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BMW wird bis zu 260.000 Motorräder überprüfen

Erstellt von Tobias, 09.07.2005, 00:50 Uhr · 47 Antworten · 6.595 Aufrufe

  1. Registriert seit
    13.05.2005
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    #41
    Ach und nochwas.

    Hört doch auf auf BMW rumzuhacken. Das ist überall das gleiche. Die Realität sieht nunmal so aus. Ich finde BMW verhält sich absolut korrekt. Was sollen die machen. Zu jedem persönlich hinkommen und Händchen halten?

    Si reagieren doch. AUf was, wissen die anscheinend auch nicht genau. Genau das kommt bei einem so vermeindlichen öffentlichen Druck bei raus. Schüsse in Blaue. Getriebener Aktionismus.

    Gruß
    Thomas

    P.S. BMW hatte vor I-ABS entweder schon einen guten oder schlechten Draht zum Kunden. Liegt immer im Auge des Betrachters. Aber warum kauft man dann eine BMW wenn man mit dert Art des Herstellers nicht kann? Aber egal immer drauf! Ascho, dass da aber auch Arbeitsplätze dran hängen ist ja nicht von belangen. Auch bei Gericht gilt das Prinzip: Jemand ist solange unschuldig bis ihm die Schuld bewiesen ist. Und eine tatsächliche Shculd bei BMW kann ich echt nicht erkennen.

  2. Registriert seit
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    #42
    Mist,

    hätt ich mit dem Kauf doch noch warten sollen - gibt jetzt bestimmt günstige junge Gebrauchte

    Nee ernsthaft, sonderlich verunsichert bin ich nicht. Aber manchmal frage ich mich schon ob diese ganze HighTech mit ihrer Störanfälligkeit sein muß. Vor allem da die Bremse von meinem ex Moped(Japaner) ohne den ganzen Schnickschnack wirklich besser war(Druckpunkt, Handkraft, Dosierbarkeit) als die der BMW. Bis auf evtl. das ABS, aber das hab ich in 20 Jahren Mopedfahren nie vermisst.


    Gruß Markus

  3. Udo
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    #43
    Habe Antwort von BMW Motorrad Direct auf meine Mailanfrage bekommen.
    Da ich die Stichworte daraus nicht über die Suchfunktion finde, stelle ich
    es mal ein. Steht für euch vermutlich nichts Neues drin aber vielleicht ist
    es für einige ja doch interessant.

    "Sehr geehrter Herr XY,

    zur Zeit erreichen uns viele Anfragen aufgrund kritischer
    Berichterstattungen zum BMW I-ABS.

    So wurde in einem Fernsehbeitrag unter anderem über zwei Stürze bei
    Fahrsicherheitstrainings des ADAC berichtet. Die ABS-Regelung setzte in
    diesen Fällen nicht ein, wodurch es in der Folge zu blockierenden Rädern
    kam. In einem Fall erlitt der Fahrer bedauerlicherweise
    Sturzverletzungen.

    Über unsere Erkenntnisse zu diesen Sachverhalten sowie über die daraus
    abgeleiteten Maßnahmen möchten wir Sie mit diesem Schreiben in Kenntnis
    setzen. Ergänzend möchten wir Sie über die Gesamtsituation zum Thema
    I-ABS informieren.


    Sondersituation Fahrsicherheitstraining

    Das I-ABS hat beim Bremsen im Regelbereich einen hohen Strombedarf.
    Dieser wird beim normalen Fahren nach der Bremsung durch die reguläre
    Ladeleistung der Lichtmaschine ausgeglichen, so dass im Kundenbetrieb
    auf der Straße, im Gelände und selbst im Renneinsatz ein ausreichender
    Ladezustand der Batterie sowie eine normale Stromversorgung des
    Motorrades gewährleistet sind.

    In der Sondersituation „Fahrsicherheitstraining“ werden zu Übungszwecken
    mehrfach hintereinander Panik-/Notbremsungen durchgeführt. Dabei kann es
    dazu kommen, dass nachfolgend aufgeführte Faktoren zusammentreffen, die
    sich negativ auf die Stromversorgung auswirken und dadurch die Batterie
    kurzzeitig geschwächt werden kann:

    -Mehrfachbremsung im Regelbereich des I-ABS, mit extrem hohem
    Strombedarf in kurzer Folge;

    -direkt nach der Bremsung häufig keine oder nur eine geringe Nachladung
    der Batterie, weil das Motorrad im Leerlauf läuft;

    -Stillstandsphasen des Fahrzeugs und Motors mit weiterem Stromverbrauch
    durch das eingeschaltete Fahrlicht (Licht-Dauerschaltung).

    Beim Fahrsicherheitstraining soll der Übende zudem durch gezielte
    mehrfache Bremsübungen trainieren, den Handbremshebel mit maximaler
    Kraft und Schnelligkeit zu bedienen.

    In der Kombination von geschwächter Batterie und mehrfacher
    Panik-/Notbremsübung kann das I-ABS dann unter Umständen an seine
    technischen Grenzen gebracht werden, mit der Folge, dass das ABS seine
    Regelfunktion nicht mehr erfüllen kann. Ein Blockieren der Räder in der
    speziellen Übungssituation kann dann nicht mehr ausgeschlossen werden.

    Unsere Überzeugung, dass der Ausfall des ABS nur bei Zusammentreffen
    einer Defizitphase der Stromversorgung mit einer extremen Betätigung des
    Handbremshebels auftreten kann, wird dadurch bestätigt, dass uns kein
    einziger vergleichbarer Fall bei allen bisher gebauten Motorrädern mit
    I-ABS im Straßenbetrieb, auf der Rennstrecke, im Gelände oder bei Stop-
    and Go-Fahrten beziehungsweise im Stau bekannt geworden ist. Dies liegt
    daran, dass die Ladebilanz selbst unter solchen Voraussetzungen zwischen
    den Bremsungen im ABS-Regelbereich positiv ist.

    Seitens BMW Motorrad werden wir über die dargestellten Zusammenhänge
    kurzfristig und aktiv informieren, in dem wir unter anderem die Stellen,
    die Fahrsicherheitstrainings durchführen, auf diesen Sachverhalt
    hinweisen. Zudem werden wir empfehlen, die Zahl der kurz hintereinander
    durchgeführten Übungen zu Panik-/Notbremsungen auf fünf Zyklen zu
    begrenzen. Erneute Bremsübungen dieser Art sollen dann erst nach einer
    ausreichenden Erholungsphase der Batterie durch andere Fahrübungen
    durchgeführt werden. Eine entsprechende Kundeninformation ist ebenfalls
    in Vorbereitung.


    Funktionalität I-ABS

    BMW Motorrad möchte die Möglichkeit nutzen, über die Funktionalität des
    I-ABS zu informieren. Das I-ABS unterliegt, wie alle Komponenten unserer
    Motorräder, einer intensiven, permanenten Feldbeobachtung durch BMW.
    Händler, in Verbindung mit dem zentralen Kundendienst sowie der
    BMW Qualitätssicherung analysieren alle gemeldeten Störungen und werten
    die relevanten Fakten einschließlich der Rückmeldungen unserer Kunden
    aus. Die Analyse dieser Daten brachte hervor, dass einige Kunden einen
    Ausfall der Funktion „Bremskraftverstärkung“ moniert haben. In diesen
    Situationen hatten die Kunden nicht mehr die volle Bremskraft, sondern
    nur mehr die Restbremsfunktion zur Verfügung.

    Der Sicherheitsgewinn durch das I-ABS kann nur durch einen komplexen
    technischen Aufbau erreicht werden. Sobald das System einen nicht
    vorgesehenen Zustand erkennt, wird die Restbremsfunktion aktiviert.
    Selbstverständlich erfüllt dabei auch die rein mechanisch-hydraulische
    Restbremsfunktion alle Anforderungen der weltweiten Gesetzgebung für die
    Bremsauslegung von Kraftfahrzeugen. Sie ermöglicht dem Fahrer, sein
    Fahrzeug sicher abzubremsen. Dennoch muss die Ursache für die
    Aktivierung der Restbremsfunktion möglichst schnell behoben werden. Das
    Fahren in Restbremsfunktion ist nicht dauerhaft vorgesehen, sondern
    stellt eine „Notlauffunktion“ dar, die sicherstellt, dass selbst bei
    einem nicht vorgesehenen Systemzustand des I-ABS das Motorrad in
    ausreichender Weise abgebremst werden kann. Die Einschränkungen im
    Betrieb ohne Bremskraftunterstützung sind im Einzelnen:

    -die durch den Fahrer aufzubringenden, deutlich erhöhten
    Betätigungskräfte und längeren Betätigungswege;

    -der Wegfall der ABS-Regelfunktion.

    Wir haben bei der Konzeption des Bremssystems umfassende technische
    Vorkehrungen getroffen, um den Fahrer unmittelbar zu warnen, wenn nur
    noch die Restbremsfunktion zur Verfügung steht. Bestandteile dieses
    Sicherungssystems sind Prüfzyklen, wie der obligatorische umfangreiche
    Anfahrtest bei jedem Neustart, sowie eine permanente, zyklisch
    durchgeführte Eigendiagnose im Fahrbetrieb. Sobald ein nicht
    vorgesehener Zustand des I-ABS erkannt wird, wird der Fahrer über eine
    entsprechende, blinkende Warnleuchte über die Aktivierung der
    Restbremsfunktion informiert. Potentielle Störungen erkennt die
    Eigendiagnose selbst dann, wenn keine Bremsung durchgeführt wird.

    Vereinzelt wurde das Bremsverhalten bei welligen Straßenverhältnissen
    kritisiert. Aufgabe des ABS ist es, in den Regelbereich zu gelangen,
    wenn ein Rad zum Stillstand kommt. Es wird dabei den Bremsdruck so lange
    und so weit reduzieren, dass das Rad wieder anlaufen kann. Ein
    gebremstes Rad wird nach einem - etwa durch eine Bodenwelle verursachten
    - Abheben aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten zum Stillstand
    kommen. Das ABS erkennt dies und greift regelnd ein. Bis zum
    Wiederaufbau des Bremsdrucks steht in einer solchen Situation kurzzeitig
    keine Bremswirkung zur Verfügung.

    Subjektiv wird dies von einzelnen Fahrern als erhebliches Ereignis
    erlebt. Objektive Messungen haben jedoch gezeigt, dass die
    Gesamtverzögerung nur ganz geringfügig beeinträchtigt wird. Unabhängig
    davon hat die Zeitschrift Motorrad (Heft 12/2005) dem I-ABS auch auf
    welliger Fahrbahn sehr kurze Bremswege bestätigt.

    Der Vorteil des I-ABS gegenüber allen heute auf dem Markt befindlichen
    Bremssystemen, ist die sehr gute Bremsleistung und die Unterstützung
    auch ungeübter Fahrer während des Bremsvorgangs. Die hohe Regelungsgüte
    gewährleistet bestmöglich die Beibehaltung der Stabilität des Motorrads
    trotz höchster Verzögerungswerte vom ersten Augenblick der Bremsung an.

    Dies wird in unabhängigen Tests und von Kunden seit der Einführung des
    Systems vor vier Jahren immer wieder bestätigt. Auch deshalb sind wir
    der Überzeugung, mit dem I-ABS ein hervorragendes Bremssystem anbieten
    zu können.

    Durch permanente interne Qualitätsüberwachung und intensive
    Feldbeobachtung sind wir sicher, kritische Problemstellungen frühzeitig
    erkennen und zum Schutz unserer Kunden reagieren zu können. Der
    vorliegende, aktuelle Sachverhalt im Zusammenhang mit Fahrertrainings
    zeigt dies.

    In Kürze werden alle Fahrzeugbesitzer einer BMW mit dem I-ABS persönlich
    angeschrieben um den Sachverhalt zu erläutern und damit die allgemeine
    Verunsicherung zu klären. Weiterhin bieten wir diesen Kunden zusätzlich
    eine kostenlose Bremssystemkontrolle (keine Rückrufaktion) durch unsere
    BMW Motorrad Händler an.

    Viele Grüße
    BMW Motorrad Direct"

  4. Registriert seit
    13.06.2005
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    Standard

    #44
    @ Udo:
    Sehr interessant, danke für die Infos!

    Warum wird nicht eine stärkere Stromversorgung eingebaut? Ich kann ja verstehen, dass es ein Ausnahmefall ist, wenn sowas passiert... aber auch das sollte nicht passieren, wenn es technisch vermeidbar ist.

  5. Registriert seit
    19.02.2005
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    Standard

    #45
    Hi AMGAIDA,
    im Prinzip hast Du Recht.
    Also ich würde sowieso keine Probebremsungen mehr als 5 mal wiederholen, so wie das geschildert worden ist.
    Denn wozu??
    Brennen auf der Rennstrecke würde ich zig mal vorziehen.
    Da kommen doch die Vollgasjunkies mehr auf ihre Kosten als bei dieser dämlichen Bremserei.
    Oder wollen wir vielleicht mit Gewalt etwas negativ machen??
    Dann kann ich doch auch gegen eine Wand fahren und dann anschliessend behaupten, die Gabel ist zu weich konstruiert.

    Also, nicht kirre machen lassen. Die Bremse ist und bleibt super!!

    Gruss Fichte

  6. Registriert seit
    01.06.2005
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    Standard

    #46
    Moin, moin!
    Habe ich mal aus dem Wunderkatalog kopiert, die haben das Problem schon früher erkannt und reagiert.


    Die Fakten:

    Zwei- bis dreifach so hohe Startleistungen wie eine konventionelle Batterie.

    Genügend Startstrom unter allen Bedingungen.

    Kein ABS-Ausfall wegen zu geringer Batterieleistung.

    Enorm haltbar (laut EUROBAT-Definition 10 Jahre und länger).

    Geringe Eigenentladung und daher kein Pflegebedarf bei längerer
    Standzeit (Winter etc.).

    Schäden durch Tiefenentladen unmöglich.

    Vollkommen wartungsfrei.

    Auslaufsicher (auch liegend etc.) und gasdicht
    (kein Entlüftungsschlauch nötig).

    Elektrolyt (vergleichbar mit der Säure einer normalen Batterie) ist fest in
    einem Flies gebunden.

    Im Gegensatz zu konventionellen Batterien kommt es während des
    Aufladens nicht zur Wasserstoffbildung.

    Mit entsprechendem Ladegerät ist eine Schnell-Ladung
    (auf 90% der Batterie-Kapazität) innerhalb einer Stunde möglich.

    Robustes ABS-Gehäuse.

    Extrem stabil (Vibrationen, Temperaturen etc.).

    Preiswert, da die hohe Lebensdauer und Zuverlässigkeit
    sich rasch auszahlen.

    Fertig gefüllte und geladene Einheit.


    Startstrom:
    535 Ampere (Original: 200 A); 15 Ah (Original 13 Ah). Maße: 5,2 kg

    Gruß

    jayjay

  7. Registriert seit
    19.02.2005
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    Standard

    #47
    Hi jayjay,
    mal gucken wer damit die nächsten Bremstests durchführt.
    Gruss Fichte

  8. Registriert seit
    11.02.2004
    Beiträge
    3.463

    Standard

    #48
    Und ein weiterer Link:
    http://www.welt.de/data/2005/07/16/746119.html

    Ich freu mich auf eine weiterhin sachliche Diskussion

    PS: Nein, ich bin nicht der, für den man mich halten könnte, weil ich in diesem Thread nur Links zu anderen Seiten reinstelle :P 8) :shock:


 
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