere Interessen scheren. Es recht sich jetzt, daß man die Ökologie außen vorgelassen hat obwohl ein großteil der Welt schon lange in diese Richtung tendiert. Unternehmen wie Toyota haben das viel besser gemacht, mitgedacht. und stehen deshalb gut da.

    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Unsinn, warum BMW speziell im Motorradbereich soviele neue Modelle auf den Markt will ist ganz einfach. Sie wollen in andere Märkte, betrachte den deutschen Markt als abgegrast. BMW will nach Italien, nach Spanien, Frankreich, England etc. Die Leute dort kaufen andere Motorräder als die Kunden in Deutschland. Und dafür sind die F-Modelle, dafür kommt das Superbike 2008.
    Ich persönlich finde nicht das bei BMW die Qualität abnimmt, teilweise wird in Foren die unglaubliche Qualität der alten Boxer angepriesen, ich kann dir nur aus jahrelanger Erfahrung sagen das dies nicht so ist.

    grüße,
    jürgen
    Wieder kein Unsinn. Ich sehe es aber eher in der Automobilbranche. Hier möchte BMW wachsen und wirft die vielen Modelle auf den Markt. 4 od. sogar 5 verschiedene 1er Modelle. 4 verschiedene 3er Modelle, 2 fünfer, 1 siebener. x3, x6, x5, Mini in bisher 2 verschiedenen Varianten, Rolls Royce und wer weiß was sonst noch alles kommt. Hier gibts den Zwang zum Wachsen. Fahrspaß und Dynamik kann ich aber nur vermitteln, wenn die Karre auch fährt. Bisher gibt es zwar auch gejammer über Qualitätsmängel, aber auf hohem Niveau. Wenn ich mit einem Skoda liegen bleibe, sehe ich das im Normalfall einfach nicht so schlimm, als wenn ich mit einem BMW liegenbleibe. Der Premiumanspruch wird schließlich teuer bezahlt.

    Im übrigen sehe ich die Geschichte mit den Leiharbeitern auch nicht so tragisch. Niemand hat etwas zu verschenken und die Arbeit macht sich nicht von selbst. Sollten im Entwicklungssektor z.B. Leute aus Leiharbeitsfirmen nach Hause geschickt werden die etwas zu tun hatten, wird deren Arbeit ja trotzdem gemacht. Dann halt nicht mehr so gut bezahlt und bei einem Zulieferer. Die Arbeit bleibt aber nicht liegen.

    Außerdem glaube ich, daß es den BMW´lern auch mal gut tut wieder etwas selbst zu tun.

  6. Chefe Gast

    Standard Gesellschaftliche Entwicklung nicht mehr aufzuhalten?

    #66
    Zufälligerweise hatte ich gestern mit einem Volkswirtschaftler eine interessante Diskussion über die Entwicklung auf dem inn- und ausländischen Arbeitsmarkt. Waren in den 50er und 60er Jahren die (Hand-)Arbeiter noch sehr gefragt, wird seit der zunehmenden Automatisierung der Arbeitsabläufe immer mehr (Hand-)Arbeit von Maschinen erledigt. Das Mehr an Automatisierung übertrifft sogar das wachstumsbedingte Mehr an Arbeitsvolumen, so dass immer weniger Menschen immer mehr Arbeit (im Sinne von z.B. Montage oder Fertigung) erledigen können. Was jetzt fehlt, sind Menschen mit guter Ausbildung, willens sich beständig weiter zu entwickeln und über den bestehenden Tellerrand hinaus zu blicken. Möglichkeiten gäbe es viele: Energie, Umwelt, Fortbewegung, Freizeitgestaltung.
    Unsere Gesellschaft ist - glaube ich - momentan sehr überfordert mit all den auf sie einstürmenden "Alltäglichkeiten":
    • Informationsüberfrachtung bedingt Oberflächlichkeit und Desinteresse - es fällt schon schwer, die wichtigen Sachen herauszufiltern
    • Ständig auftauchende Schreckensmeldungen (Klimawandel, Arbeitsmarkt, Energiepreise...) werden inflationär und nur mehr zu hohlen Schlagworten
    • die Bevölkerungsentwicklung bei uns erfordert ein Umdenken im täglichen Bedarf: die ältere Generation ist sehr aktiv, nicht unvermögend und interessiert an der technischen Entwicklung -> wir brauchen also eine altersgerechte Umwelt
    Das angesprochene "Problem" mit Zeit- oder Leiharbeitern wird längerfristig eher zum normalen Bild auf dem Arbeitsmarkt werden, da qualifizierte Kräfte flexibel an den Stellen eingesetzt werden können, wo sie gebraucht werden. Um den momentan herrschenden (und auch angestrebten) hohen Lebensstandard halten zu können, wird eine bedarfsgerechte Konzentration von Qualifizierung wohl immer notwendiger und für die Produktion auch effizienter werden.

    Nachteil dieser Entwicklung wird durch die geforderte Mobilität sicher eine weitere Versingelung sein, da ein so flexibles Arbeitsmodell nicht gerade familienfreundlich ist. Die Gefahr könnte auch sein, dass aus unserer gesellschaftlichen Gemeinschaft (fängt im Familienverbund an) ein recht loser Haufen Einzelindividuen wird.

  7. Chefe Gast

    Standard Qualität nix gut?

    #67
    Mit Interesse verfolge ich auch die immer wieder auftauchenden Beschwerden über die Qualität unserer Kärren. Dabei ist mir aufgefallen, dass die eher weniger Fahrenden öfter klagen, als die Vielfahrer. Das mag daran liegen, dass sich z.B. bei mir auf über 30.000 Jahreskilometer die Defekte oder Zipperlein der Q anders verteilen und bei einem Wochenendfahrer eben immer dann auftauchen, wenn er denn mal unterwegs ist.
    Ohne Frage ist bei einem Motorrad dieser Preisklasse jeder technische Defekt ärgerlich und erst mal nicht einzusehen, aber ist es wirklich so schlimm, wie immer beschrieben wird, oder hängen wir die Latte der Perfektion nicht ein wenig arg hoch? Und können wir von mechanischen Arbeitnehmern erwarten, dass sie menschliches Ermessen und die Liebe zu Detail bei Fehlertoleranzen oder Unvorhergesehenem an den Tag legen?
    Ich betrachte eine gewisse Anzahl an Widrigkeiten als "normal", spreche mit meinem Dealer darüber, der das wiederum zum Anlass nimmt, beim Service auf genau diese Details verstärkt zu achten (übrigens in der Mehrzahl der Fälle kostenfrei) und so treiben wir der Q gemeinsam ihre Zicken langsam aber sicher aus.
    Meiner Meinung nach gibt es für kein Geld der Welt das perfekte Motorrad oder überhaupt irgend ein perfektes Teil...

  8. Registriert seit
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    #68
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen

    Auch die hochgelobten 2V waren - in den meisten Fällen - keinen Deut besser.

    Viele 2V-Fahrer mußten unterwegs ordentlich basteln (sofern sie es konnten) oder fremde Hilfe in Anspruch nehmen um ein Ziel zu erreichen, welches 800 KM entfernt war.

    Von fast keiner WE-Tour kam man ohne schwarze, ölige Hände wieder zu Hause an.
    moin,
    ich weiss ja nicht aus wievielen kilometern 2-ventiler erfahrung du deine meinung herleitest, aber ich kann diese aussage so überhaupt nicht bestätigen.
    mein r80gs hat auf 89.000 km einen anlasser wg. loser kontakte benötigt plus in der zeit seit 92 mal 2000 ne neue vartaansonsten vollkommen fehlerfrei.
    meine mystic auf ihren 13.000 km vollkommen fehlerfrei.
    meine paris dakar sumo auf 14.000 km vollkommen fehlerfrei.
    meine paris dakar normal auf 35.000 ein getriebelagerschaden ansonsten vollkommen fehlerfrei.
    weder dreckige finger noch liegengeblieben noch hilfe benötigt.
    und deshalb kommt mir keine 4-ventilerin ins haus.
    schöne feiertage noch manfred

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    #69
    ...meine 12erGS, EZ 03/2004, hat ~50.000 KM ohne ein Zipperlein überstanden. Rückrufe (z.B. Hohlschraube) und die normalen Inspektionen wurden durchgeführt.

    Ach ja, drei oder vier Birnen mußte ich ersetzen.


    @Manfred; wie oben geschrieben, ziehe ich meine "2V-Erfahrungen" hauptsächlich aus den in letzter Zeit zunehmenden Berichten in den verschiedenen BMW-Foren, daß diese (2V) keinen Deut besser waren. Hatte ich vorher nicht so bemerkt oder gelesen. Meine eigene letzte 2V habe ich 1999 nach sechs Wochen Nutzung sofort wieder verkauft. Eine weitere kommt mir nie wieder ins Haus. Liebhaber oder Bastelstücke ausgenommen; aber keine zum "alltäglichen" fahren. Einsame Wüstentrips abseits jeglicher Zivilisation habe ich nicht geplant.

    ...hat nichts mit China zu tun.


    Gruß

  10. Registriert seit
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    #70
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen

    Meine eigene letzte 2V habe ich 1999 nach sechs Wochen Nutzung sofort wieder verkauft.

    Eine weitere kommt mir nie wieder ins Haus.
    hallo bernd,
    gott sei dank sind die meinungen ja verschieden, sonst wären die guten alten 2 ventilerinnen noch gefragter als so schon.
    und neben der von dir beschriebenen wüstentauglichkeit kann ich meine wenigstens auch mal drei monate im winter unbewegt stehen lassen und sie springt beim ersten drücken dennoch an. das ist für mich alltagstauglichkeit.
    ich denke, dass meine drei Qühe noch bei mir grasen werden, wenn manch einem beim lesen neuer bmw motorradprospekte vor lauter modellwechsel schon längst schwindelig geworden ist.
    liebe grüsse manfred


 
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